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  • 29.05.2011 – mini-Meisterschaften

    Sara Radu und Kay Stumper sind Bundessieger

    Sara Radu und Kay Stumper sind Bundessieger So sehen Sieger aus: Sara Radu und Kay Stumper (Foto: Müller)

    Bingen. Sara Radu und Kay Stumper heißen die verdienten Sieger der 28. Auflage der mini-Meisterschaften. Beim Bundesfinale (27.-29. Mai) in Bingen am Rhein blieben sowohl Sara als auch Kay über das gesamte Turnier ohne Satzverlust. 20 Mädchen und 20 Jungen aus dem gesamten Bundesgebiet hatten sich aus einem Heer von über 30.000 minis über Orts,- Kreis- und Verbandsentscheide für das Bundesfinale qualifiziert. Die mini-Meisterschaften sind die größte Nachwuchswerbeaktion im deutschen Sport überhaupt, bei der seit 1983 bereits über 1 Million Mädchen und Jungen teilgenommen haben.

    Mit der Seilbahn zum Niederwalddenkmal

    Mit der Siegerehrung ging in Bingen ein langes Bundesfinal-Wochenende zu Ende. Für die minis und ihre Familien hielten die drei Tage aber weitaus mehr als nur die sportlichen Wettkämpfe parat. Der Förderverein Tischtennis in Rheinhessen um den Vorsitzenden Hans-Gerhard Schmitz, Ausrichter des Bundesfinals, hatte, mit Unterstützung der TTG Bingen/Münster-Sarmsheim, ein buntes Rahmenprogramm auf die Beine gestellt, dass bereits am Freitag mit einem großen Kennlernabend begann. Bei Schokoladenquiz und einem Rundlaufturnier hatten die minis und ihre Familien Gelegenheit, sich ausgiebig zu beschnuppern. Der Samstag startete bereits früh am Morgen mit einer Burgenfahrt auf dem Rhein. Vorbei an alten Schlössern und verlassenen Burgruinen führte die Reise bis ans andere Rheinufer nach Rüdesheim.
    Dort angekommen, wagten sich die Eltern mit der Seilbahn hinauf zum Niederwalddenkmal. Derweil vergnügten sich die minis in der Stadt mit Eis und Sonnenschein, ehe eine RDer Jubel kannte keine Grenzen (Foto: Müller) heinfähre die Reisegruppe „mini-Meisterschaften“ wieder zurück nach Bingen brachte.

    Training mit einer Europameisterin

    Nach einem gemeinsamen Mittagessen ging es dann endlich in die Halle. Vor den ersten Partien stand aber noch eine ganz spezielle Trainingseinheit auf dem Stundenplan. Jie Schöpp, langjährige Nationalspielerin und heutige Internatstrainerin am DTTZ in Düsseldorf, stimmte die Jungs und Mädels auf die bevorstehenden Wettkämpfe ein. Diese begannen am Nachmittag in der Vorrunde. In vier 5er Gruppen spielten die minis die besten Plätze für die Zwischenrunde am Sonntag aus, in der nur noch acht eine Chance auf das Endspiel hatten. Dieses erreichten ohne vorherigen Satzverlust Kay Stumper aus dem Südbadischen Tischtennis-Verband bei den Jungen, sowie Sara Radu aus Niedersachsen bei den Mädchen. Und auch in den Endspielen sollten die beiden ihre weißen Westen sauber halten. Während Kay Kilian Schneider aus Schleswig-Holstein bezwang, behauptete sich Sara gegen Pia Fischer aus Brandenburg.

    Spezialität: Aufschläge

    „Es ist das schönste Wochenende, das ich je erlebt habe“, schwärmte Sara bereits am Sonntagmorgen vom Bundesfinale. Klar, dass sie ihre Familie im heimischen Stollhamm via Telefon ständig über das Turnier auf dem Laufenden hielt. Saras Spezialität sind Vorhandaufschläge, die sie entweder kurz mit viel Schnitt oder lang und schnell serviert. Auch gegen Pia kam sie damit immer wieder zu direkten Punkten. Einen Platz für den Pokal hat Sara auch schon im Auge. „Den stelle ich auf den Tisch in meinem Zimmer, damit ihn alle sehen können.“ Bei all der Freude über den Sieg vergaß die überglückliche Sara aber auch die unterlegene Pia nicht, die sich von der neuen Bundessiegerin auf dem Weg aus der Box trösten lassen musste. „Ich habe ihr gesagt, dass sie nicht so traurig sein soll. Beim nächsten Mal gewinnt sie bestimmt wieder. Sie hat richtig gut Ball und Titel im Visir: Kay Stumper (Foto: Müller) gespielt.“ Nach der Siegerehrung führte Saras Weg geradewegs auf die Tribüne. Im heimischen Stollhamm wartete man schon sehnsüchtig auf den Anruf der frisch gebackenen Bundessiegerin.

    Eis für den Bundessieger

    Wie Sara beendete auch Kay das Bundesfinale in Bingen ohne einen einzigen Satzverlust. „11:8 waren die knappsten Sätze“, erinnert sich der Jüngste der 20 Jungen. „Bei solch engen Sätzen bin ich dann schon ein bisschen nervös geworden. Aber auch nur ein bisschen.“ Mit seinen acht Jahren hat Kay vermutlich schon mehr Tischtennis gespielt als viele seiner älteren Konkurrenten. Zwei Stunden täglich trainiert der Landessieger aus Südbaden täglich und das an 6-7 Tagen in der Woche. „Angefangen habe ich mit 3,5 Jahren. So richtiges Training mache ich aber erst seit zwei Jahren.“ Für das Bundesfinale hat Kay sein Pensum sogar noch einmal erhöht. „In letzter Zeit habe ich sogar bis zu vier Stunden am Tag trainiert.“ Die Mühe hat sich gelohnt. Kay ist verdienter Bundessieger der mini-Meisterschaften 2011. Die drei Tage von Bingen wird er aber nicht nur wegen des Titels stets in guter Erinnerung behalten. „Das Wochenende war insgesamt ganz toll“, schwärmt Kay. "Vor allem die Schifffahrt hat mir gefallen. Schade, dass das Eisenbahnmuseum geschlossen hatte. Aber dafür waren wir ja alle Eis essen. Das war auch lecker.“

    Ergebnisse

    Mädchen

    Endrunde

    Zwischenrunde

    Vorrunde

    Jungen

    Endrunde

    Zwischenrunde

    Endrunde

    MO

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