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  • 22.02.2012 – LIEBHERR Team-WM

    Herren mit Portugal und Singapur / Deutschlands Damen in Japan-Gruppe gelost

    Herren mit Portugal und Singapur / Deutschlands Damen in Japan-Gruppe gelost Moderator und BVB-Stadionsprecher Norbert Dickel war Auslosungspate für die Damen der Championships Division (Foto: Gabi Bender)

    Dortmund. Gut vier Wochen vor den LIEBHERR Mannschaftsweltmeisterschaften (25. März - 1. April) sind in unmittelbarer Nähe des WM-Spielorts die Vorrundengruppen der ersten drei Divisionen bei Damen und Herren ausgelost worden. Die deutschen Herren treffen in Gruppe B auf Portugal, Singapur, Tschechien, Spanien und Serbien. "Beschweren können wir uns nicht, sie ist aber auch nicht einfach. Jetzt liegt es in unserer Hand, wie wir abschneiden. Auch bei einer Heim-WM dürfen wir niemanden unterschätzen, denn auch bei einem Heimspiel ist keine Partie ein Selbstläufer“, sagte Timo Boll.

    Die DTTB-Damen bekommen es in Gruppe C mit Japan, Polen, Spanien, Serbien und Frankreich zu tun. "Es ist für mich eine relativ ausgeglichene Gruppe. Wir hätten es durchaus schlimmer treffen können. Wenn wir eine Chance auf die ersten drei Plätze haben wollen, müssen wir in jedem Spiel 100 Prozent geben", betonte Nationalspielerin Irene Ivancan unmittelbar nach der Auslosung.

    ZDF-Moderator Norbert König moderierte die Auslosung mit anschließender Pressekonferenz im Kongresszentrum Westfalenhallen. Norbert Dickel, Ex-Fußballprofi und Stadionsprecher von Borussia Dortmund, war Auslosungspate für die Damen der Championships Division. Sprint-Olympiasiegerin Annegret Richter zog die Herren-Lose. 
    Als Glücksfeen für die Divisionen zwei und drei fungierten die Jugend-Nationalspieler Yuko Imamura und Florian Wagner sowie Roswitha Lindner und Achim Theelen. Das Quartett hatte bereits zuvor die Aufmerksamkeit auf seiner Seite. Mit einer Demonstration "Tischtennis früher und heute" stimmten Imamura, Wagner, Lindner und Theelen auf die Auslosung ein. Während die Jugend-Nationalspieler in aktuellem Dress kleine Kostproben ihres Könnens gaben, spielten Lindner und Theelen in historischen Kleidern Ping-Pong -  angelehnt an das Spiel in den englischen Caféhäusern um das 19. Jahrhundert herum. 

    Hier die Auslosung in der Übersicht

    Herren

    Gruppe A
    China
    Hongkong
    Schweden
    Griechenland
    Nordkorea
    Slowenien

    Gruppe B
    Deutschland
    Portugal
    Singapur
    Tschechien
    Spanien
    Serbien

    Spielreihenfolge
    Deutschland – Tschechien
    Deutschland – Spanien
    Deutschland – Singapur
    Deutschland – Portugal
    Deutschland - Serbien

    Gruppe C
    Südkorea
    Österreich
    Frankreich
    Taiwan
    Dänemark
    Ungarn

    Gruppe D
    Japan
    Russland
    Kroatien
    Weißrussland
    Polen
    Slowakische Republik

    Damen

    Gruppe A
    China
    Rumänien
    Ungarn
    Weißrussland
    Ukraine
    USA

    Gruppe B
    Singapur
    Niederlande
    Taiwan
    Türkei
    Nordkorea
    Schweden

    Gruppe C
    Japan
    Deutschland
    Polen
    Spanien
    Serbien
    Frankreich

    Spielreihenfolge
    Deutschland - Frankreich
    Deutschland - Polen
    Deutschland - Spanien
    Deutschland - Japan
    Deutschland - Serbien

    Gruppe D
    Hongkong
    Südkorea
    Russland
    Tschechien
    Österreich
    Kroatien
     

    Statemtens zur Auslosung

    Timo Boll

    Über die Gruppengegner der deutschen Herren bei der LIEBHERR Team-WM:
    „Die chinesische Gruppe hätte ich nicht haben wollen (Lacht.). Beschweren können wir uns nicht über die Auslosung, sie ist aber auch nicht einfach. Jetzt liegt es in unserer Hand, wie wir abschneiden. Bei der EM haben wir gesehen, wie gefährlich uns Portugal werden kann. Für Singapur spielen mehrere gute neue Leute, die wir noch nicht so gut kennen. Vor ihnen müssen wir uns vorsehen. Aufpassen müssen wir natürlich auf alle: Spanien, Tschechien und Serbien kennen wir sehr gut, haben gegen alle schon oft gespielt. Auch bei einer Heim-WM dürfen wir niemanden unterschätzen, denn auch bei einem Heimspiel ist keine Partie ein Selbstläufer.“

    Die ehemalige Weltklasse-Sprinterin Annegret Richter zog die Gegner der deutschen Mannschaft

    Über den Stand seiner Vorbereitungen:
    „Ich bereite mich seit Wochen akribisch auf die WM-Spiele vor, habe meinen Spielplan enorm reduziert, um in Ruhe trainieren zu können. Die Form ist so natürlich derzeit nicht exakt einzuschätzen. Aber ich habe ein gutes Gefühl.“

    Über seine Erwartungen an die Atmosphäre in Dortmund:
    „Natürlich fiebere ich auch schon auf die WM hin. Ich freue mich auf das großartige Spektakel in der Dortmunder Westfalenhalle, das die WM-Tage von Bremen 2006 sicherlich toppen wird. Zu welcher Stimmung Dortmunder Fans in der Lage sind, habe ich ja schon bei vielen Heimspiel-Besuchen der Borussia erleben dürfen. Auch sportlich wird es bestimmt eine großartige Veranstaltung.“

    Über seine sportlichen Ambitionen mit dem DTTB-Team:
    „Was am Ende herauskommt, muss man sehen. Wir haben nicht nur die Chinesen zum Gegner. Vielmehr werden wir vom ersten Spiel an hochkonzentriert zu Werke gehen, wissen natürlich, was bei einer Heim-WM von uns erwartet wird und werden alles für den Einzug in die Medaillenränge geben.“

    Irene Ivancan

    Über die deutsche Gruppe:
    "Es ist für mich eine relativ ausgeglichene Gruppe. Wir hätten es durchaus schlimmer treffen können. Wenn wir eine Chance auf die ersten drei Plätze haben wollen, müssen wir in jedem Spiel 100 Prozent geben. Wir dürfen keinen der Gegner unterschätzen."

    Über die einzelnen Gruppengegner:
    "Japan als Gruppenkopf und eines der topgesetzten Teams ist für uns durchaus willkommen, auch wenn wir uns zunächst nicht an Japan orientieren sollten. Aber sie könnten uns schon liegen.
    Polen und Spanien sind für die deutsche Mannschaft unangenehme und sehr gefährliche Gegner. In der JOOLA Euopean Nations League haben wir in Spanien 0:3 verloren. Mit Shen Yanfei und Zhu Fang hat Spanien zwei Exil-Chinesinnen der älteren Kategorie in seinen Reihen. Shen Yanfei ist eine gefährliche Nummer eins, die auch schon unsere Spitzenspielerin Wu Jiaduo geschlagen hat. Zhu Fang ist zudem eine hochkarätige Nummer zwei. Die Nummer drei, Sara Ramirez, hat gegen mich bei der EM in Danzig gewonnen. Das alles zeigt, dass es gegen Spanien richtig schwer wird.
    Die Polen haben mit Li Qian und Natalia Partyka eine Mannschaft, die sehr heiß ist, die alles geben wird. Serbien und Frankreich sind in der Gruppe ein bisschen die Underdogs, aber jede von uns muss auch in diesen Spielen 100 Prozent geben."

    Über Auftaktgegner Frankreich:
    "Frankreich als Auftaktgegner finde ich sehr positiv. Dann haben wir die Möglichkeit, mit vollem Einsatz und voller Konzentration mit einem Sieg in das Turnier zu starten, was sehr wichtig für uns wäre."

    DTTB-Sportdirektor Dirk Schimmelpfennig

    Über die Gruppe der deutschen Damen:
    Die Gruppe der Damen sehe ich als sehr ausgeglichen an. Japan ist sicher der Favorit in der Gruppe, mit drei Spielerinnen in den Top 12 der Weltrangliste. Aber in der Vergangenheit haben wir gegen die Japanerinnen immer ganz gut ausgesehen. Polen verfügt mit Li Qian über eine starke Spitzenspielerin, die in der Lage ist, zwei Siege einzufahren. Insofern wird es für uns ein sehr schwieriges Spiel. Und auch Spanien hat mit Shen Yanfei sicherlich eine gute Mannschaft. Serbien und Frankreich werden von der Papierform her nur schwer in den Kampf um die ersten drei Plätze eingreifen können, aber es sind auch Mannschaften, die man nicht unterschätzen darf.
    Wenn wir zweiter in der Gruppe werden, wäre das für unser Ziel – unter die ersten acht Teams bei der WM zu kommen – sehr gut. Unser erstes Ziel bleibt aber, unter die ersten drei Plätze in der Gruppe zu kommen.

    Über die Gruppe der deutschen Herren:
    Portugal war sicherlich die positive Überraschung bei der EM 2011. Sie haben uns damals im Halbfinale einen großen Kampf geliefert. Singapur ist eine erfahrene Mannschaft, die nicht leicht zu spielen ist. Tschechien (mit Petr Korbel), Spanien (mit He Zhiwen) und Serbien (mit Aleksandar Karakasevic) sind Teams, die jeweils einen sehr angesehene und erfahrene Spieler in ihren Reihen haben. Was mich besonders freut ist, dass unsere Idee mit dem Spielplan voll aufgegangen ist. Die deutschen Damen und Herren spielen am ersten Sonntag der WM jeweils zweimal. Ich hatte das Glück, schon 1989 in Dortmund dabei zu sein. Damals wurde Geschichte geschrieben, und ich hoffe, dass unser Team auch in diesem Jahr wieder Geschichte schreiben wird.

    Damen-Bundestrainerin Jie Schöpp

    Über die deutsche Gruppe:
    Ich denke, die Chance ist da, den zweiten Platz in der Gruppe zu schaffen. Wir haben gestern trainiert, ich kann sagen, dass alle Spielerinnen fit sind. Es sind noch vier Wochen bis zur WM, und ich hoffe, dass die Spielerinnen dann noch fitter sein werden.

    Gruppenbild mit Maskottchen: Norbert Dickel, Jie Schöpp, Roswitha Lindner, Annegret Richter, Rackedino, Achim Theelen und Jörg RoßkopfHerren-Bundestrainer Jörg Roßkopf

    Über den Gesundheitszustand von Timo Boll:
    Es geht ihm besser und besser, er freut sich sehr auf WM. Timo hat zuletzt einige Turniere nicht gespielt. Das tut ihm auch mal ganz gut. Ich hoffe, dass er bald voll einsteigen kann. Eine Mannschaft steht und fällt mit seiner Nummer eins. Und in der Vergangenheit war es so, dass Timo auch viel Druck von den anderen Spielern nehmen konnte. Wir hatten vergangene Woche einen sehr guten Lehrgang. Alle Spieler genießen mein vollstes Vertrauen. Sie sind schon sehr optimistisch, und wir hoffen, eine gute WM zu spielen.

    Über die Auslosung:
    Die Auslosung ist für uns gar nicht so entscheidend. Wichtig für uns ist, dass wir gut spielen, Erster in der Gruppe werden und dann erst wird es entscheidend. Wir müssen einfach unsere Hausaufgaben machen. Bei einer WM kann viel passieren, ich hoffe, wir bleiben von den negativen Überraschungen verschont und uns gelingt selbst die große Überraschung.

    Über die Wichtigkeit der Zuschauer 1989 und heute:
    „Es ist generell wichtig, wenn eine Mannschaft die Zuschauer hinter sich hat. 1989 war das für uns sehr, sehr wichtig. Wir waren sehr jung, in der Weltrangliste nie vorne, sind durch dieses Turnier erstmals ins Rampenlicht vorgestoßen. Ich hoffe, dass es auch diesmal so sein wird. Die Mannschaft wird alles versuchen, gut zu spielen und so aufzutreten, dass uns die Zuschauer unterstützen. Es hat uns damals geholfen, und es wird uns diesmal wieder helfen. Dortmund ist etwas Besonderes, ein besonderer Standort. Ich freue mich darauf. Meine Spieler sind zu jung, um Erinnerungen an 1989 zu haben. Ich werde ihnen gar nicht viel von 1989 erzählen. Sie können in Dortmund selbst Geschichte schreiben.“

    DTTB-Präsident Thomas Weikert

    Über die Auslosung:
    "Wie gut die Auslosung aus deutscher Sicht war, wird man dann erst hinterher sehen. Aber ich bin ganz zufrieden. Dennoch: Wenn wir bei den Herren Gruppensieger werden wollen, müssen wir auch gut spielen. Bei den Damen ist das Ziel der zweite Platz in der Gruppe."

    Judit Farago, CEO, Executive Director - Competitions der ITTF

    Über die Auslosung:
    "Wir sind sehr zufrieden mit dem reibungslosen Verlauf der Auslosung der oberen drei Kategorien. Und wir freuen uns auch über die berühmten Auslosungspaten aus den anderen Sportarten, Leichtathletik und Fußball. Solche Stars sind sehr gut für die Präsentation unseres Sports.
    Gespannt sind wir auf die Atmosphäre bei der LIEBHERR Team-WM: In allen Vorrundengruppen kommt es zu attraktiven Spielen. Natürlich werden vor allem die deutschen Teams als Gastgeber viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen - vor allem mit guten Ergebnissen."

    FL / SH