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  • 24.03.2012 – LIEBHERR Team-WM

    Boll gibt Entwarnung: Start ist nicht gefährdet

    Boll gibt Entwarnung: Start ist nicht gefährdet Dehnübungen nach dem Training. Timo Boll ist wieder fit

    Dortmund. Der Rekord-Europameister war am Freitag schon auf dem Weg zur Pressekonferenz mit seiner Mannschaft. An der Hotellobby angekommen, musste er sich dann zur Umkehr entscheiden. Eine Magenverstimmung hat Timo Boll gestoppt. Einen Ruhetag später ist der Düsseldorfer wieder in alter Form: "Ich habe gut trainiert und kann Entwarnung geben.“

    Er nutzte die volle Stunde Training, die dem deutschen Team vom Weltverband in der Haupthalle an zwei der vier Tische genehmigt worden war. Sein Fazit: "Ich bin ganz optimistisch für morgen." Was genau Timo Boll am Freitag außer Gefecht gesetzt hatte, war nicht zu ermitteln. "Vielleicht habe ich etwas Falsches gegessen, vielleicht war es ein kleiner Virus. Das kann man schlecht sagen", erklärte er. "Zum Glück geht’s mir heute wieder gut. Es kam so schnell wie es gegangen ist, nach 24 Stunden war es wie weggeblasen."

    Konzentration auf Tschechien, dem Auftaktgegner

    Der Fokus gilt nun dem Turnierbeginn am Sonntag mit der Tschechischen Republik als Auftaktgegner ab 13 Uhr: "Es wird ein langer und schwerer Weg für uns bei diesem Turnier. Wir müssen uns von Spiel zu Spiel steigern. Wir haben eine vermeintlich leichte Gruppe, müssen aber jeden Gegner ernst nehmen. Hier kann jeder Tischtennis spielen", so Boll. "Daher gilt unsere Konzentration jetzt zunächst den Tschechen im ersten Spiel. Wir dürfen nicht jetzt schon auf ein Finale gegen China schielen." Boll ergänzt: "Bei den letzten Welt- und Europameisterschaften hat man gesehen, dass wir uns vor allem am Anfang etwas schwer tun. Gerade ich bin jemand, der etwas Zeit braucht, bis er im Turnier ist.“

    In Dortmund fühlt sich der WM-Dritte von Rotterdam im Einzel wohl. „Die Westfalenhalle ist eine schöne Arena. Die German Open im letzten Jahr waren auch schon hier, da habe ich ganz ordentlich gespielt", sagt er. "Ich hoffe, das ist ein gutes Omen für mich und unsere Mannschaft. Als BVB-Fan ist es natürlich etwas Besonderes, so nah am Signal Iduna Park zu spielen." Boll schränkt aber ein: "Wir sind natürlich sehr fokussiert. Wenn man erst mal im 'Tunnel' ist vor einem Match, spielt es keine Rolle mehr, was es um die Halle herum gibt.“

    SH

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