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  • 27.06.2012 – Personalie

    Roßkopf und Schöpp verlängern vorzeitig beim DTTB

    Roßkopf und Schöpp verlängern vorzeitig beim DTTB Haben noch viel vor mit ihren Teams: Roßkopf und Schöpp (Fotos: Public Address)

    Frankfurt/Main. Der Deutsche Tischtennis-Bund hat noch vor Beginn der Olympischen Spiele in London die personellen Weichen für künftige Erfolge gestellt. Jörg Roßkopf und Jie Schöpp haben ihre Verträge als Bundestrainer der Herren bzw. Damen mit dem DTTB verlängert. Sie werden die Nationalteams auch im kommenden Olympiazyklus führen und anleiten, zunächst bis Olympia in Rio de Janeiro 2016.

    „Einmal mehr gilt eben auch im Trainerbereich ‚Never change a winning team‘“, sagt DTTB-Präsident Thomas Weikert. „Ich freue mich sehr für den Tischtennissport in Deutschland, dass die wichtigsten Personalentscheidungen für die beiden Nationalmannschaften nun getroffen sind.“ Auch die Vizepräsidentin Leistungssport des DTTB begrüßt die erfolgreichen Verhandlungen. „Wir wollten die Verträge mit beiden vor den Olympischen Spielen in London verlängern, um eine optimale Vorbereitung ohne Diskussion zu ermöglichen“, erklärt Heike Ahlert. „Das ist uns in aller Ruhe und gut gelungen. Wir sind uns mit beiden schnell einig geworden.“

    "Beide Nationalmannschaften haben auch im Hinblick auf den nächsten Olympiazyklus 2013 bis 2016 sehr gute Perspektiven und stehen in Zukunft vor weiteren großen sportlichen Herausforderungen“, kommentiert Sportdirektor Dirk Schimmelpfennig. „Jie Schöpp und Jörg Roßkopf sind zwei hervorragende Trainer auf diesen anspruchsvollen Positionen.“

    Schöpp: „Für Joachim Löw wäre das ein Traum“

    Rekord-Nationalspieler, Doppel-Weltmeister und A-Lizenz-Trainer Roßkopf ist seit August 2010 Herren-Bundestrainer. Seine Herren verteidigten 2010 und 2011 bei den Europameisterschaften den Mannschaftstitel und unterlagen bei der LIEBHERR Team-WM in Dortmund im Frühjahr in einem spannenden und stimmungsvollen Finale Olympiasieger China. „Ich habe viel Spaß bei der Arbeit mit dieser Mannschaft und in unserem Trainerteam“, sagt Jörg Roßkopf. „Meine Aufgabe, mit unseren Spitzenspielern am Feinschliff zu arbeiten und die Jüngeren an die Etablierten heranzuführen, ist noch lange nicht beendet.“

    Jie Schöpp hatte im Februar die Damen-Mannschaft als verantwortliche Trainerin übernommen. Bei der Heim-WM in Dortmund brachte die Mannschaft der 117-fachen Nationalspielerin, Mannschafts-Europameisterin und Europe-Top-12-Siegerin Titelverteidiger Singapur im Viertelfinale an den Rand einer Niederlage und wurde nach einer großartigen Leistung insgesamt Siebte. „Die WM in Dortmund war natürlich ein toller Einstand. Es ist sehr spannend, diese Mannschaft weiterentwickeln zu dürfen“, erklärt Jie Schöpp. „Durch unseren Bundesstützpunkt in Düsseldorf kann ich optimal mit den Spielerinnen arbeiten. Ich habe fast täglich die Situation, die für Nationaltrainer wie Joachim Löw ein Traum wäre.“

    SH

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