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  • 09.11.2012 – Spezial

    Tage des jungen Engagements in Bremen - „Der zweite Schritt ist getan“

    Tage des jungen Engagements in Bremen - „Der zweite Schritt ist getan“ Die "Tage des jungen Engagements" fnden während der German Open in Bremen statt (Foto: Hofmann)

    Bremen/Frankfurt. Nach dem großartigen Erfolg der "Tage des jungen Engagements" während der Mannschafts-WM in Dortmund, wo fast 100 Ehrenamtliche aus allen möglichen Bereichen des Tischtennissports in den Westfalenhallen zusammenkamen, sprach alles für eine Wiederholung der Aktionstage. Dass die Veranstaltung in Bremen, die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird, um einiges kleiner ausfiel, war den Organisatoren um Jugendbildungsreferent Daniel Hofmann und Jugendsekretärin Melanie Buder bei Beginn ihrer Planungen bewusst. Standen diesmal anstelle einer WM schließlich „nur“ die jährlich ausgerichteten German Open als Großveranstaltung bevor, womit man die "Tage des jungen Engagements" auch in Zukunft koppeln möchte. „Der zweite Schritt zur Etablierung der Veranstaltungsreihe ist getan – jetzt freue ich mich auf eine Fortsetzung in Berlin 2013“, kommentierte ein zufriedener Daniel Hofmann. Im kommenden Jahr werden die German Open in der Hauptstadt (13. bis 17. November) ausgetragen.

    Ziel: junge Tischtennisbegeisterte zur ehrenamtlichen Arbeit im Sport begeistern

    Die jungen Ehrenamtlichn am Weserufer (Foto: Hofmann)Die Tage des jungen Engagements verfolgen das Ziel, junge Tischtennisbegeisterte zur ehrenamtlichen Arbeit im Sport zu begeistern und mit gezielten Seminaren zu unterstützen. Diese behandelten in Bremen die Themen „Selbstvertrauen“, „Projektmanagement“ und „Konflikt- und Kommunikationsfähigkeit“. Auch der praktische Teil kam nicht zu kurz und so bearbeiteten die Teilnehmer die beiden Workshops „Integration von Außenseitern“ und „Gruppendynamik“ ohne viel Theorie mit den beiden Dozenten Malte Ruschke und Daniel Ringleb in der Sporthalle des SV Werder Bremen.
    Ziel des Projekts ist es zum einen, den jungen Tischtennisfreunden, durch die Teilnahme an den Workshops, didaktische Grundfähigkeiten zur Sportvermittlung im Jugendbereich näherzubringen. Außerdem erhofft sich der DTTB einen Motivationsschub bei den jungen Leuten auszulösen, sich durch ehrenamtliche Vereinsarbeit im Tischtennis zu engagieren. Melanie Buder sieht in der Rekrutierung der jungen Leute eine bedeutende zukunftsweisende Aufgabe. „Junge Leute sollen durch Projekte wie dieses dabei helfen, eingefahrene Arbeitsstrukturen in den Vereinen und Verbänden aufzubrechen“, sagte die Jugendsekretärin des DTTB. „Die Jugendlichen sind die beste Zielgruppe, um neue Ideen in die Vereine und Verbände zu bringen“, so Buder.

    Daniel Hofmann / FL