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  • 30.03.2014 – German Open 2014

    Historischer Doppel-Triumph durch Dimitrij Ovtcharov und Shan Xiaona

    Historischer Doppel-Triumph durch Dimitrij Ovtcharov und Shan Xiaona Strahlender Sieger der German Open 2014: Dimitrij Ovtcharov (Fotos: ms)

    Magdeburg. Historischer Doppelsieg in Magdeburg: Zum ersten Mal in der German-Open-Geschichte standen am Sonntag zwei deutsche Spieler ganz oben auf dem Podium, Dimitrij Ovtcharov und Shan Xiaona, die auch die amtierenden nationalen Meister sind. Ovtcharov rang im Finale vor 3600 Zuschauern in der GETEC-Arena den Japaner Jun Mizutani nieder und gewann seinen zweiten German-Open-Titel nach 2012. Shan Xiaona ließ der topgesetzten Koreanerin Seo Hyowon keine Chance. Für die Berlinerin war es der erste World-Tour-Titel. Podestplätze holten außerdem Han Ying und Steffen Mengel. Ein weiteres historisches Resultat gab es im Damen-Doppel, wo die 13-jährigen Japanerinnen Miu Hirano und Mima Ito als jüngste Siegerinnen der ITTF World Tour in die Geschichte eingingen. Das Herren-Doppel-Finale gewannen Wang Hao und Lyu Xiang. Es war der einzige Titel für das Reich der Mitte in Magdeburg.

    Dimitrij Ovtcharov blickte erstaunt auf das DIN-A4-Blatt, das ihm Matt Pound, der ITTF-Pressesprecher in der Mixed Zone in die Hand drückte, in der die Spieler bei Turnieren den Journalisten ihre Interviews nach dem Spiel geben. „Warum steht hier ‚Nummer zwei‘?“ Gerade hatte Ovtcharov das German-Open-Finale gegen Japans Jun Mizutani gewonnen. „Wo ist die Nummer eins“, erkundigte er sich also nicht zu Unrecht. „Wer soll die denn kriegen, wenn nicht ich?“ „Oh, das ist nicht für hier, sondern für unseren WM-Countdown für Tokio“, erklärte Pound, der in Magdeburg Fotos mit WM-Logo und Ziffern darauf von den Topspielern für das Highlight in vier Wochen in Japan sammelte. „Gib mir die Nummer eins“, beharrte Ovtcharov. Und so setzte er sich direkt im Anschluss an das erfolgreiche Endspiel ein zweites Mal durch.
    „Egal, was ich heute noch von mir gebe, Steffen wird die Schlagzeilen dieses Tages dominieren. Er hat hier schließlich die großen Überraschungen geschafft“, hatte Ovtcharov am Samstag in der Mixed Zone gesagt, bezugnehmend auf den sensationellen Halbfinal-Einzug von Steffen Mengel.

    Der Mann mit der grünen Maske: Dimitrij Ovtcharov bejubelt seinen Sieg auf ungewöhnliche WeiseAm Sonntag spielte der 25-Jährige erneut auf diese Aussage an: „Heute habe ich die Schlagzeilen“, grinste Ovtcharov eine Journalistin an, gab seiner Verlobten Jenny Mellström einen Siegerkuss und erklärte dann den Journalisten: „Ohne das Publikum hätte ich das heute bestimmt nicht geschafft. Da wäre ich sicher schon im Halbfinale ausgeschieden.“ Bereits in der Vorschlussrunde musste der 25-Jährige gegen den stark aufspielenden Portugiesen Tiago Apolonia vom Bundesligisten Saarbrücken über die volle Distanz von sieben Sätzen gehen und hatte kein Mitleid für Herzpatienten gezeigt. Ovtcharov und ein stark aufspielender Apolonia lieferten sich ein Match auf Augenhöhe mit rassigen Topspin-Topspin-Duellen. Schon beim DHS Europe Cup Anfang Februar waren die beiden über die volle Distanz von fünf Sätzen gegangen. Damals hatte der Portugiese das bessere Ende für sich. In der GETEC-Arena lag Ovtcharov im siebten Satz mit 7:9 hinten, drehte die Partie aber noch zu seinen Gunsten – mit Hilfe des Publikums.

    Ovtcharov: "Ich habe heute bestimmt ein paar Kilo verloren"

    Im Finale wartete mit dem Weltranglisten-11. Jun Mizutani ein ehemaliger Mannschaftskollege von Borussia Düsseldorf. Die Gesamtbilanz der beiden Kontrahenten sprach vor dem Finale für Mizutani (9:4). Das letzte Aufeinandertreffen hatte der Japaner am 9. März im Champions-League-Halbfinal-Hinspiel zwischen Fakel Orenburg und Mizutanis UMMC (2:3) mit 3:1 gewonnen. Von den letzten vier Begegnungen seit 2012 hatte Ovtcharov aber drei gewinnen können.
    Das Endspiel vor 3600 Zuschauern in der GETEC-Arena war hart umkämpft. Im siebten Satz lag Ovtcharov nach einer Mizutani-Serie mit 4:5 hinten. Ein Time Out von Bundestrainer Jörg Roßkopf brachte den 25-Jährigen wieder in die Spur. Mit einem fulminanten Ball nutzte Ovtcharov seinen zweiten Matchball zum 11:9. Ovtcharov war nach dem nerven- und kräftezehrenden Match sichtlich geschafft. "Ich habe heute bestimmt ein paar Kilo verloren", sagte er. „Mizutani war sehr gut auf mich vorbereitet. Er ist heute über sich hinausgewachsen. So gut wie heute habe ich ihn noch nie erlebt.“
    Trotz der Halbfinalniederlage können Steffen Mengel und sein Coach Zhu Xiaoyong hochzufrieden mit dem Turnier seinFür Ovtcharov, der einen Siegerscheck über 17.000 US-Dollar erhielt, ist es der fünfte Einzel-Titel auf der World Tour, nach den German Open in Bremen 2012, Korea Open 2011, Brasil Open 2011 und den Indian Open 2010. Im vergangenen Jahr in Berlin hatte der zweifache Bronzemedaillengewinner von London 2012 im Finale gegen Chinas Wunderkind Fan Zhendong den Kürzeren gezogen. Das Finale in der GETEC-Arena war die Neuauflage des Viertelfinals der German Open 2013 in Berlin. Damals gewann der Deutsche klar mit 4:0. „Die German Open waren das letzte internationale Turnier vor der WM in Tokio. Der Sieg gibt natürlich viel Selbstvertrauen“, betonte Ovtcharov im Hinblick auf den Jahreshöhepunkt. „Dimitrij hat heute zwei extrem schwierige Partien gewonnen. Er hat in der entscheidenden Phase noch einmal den Druck erhöht und ist volles Risiko gegangen. So hat er am Ende ausgeglichene Spiele knapp gewonnen", brachte DTTB-Sportdirektor Dirk Schimmelpfennig die ausschlaggebenden Punkte in den Duellen mit Tiago Apolonia im Halbfinale und im Anschluss mit Mizutani auf den Punkt.

    Mengel: „Mir fehlten eben die paar Prozent, was dann ausreicht, um gegen einen Weltklassespieler eine klare Niederlage zu kassieren.“


    „Ovtcharov ist Weltranglistensechster und ein sehr starker Spieler“, sagte der unterlegene Jun Mizutani nach dem Spiel erschöpft und auch ein bisschen enttäuscht. „Das letzte Mal habe ich gegen ihn gewonnen. Heute hatte ich auch gute Chancen, habe es aber leider nicht geschafft“, so der Linkshänder, der zuvor den Überraschungs-Halbfinalisten Steffen Mengel mit 4:0 besiegt hatte. Der 25-jährige Deutsche, der gestern überraschend, mit sensationellem Tischtennis und Siegen über den topgesetzten Wang Hao (China) sowie gegen den Koreaner Cho in die Vorschlussrunde eingezogen war, hatte heute gegen den Weltranglisten-11. aus Japan keine Chance. "Jun hat fast fehlerfrei gespielt und absolut verdient gewonnen. Mir fehlten eben die paar Prozent, was dann ausreicht, um gegen einen Weltklassespieler eine klare Niederlage zu kassieren. Eine Rolle spielte auch, dass ich in den letzten Tagen viele harte Matches gespielt habe, insgesamt über 50 Sätze, und das geht auch nicht spurlos an mir vorüber", sagte Mengel nach der Partie.
    Unter dem Strich sei Magdeburg für den Deutschen Meister von 2013 ein Supererlebnis gewesen. "Mit dem Halbfinale hätte ich nie gerechnet, die Zuschauer haben mich großartig unterstützt, und jetzt merke ich erst, dass man ein wenig müder wird. Sicher ist es auch so, dass Vieles erst später so richtig ins Bewusstsein rückt – der Sieg gegen Wang Hao zum Beispiel, da wird sicher in ein paar Stunden nochmal die Freude kommen. Ich hatte ja schon geplant, früher abzureisen – und genügend Trikots hatte ich auch nicht mit – und dann hat es halt doch bis zum Halbfinale gereicht. Das sind alles so Geschichten, die der Sport schreibt." Mengel weiter: "Von hier nehme ich auf jeden Fall als Erkenntnis mit, dass man sich zwingen muss, an seine Grenzen zu gehen, oder auch darüber hinaus, um einen Weltklassemann schlagen zu können. Das wird für mich Ansporn sein, weiter hart zu trainieren“, betont der Drittplatzierte.

    EM-Zweite, Deutsche Meisterin und jetzt auch German-Open-Champion

    Shan Xiaona, Deutsche Meisterin, EM-Zweite, Team-Europameisterin und jetzt auch German-Open-Champion: Hinter der 31-jährigen Penholderspielerin liegen bewegte und vor allem erfolgreiche Monate. Nach dem 4:1-Halbfinalerfolg über Nationalteamkollegin Han Ying gewann die Berlinerin (Weltrangliste: 41) am Sonntag auch das Endspiel gegen die topgesetzte koreanische Abwehrspielerin Seo Hyowon klar mit 4:0. Bei den Qatar Open 2013 hatte Shan im Achtelfinale gegen Seo noch mit 2:4 verloren.

    Erster World-Tour-Titel für Shan XiaonaDer deutliche Erfolg gegen die Weltranglistenneunte beeindruckte und bewies gleichzeitig: Gegen Abwehr-Spielsysteme kann die Deutsche Meisterin inzwischen so gut spielen wie nur wenig andere. In der zweiten Hauptrunde (die Rumänin Camelia Postoaca mit 4:0), im Achtelfinale (Irene Ivancan, 4:3 nach 0:3-Rückstand), im Halbfinale (Han Ying, 4:1) und im Finale gegen Seo hatte Shan viermal eine Defensivstrategin besiegt. "sie musste hart arbeiten, kam aber mit den gefürchteten Aufschlägen von Seo gut klar", resümierte Jie Schöpp. Die Bundestrainerin bremste allerdings die Euphorie auch ein wenig: "Offiziell eine 'Abwehr-Killern' darf sich 'Nana' erst nennen, wenn sie auch eine chinesische Abwehrspielerin geschlagen hat", sagte sie - allerdings mit einem Lächeln.

    „Ich liebe Magdeburg."

    „Dass ich diesmal so gut gegen sie spielen würde, hatte ich nicht erwartet", erklärte die strahlende Siegerin. "Vor einem Jahr war es noch ganz anders. Ich habe inzwischen gelernt, besser kurz zu schupfen. Meine Vorhand ist stärker geworden, ich kann lange und variabel Topspin ziehen. Mein Rückschlag war diesmal gut, und im Spiel habe ich öfter das Tempo gewechselt und vor allem gut geblockt", erklärte Shan ihr Rezept. Die 3.600 Fans in der GETEC-Arena taten ihr Übriges: "Die Zuschauer haben mich toll unterstützt. Ich liebe Magdeburg."

    Sympathische Siegerin: Shan XiaonaEs ist Shans erster Titel auf der World Tour. Zuvor hatte sie dreimal das Viertelfinale erreicht (2013 bei den Czech Open, 2012 und 2006 bei den German Open in Bremen und Bayreuth). Mit der erfolgreichen Titelverteidigung bei den Deutschen Meisterschaften in Wetzlar zu Monatsbeginn und nun dem German-Open-Triumph beendet der März eine Erfolgs-Durststrecke für die sympathische Wahl-Berlinerin. Bei ihren beiden World-Tour-Starts in diesem Jahr, in Katar und Kuwait, war die EM-Finalistin des Vorjahres nicht über die zweite Runde hinausgekommen. Auch wenn sie jeweils Chinesinnen unterlegen war, ließen sie die frühen Niederlagen an ihren Fähigkeiten zweifeln. "Wir haben viel darüber geredet", sagt Shan. "Ich habe mir dann gedacht: Ich kann nicht immer nur Pech haben. Wenn ich viel und hart trainiere, wird irgendwann das Glück zu mir zurückkommen." Die Entwicklung eines Weltklassespielers verlaufe nie gerade, ergänzte Jie Schöpp. "Selbst Olympiasieger hatten irgendwann in ihren Karrieren Brüche. Das ist ganz normal", so die Ex-Nationalspielerin. "Die Zeit wird kommen, zu der du deine Chance bekommst. Bis dahin muss man aus Niederlagen lernen."
    Technisch habe sie sich gesteigert und athletisch stark verbessert, so Schöpp über ihren Schützling aus der DTTZ-Trainingsgruppe in Düsseldorf. Mental sei Shan stärker als früher und könne so auch knappe Spiele gewinnen oder Rückstände umbiegen. "Außerdem hat sie im ersten World-Tour-Finale ihrer Karriere super die Nerven behalten, und das gegen eine sehr erfahrene Gegnerin", lobte Jie Schöpp.

    Zumindest einen Satz konnte die Drittplatzierte Han Ying ihrer Nationalteamkollegin Shan Xiaona im Halbfinale abnehmen. Zu mehr reichte es aber nicht. Die 31-jährige Deutsche Meisterin gewann in fünf Sätzen. Es war das dritte Mal, dass die beiden Team-Europameisterinnen in kurzer Zeit bei großen Turnieren aufeinander trafen. Bei der EM in Oktober hatte Shan in der Vorschlussrunde gegen ihre tägliche Trainingspartnerin im DTTZ in Düsseldorf in fünf Durchgängen gewonnen. Vor gut drei Wochen im Endspiel der Deutschen Meisterschaften in Wetzlar war es deutlich enger. Diese Partie ging ebenfalls an Shan - 4:2. In Magdeburg konnte sich Abwehrspielerin Han diesmal nur einen Satz klauen, zu sicher und abgezockt agierte Penholderspielerin Shan. "Mir war bewusst, dass es wieder sehr schwer werden wird. Sie kann gut gegen Abwehr spielen, wir trainieren ja oft miteinander. Trotzdem habe ich mir von dem Spiel mehr erhofft, weil wir zuletzt auch öfter gegeneinander gespielt haben", sagte Han Ying, die ihren dritten Platz von Berlin 2013 wiederholte.

    Japans 13-jährige Küken gewinnen die German Open und schreiben Geschichte

    Miu Hirano und Mima Ito aus Japan haben Geschichte geschrieben. Die beiden gerade einmal 13-jährigen Führenden in der U-15-Weltrangliste gewannen die German Open im Damen-Doppel und sind damit die jüngsten Sieger auf der World Tour überhaupt. Das beste Ergebnis zuvor für Hirano/Ito war ein Halbfinaleinzug bei den Qatar Open 2013 gewesen.

    Die jüngsten German-Open-Gewinnerinnen aller Zeiten: Die 13-jährigen Japanerinnen Hirano/ItoKleine Japanerinnen ganz groß. Miu Hirano (Weltranglistenposition 49) und Mima Ito (66) zeigten im Finale ihr Klasse in noch jungen Jahren. Das Duo spielte gegen die polnische Kombination Katarzyna Grzybowska/Natalia Partyka befreit auf und setzte sich in drei Sätzen durch. Die 13-jährigen Nachwuchsasse schienen auch unbeeindruckt davon, dass mit Natalia Partyka (81) die dreifache Paralympics-Siegerin auf der Gegenseite stand. Vor allem mit starkem Auf- und Rückschlagspiel verschafften sich die jungen Japanerinnen Vorteile. "Wir sind total glücklich, die jüngsten Gewinnerinnen auf der World Tour zu sein.“ Verantwortungsbewusst zeigten sich die Teenager auch im Umgang mit dem gewonnenen Preisgeld von 5000 US-Dollar. "Das meiste Geld kommt auf das Sparbuch. Ich möchte aber noch Geschenke für meine Eltern und die Trainerin kaufen“, sagte die 13-jährige Miu Hirano. In der nächsten Woche stehen die frisch gebackenen German-Open-Siegerinnen wieder im Training, um sich auf die kommenden Höhepunkte vorzubereiten: „Die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Tokio 2020 ist unser großer Traum. Dafür werden wir weiter hart trainieren", betonte Hirano.

    Doch noch ein Titel für China: Wang Hao/Lyu Xiang im Doppel vorn


    Die große Tischtennis-Nation China hat bei den German Open 2014 in Magdeburg am Ende doch noch einen Titel einheimsen können. Im Herren-Einzel waren die Spieler aus dem Reich der Mitte mit Wang Hao an der Spitze leer ausgegangen. Im Herren-Doppel-Finale klappte es dann noch: Wang Hao und Lyu Xiang bezwangen die amtierenden Europameister Tan Ruiwu/Wang Zengyi (CRO/POL) in vier Sätzen.
    Die ersten beiden Sätze waren hart umkämpft und endeten erst in der Verlängerung. Im dritten und vierten Satz spielte das chinesische Duo mit ihren Gegnern Katz und Maus. Im dritten Satz haben die Chinesen ihre Taktik umgestellt. Und Wang Haos Vorhand ist einfach zu stark“, analysierte Wang Zengyi das Endspiel.
    "Es freut mich, zumindest das Doppel gewonnen zu haben, wenn ich schon im Einzel so früh ausgeschieden bin", erklärte der achtfache Weltmeister Wang, der sich im Achtelfinale Steffen Mengel hatte beugen müssen. "Dass ich im Einzel ausgeschieden bin, war vor allem meine eigene Schuld. Ich war nicht konzentriert genug, habe fahrlässig gespielt." Für Wang war es nur ein weiterer Titel von vielen und bei weitem nicht der wichtigste. Mehr freuen konnte sich sein 17-jähriger Doppelpartner. "Ich war total nervös und aufgeregt, als ich hörte, dass ich mit Wang Hao Doppel spielen würde", so Lyu Xiang. "Er hat mir mit seiner Erfahrung viel geholfen." Nach dem verlorenen zweiten Satz im Finale habe der "Juniorpartner" viel Druck verspürt. "Wang Hao hat gesagt, ich solle einfach so tun, als wäre es Training. Er hat mich beruhigt und war eine wichtige Unterstützung. Unser Teamgeist war entscheidend dafür, dass wir hier gewonnen haben."

    German Open der Rekorde
    Zwei Titel (Shan/Ovtcharov) und vier Einzel-Halbfinalisten bei den German Open 2014 in Magdeburg bedeuten aus deutscher Sicht Rekord. Einen Doppel-Erfolg hatte es zuletzt 1961 in Berlin bei den Internationalen Deutschen Meisterschaften, dem Vorgängerturnier der German Open gegeben. Seinerzeit triumphierten Agnes Simon und Eberhard Schöler. Die Internationalen Deutschen Meisterschaften fanden erstmals 1924 statt. Vier Deutsche im Einzel-Halbfinale, das hat es in der Geschichte der German Open der "Neuzeit" - seit der Premiere in Bremen im Jahr 1999 - noch nicht gegeben.
     

    Die Sieger und Platzierten der German Open 2014 in Magdeburg

    Herren-Einzel
    1. Dimitrij Ovtcharov
    2. Jun Mizutani JPN
    3. Tiago Apolonia POR
    3. Steffen Mengel

    Damen-Einzel
    1. Shan Xiaona
    2. Seo Hyowon KOR
    3. Han Ying
    3. Sofia Polcanova AUT

    Herren-Doppel
    1. Lyu Xiang/Wang Hao CHN
    2. Tan Ruiwu/Wang Zeng Yi CRO/POL
    3. Chen Chien-An/Chuang Chih-Yuan TPE
    3. Tang Peng/Wong Chun Ting HKG

    Damen-Doppel
    1. Miu Hirano/Mima Ito JPN
    2. Katarzyna Grzybowska/Natalia Partyka POL
    3. Lee Ho Ching/Ng Wing Nam HKG
    3. Shan Xiaona/Kristin Silbereisen
     

    German Open 2014 - Ergebnisse Finaltag

    Herren-Einzel, Finale
    Dimitrij Ovtcharov – Jun Mizutani JPN 4:3 (9,-5,-9,5,-6,2,9)

    Halbfinale
    Steffen Mengel GER - Jun Mizutani JPN 0:4 (-7,-5,-7,-2)
    Dimitrij Ovtcharov GER - Tiago Apolonia POR 4:3 (-7,7,6,-10,-6,9)

    Damen-Einzel
    Shan Xiaona - Seo Hyowon KOR 4:0 (16,3,4,5)

    Halbfinale
    Seo Hyowon KOR - Sofia Polcanova AUT 4:0 (4,5,10,4)
    Shan Xiaona GER - Han Ying GER 4:1 (5,4,-7,5,9)

    Damen-Doppel, Finale
    Katarzyna Grzybowska/Natalia Partyka POL - Miu Hirano/Mima Ito JPN 0:3 (-9,-7,-9)

    Herren-Doppel, Finale
    Lyu Xiang/Wang Hao CHN - Tan Ruiwu/Wang Zeng Yi CRO/POL 3:1 (11,-10,4,2)

    Bildergalerie

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