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  • 17.07.2014 – In eigener Sache

    Marktübersicht: Verfügbarkeit des Plastikballs / Zelluloid bleibt zugelassen

    Marktübersicht: Verfügbarkeit des Plastikballs / Zelluloid bleibt zugelassen Dieser Zelluloidball bleibt zugelassen, die DTTB-Profis aber haben mit der Umstellung auf "Cell-free" begonnen (Foto: Roscher)

    Neu-Isenburg. Seit dem 1. Juli ist neben dem Zelluloidball auch der neue Plastikball für den offiziellen Spielbetrieb zugelassen. Die Internationalen Tischtennis-Regeln erlauben die Verwendung von Zelluloid und Plastik. Der Deutsche Tischtennis-Bund wird bei seinen Turnieren auf Bundesebene den Plastikball einsetzen. Der Grund: Da international ab sofort mit wenigen Ausnahmen nur noch mit Plastik gespielt wird, sollen die DTTB-Akteure auf dieser Ebene nicht benachteiligt werden. An der Basis wird es jedoch wohl zunächst anders aussehen: „Wir gehen als DTTB davon aus, dass der Hauptteil des Spielbetriebs in Deutschland zumindest vorerst weiter mit den etablierten Zelluloidbällen bestritten wird, unter anderem weil zurzeit noch keine flächendeckende Versorgung mit den Plastikbällen möglich ist“, sagt Matthias Vatheuer, DTTB-Generalsekretär.

    Rund um den Plastikball wird weiterhin geforscht, das neue Produkt wird auch jetzt noch ständig weiterentwickelt nach Rückmeldungen, die die Firmen bei ihren zahlreichen Tests unter anderem von Spitzenspielern bekommen. „Erste Tests können die Spieler an der Basis hinsichtlich Spieleigenschaften und Haltbarkeit schon jetzt machen“, so DTTB-Präsident Thomas Weikert, ab September Präsident des Weltverbands ITTF. „Ich bin sicher, dass sich am Jahresende niemand mehr die Köpfe heißreden wird.“ Deutschlands Herren- und Damen-Nationalteams trainieren bei ihren Saison-Vorbereitungslehrgängen in Hinterzarten und Hennef seit Montag mit den neuen Plastikbällen. Die ersten Rückmeldungen zu Qualität und Haltbarkeit waren positiv.

    In den vergangenen Wochen und Monaten ist das Thema breit diskutiert worden, doch längst haben nicht alle der rund 600.000 Aktiven in 10.000 Tischtennis-Vereinen und -Abteilungen in Deutschland das neue Material ausprobieren können. Für die Vereine bzw. Spielerinnen und Spieler, die die Plastikbälle nutzen möchten, hat der DTTB als Service Informationen der wichtigsten Tischtennis-Firmen über die aktuelle Verfügbarkeit eingeholt.

    Hier die aktuelle Marktübersicht (Stand: Anfang Juli 2014)

    • adidas, Jörg Schlichter, Produkt-Manager:
      „Mitte August haben wir kleinere Mengen der Plastikbälle verfügbar, jedoch werden wir zu Beginn ausschließlich unsere Sponsorings damit versorgen. Im Verkauf werden wir die Bälle dann zu einem späteren Zeitpunkt anbieten.“
    • andro, David Daus, Produktentwickler und Prokurist:
      „Wir haben bereits am 20. Juni 2014 in unserer Zentrale unseren Kunden die Möglichkeit gegeben, den neuen andro-Plastikball zu testen. Bei zahlreichen autorisierten andro-Fachhändlern liegen auch bereits Muster der neuen Plastikbälle vor. Der Verkauf dieser Bälle startet ca. Ende Juli 2014. Wir gehen derzeit davon aus, dass wir ausreichende Mengen der neuen Bälle für den deutschen Markt am Lager haben werden. Ab sofort können die Bälle online und auch bei teilnehmenden Fachhändlern bestellt werden. Die Auslieferung dieser Vorbestellungen wird dann ca. Ende Juli 2014 erfolgen.“
    • Butterfly, Rüdiger von Berg, Verkaufsleiter:
      „Wir werden Anfang oder Mitte August eine kleinere Stückzahl der Plastikbälle zur Verfügung haben, werden diese aber ausschließlich im Bereich Sponsoring einbringen können. Im Verkauf werden wir zum aktuellen Zeitpunkt noch keine Plastikbälle anbieten.“
    • Cornilleau, Laurent Colussi Corte, Export Manager:
      „Unsere Plastikbälle stehen erst ab dem 20. August 2014 zur Verfügung. Wir haben zurzeit keine vorrätig.“
    • DONIC / NITTAKU, Marco Jäckel, Vertriebsleiter Deutschland:
      „Wir können die neuen DONIC Cell-Free *** Bälle ab sofort in begrenzten Stückzahlen liefern. Ebenso können wir als exklusiver Europavertreter auch die neuen NITTAKU SHA *** Bälle in begrenzten Stückzahlen liefern.
      Der neue NITTAKU Premium 40+*** Ball ("Made in Japan") wird erst ab Oktober lieferbar sein. Zu der Haltbarkeit und Dauerhaftigkeit der Bälle können wir derzeit mangels ausführlicher Testergebnisse leider noch keine Aussagen treffen."
    • JOOLA, Andreas Hain, Deputy Managing Director:
      “Der JOOLA Plastikball Super - P wird ab dieser Woche in geringen Mengen im Handel zu kaufen sein. Aufgrund von Produktionsengpässen kann jedoch nicht gewährleistet werden, dass die Bälle in den nächsten Monaten in ausreichender Anzahl zur Verfügung stehen.“
    • Double Happiness, Rainer Schmidt, Vertriebsleiter Deutschland:
      „Der neue Double Happiness Cellfree-Ball wird ab Ende Juli 2014 verfügbar sein. Er ist ab sofort auch schon online und bei Fachhändlern bestellbar. Der Versand zum Kunden erfolgt dann ab Ende Juli 2014. Zu diesem Zeitpunkt sollten dann auch genügend DHS-Cellfree-Bälle erhältlich sein. Die Kunden konnten sich bereits bei zahlreichen Fachhändlern bei einem Balltest erste Eindrücke über die neue Ballqualität verschaffen.“
    • STIGA Sports AB, Miro Broda, Market Manager Deutschland:
      „Aktuell sind noch keine STIGA Plastikbälle für Tischtennis-Shops bzw. die Endkunden erhältlich. Vor knapp zwei Monaten haben wir eine Bestellung für STIGA Poly-Ball OPTIMUM*** 40+ an unseren Hersteller geschickt. Der ursprüngliche Liefertermin wurde für Mitte Juli 2014 bestätigt. In der vergangenen Woche wurden wir informiert, dass sich der Liefertermin auf die Kalenderwoche 32 (Anfang August 2014) verschoben hat. Wir hoffen, dass sich der Liefertermin nicht noch weiter nach hinten verschiebt.“
    • TIBHAR, Christoph Wagner, Produktmanager:
      „Die erste Lieferung unserer Bälle TIBHAR SynTT 40+ wird Anfang Juli an die Fachhändler verschickt. Danach erwarten wir weitere regelmäßige Lieferungen unseres Lieferanten.“
    • Yamato Takkyu Europe (TSP/VICTAS), Masatoshi Kobayashi, Geschäftsführer:
      „Derzeit stehen keine Plastikbälle von unserem Unternehmen zur Verfügung. Wir gehen davon aus, dass unsere Plastikbälle gegen Ende des Jahres erhältlich sein werden.“
    • XIOM, Martin Ihnow:
      „Wir werden mit XIOM keine Bälle auf dem Markt bringen.“

    SH

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