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  • 13.06.2015 – mini-Meisterschaften

    Bundesfinale in Delmenhorst: Geocaching, Training, Vorrunde / Radio Bremen kommt am Sonntag

    Bundesfinale in Delmenhorst: Geocaching, Training, Vorrunde / Radio Bremen kommt am Sonntag Die Minis beim Bundesfinale in Delmenhorst mit Lara Broich (Foto: FL)

    Delmenhorst. Der erste Wettkampftag beim Bundesfinale der mini-Meisterschaften in Delmenhorst ist gespielt. Die 40 qualifizierten „Minis“ aus insgesamt 27.000, die in dieser Saison an der beliebten Breitensportaktion des DTTB teilnahmen, haben die Vorrunde absolviert. Am Sonntag werden in Zwischen- und Endrunde die Sieger ermittelt.

    Wie immer steht beim Bundesfinale nicht nur der Sport im Blickpunkt. Das Gemeinschaftliche und Gesellige macht die Veranstaltung vor allem aus. Am Freitag lernten sich die Teilnehmer beim Kegeln ausführlich kennen, am Samstagmorgen stand gemeinsames Geocaching auf dem Programm. Vor Turnierbeginn leitete A-Lizenz- und DTTB-Assistenztrainerin Lara Broich, die in Vertretung von Schülerinnen-Bundestrainerin Dana Weber einsprang, eine einstündige Trainingseinheit und gab dem Nachwuchs grundlegende Tipps für ihr Spiel. „Das hat viel Spaß gemacht, die Kinder haben gut mitgemacht, wussten auch schon viele Dinge und waren sehr lernwillig. Sie scheinen Tischtennis alle sehr zu mögen, sie sollen einfach mit viel Freude dabei bleiben“, sagte die 25-Jährige nach ihrer Bundesfinal-Premiere. Broich, angehende Diplom-Trainerin, Assistenztrainerin von Eva Jeler im Schüler-Nationalteam und Trainerin im Internat in Düsseldorf, unterzog die Mädchen und Jungen einer professionellen Kurz-Trainingseinheit, mit Warmmachprogramm, Einspielen, Übungen und kleinem Wettkampf. „Bei einigen Spielerinnen und Spielern war ich echt überrascht, welches Niveau sie schon mitbringen, Besonders haben mir auch die Mädchen imponiert, die alle richtig offensiv und vorwärts spielen“, betonte Broich.

    Broich: „Vor allem die Mädchen haben mir imponiert“

    „Das Training war schon ganz schön anstrengend“, sagte Eleni Demissie (10) aus Berlin. „Im ersten Spiel war ich noch nicht ganz da und habe verloren. Am Ende des Tages stand für die Musikliebhaberin (spielt Klavier und Geige) eine zufriedenstellende 2:2-Bilanz zu Buche. Noch ein bisschen besser lief es für Lena Wiesbach. Die Zehnjährige aus Hasloh (Schleswig-Holstein) schaffte in Gruppe 3 eine 3:1-Bilanz und wurde Gruppenzweite. Eleni und Lena sind eigentlich Konkurrentinnen, haben sich in den ersten beiden Tagen aber schon angefreundet – ein Markenzeichen des Bundesfinales. In den Runden, wo die Jungs an der Reihe sind, findet man die beiden zusammen – auch am mini-Tisch. Drei von ihnen stehen ebenfalls in der Delmenhorster Sporthalle am Stadtbad. „Wir sind insgesamt fünf Mädels, die sich besonders gut verstehen“, so Wiesbach. In ihrem Steckbrief schrieb Lena, dass man sie an ihrer „fröhlichen und chilligen Art“ erkenne. Erkennungsmerkmal sind auch ihrer aufgeschlagenen Knie. „Ein Unfall mit dem Longboard am Donnerstag. Da war irgendwie ein Loch in der Straße“, sagt Lena fast lapidar, gibt aber schon zu, dass sie die auffälligen Wunden etwas behindern.

    „Ich finde es richtig schön, dass man sich so gut um uns kümmert"

    Tischtennis geht immer und überall. Am Freitag spielten die Minis nach dem Kegeln, am Samstag begannen die Wettkämpfe (Foto: Bernd Müller)Aileen Pohl reckt die Hände in die Höhe, strahlt über das ganze Gesicht. Soeben hat die Zehnjährige Cottbusserin ihr erstes Match beim Bundesfinale gewonnen. „Am Anfang lief es nicht so gut für mich, jetzt freue ich mich riesig, dass ich gewonnen habe“, sagt Pohl, die erst ein knappes Jahr Tischtennis spielt und von ihrem Papa begleitet wird. Über das bisherige Programm des Bundesfinales sagt die leidenschaftliche Chor-Sängerin: „Ich finde es richtig schön, dass man sich so gut um uns kümmert und sich so viele Gedanken um uns Kinder gemacht hat.“ Ein schönes Lob in Richtung des Durchführers, dem TTSC 09 Delmenhorst mit seinem Vorsitzenden Torsten Rosowski an der Spitze und den vielen fleißigen Helfern.

    Vier Mädchen und drei Jungen blieben am ersten Tag in der Vorrunde ungeschlagen und haben eine gute Ausgangsposition für die Zwischenrunde am Sonntag. Einer von ihnen ist Dzhem Ahmed (10) aus Kaiserpfalz-Memleben in Thüringen. „Gewinnen“, ist Dzhems Ziel. Das sagt er voller Überzeugung. Bereits seit vier Jahren spielt der RnB- und Hip-Hop-Fan Tischtennis. Sein Bruder spielte in Bulgarien schon in der ersten Liga. „Ich wollte schauen, ob ich ihn irgendwann schlagen kann“, sagt der Zehnjährige über seine Absicht, Tischtennis spielen zu wollen. Wenn Dzhem so weitermacht, könnte ihm das mal gelingen. Mit seinem Ballgefühl und schon sehr ordentlicher Technik zählt Dzhem zu den Favoriten am Sonntag.

    Radio Bremen kommt am Finalsonntag

    Im zeitlichen Ablauf des Bundesfinales 2015 kommt es zu kurzfristigen Änderungen. Der große Einmarsch der 40 Minis mit Schildern des jeweiligen Landesverbandes und untermalt von Musik, findet diesmal erst am Sonntag statt. Die Änderung ist unter anderem dem Fernsehen geschuldet. Für den finalen Sonntag hat sich der TV-Sender Radio Bremen angekündigt, um Bewegtbilder zu drehen. Der Sendetermin wird noch bekannt gegeben.
     

    Bundesfinale mini-Meisterschaften in Delmenhorst 2015

    Mädchen: Ergebnisse Vorrunde und Ansetzung Zwischenrunde

    Jungen: Ergebnisse Vorrunde und Ansetzung Zwischenrunde

    Unterstützt werden die mini-Meisterschaften von den Partnern des Deutschen Tischtennis-Bundes, ARAG und JOOLA.

    FL

    Bildergalerie

    Weitere Informationen: