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  • 29.01.2016 – Events in Deutschland

    Damen-Duos stehen im Viertelfinale / Nur Filus/Walther bei den Herren weiter

    Damen-Duos stehen im Viertelfinale / Nur Filus/Walther bei den Herren weiter Abklatschen nach einem Sieg: Han Ying und Irene Ivancan (Foto: ms)

    Berlin. Die Titelverteidigerinnen Petrissa Solja/Shan Xiaona sowie Irene Ivancan/Han Ying haben bei den German Open in Berlin das Doppel-Viertelfinale erreicht und spielen am Abend um eine Medaille. Bei den Herren schafften nur Ruwen Filus und Ricardo Walther den Sprung in die Runde der letzten Acht. Überraschend ausgeschieden ist die chinesische Kombination Yan An/Fang Bo gegen die Russen Aleksey Liventsov/Mikhail Paikov (0:3).
    Die beiden Sieger waren extrem stolz. "Wir wollten nur ein paar gute Bälle auf den Tisch spielen nach den Enttäuschungen im Einzel. Wir haben überhaupt nicht an das Ergebnis gedacht. So ist es natürlich noch besser und wir versuchen so weiterzumachen", sagte Liventsov.

    Timo Boll/Steffen Mengel – Masataka Morizono/Yuya Oshima (JPN) 1:3 (-5,-10,5,-7)
    Keine Frage, dass die deutsche Kombination nach ihrer Berlin-Premiere ziemlich enttäuscht die Schläger einpackte. „Wir wussten zwar, dass sie ein sehr gutes Doppel sind“, sagte Steffen Mengel, 27, vom Bundesligisten TTC Schwalbe Bergneustadt, gestand indes auch: „Wir haben uns schon etwas ausgerechnet.“ Aus seiner Sicht war der zweite Satz „der Knackpunkt“. Da führten die Deutschen 10:6, verloren jedoch mit 10:12.
    Timo Boll/Steffen Mengel (Foto: ms)Auch im vierten Satz verzeichnete das DTTB-Doppel eine fatale Serie: Von 6:4 auf 6:9, am Ende stand es 7:11. „Da waren bei mir schon noch einige Löcher drin“, resümierte Timo Boll, machte freilich noch weitere Gründe für die Niederlage aus: „Man hat schon gemerkt, dass wir lange kein Doppel mehr gespielt haben und ich habe mich am Anfang unwohl gefühlt“, berichtete der 34-Jährige von Borussia Düsseldorf. Allerdings: „Wenn es dann mal gut lief, hatte ich schon das Gefühl, dass wir sie im Griff haben.“ Und bezogen auf seine rund dreimonatige Zwangspause aufgrund einer Knie-Operation im Herbst meinte der Linkshänder: „Ich muss mich wohl damit abfinden, dass es von Null auf Hundert nicht so schnell geht.“
    Weniger enttäuscht von der Niederlage seiner Schützlinge zeigte sich Herren-Bundestrainer Jörg Roßkopf: „Die Auslosung war etwas unglücklich. Die Japaner gehören im Doppel zur absoluten Weltspitze, waren bei den letzten Titelkämpfen nahe am ganz großen Erfolg und sind meines Erachtens auch hier das stärkste Doppel.“

    Ruwen Filus/Ricardo Walther - Koki Niwa/Maharu Yoshimura JPN 3:1 (-9,6,7,4)
    Starke Leistung von Filus/Walther, die seit einiger Zeit ein harmonsiches Doppel bilden. Nach verlorenem ersten Satz steigerten sich die Deutschen immer mehr. "Im ersten Satz hatten wir Probleme mit den Aufschlägen, die wir dann im zweiten Satz immer besser returnieren konnten und uns auf unser variantenreicheres Spiel konzentrieren. Im dritten Satz konnten wir dann nach dem 6:6 eine kleine Serie hinlegen und 11:7 gewinnen. Für uns spielt das Doppel eine wichtige Rolle, wir wollen uns in der World-Tour-Ranking weiter nach oben spielen", sagte Ruwen Filus. Am Abend stehen Filus/Walther gegen die Boll/Menge-Bezwinger aus Japan im Viertelfinale.

    Dimitrij Ovtcharov/Patrick Franziska - Chuang Chih/Yuan/Huang Sheng-Sheng TPE 1:3 (4,-3,-6,-6)
    Patrick Franziska/Dimitrij Ovtcharov (Foto: ms)„Das war eigentlich gar nicht so schlecht und wir passen auch ganz gut zusammen“ bilanzierte Patrick Franziska nach dem 1:3 gegen Chuang/Huang. Der Ex-Bremer Chuang ist ein ausgewiesener Doppelspezialist, war 2013 an der Seite von Chen Chien-An Weltmeister. "Wir sind leider nicht so eingespielt, und weil auf der Tour wenig Doppel gespielt wird, trainieren wir das nicht so sehr, wie etwa unsere Gegner. Die trainieren das deutlich öfter und da wissen sie natürlich, wo die Bälle hinkommen und stehen schon parat", erklärte Franziska.

    Beide Damen-Duos weiter

    Petrissa Solja/Shan Xiaona - Miyu Maeda/Sakur Mori JPN 3:0 (6,10,6)
    Gegen die Japanerinnen hatten Shan/Solja wenig Mühe und waren mit ihrer Leistung weitestgehend zufrieden. „Wir waren etwas nervös, weil es immer etwas Besonderes ist, in Deutschland zu spielen. Zum Glück waren die Gegnerinnen nicht so stark. Aber jetzt müssen wir gegen das Doppel aus Korea spielen, da haben wir schon zweimal verloren. Die spielen sehr schnell und trainieren generell mehr Doppel als wir“ sagte Shan Xiaona mit Blick auf das nächste Spiel am Abend gegen die topgesetzten Jeon Jihee/Yang Haeun.

    Han Ying/Irene Ivancan - Feng Tianwei/Lin Ye SIN 3:1 (9,-8,6,6)
    Ein überzeugender Sieg gelang dem Defensiv-Duo Han Ying/Irene Ivancan gegen die Weltranglisten-Achte Feng Tianwei und ihre Partnerin Lin Ye (WR: 49) aus Singapur. Nach dem Gleichstand in den Sätzen trumpften Han/Ivancan immer besser auf. Gegnerinnen im Viertelfinale am Abend sind Lee Zion/Park Youngsook aus Korea.

    Damen-Doppel

    Achtelfinale
    Petrissa Solja/Shan Xiaona - Miyu Maeda/Sakur Mori JPN 3:0 (6,10,6)
    Han Ying/Irene Ivancan - Feng Tianwei/Lin Ye SIN 3:1 (9,-8,6,6)

    Viertelfinale
    20.20, T 1: Petrissa Solja/Shan Xiaona - Jeon Jihee/Yang Haeun KOR
    20.20, T 3: Han Ying/Irene Ivancan - Lee Zion/Park Youngsook KOR

    Herren-Doppel

    Achtelfinale
    Timo Boll/Steffen Mengel - Masataka Morizono/Yuya Oshima JPN 1:3 (-5,-10,5,-7)
    Dimitrij Ovtcharov/Patrick Franziska - Chuang Chih/Yuan/Huang Sheng-Sheng TPE 1:3 (4,-3,-6,-6)
    Ruwen Filus/Ricardo Walther - Koki Niwa/Maharu Yoshimura JPN 3:1 (-9,6,7,4)

    Viertelfinale
    21.00, T 1: Ruwen Filus/Ricardo Walther - Masataka Morizono/Yuya Oshima JPN

    Thomas Alt / Willi Baur / Holger Klinke / FL

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