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  • 29.01.2016 – International

    Achtelfinal-Aus für Damen-Trio / Solja verpasst Revanche gegen Ito knapp

    Berlin. Bei den German Open in Berlin hat Petrissa Solja die Revanche gegen Mima Ito aus Japan knapp verpasst. Die 21-Jährige unterlag wie schon 2015 im German-Open-Endspiel von Bremen diesmal im Achtelfinale. Allerdings war Solja nah dran am Matchgewinn, im siebten Satz allerdings musste sie sich klar beugen. Auch Han Ying und Shan Xiaona verloren ihr Achtelfinale. Die Weltranglisten-Neunte Han Ying unterlag der Koreanerin Yang Haeun in sieben Sätzen. Die Berlinerin Shan Xiaona musste sich der topgesetzten Japanerin Ai Fukuhara geschlagen geben.

    Petrissa Solja – Mima Ito JPN 3:4 (5,7,-7,-5,7,-10,-1)
    Die Revanche hat Petrissa Solja knapp verpasst. Dabei war sie noch näher dran an einem Sieg als im Finale von Bremen 2015, wo sie mit 2:4 unterlag. Zwei Punkte fehlten der 21-jährigen Deutschen bei 10:10 im sechsten Satz. Zudem hatte die Wahl-Berlinerin und Lokalmatadorin mit 2:0 geführt. "Anfangs war es überraschend ein recht leichtes Spiel für mich gewesen, danach hat sich Ito besser eingestellt und den Aufschlag gewechselt. Mit dem Aufschlag kam ich schon im letzten Jahr in Bremen nicht zurecht. Als Linkshänderin sehe ich den Ball schlecht. Der sechste Satz war ärgerlich, nachdem ich nach Rückstand noch rangekommen bin. Aber da hat Ito auch zwei starke Bälle gespielt. Im siebten Satz hat sie so viel Druck gemacht, da konnte ich leider keine entscheidenden Impulse geben", sagte die Weltranglisten-15. Bundestrainerin Jie Schöpp sah die Umstellung des Aufschlages bei Ito als den "entscheidenden Faktor" im Spiel an.

    Han Ying – Yang Haeun KOR 3:4 (-10,4,-8,3,8,-10,-7)
    „Schade“, drückte Han Ying ihre Enttäuschung nach dem verlorenen Achtelfinale in nur einem Wort aus. Nach einem schweren Spiel, geprägt von langen Ballwechseln, musste die favorisierte Weltranglisten-Neunte nach einem Siebensatz-Krimi der 21-jährigen Yang Haeun (Weltrangliste 17) zum Sieg gratulieren - zum ersten Mal in bisher drei Duellen.
    Knackpunkt war der sechste Satz, als Abwehrass Han erst von 6:9 auf 9:9 aufholte und dann bei 10:10 kurz vor dem Erfolg stand. Doch die elf Jahre jüngere Angriffspielerin Yang gab sich nicht so leicht geschlagen und glich zum 3:3 aus. Die Entscheidung fiel im siebten Satz, in dem sich Han beim Stand von 7:8 behandeln ließ. Die Belastung hatte ihren Tribut gezollt. „Ich hatte schon im sechsten Satz einen Krampf in einem Bein, dachte aber, ich muss weiterspielen“, erklärte Han die Spielunterbrechung. „Doch im letzten Satz ging es dann nicht mehr. Ich hatte in beiden Beinen Krämpfe“, vermutete die Team-Europameisterin. Die Spielunterbrechung half nichts mehr. Yang holte sich mit drei Punkten in Folge den Matchgewinn. „Yang hat mich sehr gut analysiert“, erkannte die Deutsche die Leistung der Gegnerin an. Und selbstkritisch fuhr sie fort: „Ich hätte besser sein können und variantenreicher spielen müssen. Ich habe gesehen, wo ich mich verbessern kann.“

    Shan Xiaona – Ai Fukuhara JPN 1:4 (-7,8,-10,-4,-8)
    Viermal hatte Shan Xiaona schon gegen Japans Superstar verloren, und auch diesmal zog die Berlinerin den Kürzeren. Die Berlinerin war im Doppel am Morgen umgeknickt und ging leicht gehandicapt in die Partie, die sie zumindest bis zum dritten Durchgang offen gestalten konnte. Nach einer Führung unterlag die Weltranglisten-16. dann in der Verlängerung, danach trumpfte die in Berlin topgesetzte Fukuhara auf.

    Damen-Einzel

    1. Runde (32er Feld)
    Shan Xiaona – Barbora Balazova SVK 4:2 (9,2,3,-4,-10,5)
    Han Ying – Cheng I-Ching TPE 4:1 (9,-4,10,7,6)
    Petrissa Solja – Li Xue FRA 4:1 (-7,9,5,6,12)

    2. Runde, Achtelfinale
    Shan Xiaona – Ai Fukuhara JPN 1:4 (-7,8,-10,-4,-8)
    Han Ying – Yang Haeun KOR 3:4 (-10,4,-8,3,8,-10,-7)
    Petrissa Solja – Mima Ito JPN 3:4 (5,7,-7,-5,7,-10,-1)

    Barbara Link / Matthias Gehrmann / FL

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