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  • 13.02.2016 – Personalie

    Mozart sagt Adieu

    Mozart sagt Adieu "Waldi" geht, viele geniale Erinnerungen bleiben (Foto: ITTF)

    Neu-Isenburg. Er wurde Olympiasieger, er wurde Weltmeister ohne Satzverlust, wegen seiner Genialität taufte man ihn den Mozart des Tischtennis-Sports. Am Donnerstag hat Jan-Ove Waldner (50) seine weit über drei Jahrzehnte andauernde Karriere offiziell beendet. Einige deutsche Medien würdigen den Mann mit der goldenen Hand.

    Mit 12 spielte Jan-Ove Waldner in der ersten schwedischen Liga, mit 16 stand er im EM-Finale, er wurde 1992 Olympiasieger sowie zweimal Einzel-Weltmeister, 1997 in Manchester sogar ohne Satzverlust. Hinzu kommen viermal WM-Gold mit dem schwedischen Team und insgesamt elf EM-Titel.

    Seine beeindruckende Erfolgssammlung allein macht ihn zu einem der besten Tischtennis-Spieler auf dem Planeten. Aber es war vor allem seine Art zu spielen, sein Ballgefühl, seine Kreativität und seine Phantasie am Tisch, die Waldner besonders machte. Das Fachmagazin „tischtennis“ titelte einmal: „Andere Spieler arbeiten, Jan-Ove Waldner spielt“.

    Seine Genialität blitzte auch in seinem letzten offiziellen Match auf (siehe Video). Am Donnerstag verlor „Waldi“ mit seinem Heimatclub Spårvägen BTK gegen BTK Rekord. Die Niederlage war eine Randnotiz. Waldner, der viele Jahre in der Bundesliga für Plüderhausen und Fulda-Maberzell spielte, gewann immerhin ein Einzel und wurde nach seinem zweiten Einzel gebührend gefeiert. Bei Showkämpfen und auf der Seniors Tour wird „Waldi“ den Fans noch einige Jahre erhalten bleiben.
     

    So berichten deutsche Medien über Waldners Karriere-Ende

    Stuttgarter Zeitung: „Die Hand Gottes“

    Tagesspiegel: „Tischtennis-Genie Waldner darf nicht in Rente gehen“

    Spiegel Online: „Mozart geht vom Tisch“

    Bildergalerie bei Sportschau.de: „Lao Wa spielt nicht mehr“

    sport24-Fieber: „Seine Aura war einzigartig“

    Video-Impressionen von "Waldis" letztem Einzel

    FL