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  • 27.02.2016 – International

    DTTB-Teams gehen guter Dinge in den WM-Auftakt gegen Thailand, Dänemark und Tschechien

    DTTB-Teams gehen guter Dinge in den WM-Auftakt gegen Thailand, Dänemark und Tschechien Fachsimpelei beim Abschlusstraining (Foto: ms)

    Kuala Lumpur. Mit der Begegnung der deutschen Herren gegen Dänemark (6 Uhr deutscher Zeit) sowie mit Duellen der Damen gegen Thailand (3 Uhr) und Tschechien (12.30 Uhr) beginnt für die Nationalmannschaften des Deutschen Tischtennis-Bundes am Sonntag die Vorrunde der Team-Weltmeisterschaften in der Malawati Arena in Kuala Lumpur (28. Februar bis 6. März). Sportdirektor Richard Prause gibt das Etappenziel vor: "Wir visieren mit beiden Teams wieder den Vorstoß in das Viertel- bzw. Achtelfinale an und hoffen natürlich auch dann dabei zu sein, wenn die Matches um die Medaillen stattfinden."

    Erster Anwärter auf die Goldmedaille bei den Weltmeisterschaften in Malaysia sind auch diesmal die Mannschaften von Titelverteidiger China. Die DTTB-Teams - die Herren wurden 2014 in Tokio Zweite, die Damen standen in der Runde der besten Acht gegen Hongkong -  kämpfen jeweils in der Vorrundengruppe um einen der drei ersten Plätze, die gleichbedeutend mit dem Weiterkommen sind. Die Gewinner der vier Sechsergruppen der Championships Division stehen direkt im Viertelfinale, die Zweit- und Drittplatzierten bestreiten zuvor Achtelfinalbegegnungen.

    Favorisierte Herren rechnen mit heftiger Gegenwehr

    Sportdirektor Richard Prause und Herren-Bundestrainer Jörg Roßkopf (Foto: ms)Der Weg bis zum Einzug in die Endrunde ist für beide DTTB-Auswahlmannschaften steinig. Die an Position zwei gesetzten Herren, die bei den drei letzten Weltmeisterschaften in Moskau 2010, Dortmund 2012 und Tokio 2014 erst jeweils im Finale an der Übermacht Chinas scheiterten, sind in der "Europa-Gruppe" B mit Schweden, Frankreich, England und Dänemark und Underdog Malaysia zwar Favorit auf den Vorrundensieg. Doch seit der verletzungsbedingten Absage des Weltranglisten-Fünften Dimitrij Ovtcharov in der Vorwoche (Rückenmuskelzerrung mit Nervenreizung) ist Platz eins alles andere als nur eine Formsache für das DTTB-Quintett, zumal auch Rekordeuropameister Timo Boll nach seiner Knieoperation im September im Vorfeld der WM noch nicht wieder bei hundert Prozent seiner Form angelangt war.

    Dies alles wissen auch die Gegner, die nun mehr noch als zuvor darauf brennen, dem Europameister der Jahre 2007 bis 2013 ein Bein zu stellen, wie dies bei den kontinentalen Titelkämpfen 2014 schon Portugal und ein Jahr später auch Österreich gelang. Richard Prause: "Frankreich, Schweden und England haben spielstarke Teams, die wir nicht unterschätzen werden. Wir sind jedoch trotz des Ausfalls unserer derzeitigen Nummer eins immer noch der Favorit und nehmen nach wie vor den Gruppensieg ins Visier, auch wenn es am Ende weniger wichtig ist, ob als Erster, Zweiter oder Dritter die Endrunde erreicht wird. Wir haben im Gegensatz zu den anderen Teams mit Timo Boll aber einen echten Führungsspieler mit viel Erfahrung, der schon häufig im Verlauf eines Turniers zu fantastischer Form gefunden hat."

    Verwehte Bälle / Boll spaziert zum Kaffeetrinken

    Beste Laune beim Abschlusstraining: Ruwen Filus (Foto: ms)Der zweimalige World-Cup-Gewinner Boll, der gestern wegen einer leichten Erkältung vorsichtshalber den Schläger ruhen ließ, sorgte heute nach dem Mittagessen für Stärkung der besonderen Art und spazierte mit seinen Teamkollegen zur nahegelegen Filiale einer weltweit operierenden Kaffeehauskette. Beim Training am Morgen in der mit violettem Boden ausgekleideten Haupthalle hatten seine vier Kollegen Bastian Steger, Patrick Franziska, Ruwen Filus und Ovtcharov-Ersatz Steffen Mengel den starken Einsatz der Klimaanlage zu spüren und zu sehen bekommen. "Vom Winde verweht", nannte es Steger, und sein Defensivkollege Ruwen Filus sprach von "Bällen, die manchmal plötzlich flattern, wenn der Wind bläst. Sollte das im Spiel passieren, dann kann das auch verunsichern."

    Herren-Bundestrainer Jörg Roßkopf hatte heute neben der Trainingsbeobachtung vor allem den Spielplan für die beiden ersten Tage im Auge: "Es kommt uns entgegen, dass wir am Sonntag zunächst gegen Dänemark starten, das ohne Michael Maze antritt, der nicht angereist ist. Einen Tag später folgt dann morgens Malaysia. Das sind für uns zwei Matches, bei denen nichts anbrennen sollte. Die Spieler können sich somit an die Bedingungen gewöhnen und ins Turnier finden, bevor es Montagabend gegen Frankreich zum ersten Mal ums Eingemachte geht." Der Rekordnationalspieler, der 2000 bei der WM in Kuala Lumpur selbst mit der DTTB-Auswahl im Viertelfinale stand und nur am späteren Weltmeister Schweden scheiterte, weiß allerdings nur allzu gut, wie breit das Spektrum der Möglichkeiten nach der Absage von Ovtcharov ist: "Wir müssen das nüchtern und realistisch betrachten: Durch den Ausfall von Dima und die lange Verletzungspause von Timo ist die Bandbreite der Möglichkeiten ist diesmal sehr sehr weit. Von Platz eins bis drei und in der allerschlechtesten Konstellation sogar Rang ist diesmal in der Vorrunde alles möglich. Aber wir sind immer noch der Gruppenfavorit, und wenn wir es schaffen, mit allen Spielern eine sehr gute Form abzurufen, dann ist es auch diesmal möglich, wieder um eine Medaille zu spielen oder sogar in das Finale zu kommen." Seine Aufstellung gab Roßkopf noch nicht bekannt, verriet aber soviel: "Bei diesem Turnier wird sich wohl kein Spieler darüber beklagen können, allzu viel nur auf der Bank zu sitzen. Alle haben beim Vorbereitungslehrgang in der letzten Woche sehr intensiv trainiert und sind in guter Form."

    Damen beim Abschlusstraining frisch und ausgeschlafen

    Vertauschte Rollen: Irene Ivancan massiert, Phyio Peter Heckert genießt (Foto: ms)Im Vorrundenpool der DTTB-Damen ist der WM-Zweite Japan vor Deutschland, dem Siebten der Setzungsliste, und dem WM-Viertelfinalisten Nordkorea gesetzt. Komplettiert wird die schwere Gruppe vom Dauerrivalen Tschechien, der bei den Euro Games in Baku das Halbfinale erreichte, sowie den Teams aus Thailand und Brasilien. DTTB-Sportdirektor Richard Prause hat Respekt auch vor den beiden vermeintlich schwächsten Mannschaften der Gruppe: "Thailand und Brasilien haben sich sehr gut entwickelt und sind auf einem spielerischen Niveau angekommen, das auch in die Championship Division gehört. Wir dürfen sie nicht unterschätzen und werden das auch nicht tun."

    Der WM-Finalist Japan ist für Deutschland mit seinen Stars Fukuhara und Ishikawa zwar eine sehr hohe, aber eine berechenbare Hürde, auf deren Stärken und Schwächen Bundestrainerin Jie Schöpp vorbereitet ist. Nordkorea hingegen, das auf internationaler Bühne so gut wie nie auftaucht, ist schwer einschätzbar. Vorgenommen haben sich die Asiatinnen hingegen viel, und Schöpp weiß, dass es ihnen an Anspruch und Willen nicht mangelt: "Aus Nordkorea hört man, dass sie hier antreten, um auch die Chinesinnen schlagen zu wollen." Unabhängig von der Stärke Nordkoreas ist das Erreichen der Endrunde zunächst einmal das Vorhaben des Viertelfinalisten von Tokio 2014. Schöpp: "Das wird jedoch nicht einfach. Auch Tschechien hat eine gute Mannschaft, die es erst einmal zu schlagen gilt. Matelova, die viel mit uns trainiert, ist besser geworden, auch die erfahrene Vacenovska ist diesmal wieder dabei."

    Die ehemalige Europe-Top-12-Siegerin hatte beim Abschlusstraining am Samstagmorgen einen guten Eindruck von ihren Spielerinnen: "Heute ist nach unserer anstrengenden Anreise der erste Tag, an dem alle im Training frisch und voll dazu sein scheinen." Schöpp weiter: "Wir wollen in die Endrunde, aber meine Erwartungen sind weniger an eine Platzierung geknüpft. Ich hoffe zunächst einmal, dass es den Spielerinnen im Match gelingt, ihr ganzes Können abzurufen. Dann sollte im Normalfall die Qualifizierung für die Endrunde die Konsequenz sein."

    Doppel-Auftakt: Morgens gegen Thailand, abends gegen Tschechien

    Sabine Winter (Foto: ms)Das DTTB-Team mit Petrissa Solja, Irene Ivancan, Kristin Silbereisen, Sabine Winter und Nina Mittelham trifft am Eröffnungstag zunächst auf Thailand, bevor am Abend dann mit Tschechien gleich eine sehr wichtige Standortbestimmung für den weiteren Turnierverlauf folgt. Beim Abschlusstraining war das Team bester Dinge. Die World-Cup-Dritte Petrissa Solja,  die zusammen mit der routinierten Weltranglisten-44. Irene Ivancan ("Wir sind gut angekommen und haben uns jetzt gut akklimatisieren können") Deutschlands Führungsduo bildet, scherzte: "Diese Nacht habe ich gut durchgeschlafen - neun Stunden. Gestern waren es nur sieben gewesen..." Die beiden Asse, die Anfang Februar das europäische Ranglistenturnier in Gondomar wegen leichter gesundheitlicher Probleme hatten absagen müssen, sind topfit. Sabine Winter, die bei ihrem Europe-Top-16-Debüt überzeugte und als beste Deutsche mit Rang sechs ein starkes Resultat herausspielte, ist zumindest vor dem Wettkampf noch guter Dinge: "Meine Form ist ganz ordentlich, ich fühle mich auch ganz gut. Aber ein Match ist nicht mit dem Training zu vergleichen. Wie die Verfassung wirklich ist, das weiß man so wirklich erst im Spiel selbst."

    Zur Auslosung und den Ergebnissen auf der Webseite des Weltverbandes ITTF

    Die Vorrunden-Gruppen der Championships Division

    Herren-Mannschaft

    Gruppe B:
    Deutschland (Team-Weltrangliste: 2)
    Schweden (8)
    Frankreich (9)
    Dänemark (16)
    England (18)
    Malaysia (56)

     Die anderen Vorrundengruppen

    Gruppe A: China, Österreich, Taiwan, Griechenland, Tschechien, Nordkorea
    Gruppe C: Japan, Portugal, Polen, Weißrussland, Ukraine, Singapur
    Gruppe D: Südkorea, Hongkong, Russland, Kroatien, Rumänien, Italien

    Damen-Mannschaft

     

    Gruppe B
    Japan (Team-Weltrangliste: 2)
    Deutschland (7)
    Nordkorea (9)
    Tschechien (15)
    Thailand (18)
    Brasilien (26)

    Die anderen Vorrundengruppen

    Gruppe A: China, Taiwan, Rumänien, Ungarn, Spanien, Malaysia
    Gruppe C: Niederlande, Singapur, Polen, Ukraine, Frankreich, Weißrussland
    Gruppe D: Hongkong, Südkorea, Österreich, Russland, USA, Schweden

     

    Die deutschen Spiele Herren und Damen in chronologischer Reihenfolge

    Championships Division, Vorrunde

    Zum Auftakt gibt es Gruppenspiele in vier Sechser-Gruppen. Der Gruppensieger wird mit Direkteinzug ins Viertelfinale belohnt. Für die Zweiten und Dritten der Vorrunde geht die K.-o.-Endrunde mit dem Achtelfinale weiter.

    Der dritte Platz der Endrunde wird bei Weltmeisterschaften nicht ausgespielt. Bronzemedaillen erhalten beide unterlegenen Halbfinalisten.

    Sonntag, 28. Februar
    1./2. Runde

    DTTB-Damen – Thailand 10.00 Uhr MAS (3.00 Uhr GER)
    DTTB-Herren – Dänemark 13.00 Uhr (6.00 Uhr)
    DTTB-Damen – Tschechien 19.30 (12.30 Uhr)

    Montag, 29. Februar
    2./3. Runde

    DTTB-Herren – Malaysia 10.00 Uhr (3.00 Uhr)
    DTTB-Damen – Brasilien 16.30 Uhr (9.30 Uhr)
    DTTB-Herren – Frankreich 19.30 Uhr (12.30 Uhr)

    Dienstag, 1. März
    4. Runde

    DTTB-Herren – England 13.00 Uhr (6.00 Uhr)
    DTTB-Damen – Nordkorea 16.30 Uhr (9.30 Uhr)

    Mittwoch, 2. März
    5. Runde

    DTTB-Herren – Schweden 13.00 Uhr (6.00 Uhr)
    DTTB-Damen – Japan 19.30 Uhr (12.30 Uhr)

    Endrunde

    Donnerstag, 3. März
    Achtelfinale

    03.00 GER (10.00 MAS): Damen -Mannschaft, 2 Tische
    06.00 GER (13.00 MAS): Damen-Mannschaft, 1 Tisch
    06.00 GER (13.00 MAS): Herren-Mannschaft, 2 Tische
    09.30 GER (16.30 MAS): Damen-Mannschaft, 1 Tisch
    09.30 GER (16.30 MAS): Herren-Mannschaft, 2 Tische

    Viertelfinale
    12.30 GER (19.30 MAS): Damen-Mannschaft, Viertelfinale, 2 Tische
    ________________________________________

    Freitag, 4. März
    Viertelfinale

    03.00 GER (10.00 MAS): Damen -Mannschaft, 1 Tisch
    06.00 GER (13.00 MAS): Herren-Mannschaft, 1 Tisch
    06.00 GER (13.00 MAS): Damen-Mannschaft, 1 Tisch
    09.30 GER (16.30 MAS): Herren-Mannschaft, 2 Tische
    12.30 GER (19.30 MAS): Herren-Mannschaft, 1 Tisch

    Halbfinale
    12.30 GER (19.30 MAS): Damen-Mannschaft, 1 Tisch
    ________________________________________

    Samstag, 5. März
    Halbfinale

    06.00 GER (13.00 MAS): Herren-Mannschaft, 1 Tisch
    09.30 GER (16.30 MAS): Damen-Mannschaft, 1 Tisch
    12.30 GER (19.30 MAS): Herren-Mannschaft, 1 Tisch
    ________________________________________

    Sonntag, 6. März
    Finale

    07.30 GER (14.30 MAS): Damen-Mannschaft, 1 Tisch
    12.30 GER (19.30 MAS): Herren-Mannschaft, 1 Tisch

     

    Die Spiele der deutschen Teams in der Vorrunde

     

    Sonntag, 28. Februar

     

    10.00 Uhr MAS (MESZ: 3.00 Uhr)
    Damen-Mannschaft, 1. Runde, Gruppe B
    Deutschland – Thailand, Japan – Tschechien, Nordkorea – Brasilien

    13.00 Uhr (6.00 Uhr)
    Herren-Mannschaft, 1. Runde, Gruppe B
    Deutschland – Dänemark, Schweden – England, Frankreich – Malaysia

    19.30 Uhr (12.30 Uhr)
    Damen-Mannschaft, 2. Runde, Gruppe B
    Deutschland – Tschechien, Japan – Brasilien, Nordkorea – Thailand

    Montag, 29. Februar

    10.00 Uhr (3.00 Uhr)
    Herren-Mannschaft, 2. Runde, Gruppe B
    Deutschland – Malaysia, Schweden – Dänemark, Frankreich – England

    16.30 Uhr (9.30 Uhr)
    Damen-Mannschaft, 3. Runde, Gruppe B
    Deutschland – Brasilien, Japan – Nordkorea, Tschechien – Thailand

    19.30 Uhr (12.30 Uhr)
    Herren-Mannschaft, 3. Runde, Gruppe B
    Deutschland – Frankreich, Schweden – Malaysia, Dänemark – England

     Dienstag, 1. März

    13.00 Uhr (6.00 Uhr)
    Herren-Mannschaft, 4. Runde, Gruppe B
    Deutschland – England, Schweden – Frankreich, Dänemark – England

    16.30 Uhr (9.30 Uhr)
    Damen-Mannschaft, 4. Runde, Gruppe B
    Deutschland – Nordkorea, Japan – Thailand, Tschechien – Brasilien

    Mittwoch, 2. März

    13.00 Uhr (6.00 Uhr)
    Herren-Mannschaft, 5. Runde, Gruppe B
    Deutschland – Schweden, Frankreich – Dänemark, England – Malaysia

    19.30 Uhr (12.30 Uhr)
    Damen-Mannschaft, 5. Runde, Gruppe  B
    Deutschland – Japan, Korea – Tschechien, Thailand – Brasilien

    Das deutsche Aufgebot in Kuala Lumpur

    Herren-Team
    Timo Boll (Borussia Düsseldorf, 9)
    Bastian Steger (SV Werder Bremen, 39)
    Ruwen Filus (TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell, 42)
    Patrick Franziska (Borussia Düsseldorf, 43)
    Steffen Mengel ((TTC Schwalbe Bergneustadt, 57), Ersatz für Dimitrij Ovtcharov

    Damen-Team
    Petrissa Solja (Verein: ttc berlin eastside, Weltrangliste: 17)
    Irene Ivancan (Fenerbahce Istanbul, Türkei, 44)
    Sabine Winter (SV DJK Kolbermoor, 58)
    Kristin Silbereisen (SV DJK Kolbermoor, 79)
    Nina Mittelham (TuS Bad Driburg, 112)

    Trainer-Team
    Richard Prause (Sportdirektor), Jörg Roßkopf (Herren-Bundestrainer), Zhu Xiaoyong (Assistent des Herren-Bundestrainers), Jie Schöpp (Damen-Bundestrainerin), Wan Guohui (Assistent der Damen-Bundestrainerin)

    Medizinische Abteilung
    Dr. Antonius Kass (Mannschaftsarzt, Düsseldorf), Peter Heckert (Physiotherapeut, Olympiastützpunkt Hessen in Frankfurt/Main), Annette Zischka (Physiotherapeutin, OSP Hessen)

    Organisationsleitung
    Rainer Kruschel

    Vertreter des DTTB-Präsidiums vor Ort
    Michael Geiger (DTTB-Präsident)
    Heike Ahlert (DTTB-Vizepräsidentin Leistungssport / ETTU-Vizepräsidentin)

    Ablauf und Spielsystem der WM

    Bei der Mannschafts-WM sind die teilnehmenden Nationen auf mehrere Divisionen verteilt, zwischen denen es Auf- und Abstieg gibt. Die deutschen Herren und Damen spielen jeweils in der obersten Division, der Championships Division, und nur in dieser geht es um Medaillen und Titel. Dort sind jeweils 24 Mannschaften auf vier Sechsergruppen verteilt, in denen die Teams zunächst im System „jeder gegen jeden“ gegeneinander antreten. Mindestens Dritter von sechs muss eine Mannschaft werden, um weiterhin um die Medaillen zu spielen.

    Die Gruppensieger wird direkt ins Viertelfinale gesetzt, die -zweiten und -dritten beginnen im Achtelfinale. Als Vierter, Fünfter oder Sechster der Gruppe spielt ein Team um die Plätze 13 bis 24. In der Endrunde geht es im K.-o.-Verfahren weiter. Der dritte Platz wird nicht ausgespielt. Austragungssystem eines Mannschaftsmatches ist das WM-System, das Swaythling-Cup-System: In einer Dreier-Mannschaft werden bis zu fünf Einzel ausgetragen. Gespielt wird auf drei Gewinnsätze. Sobald eine Mannschaft drei Begegnungen für sich entscheiden hat, hat sie die Partie gewonnen. Die Aufstellung ist frei wählbar.

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