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  • 19.03.2016 – National

    Doppel: Filus/Walther und Krämer/Bollmeier zittern sich ins Halbfinale

    Doppel: Filus/Walther und Krämer/Bollmeier zittern sich ins Halbfinale Mengel/Duda unterliegen Mähner/Spieß (Foto: Gabi Bender)

    Bielefeld. Zwei Doppel-Viertelfinals hatten es am Abend in sich. Die Vorjahresfinalisten und in Bielefeld topgesetztn Ruwen Filus/Ricardo Walther mussten im Viertelfinale gegen die Brüder Qiu, Liang und Dang, über sieben Sätze gehen, gewannen den Entscheidungssatz mit 13:11. Ebenso spannend machten es Tanja Krämer und Tanja Bollmeier bei den Damen: Gegen Jessica Göbel/Nadine Sillus behaupteten sich Bollmeier/Krämer mit 12:10 im siebten Satz. Souverän ohne Satzverlust zogen die Favoriten Sabine Winter und Kristin Silbereisen ins Halbfinale ein.

    Hermann Mühlbach/Erik Schreyer setzten ihren Siegeszug in der Seidensticker Halle fort und haben nach dem 4:1 über Schüller/Zaus bereits eine Medaille sicher.

    Herren-Doppel

    Viertelfinale
    Ruwen Filus/Ricardo Walther – Qiu Dang/Qiu Liang 4:3 (5,3,-8,-9,1,-9,11)
    Erik Bottroff/Björn Helbing – Nico Christ/Lennart Wehking 4:2 (5,-5,-2,8,4,4)
    Hermann Mühlbach/Erik Schreyer – Christoph Schüller/Marius Zaus 4:1 (12,-7,7,4,5)
    Zoltan Fejer-Konnerth/Dennis Müller – Torsten Mähner/Marlon Spieß 4:0 (7,6,6,4)

    Halbfinale am Sonntag, 10.45 Uhr
    Ruwen Filus/Ricardo Walther – Erik Bottroff/Björn Helbing
    Hermann Mühlbach/Erik Schreyer – Zoltan Fejer-Konnerth/Dennis Müller

    Damen-Doppel

    Viertelfinale
    Sabine Winter/Kristin Silbereisen – Alena Lemmer/Nina Mittelham 4:0 (6,6,6,6)
    Chantal Mantz/Yuan Wan – Huong Do Thi/Anna-Marie Helbig 4:0 (6,1,6,8)
    Yuko Imamura/Kathrin Mühlbach – Yvonne Kaiser/Vivien Scholz 4:0 (3,7,9,11)
    Nadine Bollmeier/Tanja Krämer – Jessica Göbel/Nadine Sillus 4:3 (3,-6,11,-10,-10,6,10)

    Halbfinale am Sonntag, 10 Uhr
    Sabine Winter/Kristin Silbereisen – Chantal Mantz/Yuan Wan
    Nadine Bollmeier/Tanja Krämer – Yuko Imamura/Kathrin Mühlbach
     

    Doppel-Achtelfinals

    Im Doppel-Achtelfinale hat es die ersten großen Favoritenstürze gegeben. Die amtierenden Deutschen Meister Benedikt Duda/Steffen Mengel unterlagen dem ungesetzten Duo Torsten Mähner/Marlon Spieß in fünf Sätzen. Patrick Baum/Lars Hielscher mussten sich der Kombination Herrmann Mühlbach/Erik Schreyer mit 2:3 geschlagen geben. Die topgesetzten Ruwen Filus/Ricardo Walther konnten sich knapp in fünf Sätzen gegen Julian Mohr/Dominik Scheja behaupten, die 2014 in Wetzlar Dritte waren. Bei den Damen setzen sich die Favoritinnen weitestgehend durch. Die topgesetzten Sabine Winter/Kristin Silbereisen gaben sich keine Blöße, ebenso die an Position zwei in der Setzliste geführten Nadine Bollmeier und Tanja Krämer.

    Dass es für die Bergneustädter Duda/Mengel das erste Spiel in der Seidensticker Halle war, während Mähner/Spieß im Doppel und Einzel am Freitag bereits angetreten waren, wollte Steffen Mengel nicht als Ausrede gelten lassen. „Egal was vorher war, wir müssen dieses Spiel gewinnen. Im ersten Satz lassen wir eine Führung liegen und verlieren noch. Die Sätze, die wir gewonnen haben, waren klar. Wir haben insgesamt zu viele Chancen liegen lassen, halbhohe Bälle nicht getroffen. Das darf uns einfach nicht passieren. Wenn dann das alles zusammenkommt und der Gegner gut spielt, kann so eine Niederlage aber schon mal passieren“, sagte der geknickte Mengel. Jetzt gehe es darum sich neu für das Einzel zu fokussieren, viel Zeit zum Nachdenken bleibe ohnehin nicht, so der Deutsche Einzelmeister von 2013.

    Mähners eigentliches Ziel: "Wollten uns nicht abschießen lassen"

    Torsten Mähner, der als Siebtligaspieler am Freitag schon für Furore gesorgt hatte, konnte den Erfolg nicht so richtig glauben. „Irgendwie läuft's. Wir wollten uns nicht abschießen lassen und jeden Punkt als Gewinn sehen. Im Aufschlag-Rückschlag-Bereich konnten wir gut mithalten, Marlon hat super gespielt, ich bin eigentlich kein super Doppelspieler. Wenn du nichts zu verlieren und keinen Druck hast, gehen die knappen Dinger öfter für dich aus. Mengel/Duda waren schon ein bisschen eisig“, sagte der Hessische Meister, Mähner. Im Viertelfinale geht es für das Überraschungsduo gegen Zoltan Fejer-Konnerth/Dennis Müller schon um eine Medaille.

    "Favoriten haben es schwer in ihrem ersten Spiel"

    Auch Patrick Baum und Lars Hielscher wurde der Kaltstart in Bielefeld zum Verhängnis. Das an Position drei gesetzte Duo unterlag den gebürtigen Sachsen Hermann Mühlbach/Erik Schreyer, die inzwischen im WTTV bzw. Thüringen spielen. Wie Baum/Hielscher sind Schreyer und Mühlbach eine Links-Rechts-Kombination. Mühlbach sorgt für den Effet, Schreyer für die Sicherheit.

    „Ich weiß nicht, wie viele Jahre wir es schon probiert haben, Favoriten bei Deutschen Meisterschaften zu schlagen“, fragt sich Mühlbach. „Wir waren öfter schon mal dicht dran, denn die Favoriten haben es schwer in ihrem ersten Spiel. Wir dagegen sind schon warm von der Runde davor.“ Er und Hielschers Mühlhausener Vereinskollege Schreyer hatten im vergangenen Jahr in Chemnitz bereits den auch damals topgesetzten Nationalspielern Ruwen Filus/Ricardo Walther Probleme bereitet. Konnten 2015 eine 2:0-Satzführung und 9:7 in Punkten allerdings nicht verwerten.

    Drei Matchbälle vergeben, dann Risiko minimiert

    In Bielefeld schickte es sich an, ähnlich zu laufen. „Als es im Fünften nach 10:7 auf einmal 10:10 stand, haben wir uns angeguckt und beide gedacht, dass es jetzt wieder nicht reicht“, erzählt Jülichs Nummer zwei in der 2. Bundesliga und A-Lizenz-Trainer, Hermann Mühlbach. Der Weg zum Erfolg: das eigene Risiko minimieren. „Wir haben dann einfacher gespielt, das, was sie erwarten konnten. Statt des schwereren parallelen Rückhand-Flips zur Eröffnung gab es den diagonalen. So waren sie am Zug, und wir haben gehofft, dass sie den Fehler machen. So kam es auch.“

    Mühlbach/Schreyer sind noch einen Sieg von einer Medaille entfernt. Im Viertelfinale bekommen sie es mit dem Bayern-Duo Christoph Schüller/Marius Zaus zu tun, die die WTTV-Kombination Gerrit Engemann/Lei Yang bezwingen konnten.

    Torsten Mähner/Marlon Spieß - Benedikt Duda/Steffen Mengel 3:2 (9,-2,7,-5,9)
    Hermann Mühlbach/Erik Schreyer - Patrick Baum/Lars Hielscher 3:2 (8,-11,4,-8,10)

    Herren-Doppel

    Viertelfinale, ab 18.15 Uhr
    Ruwen Filus/Ricardo Walther – Qiu Dang/Qiu Liang
    Nico Christ/Lennart Wehking – Erik Bottroff/Björn Helbing
    Hermann Mühlbach/Erik Schreyer – Christoph Schüller/Marius Zaus
    Torsten Mähner/Marlon Spieß – Zoltan Fejer-Konnerth/Dennis Müller

    Damen-Doppel

    Viertelfinale, ab 17.30 Uhr
    Sabine Winter/Kristin Silbereisen – Alena Lemmer/Nina Mittelham
    Huong Do Thi/Anna-Marie Helbig – Chantal Mantz/Yuan Wan
    Yuko Imamura/Kathrin Mühlbach – Yvonne Kaiser/Vivien Scholz
    Nadine Bollmeier/Tanja Krämer – Jessica Göbel/Nadine Sillus
     

    NDM 2016 - Ergebnisse und Ansetzungen

    Damen

    Einzel: Gruppenspiele und K.-o.-Runde
    Doppel

    Herren

    Einzel: Gruppenspiele und K.-o.-Runde

    Doppel

    Hinweis: Wenn man mit dem Mauszeiger etwas länger auf dem Spielergebnis steht, erscheinen die einzelnen Satzergebnisse.

    SH / FL

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