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  • 20.03.2016 – National: Spezial

    Zoltan Fejer-Konnerth/Dennis Müller fordern Filus/Walther im Finale heraus

     Zoltan Fejer-Konnerth/Dennis Müller fordern Filus/Walther im Finale heraus Noch ein Sieg bis zum Titel: Filus/Walther (Foto: Straede)

    Bielefeld. "Der sechste Satz war der Knackpunkt", analysiert Erik Bottroff das Doppel-Halbfinale. Das Problem: "Da haben wir kurz daran geglaubt, dass wir gewinnen können. Dann war die Lockerheit weg." Er und sein Zweitliga-Teamkollege bei Borussia Dortmund, Björn Helbing, waren am Sonntagmorgen der große Prüfstein für die Turnierfavoriten Ruwen Filus/Ricardo Walther, hatten 2:1 in Sätzen geführt, und in Durchgang sechs roch es nach Entscheidungssatz - mit 5:0 waren Bottroff/Helbing in Führung gegangen.

    Doch die Nationalspieler und Finalisten der Belarus Open des vergangenen Jahres kamen zurück, machten Punkt für Punkt wett und hatten auch am Ende bei 9:9 die besseren Nerven. Björn Helbing sieht gerade in engen Situation die Vorteile beim eingespielten Duo. "Wir spielen inzwischen noch nicht mal mehr in der Mannschaft zusammen Doppel. Ruwen und Ric wissen dagegen genau, was sie machen müssen. Die beiden waren zu 85 Prozent die Favoriten, spielen auch international oft und gut zusammen."

    Fejer-Konnerth über das Finale: "Wir bekommen unsere Chance"

    Genau andersherum lief es bei Zoltan Fejer-Konnerth und Dennis Müller. Die Rheinhessen-Kombination wohnt in Höhr-Grenzhausen und trainiert in Grenzau regelmäßig zusammen, aber eben kein Doppel. Die Deutschen Meisterschaften in Bielefeld sind erst der zweite gemeinsame Auftritt. Eigentlich keine guten Voraussetzungen gegen die eingespielten gebürtigen Sachsen Hermann Mühlbach/Erik Schreyer. Das Sieben-Satz-Match ging in der Verlängerung trotzdem an den Doppel-Europameister von 2002, Fejer-Konnerth, und seinen für den Drittligisten Mainz spielenden Partner.

    "Wir wussten, dass wir im Siebten am Anfang schlecht stehen würden. Unser Ziel war daher, bis zum Seitenwechsel so viele Punkte wie möglich zu machen", sagt Zoltan Fejer-Konnerth, der inzwischen in der Luxemburger Liga aktiv ist. Beim Seitenwechsel stand es 1:5, und erst bei 6:10 starteten er und Müller ihre Aufholjagd. Sechs Punkte in Folge, darunter einige Traumbälle, sicherten den Einzug ins Endspiel. "Sie sind ein gutes Doppel und haben. Es ist bitter für die beiden", fühlte Fejer-Konnerth mit Mühlbach/Schreyer. "Aber ich freue mich vor allem für Dennis. Unser Final-Einzug ist eine tolle Sache."

    Ihr Ziel im Endspiel gegen die topgesetzten Ruwen Filus/Ricardo Walther: "Wir wollen sie ärgern", so "Zolli". "Sie sind die Favoriten, aber wir werden unsere Chancen bekommen. Gegen Ruwen als Abwehrer haben wir ein bisschen mehr Zeit."

    Das Programm am Final-Sonntag

    Damen-Doppel, Halbfinale
    Sabine Winter/Kristin Silbereisen – Chantal Mantz/Yuan Wan 3:4 (10,-8,-10,-6,8,5,-7)
    Nadine Bollmeier/Tanja Krämer – Yuko Imamura/Kathrin Mühlbach 3:4 (7,5,-13,8,-11,-8,-6)

    Finale gegen 14 Uhr
    Chantal Mantz/Yuan Wan – Yuko Imamura/Kathrin Mühlbach

    Herren-Doppel, Halbfinale
    Ruwen Filus/Ricardo Walther – Erik Bottroff/Björn Helbing 4:2 (-8,3,-8,7,3,9)
    Hermann Mühlbach/Erik Schreyer – Zoltan Fejer-Konnerth/Dennis Müller 3:4 (-8,13,6,-7,7,-5,-10)

    Finale gegen 15 Uhr
    Filus/Walther - Zoltan Fejer-Konnerth/Dennis Müller

    Damen-Einzel, Halbfinale, 11.30 Uhr
    Sabine Winter – Tanja Krämer 4:0 (9,9,2,6)
    Kristin Silbereisen – Nadine Bollmeier 4:0 (9,7,9,8)

    Finale gegen 16 Uhr
    Winter - Silbereisen

    Herren-Einzel, Halbfinale, 12.15 Uhr
    Lars Hielscher – Steffen Mengel
    Patrick Baum – Patrick Franziska
    Finale gegen 17 Uhr

     

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