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  • 21.11.2008 – Erke German Open 2008

    ETTU-Expertengruppe lädt zum Trainer-Seminar bei German Open in Bremen

    Berlin. Die Trainer-Expertengruppen der ETTU unter Mitwirkung von DTTB-Sportdirektor Dirk Schimmelpfennig hat am Rande der ERKE German Open die nächsten Schritte für eine Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit europäischer Spielerinnen und Spieler geplant. Bei den kommenden German Open in Berlin (19. bis 22. März in Bremen) soll es ein zweitägiges Seminar für Trainer des alten Kontinents geben. Es geht dort um die Leistungsverbesserung der aktuellen Topspieler und der Nachwuchskräfte im Hinblick auf die Olympischen Spiele 2012, 2016 und darüber hinaus sowie die Optimierung des Trainer- und Trainingsnetzwerks der europäischen Nationalverbände.

    Für Herren und Damen soll es in Zukunft Schwerpunktzentren geben, an denen die Athleten verschiedener Nationen miteinander trainieren, um die Leistungslücke zu Asien und besonders zu China weiter zu schließen. Einer dieser Orte könnte das Deutsche Tischtennis-Zentrum in Düsseldorf werden. „Wir Europäer müssen uns noch besser vernetzen und finanzielle Mittel dafür bündeln“, weiß Dirk Schimmelpfennig. Die Einsetzung der Expertengruppe bei den Europameisterschaften in St. Petersburg im Oktober war der erste Schritt dahin. „Nur durch intensives Training der Topspieler untereinander können diese sich verbessern“, zeigt Schimmelpfennig den zweiten auf. Gezielte Förderprogramme, die neben Maßnahmen für die Zielgruppen auch individuell ausgerichtet sein sollen, sind in den Planungen berücksichtigt. Diese beinhalten auch die Kooperation mit China. Die Expertengruppe hat vier Fördergruppen zusammengestellt, die für 2012 und 2016 aufgebaut werden sollen. Mit Timo Boll, Dimitrij Ovtcharov, Bastian Steger, Christian Süß und Patrick Baum sowie Petrissa Solja, Sabine Winter und Zhenqi Barthel sollen auch nicht wenige deutsche Aktive von diesem Förderprogramm profitieren. Dieses „Olympic Project“ der ETTU wird derzeit im Detail geplant und dann mit den Führungsgremien der ETTU und den Verantwortlichen in den Verbänden abgestimmt.

    Neben Schimmelpfennig gehören der ETTU-Expertengruppe, die beratende Funktion hat, Sten Hansen (England), Peter Sartz (Dänemark) und Michel Gadal (Frankreich) an. Koordinator ist der Kroate Prof. Radivoj Hudetz. „Die ETTU hat nicht die Absicht, die Autonomie der Nationalverbände zu untergraben“, stellt Hudetz klar. „Wir wollen die Nationen mit unseren Hochleistungsprogrammen unterstützen und die gegenseitige Kooperation fördern. Wir entwickeln und koordinieren spezielle Maßnahmen dafür.“ Die nächste Tagung ist im Januar in Paris.

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    Das Trainerteam des DTTB

    SH
    Foto: Dr. Stephan Roscher