Im April 2012 fanden im Rahmen des Deutschlandpokals der Jugend in Hanau und der Deutschen Meisterschaften der Jugend in Neckarsulm 2 NSR-Lehrgänge statt. Insgesamt 27 Verbandsschiedsrichterinnen und Verbandsschiedsrichter aus dem ganzen Bundesgebiet nahmen an den beiden 2 ½ - tägigen Lehrgängen teil.
Unter der Leitung von Anja Gersdorf (Beauftragte für Schiedsrichter Aus- und Weiterbildung im DTTB) wurden die Teilnehmer zunächst mit theoretischen Inhalten auf die praktische, mündliche und schriftliche Prüfung vorbereitet. Am Samstag wurde den Teilnehmern bei der praktischen und mündlichen Prüfung viel Konzentration und Durchhaltevermögen abverlangt. Der Sonntag stand ganz im Zeichen der schriftlichen Prüfung, in der das Wissen der Teilnehmer über die internationalen Tischtennisregeln, Richtlinien und verschiedenen Ordnungen abgefragt wurde.
Bei der Bekanntgabe der Ergebnisse mussten leider 2 Teilnehmer die Botschaft entgegennehmen, dass ihre Prüfungsergebnisse nicht gereicht haben, um den Lehrgang zu bestehen.
25 Teilnehmer, davon 2 Damen haben mit teilweise hervorragenden Ergebnissen den Lehrgang bestanden und freuen sich nun auf ihre ersten Einsätze als NSR.
Die Namen der neuen NSR lauten:
Nicolas Mayer (BATTV), Bernadette Schelle (BYTTV), Markus Fechner (TTVB), Wenlong Guan, Michael Liebehenz (beide HETTV), Florian Pagel (TTVMV), Michael Osterhagen (TTVN), Markus Pfliegensdörfer (PTTV), Bernd Schmitt (RTTV), Benjamin Emrich, James Griffin, Andrea Wings (alle TTVR), Florian Kern (STTB), Jan-Paul Helbig, Maximilian Sieber (beide SÄTTV), Wolfgang Schleiff (TTVSA), Bernd Lucht (SBTTV), Steffen Wiegand (TTTV), Eike Fiedrich, Ingo Goßmann, Erik Harren, Martin Losberg, Stefan Maresch (alle WTTV), Joachim Jagusch, Ingo Schroth (beide TTVWH).


Nachdem die deutsche Damen-Nationalmannschaft in einem höchst spannenden Spiel am Freitagabend der Mannschaft aus Singapur unterlegen war und somit eine mögliche Halbfinal- oder sogar Finalteilnahme knapp verfehlt hatte, fand das Damen-Finale bei der LIEBHERR Mannschafts-Weltmeisterschaften 2012 in Dortmund trotzdem mit deutscher Beteiligung statt.
Das Finale zwischen den Damenteams aus China und Singapur wurde vom deutschen Schiedsrichter-Damenteam mit Claudia Möller aus Preetz (TTVSH) und Heike Mucha aus Schwäbisch Gmünd (TTVWH) souverän geleitet. Während Claudia Möller bereits eine „alte“ Bekannte bei solchen Spielen ist, war die Nominierung von Heike Mucha durchaus überraschend. Dies vor allem vor dem Hintergrund, dass es gerade mal gut 10 Monate her ist, dass Heike Mucha das AUT-Seminar im Rahmen des Blue-Badge-Programms bei der WM in Rotterdam besucht hat und sie im November 2002 erst als Verbandsschiedsrichterin begonnen hat.
Herzlichen Glückwunsch an die beiden Damen!
Seit Sonntag finden die Tischtennis Mannschafts-Weltmeisterschaften in Dortmund statt. Durch die Rekordbeteiligung an Mannschaften ist auch die Anzahl der teilnehmenden Schiedsrichter rekordverdächtig. Während bei den Mannschaften rund 140 Nationen am Start sind, kommt das Schiedsrichterteam immerhin aus 60 verschiedenen Ländern. Das Referee-Team (7 Personen) wird von C.K. Chan aus Hong Kong angeführt. Der DTTB-Schiedsrichter-Ressortleiter Michael Zwipp leitet zusammen mit 5 Kollegen die Einsatzleitung und als Chef der Schlägerkontrolle steht Markus Michalek dem 6-köpfigen Schlägerkontrollteam vor.
69 Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter aus ganz Deutschland und 71 ausländische Kolleginnen und Kollegen sind am Tisch im Einsatz und haben das Privileg bei den Weltmeisterschaften die Spiele zu leiten und ganz nah an den besten Spielern zu sein. Insgesamt 89 Schiedsrichter sind im sogenannten Blue-Badge-Programm und werden vom internationalen Evaluierer-Team unter der Leitung von Joe Fisher aus Kanada während den acht WM Tagen laufend beobachtet und bewertet. Damit soll gewährleistet sein, dass auch bei den Schiedsrichtern Höchstleistungen am Tisch geboten werden.

Der neue SR-Einsatzplan beinhaltet einige sehr interessante Einladungen zu freiwilligen Einsätzen. Erleben Sie
- Frühlingssonne und ein Bad im Meer in Almera, Spanien
- Französische Küche in Metz, Frankreich
- imposante Kultur und Reichtum in Doha, Qatar oder
- faszinierende Geschichte und Bauwerke in Minsk, Weissrussland.
An diesen Reisezielen finden hochgradige Tischtennis-Veranstaltungen statt, zu denen deutsche Schiedsrichter eingeladen sind. Details finden Sie im Einsatzplan.
Bewerben Sie sich schnell beim Ressortleiter Schiedsrichter.
Nach Ablauf der Meldefrist haben wir die Nominierungen für die WM 2012 in Dortmund finalisiert. Den neuen Einsatzplan finden Sie in der gewohnten Rubrik.
Alle auf Ersatz gemeldeten Schiedsrichter bitten wir, den Termin in jedem Fall noch freizuhalten. Aus den Erfahrungen von Rotterdam ist abzuleiten, dass wir noch einige last minute Nominierungen vornehmen müssen. Wir bitten um Geduld.
Einen Lehrfilm zur Racket Control mit Claude Bergeret und Dr. Torsten Küneth finden Sie auf ITTF-Seite unter
http://www.ittf.com/itTV/
Klicken Sie auf "Channel 4 Education, Development". Auf der linken Seite finden Sie das Video unter der Rubrik "ITTF Racket Control".
Auch in diesem Jahr bietet die ITTF eine Prüfung zum Internationalen Schiedsrichter (International Umpire) an. Diese wird für die Kandidaten des DTTB am 21.04.2012 in Frankfurt/Main stattfinden.
Nationale Schiedsrichter, die die internationale Schiedsrichterlaufbahn anstreben, über Erfahrung bei nationalen und internationalen Veranstaltungen sowie über gute englische Sprachkenntnisse verfügen und ihre NSR-Lizenz seit mindestens zwei Jahren innehaben, können sich bis zum 10.02.2012 bei Ressortleiter Michael Zwipp anmelden. Die Kandidaten werden gebeten, ihren VSRO von der Meldung in Kenntnis zu setzen.
Wir bitten zu beachten, dass die Prüfung in diesem Jahr erstmalig ausschließlich in englischer Sprache durchgeführt wird!
Nach einer erfolgreich abgelegten Prüfung wird die Bereitschaft zu freiwilligen Einsätzen im Ausland (An- und Abreise auf eigene Kosten) erwartet.
Der SR-Einsatzplan wurde aktualisiert. Die Nominierungen für die WM 2012 wurden ergänzt. Bitte achten Sie auf die in der WM-Rubrik gegebenen Hinweise. Meldeschluss für Ihre Zusage ist der 25.01.2012 !
Auch die als Ersatz nominierten Schiedsrichter sollten sich schnellens melden. Die WM in Rotterdam hat gezeigt, dass zahlreiche Nachmeldungen wahrscheinlich sind und diese bis unmittelbar vor Turnierbeginn möglich sind. Ihre Zusage ist absolut verbindlich!
Für alle anderen Veranstaltungen wird eine Rückmeldung wie üblich bis spätestens acht Wochen vor dem geplanten Termin erbeten. Liegt bis dahin keine Rückmeldung vor, so wird der Einsatz gestrichen.
Bitte achten Sie auf die "Hinweise zum SR-Einsatzplan".
Die Nominierung von Michael Zwipp aus Langen (HETTV) als Oberschiedsrichter bei den Olympischen Spielen 2012 in London stand schon seit vielen Monaten fest. Umso erfreulicher wurden die Nominierungen der ITTF in der vergangenen Woche in Deutschland aufgenommen.

Gleich 3 weitere deutsche Schiedsrichter wurden für Olympia bzw. für die Paralympics nominiert.
Als Schiedsrichterin am Tisch wird Claudia Möller aus Preetz (TTVSH) eine von insgesamt 24 Schiedsrichtern bei Olympia sein. Claudia Möller ist seit 2004 Internationale Schiedsrichterin. Sie hat im Rahmen der WM 2006 in Bremen ihr AUT-Seminar mit Prüfung erfolgreich abgelegt und hatte bereits Ende 2006 nach mehreren positiven Evaluierungen und dem obligatorischen Interview die begehrte Blue-Badge-Lizenz inne. Seither ist Claudia Möller bei vielen internationalen Turnieren (u.a. 3 Welt- und 2 Europameisterschaften) mit hervorragenden Leistungen am Tisch aufgetreten. Die Nominierung für Olympia ist für sie sicherlich der vorläufige Höhepunkt ihrer Schiedsrichterkarriere.

Für Dr. Torsten Küneth aus Weilheim (BYTTV) bedeutet die Nominierung als einer von drei „Racket Controllern“ bei Olympia 2012 ebenfalls einen Höhepunkt in seiner Schiedsrichterkarriere. In dem noch jungen Thema „Racket Control“ haben die deutschen Schiedsrichter weltweit überhaupt eine Vorreiterrolle. Kein Land hat mehr „International Racket Controller“ in seinen Reihen und kann sowohl in der Breite als auch in der Spitze bei diesem Thema auf mehr know-how zurückgreifen als Deutschland. Von Anfang an hat sich Dr. Torsten Küneth als „Racket Controller“ besonders engagiert. Mehrere hochkarätige Veranstaltungen (u.a. Weltmeisterschaft, World Team Cup) als „Racket Controller“ und die damit verbundenen Erfahrungen haben die ITTF bewogen, Dr. Torsten Küneth für Olympia 2012 in London zu nominieren.

Die kleinste Überraschung bei den ITTF-Nominierungen stellte die Nominierung von Bernhard Karau aus Paderborn (WTTV) für die Paralympics 2012 in London dar. Bernhard Karau ist ebenfalls Blue Badge Schiedsrichter, dies seit 2005. Sein Engagement in den vergangenen Jahren als Schiedsrichter im Behindertensport in Deutschland und auch international ist vorbildlich.

Die Nominierung von 4 deutschen Schiedsrichtern in unterschiedlichen Funktionen für Olympia und die Paralympics 2012 stellt für die deutschen Schiedsrichter insgesamt einen großen Vertrauensbeweis dar. Sie unterstreicht außerdem die gute Arbeit in den Schiedsrichterorganisationen deutschlandweit.
Wir wünschen allen Vieren spannende Spiele, viel Erfolg und natürlich viele unvergessliche Momente im nächsten Jahr, beim größten Sportereignis der Welt.
Bei den Europameisterschaften in Danzig (8.-16. Oktober) haben auch fünf Schiedsrichter die deutschen Farben vertreten. Michael Zwipp, Lutz Helmboldt, Hartmut Eßl, Helmut Dorn und Hans-Joachim Tamms waren für den DTTB in Polen im Einsatz. Michael Zwipp, Ressortleiter Schiedsrichter, fungierte sogar als Deputy. Die fünf erfahrenen Unparteiischen waren schon bei vorangegangen kontinentalen Titelkämpfen im Einsatz gewesen.

Das Ressort Schiedsrichter (RSR) des DTTB hat eine Sammlung von Auslegungen zu den Internationalen Tischtennisregeln für den Bereich des DTTB veröffentlicht. Diese Sammlung wird laufend aktualisiert und erweitert. Sie finden diese unter "Aus- und Weiterbildung". Verantwortlich für die Erstellung und Fortschreibung ist das RSR.
Rund 120 Personen (Schiedsrichter und Begleitpersonen) reisten am letzten August-Wochenende nach Preetz. Ausrichter in diesem Jahr war der Tischtennisverband Schleswig-Holstein. Neben dem Kräftemessen im Rahmen eines Turniers stand natürlich der gesellige Teil im Mittelpunkt dieses Treffens.
Der Freitag war Anreisetag. Bei der Begrüßung durch das Organisationsteam Michael Frey, Ottmar Liebicher und Jörg Kapelke im örtlichen Touristik-Büro, gab es für jeden Teilnehmer/jeder Teilnehmerin ein kleines Gastgeschenk und die Wegbeschreibung zu einem der drei Hotels. Nach der Zimmerbelegung wurde der Abend von den Verbänden vor allem dafür genutzt, sich mal wieder untereinander auszutauschen, gemeinsam essen zu gehen und den Abend in geselliger Runde ausklingen zu lassen.
Am Samstag stand für die Aktiven ab 9.00 Uhr die Halle zum Trainieren zur Verfügung. Nach Abgabe der Mannschaftsaufstellungen, dem Antreten zu den Mannschaftsfotos und der Begrüßung, ging es dann mit den Vorrunden los. 16 Mannschaften aus allen neun Verbänden (!) kämpften in den ersten drei Stunden in vier Gruppen um den Einzug in die Hauptrunde. Am Nachmittag ging es dann um die Platzierung. Dafür spielten die Gruppenersten der Vorrunde den Turniersieger sowie die jeweils zweit-, dritt- und viertplatzierten die Ränge aus. Für die „Nichtspieler/innen“ wurde eine Stadtführung durch die Schusterstadt Preetz angeboten. Nach dem Turnier wurde dann am Abend zum geselligen Teil des Tages eingeladen. Nachdem sich alle Beteiligten an einem leckeren und vielfältigen Buffet sattgegessen hatten, kam es zur Siegerehrung: Während sich an der Spitze wieder einmal die erste Mannschaft von Sachsen-Anhalt den Wanderpokal vor Brandenburg I, Berlin I und WTTV I erkämpfte, war die Übergabe der „roten Laterne“ an den WTTV II eine Überraschung.
Nach der Überreichung der Urkunden und Pokale gab es als besonderen „Leckerbissen“ den Auftritt eines Zauberers. Mit seinen Tricks brachte er am Ende auch die größten Skeptiker zum Staunen. Bevor zu fortgeschrittener Stunde der Tanz eröffnet wurde, nutzten alle Verbände die Gelegenheit, um sich bei den Gastgebern zu bedanken. Anschließend wurde bis in den Morgen die Gelegenheit genutzt, miteinander zu klönen, auf alte Zeiten anzustoßen, neue Freundschaften zu schließen oder zu tanzen.
Am Sonntag trafen sich alle Teilnehmer am Hafen von Kiel und starteten mit einem Schiff zu einer Hafenrundfahrt. Wieder wurden unterschiedliche Prioritäten gesetzt: Kontakte knüpfen oder pflegen, den Schilderungen des Kapitäns lauschen, die Aussichten oder die frische Luft genießen. Im Anschluss an die Rundfahrt gab es am Anleger noch eine besondere Siegerehrung: Den besten Einzel- und Doppelspielern wurden noch kleine Präsente überreicht. Rundum war es ein gelungener Ausklang eines schönen Wochenendes. Im nächsten Jahr sind die Hamburger Gastgeber des Schiedsrichter-Vergleichskampfes.


Vier von Fünf Weiterbildungsveranstaltungen im Jahr 2011 haben mittlerweile in Gera, Berlin, Hamburg und Hagen stattgefunden. Die letzte Veranstaltung findet am 8. Oktober 2011 in Karlsruhe statt.
Nachdem im vergangenen Jahr der Umgang mit elektronischen Zählgeräten den Schwerpunkt der Weiterbildungen bildete, wird in diesem Jahr die Theorie und v.a. die Praxis der Schlägerkontrolle vorgestellt. Am Ende der diesjährigen Weiterbildungen werden rund 80 NSR an der Schulung im Umgang mit digitalen Messgeräten und dem Mini-RAE teilgenommen haben.
Weitere Themen sind die Regeländerungen und Änderungen in den Bundesligen sowie die Schiedsrichter-Abrechnungen bei DTTB-Veranstaltungen.
Ein Schwerpunktthema für das nächste Jahr wird noch gesucht - diesbezügliche Vorschläge werden vom RSR gerne entgegengenommen.

Vom 5.bis 7. August 2011 war der Tischtennisverband Württemberg Hohenzollern (TTVWH) in Böblingen Gastgeber dieser traditionellen Veranstaltung, bei der neben dem sportlichen Wettkampf vor allem das gesellige Miteinander der Schiedsrichter aus dem Süden Deutschlands und aus den angrenzenden Verbänden Luxemburg, Österreich, Schweiz und Ungarn im Vordergrund steht. Ganz besonders wurden dieses Jahr die Schiedsrichterkollegen aus der Schweiz begrüßt, die nach einigen Jahren Abwesenheit wieder dabei waren, sowie Anja Gersdorf (Beauftragte im DTTB-RSR) zusammen mit Ehemann und Sohn, die der Einladung des Schiedsrichterausschusses des TTVWH gefolgt war.
Dieser hatte im Vorfeld des Treffens zusammen mit dem SV Böblingen im dortigen Tischtennis-Zentrum (TTZ) dafür gesorgt, dass sich die Teilnehmer an diesem Wochenende im Schwabenland wohlfühlen sollten.
Bereits am Freitag hatte man ins TTZ zu einem Grillabend eingeladen, dort fand auch die Auslosung unter der Aufsicht von OSR Martin Reinauer statt. Nach einer teilweise kurzen Nacht – die langjährigen Freundschaften mussten schließlich auch entsprechend gepflegt werden – startete das Turnier unter der Leitung von Heike Mucha und Sven Weiland am Samstagmorgen in der Halle, wo normalerweise die Damen des SV Böblingen in der 1. Damen-Bundesliga auf Punktejagd gehen. Während das Turnier mit 16 Teams über 9 Stunden den in den letzten Jahren gewohnten Verlauf nahm – am Ende gewann die Mannschaft aus Ungarn – waren sich die Spieler einig, dass es schon etwas Besonderes war, auf dem „roten Boden“ der EM 2009 in Stuttgart spielen zu können und lobten die guten Bedingungen.
Der Sieg der ungarischen Mannschaft verlief insgesamt knapper als in den letzten Jahren. Bereits im Halbfinale konnte sie sich nur knapp mit 5:4 gegen Hessen durchsetzen. Im Finale hatte die Mannschaft des TTVWH dann sogar Matchball – am Ende hatten aber doch wieder die Ungarn die Nase vorn, vor dem TTVWH, Hessen, Sachsen und Bayern. Einen respektablen 6. Platz belegte die Mannschaft aus der Schweiz vor dem Team aus Österreich.
Für die Begleitpersonen hatte der SV Böblingen verschiedene Freizeitaktivitäten organisiert. Die Mehrzahl der Teilnehmer nahm das Angebot wahr bei einer Stadtführung Interessantes über Böblingen zu erfahren und den Mittag bei Kaffee und Kuchen am malerischen Stadtsee ausklingen zu lassen. Die Gruppe, die sich für den Besuch des Einkaufsparadieses „Breuningerland“ entschieden hatte, kam ebenfalls im wahrsten Sinne des Wortes auf ihre Kosten, was die vollen Einkaufstüten am Ende des Tages eindrucksvoll belegten. Nur wenige Teilnehmer verbrachten den Tag in der Mineraltherme in Böblingen – sie waren danach jedoch voll des Lobes, ob des entspannten Tages. Durch die Nähe zu Stuttgart haben einige Teilnehmer mit Kindern die Gelegenheit genutzt, in die Wilhelma nach Stuttgart zu fahren, um mit ihren Kinder den Tag in diesem herrlichen Tierpark zu verbringen.
Somit war für alle Teilnehmer etwas geboten – für die Spieler ein interessantes Turnier in professioneller Umgebung und für die Begleitpersonen ein erholsamer Tag, der individuell gestaltet werden konnte.

Der Einladung des TTVWH-SRA folgend traf DTTB-Ressortleiter-Schiedsrichter Michael Zwipp am Abend in Böblingen ein, um zusammen mit den Teilnehmern den Abschlussabend zu verbringen und noch einige gemütliche Stunden zusammen zu verbringen. Er ging in seiner Ansprache u.a. auf die lange Tradition des Treffens und auf die freundschaftlichen Beziehungen gerade zu den Schiedsrichtern aus Luxemburg, Österreich, Ungarn und der Schweiz ein.
Frank Tartsch, in Personalunion Präsident des TTVWH und Abteilungsleiter des SV Böblingen und somit einer der verantwortlichen Macher dieses Wochenendes, stellte in seiner Ansprache den SV Böblingen vor, ging auf die Sportentwicklung im TTVWH ein und bot am Ende an, für das internationale Schiedsrichtertreffen auch in der Zukunft gerne einmal wieder als Gastgeber zur Verfügung zu stehen.
Nach dem Buffet und der Siegerehrung nahm Alois Scheck die Gelegenheit wahr, die Einladung für das Internationale Schiedsrichtertreffen 2012 auszusprechen, was mit großem Beifall bedacht wurde. Das Treffen 2012 findet vom 17. – 19. August in Vorchdorf (Oberösterreich) statt.

Während am Abend noch ein überraschendes Feuerwerk geboten wurde und ein Tischzauberer die Gäste noch einige Stunden unterhielt, wurden die langjährigen Freundschaften bis in den Sonntagmorgen hinein weiter gefestigt.
Rotterdam: Ohne sie würden Welttitelkämpfe so einiges mit der Vorrunde bei Kreismeisterschaften gemeinsam haben: die Schiedsrichter. Hoch qualifiziert müssen sie sein für die Einzel-WM in Rotterdam (8. bis 15. Mai). 17 Deutsche sind dabei, angeführt vom DTTB-Ressortleiter Schiedsrichter. Michael Zwipp aus Langen ist vom Weltverband auch schon nominiert für die Olympischen Spiele in London 2012. Einer der wichtigsten Männer bei den Schlägerkontrollen in Rottedam ist ein Bayer, Dr. Torsten Küneth aus Weilheim.
Die deutschen Schiedsrichter im Überblick
Jonny Brockmann (Hannover), Lars Czichun (Düsseldorf), Karl-Josef Flühr (Bad Kreuznach), Anja Gersdorf (Düsseldorf), Corinna Haugwitz (Rotenburg/Wümme), Bernhard Karau (Paderborn), Michael Keil (Grevenbroich), Dr. Torsten Küneth (Weilheim), Stephan Lödige (Paderborn), Maria Lücke (Hameln), Claudia Möller (Preetz), Heike Mucha (Schwäbisch Gmünd), Klaus Seipold (Düsseldorf), Gert Selig (Hannover), Georg Vaaßen (Bergheim), Hans-Peter Wörner (Steinheim), Michael Zwipp (Langen)

Material: zugelassene Beläge, Bälle, Tische
WO und Co: Ordnungen, Durchführungsbestimmungen und die DTTB-Satzung
(Rück-)Fragen an das Ressort Schiedsrichter? Zu den DTTB-Ausschüssen und Ressorts
1. Damen-Bundesliga / 2. Bundesligen
Zur Zeit finden keine Spiele statt.
TTBL
(1. Herren-Bundesliga)
Abonnieren Sie den Newsletter Sportentwicklung des DTTB:
Zum 1. Januar dieses Jahres ist das "Bundeskinderschutzgesetz" in Kraft getreten - mit Auswirkungen auf die Kinder- und Jugendarbeit im Sport. Der DTTB bittet darum, sich diesem sehr sensiblen und brisanten Thema auf Vorstands- und Vereinsebene anzunehmen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.