Gesundheitsprogramme in Sportvereinen konzentrieren sich überwiegend auf die Stärkung physischer Gesundheitsressourcen. Dies betrifft vor allem die Bereiche Herz-Kreislaufsystem, Muskel-Skelettsystem und Stressreduktion/Entspannung. Gerade im Bereich des Herz-Kreislaufsystems gibt es zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungsergebnisse, die eine Verringerung des Risikos einer möglichen Herz-Kreislauferkrankung durch Ausdauertraining eindrucksvoll belegen.
Mit dem Kursprogramm "Gesundheitssport Tischtennis" wurde ein qualitativ hochwertiges Präventionsprogramm entwickelt. Schwerpunkte des Programms bilden die Inhalte Koordinations- sowie Ausdauertraining mit Tischtennis.
Zielgruppe: Das Kursprogramm “Gesundheitssport Tischtennis“ soll in erster Linie einen Personenkreis ansprechen, der dem Vereinssport aufgrund der traditionellen Wettspielorientierung bisher fernblieb. Die zeitlich begrenzte Teilnahme in einem Kurs mit gesundheitsorientierten Schwerpunkten baut bestehende Berührungsängste zum Vereinssport ab und kann langfristig neue Mitglieder in die Vereine führen.
Darüber hinaus wird aktiven oder ehemalig aktiven Vereinsspielern die Möglichkeit aufgezeigt, mit der langjährig betriebenen Sportart in modifizierter Form und unter kompetenter Anleitung etwas für ihre Gesundheit zu tun.
Die Tatsache, dass viele Menschen regelmäßig und langfristig Sport treiben, lässt sich in den seltensten Fällen auf das Gesundheitsbewusstsein der Aktiven zurückführen. Befragungen haben ergeben, dass als Grund ihrer Aktivität von 100 befragten Läufern über 90 Spaß an der Bewegung angaben. Die Wenigsten entwickeln den Antrieb regelmäßig mehr als 1 mal pro Woche zu laufen, weil es aus ihrer Sicht gesund sei. Das Gesundheitsmotiv dient in vielen Fällen als Einstiegsmotiv Sport zu treiben; die Entscheidung, ob jemand regelmäßig und langfristig an einem Angebot teilnimmt, hängt jedoch erheblich vom Aufforderungscharakter der Sportart und vom sozialen Umfeld ab.
Mit Tischtennis als Gesundheitssport soll neben dem funktional-biologischen Aspekt außerdem bewusst das spielerische Element der Sportart umgesetzt werden. Ausdauertraining mit Tischtennis bedeutet deshalb, dass die ausdauerrelevanten Bewegungsaufgaben in ein Spiel mit Ball und Schläger an Tischtennistischen eingebettet sind. Da das Spiel im Mittelpunkt steht, nehmen die Teilnehmer hierbei Bewegungsintensität und -umfang nur indirekt wahr.
Auf diese Weise können viele Personen regelmäßig und langfristig für ein Ausdauertraining gewonnen werden, denen es sonst zu langweilig wäre, sich schwimmend, laufend oder radfahrend fortzubewegen und ein entsprechendes Angebot deshalb frühzeitig abbrechen würden.
Das Kursprogramm richtet sich an Übungsleiter und Trainer mit Vorerfahrung in der Sportart Tischtennis. Es lässt sich grundsätzlich in zwei Teile untergliedern, die für den praktischen Einsatz von Bedeutung sind.
Die einzelnen Abschnitte einer Kursstunde haben folgende Inhalte und Zielsetzungen:
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Nach einem kurzen Ausblick auf die folgende Kurseinheit, soll ein Bewegungsritual den Schnitt vom Alltag und das Ankommen in die Kursstunde erleichtern. |
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Das Aufwärmprogramm wird grundsätzlich mit koordinativen Übungen verbunden. Je nach Vorerfahrung mit der Sportart Tischtennis werden dabei allgemeine oder sportartspezifische Übungen eingesetzt. Hierdurch werden neben der Erwärmung des Herz-Kreislaufsystems wichtige Grundlagen für eine Verbesserung der Bewegungsökonomie geschaffen. |
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Mit veränderten Tischaufbauten und gezielten Spielaufgaben werden wichtige Elemente einzelner Schlagtechniken akzentuiert, ohne dass der Kursleiter den Teilnehmern weitere Anweisungen geben muss. Hierdurch wird der Spielfluss verbessert. |
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In Spielformen mit Ball und Schläger an einem oder mehreren Tischtennistischen bewegen sich die Teilnehmer „spielend“. Dabei wird besonders Wert auf die individuelle Dosierbarkeit der Bewegungsgeschwindigkeit gelegt. Dies ist eine wichtige Voraussetzung, um optimale Trainingseffekte im Bereich der Grundlagenausdauer zu erreichen. |
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Unterschiede in den spielerischen Fähigkeiten der Teilnehmer werden durch alternative Rahmenbedingungen und Zählweisen abgeschwächt, womit der Spaß am Spiel für jeden Einzelnen in den Mittelpunkt rückt. |
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Übungen zur Körperwahrnehmung schaffen eine wichtige Voraussetzung, um Folgeübungen zur Muskelkräftigung mit der richtigen Körperhaltung effektiv durchzuführen. Die Kräftigung schwacher Muskelgruppen gleicht muskuläre Dysbalancen in den Gelenksystemen aus. |
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Leicht zugängliche Entspannungsverfahren setzen den Aktivierungsgrad der Teilnehmer herab und leiten die Erholung von der Kurseinheit ein. |
Im Rahmen des Kursprogramms wird besonderer Wert auf die Bereiche Koordinations- sowie Ausdauertraining gelegt. Sie bilden das Herzstück des Konzepts.
Die Literatur zum Kursprogramm erhalten Sie im Shop.
Weitere Informationen zu den Ausbildungen im Bereich Gesundheitssport Tischtennis erhalten Sie hier.
1. Damen-Bundesliga / 2. Bundesligen
04.02.2012, 14:00 Uhr
TTC Fortuna Passau – TTC matec Frickenhausen 2
04.02.2012, 15:00 Uhr
SV Siek – BV Borussia Dortmund
04.02.2012, 18:00 Uhr
1. FC Saarbrücken Tischtennis 2 – ASV Grünwettersbach
04.02.2012, 18:30 Uhr
TV Busenbach – NSC Watzenborn-Steinberg
04.02.2012, 19:00 Uhr
TTC Zugbrücke Grenzau 2 – TTC Seligenstadt
05.02.2012, 14:00 Uhr
TuS Bad Driburg – SV DJK Holzbüttgen
05.02.2012, 14:00 Uhr
TV 1879 Hilpoltstein – TTC Fortuna Passau
05.02.2012, 14:00 Uhr
TTC Hagen – SV Siek
05.02.2012, 14:30 Uhr
TTC Seligenstadt – TTC matec Frickenhausen 2
05.02.2012, 15:00 Uhr
TTC indeland Jülich – Hertha BSC Berlin
TTBL
(1. Herren-Bundesliga)
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Mit Wirkung vom 1. Mai hat Deutschland seinen Arbeitsmarkt für acht mittel- und osteuropäische Staaten geöffnet. Deren Staatsangehörige haben somit freien Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt. Dies hat Auswirkungen auf die Wettspielordnung des DTTB.