
Tischtennis ist eine der meist betriebenen Freizeitsportarten überhaupt. Fast jeder hat schon einmal zum Schläger gegriffen im Jugendzentrum, im Schwimmbad auf Betontischen, in der Schule, privat zu Hause oder im Verein. Geschätzte rund vier Millionen Deutsche tun das sogar mehrmals im Jahr. Du doch auch, oder?
Tischtennis setzt keine komplizierten Regeln voraus. Auch unerfahrene Spieler, Mädchen oder Jungen, egal ob alt oder jung können gleich loslegen. Die Kosten um Tischtennis zu spielen sind gering. Ein Satz Schläger und Bälle für die ganze Familie kosten selten mehr als 50 Euro. Tische sind häufig vorhanden oder können günstig gekauft werden.
Tischtennis ist ein Sport für alle. Also auch ein idealer Familiensport, der zum Beispiel von Vereinen, Abteilungen, Schulen oder Jugendzentren als Turnier oder zum Spaß organisiert werden kann.
Möglichkeiten des Familiensports: regelmäßiges Sporttreiben im Verein
Der Deutsche Tischtennis-Bund fördert Angebote für Familien und hat dafür eine Regiebox mit Anleitungen zu vielen Spiel- und Wettkampfformen entwickelt: zum Beispiel das Spielen an unterschiedlichen Tischvariationen und das Ablegen des Tischtennis-Sportabzeichens. Das soll euch als Anregung dienen und Abwechselung ins sonstige Spielprogramm bringen.
Die Regiebox enthält:
Bestellen können dein Vereinstrainer, der Leiter deines Jugendzentrums oder volljährige Familienmitglieder die Regiebox für 10 Euro im DTTB-Shop oder per E-Mail.
Hier können Sie den Flyer herunterladen.
Familien-Turnierangebote der Verbände
Übrigens: Auch die DTTB-Mitgliedsverbände haben Angebote für Familien im Programm. Der Bremer Tischtennis-Verband (FTTB) hat mit seinem Generationenturnier "Eine Stadt spielt Tischtennis" bereits mehrfach ein Turnier für Familien angeboten. Der Westdeutsche Tischtennis-Verband (WTTV) hat mit dem "RP-Family-Cup" ein Generationenturnier erfolgreich durchgeführt. Startberechtigt waren dabei Teams, bei denen ein Kind oder Jugendlicher (nicht älter als 16 Jahre) mit einem Erwachsenen aus seiner Familie, entweder mit Mutter, Vater, Opa, Oma oder einem anderen Verwandten antritt. Jedoch darf nur einer von beiden Spielern/Spielerinnen einem Tischtennis-Verein oder einer Tischtennis-Abteilung aktiv angehören. Der Spielmodus wird nach der Anzahl der teilnehmenden Teams festgelegt. Haltet auch danach die Augen offen. Informieren könnt ihr euch auf den Websites der jeweiligen Verbände.
Die Jugend-Seiten wurden mit der freundlichen Unterstützung des Ministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aus Mitteln des Kinder- und Jugendplans des Bundes erstellt.
Weiterer Förderer ist die Deutsche Sportjugend im Deutschen Olympischen Sportbund e.V.
Zum 1. Januar dieses Jahres ist das "Bundeskinderschutzgesetz" in Kraft getreten - mit Auswirkungen auf die Kinder- und Jugendarbeit im Sport. Der DTTB bittet darum, sich diesem sehr sensiblen und brisanten Thema auf Vorstands- und Vereinsebene anzunehmen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.