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Die Camps 2005

4. DTTB Youth Camp in Hamburg, 24. Juli bis 7. August 2005

Gruppeallea"Cultural Exchange" - unter diesem Motto fand das 4. Internationale Jugendcamp des DTTB in Hamburg für Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren statt (24.07.-08.08), das gestern zu Ende ging. Campleader Matthias Geisler (Hamburg) und Co-Trainer Alexander Röhrig (Halle) boten den insgesamt 20 Teilnehmern aus Finnland, China und Deutschland nicht nur tägliches Tischtennis-Training, sondern auch die Möglichkeit eines reichhaltigen Kulturprogramms, wie beispielsweise die Besichtigung der Ausstellung "Dialog im Dunkeln", den Besuch der HEW-Cyclassics, einen "Cooking-Evening" und der Besuch des Hafens, als die Queen Mary 2 zu Gast war.

Die Verständigung zwischen den Teilnehmer lief problemlos, obwohl die chinesischen Jugendlichen kaum Englisch sprachen. Alle Teilnehmer und auch die Trainer hatten gemeinsam sehr viel Spaß in Hamburg und freuen sich über den Besuch auf ihrer erstellten Homepage. Hier geht's zur Website des Camps

Campbericht  von Thomas Schwelle aus Koblenz

Ankunft Hamburg Hbf, 24.07.2005. Wir werden schon erwartet. Alles ist bestens organisiert. Zusammen mit den Finnen geht es per S-Bahn in Richtung "YES" (Unterkunft in der Jugendbildungsstätte Hamburg).

Die Zimmer hatten sechs Betten und waren ordentlich und aufgeräumt. Es gab drei Jungenzimmer und ein Mädchenzimmer. Das coolste war unser langer Balkon der an alle Zimmer, außer dem der Mädchen angrenzte. Dort wurde frischgeklebt, gequatscht, entspannt und Musik gehört.

Dragonboattour

Das Essen war insgesamt ok hat aber noch Spielraum nach oben. Die Chinesen konnten leider nur wenig Englisch aber wir verständigten uns mit Händen und Füßen. Die Trainer waren sehr freundlich und man konnte mit ihnen über alles reden (Mädels, Autos,...). Das Training war sehr gut - jeder trainierte mit jedem auch wenn die Spielstärken nicht immer gleich waren. Es gab finnische, deutsche und auch chinesische Multiballs. Ein gutes Warmup-Programm mit Musik und vielen guten Übungen. Natürlich ging es in diesem Camp nicht nur um Tischtennis, sondern in erster Linie um die Völkerverbindung. Die wurde im Laufe unserer Expeditionen durch das riesige Hamburg immer stärker. Sei es bei der Dragonboattour, Dialog im Dunkeln (man sollte sich in die Lage eines Blinden versetzen, alles war stockduster), DOM (ein riesiger Rummelplatz), Soccer, Jogging arround the Alster oder beim Radrennen. Das Highlight war sicherlich der Kochabend. Dort tauschten wir auch unsere Geschenke. Die Finnen kochten die Vorspeise, die Chinesen den Hauptgang und die Deutschen kümmerten sich um den Nachtisch. Außerdem gab es noch eine deutsche Dekogruppe. Es war einer der lustigsten Abenden.

Man kann schon sagen, es war alles ziemlich perfekt. Abschließend - und das denke ich auch im Namen aller Campteilnehmer - ein DANKE an die Trainer.

Programm des DTTB Youth Camp / English prospectus of DTTB Youth Camp

1. DTTB-Kidscamp in Karlsruhe, 28. bis 31. Juli 2005

Das Kidscamp ist vorbei. 16 Jungs und 4 Mädchen sind traurig, dass die schöne Zeit in der Sportschule Schöneck schon zu Ende ist. Die meist gestellte Frage am Sonntag, 31.7. beim Mittagessen war: "Wo kann ich mich für das nächste Jahr anmelden?" Vier erfolgreiche Tage bei fantastischem Wetter hatten die acht bis zwölfjährigen Kids aus Baden Württemberg, Berlin, Brandenburg Hessen, NRW und Thüringen in Karlsruhe. Der erste Tag bestand aus Kennenlernspiele und Check up an den Tischtennis-Tischen. Das vierköpfige Trainer-Team testete das Leistungsvermögen der Kids. Das Abendprogramm bestand aus Ultimate Frisbee und Fußball spielen auf dem Rasensportplatz der Sportschule. Die vier Betreuer (Franz Richardt, Marion Rietsche, Thomas Mückstein und Florian Jendryssek) hatten viel Spaß mit der super Gruppe. Auf dem Programm stand zudem drei weitere Tischtennis-Einheiten, Kleine Spiele, Fit wie ein Turnschuh, Grillfest und zum Abschluß die Tischtennis-Olympiade. Mit Urkunden, Pokale und Preisen, der gesponsorten Trainingskleidung von der Firma Donic und vielen neuen Eindrücken fuhren die Kids am Sonntag nach dem Mittagessen mit ihren Eltern nach Hause oder in die erholsamen Sommerurlaub.

Erste trainingseinheit

Erste Tischtennis-Einheit: So geht's!

Tischtennis Theorie

Jedes Wort wurde aufgesogen: Auch Tischtennis-Theorie muss sein

Fußball spielen

Team players: Fußball kommt auch beim Tischtennis-Nachwuchs gut an

Gruppenfoto

Beim Ultimate Frisbee waren auch die Mädchen ganz vorn dabei

Wir waren dabei!

Zu Programm und Ausschreibung

Fotos: Melanie Buder, Karina Kittel

Mädchencamp 2005

Auszug aus der Campzeitung"Das Mädchencamp" von Judith Scheibe und Stefanie Frei

Ungeduldig stehen 17 Mädchen zwischen 11 und 14 Jahren an der Rezeption der Südbadischen Sportschule in Steinbach und alle stellen sich die Fragen: "Wann kriegen wir die Zimmerschlüssel?, Wann dürfen wir ins Zimmer?" Und vor allem: "Wann gibt's endlich Abendessen?" Ganz klar, die Teilnehmerinnen des Mädchentischtenniscamps "For Girls Only" sponsored by Donic sind eingetroffen. Sechs Tage, sechs Tage voller Action, werden sie hier zusammen in Steinbach verbringen. Aus sieben Mitgliedsverbänden waren sie angereist, um mit den drei Trainerinnen das abwechslungsreiche Programm zu erleben. Ja, sie haben sich viel vorgenommen: Sechs Trainingseinheiten plus Abschlussturnier, Selbstverteidigung, Jazzdance, Klettern, große Ballspiele, Inline-Skaten, Schwimmen, Entspannung und zwei Ausflüge.

"Wie heißt du?" Auch wenn nach dem Abendessen eine Kennenlernrunde gestartet wurde, wurde schon vorher ein bisschen Bekanntschaft gemacht, und spätestens nach dem dritten Tag kannten sich dann alle.

"Ab ins Zimmer" Die Mädchen wurden in Doppelzimmern untergebracht, wo sie sich sofort ans Einrichten machten. Mädchen halt, Jungen hätten die Schränke nicht mal gesehen. Nach Angaben der Mädels waren die Zimmer auch sehr schön, mehr als die Hälfte war sehr zufrieden.

"Und jetzt noch mal beißen" Nach Frühstück und Sportschulrundgang war Samstags gleich 2-mal Training, dazwischen Mittagessen. Während des Lehrgangs gab es sechs Trainingseinheiten mit Koordination, Technik, Leistungstraining, Intervall und am letzten Tag ein Wunschkonzert. "Noch mal beißen!" war dabei der Lieblingsspruch von Marion. "..fünf, sechs, sieben, acht!" In zwei Einheiten Jazzdance wurde ein Tanz zu dem Song "From Zero to Hero" von Sarah Connor einstudiert, der auch gefilmt wurde. Obwohl alle Mädels gut getanzt hatten, wurde hinterher nur behauptet: "Ich hab so schrecklich getanzt!" Schon wieder eine typische Mädchenangewohnheit, Jungs würden angeben, egal wie blöd sie getanzt hätten.

"Lassen Sie mich in Ruhe!" Zwei mal drei Stunden Selbstverteidigung waren nötig, um die sehr standhaften Mädchen an ihre Belastungsgrenze zu treiben. Am Ende mussten alle noch zwei Minuten gegen den Trainer kämpfen bis die Selbstverteidigung abgehakt wurde.

"Okay, ihr könnt wieder aufwachen" Am vierten Abend gab es Entspannung mit Massage, Traumreise und progressive Muskelentspannung. Für viele etwas zu viel Entspannung, einige sind sogar eingeschlafen.

"Lasst euch nicht beim Nase popeln erwischen" Dann gab es auch noch einen Besuch in den SWR-Fernsehstudios in Baden-Baden. Nach kurzer Erklärung wurde die Live-Sendung "Der Samstagabend" mit Markus Prock aufgezeichnet. Thema: 50 Jahre Fernsehfamilien. Viel Geduld wurde abverlangt bis die 1,5 stündige Sendung im Kasten war. Ausstrahlung in SWR am 2. April 2005.

"Kommt, wir fahren noch mal Silver Star!" Als Höhepunkt war ein Ausflug in den Europapark in Rust bestimmt. Alle amüsierten sich gut und der Rekord bei den Silver Star-Fahrten lag bei 10.

"Bye, bye, Steinbach!" Und nach den 6 Tagen, die mit den genannten Freizeitaktionen vollgestopft waren, ging es nach einem Abschlussturnier, bei dem man ein T-Shirt und Maxi-CD's gewinnen konnte, wieder nach Hause. Den Mädchen hat es Spaß gemacht (übrigens den Trainerinnen auch J ) und sie fragen sich schon wer nächstes Jahr wieder dabei sein wird. Als Erinnerung bleibt die Foto-CD und die selbst erstellte Campzeitung. Das Camp wird aus Mitteln des Kinder- und Jugendplan des BMFSFJ unterstützt.

Simone Noratta

Jazz

Spaß

Fotos: Melanie Buder