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Rückblick auf die Sommercamps 2010

Sommer, Sonne und Meer. Nicht unbedingt die Art von Schlagwörtern, die man mit einem klassischen Trainingslager verbinden würde, fallen einem dazu doch eher geläufigere Begriffe wie Schinderei, Schweiß und innerer Schweinehund ein. Eine gelungene Mischung aus beidem, einem entspannten Sommerurlaub und gezielter Saisonvorbereitung, versprechen die Sommercamps des Deutschen Tischtennis-Bundes, bestehend aus dem Trio Kids Camp, Mädchen Camp und Youth Camp. Seit Jahren heiß begehrt, lockte das Mädchen-Camp auch in diesem Sommer wieder eine große Gruppe 11-14-jähriger Mädels aus ganz Deutschland auf die Nordseeinsel Borkum.

Gruppenbild mit Watt: Das DTTB Maedchen-CampNeben vielen Tischtennis-Einheiten unter der Leitung eines ausgebildeten Trainerteams wartete auf die jungen Damen ein buntes Rahmenprogramm aus Sport und lokalen Spezialitäten wie die Fahrt zu den Seehundbänken der Insel, eine Wattwanderung und ein Besuch des Gezeitenlandes. Der Ausflug in die benachbarte Kletterhalle war zudem eine gelungene Teambuilding-Maßnahme. „Die richtige Mischung machts“, verrät DTTB-Jugendsekretärin Melanie Buder. „Für viele Mädchen ist das Camp der erste Urlaub ohne die Eltern und Geschwister. Diesen neu gewonnen Freiraum wollen wir ihnen durch einen zu vollgepackten Zeitplan natürlich nicht gleich wieder nehmen. Daher haben die Mädels auch ausreichend Zeit für sich.“

Die Camps sind gefragt

Wie gut das Camp bei den Mädchen ankommt, lässt sich mit einem Blick in die Teilnehmerzahlen recht einfach belegen. „Wir sind eigentlich in jedem Sommer ausgebucht und können leider nie alle Anfragen berücksichtigen“, verrät Buder. „Einige waren in diesem Jahr sogar schon das dritte oder vierte Jahr in Folge dabei. Ich würde mir daher wünschen, dass auch verstärkt Vereine solche Camps organisieren, um noch mehr Mädchen so eine Reise zu ermöglichen.“ Neben klassischen Sportschulen bieten auch viele Landschulheime und Jugendherbergen beste Bedingungen für sportliche Gäste, Turnhallen und Freizeitangebote inklusive. Bezuschusst werden derlei Fahrten häufig von den regionalen Landessportbünden. Nicht selten scheitern gute Ideen nämlich schon früh an der Frage der Finanzierung. Das muss nicht sein. Die Landessportbünde haben stets ein offenes Ohr für attraktive Projekte.

Girls just wanna have fun

Anders als Jungen im vergleichbaren Alter, haben Mädchen zwischen 11-14 Jahren im Allgemeinen einen spielerischeren Zugang zum Sport. Sie legen weitaus weniger Wert auf den Wettkampfaspekt, sondern suchen im Sport vielmehr die soziale Komponente und das gemeinsame Spiel. Freie Spielformen, Musik und gemeinsames Aufwärmen lockern die Einheiten auf bringen Abwechslung ins tägliche Training. Dies gilt es bei der Planung des Camps zu berücksichtigen. Zudem empfiehlt es sich, überwiegend weibliche Übungsleiter und Betreuer in die Verantwortung zu nehmen. In der Regel fühlen sich Mädchen bei einem weiblichen Ansprechpartner besser aufgehoben.

Hilfestellungen und wichtige Tipps zur Durchführung eines Mädchen-Camps erhalten Sie beim Deutschen Tischtennis-Bund (Melanie Buder, 069 / 69 50 19 – 12, buder.dttb@tischtennis.de) oder bei ihrem zuständigen Landessportbund.

DTTB Youth Camp: Tschüss Hamburg - Schöner Abschluss der zwei Camp-Wochen