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Jugendcamp goes London 2012

London, Olympia und mehr: "Unvergessliche Erlebnisse, "unglaubliche Stimmung", "Begeisterung", "Hexenkessel"... Mit ein paar Tagen Abstand lässt eine Teilnehmerin das DTTB-Jugendcamps in Canterbury/London noch mal Revue passieren. Ein Abschlussbericht von Anika Müller:

Unglaublich viele neue Eindrücke und Erfahrungen

Die Jugendlichen und Betreuer vor dem Windsor CastleEs ist gar nicht so einfach, zwei Wochen voller olympischer Momente Revue passieren zu lassen. Man sammelt unglaublich viele neue Eindrücke und Erfahrungen, dass es erst einmal eine ganze Weile dauert, bis man alles verarbeitet hat. Doch wenn einem dann bewusst wird, dass man wirklich bei Olympischen Spielen dabei sein durfte, ist das einfach nur ein tolles Gefühl. Denn ich glaube, eines der größten Erlebnisse für einen Sportler ist es, einmal olympisches Flair miterleben zu dürfen – egal ob als Teilnehmer oder als Zuschauer.
Der Besuch bei den Ruderwettkämpfen sollte den Startschuss für zwei unvergessliche Wochen geben, und dieses Vorhaben ist auf jeden Fall gelungen. Schon an diesem ersten Tag war deutlich zu spüren, dass das hier nicht nur irgendeine normale Sportveranstaltung war. Die vielen, unglaublich freundlichen und hilfsbereiten Volunteers, die einem schon eine Minute vorher ansahen, dass man gleich eine Frage haben wird, oder aber die riesigen Menschenmassen, die auf das Gelände strömten, um ihr Land zum Sieg zu schreien. Und von Minute zu Minute wurde auch die Stimmung innerhalb der Gruppe besser. Obwohl man sich doch kaum kannte, verstand man sich von Anfang an prächtig und wir können mit Stolz sagen, dass diese Stimmung bis zum Ende gehalten werden konnte.

Höhepunkt: die Tischtenniswettbewerbe

Im Deutschen Haus feierten die Jugendlichen die deutschen MedaillenEinen ersten Höhepunkt bezeichnete mit Sicherheit der Auftakt der Tischtenniswettkämpfe. Timo und Dima wurden von der 50-köpfigen Gruppe förmlich durch die dritte Runde der Einzelwettkämpfe geschrien, mit dem Ergebnis, dass sie ihre Spiele mit jeweils 4:0 gewannen, und die DTTB-Jugendgruppe mehrfach im deutschen und sogar im italienischen Fernsehen gezeigt wurde. Und wer glaubte, dass damit die Party für diesen Tag beendet war, der hatte sich gründlich getäuscht. Denn die Party ging beim Beachvolleyball erst richtig los. Noch Tage danach wurde davon gesprochen, wie unglaublich die Stimmung im Stadion der „Horse Guards Parade“ war, und man nahm sich vor, diese Stimmung auf alle anderen Wettkampfstätten, die man noch besuchen würde, zu übertragen.

Ovtcharovs Bronzemedaille im Deutschen Haus gefeiert

Die Tage, die auf dem Universitätsgelände verbracht wurden, wurden dazu genutzt, entweder etwas für seine eigene Fitness zu tun, oder (was häufiger der Fall war) den fehlenden Schlaf nachzuholen, der aufgrund der äußerst anspruchsvollen Frühstückszeiten die gesamte Zeit über vorhanden war.
Ein weiteres Ereignis, dass auf jeden Fall im Gedächtnis aller Teilnehmer bleiben wird, ist der Gewinn der Bronzemedaille von Dimitrij Ovtcharov, die wir beim Fan-Fest im Deutschen Haus erleben durften. Zunächst konnte man den Jugendlichen deutlich die Enttäuschung ansehen, da man sich unter dem Begriff „Fan-Fest“ etwas anderes vorgestellt hatte, als „nur“ Live-Übertragungen und Verpflegung. Doch als angekündigt wurde, dass Dimas Spiel gezeigt werden sollte, war die Begeisterung groß. Und das Deutsche Haus wurde in einen Hexenkessel verwandelt. Als der letzte Punkt gespielt war, gab es kein Halten mehr, und sogar das ZDF wurde auf die ausgelassen feiernde Gruppe aufmerksam.
Den krönenden Abschluss der Reise bildeten die Leichtathletik-Wettkämpfe, die an verschiedenen Tagen in Kleingruppen besucht wurden. Die Stimmung im Olympia-Stadion war unbeschreiblich. Teilweise war der Geräuschpegel so laut (besonders wenn britische Sportler antraten), dass man sich die Ohren zuhalten musste. Doch das war es wert, denn es konnten spätere Olympiasieger wie Usain Bolt oder „Mo“ Farah in den Vorläufen bewundert werden.

Beim Abschied flossen Tränen

Es ist wirklich ein unvergleichliches Erlebnis, Olympische Spiele hautnah erleben zu dürfen. Und solche gemeinsame Erlebnisse schweißen selbst eine 50-köpfige Gruppe zusammen, und so war es kein Wunder, dass am Ende die Tränen flossen, als es hieß, Abschied zu nehmen. Und man hofft natürlich, dass man es trotz der großen Entfernung schafft, eine Art Nachtreffen zu organisieren.
Zu guter Letzt bedanken wir uns noch einmal bei den Betreuern für die zwei unvergesslichen Wochen in London und Canterbury und die einwandfreie Organisation. Es hat riesigen Spaß gemacht, dieses Großereignis mit einer so tollen Gruppe erleben zu dürfen. Danke an alle, die diese 16 Tage zu dem gemacht haben, was sie waren. Herzlichen Dank auch an die Sponsoren, die es ermöglicht haben, den Traum von 43 Jugendlichen Wirklichkeit werden zu lassen.
 

Facebook-Bildergalerien des DTTB-Jugendcamps

Facebook-Bildergalerie vom 31. Juli

Facebook-Bildergalerie vom 31. Juli, Teil 2

Facebook-Bildergalerie vom 2. August

Facebook-Bildergalerie am 4. August

Facebook-Bildergalerie am 6. August

Facebook-Bildergalerie am 7. August

 

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