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Technik

Schlägerhaltung: (Shakehand)

Schlägerhaltung

 

Der englische Begriff „shakehand“ bedeutet: jemandem „die Hand geben“. Fass den Schläger also so an, als ob du jemandem die Hand gibst.

  • Lege Daumen und Zeigefinger an den unteren Rand des Schlägerkopfes, ungefähr parallel zum geraden Ende deiner Beläge.
  • Mit den drei anderen Fingern umfasst du den Schlägergriff.
  • Die Seite, auf der dein Daumen liegt, bezeichnet man als Vorhand.
  • Die Rückhand ist die Seite, auf der dein Zeigefinger sich befindet.

Grundstellung

Als Grundstellung bezeichnet man die Stellung, in der man den gegnerischen Aufschlag erwartet. Sie ermöglicht dir in jede Richtung eine schnelle Bewegung zum Ball.

Grunstellung

  • Um die Grundstellung einzunehmen, beuge die Knie und verlagere dein Gewicht nach vorne. Beachte, dass dein Körpergewicht auf beide Beine gleichmäßig verteilt ist.
  • Stelle deine Füße etwa schulterbreit auseinander. Die Fußspitzen müssen Richtung Tisch zeigen.
  • Halte den Schläger etwa in Tischhöhe vor dem Körper.

Laufweg am Tisch

Laufweg am Tisch

Am häufigsten bewegt man sich in kleinen Sidestep-Schritten am Tisch. Dabei bewegt man zuerst das Bein, in dessen Richtung man sich bewegen will und zieht das zweite Bein nach. Der schulterbreite Abstand bleibt erhalten. Das Körpergewicht befindet sich weiterhin wie bei der Grundstellung auf den Fußballen.

Ballbewegung

Der Tischtennisball hat einige phantastische Eigenschaften, die auch sein Verhalten im Spiel erklären und den Charakter des Sports bestimmen: Er besteht aus dünnem Zelluloid (Filmband) und wiegt dadurch bei einem Durchmesser von 40 mm nur etwa 2,7 g und ist dennoch relativ hart und stabil. Er wird bei sehr harten Schlägen um bis zu 30% seines Durchmessers eingedrückt, formt sich aber innerhalb weniger Tausendstelsekunden wieder zum einem perfekt runden Ball zurück. Durch sein geringes Gewicht kann er beim Endschlag bis zu 120 km/h schnell fliegen und sich enorm schnell drehen: bis zu 150 Drehungen pro Sekunde bei Topspin gegen Topspin.

Die Bewegung des Balles

  • Je nach Schlagbewegung und Balltreffpunkt kann der Ball mit Vorwärts- (Überschnitt) und Rückwärtsrotation (Unterschnitt) gespielt werden. Eine Mischform von beiden ist die Seitrotation. Der Ball wird in allen drei Fällen mit dem Schläger unterschiedlich stark gestreift. Zu Schlägen mit Vorwärtsrotation gehört der Topspin, zu Schlägen mit Rückwärtsrotation der Schupfball.
  • Eine hohe Geschwindigkeit erreicht der Ball bei Schlägen wie dem Konter und dem Schuss.

Schlägerblattstellung

Unter der Stellung des Schlägerblattes versteht man dessen Neigung zur Richtung des ankommenden Balles. Wir unterscheiden grundsätzlich fünf Stellungen des Schlägerblattes: stark geschlossen, leicht geschlossen, senkrecht, leicht geöffnet, stark geöffnet.

Schlägerblattstellung

  • Die jeweilige Schlägerblattstellung hängt von Geschwindigkeit, Rotation/Schnitt und Platzierung des ankommenden Balles ab.
  • Balltreffpunkt: Es gibt drei Phasen, in denen der Ball nach seinem Aufsprung auf dem Tisch geschlagen werden kann: die aufsteigende Phase, der höchste Punkt und die fallende Phase. Der optimalen Balltreffpunkt ist z.B. beim Konter in der aufsteigende Phase, wohingegen der Schupfball wie auch der Topspin in allen drei Phasen gespielt werden kann.

Wie beginnt man das Spiel? (Aufschlag)

Das eigentliche Spielen beginnt mit dem Aufschlag. Du kannst wählen, welchen Aufschlag du machst (langer oder kurzer Aufschlag, parallel oder diagonal, Aufschlag mit Vorwärts-, Rückwärts- oder Seitrotation), und du kannst entscheiden wann das Spiel beginnt.

Nach dem Aufschlag kannst du auf den Rückschlag deines Gegenspielers mit einem Repertoire von Grundschlägen reagieren.