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Kindeswohl im Sport          

 

KENNST DU DAS?

 

Sport ist dir total wichtig. Mit den Anderen aus deinem Verein bist du gerne zusammen, es gibt immer viel zu erzählen und zu lachen. Das Training macht dir Spaß und es ist ein super Gefühl, zu erleben, wie es dich deinen Zielen näher bringt.

Doch plötzlich hat sich was verändert. Du bist gar nicht mehr so sauer, wenn der Sport ausfallen muss, weil du für die nächste Mathearbeit lernen oder auf deine jüngeren Geschwister aufpassen musst.

 

Kurzum: Du gehst nicht mehr gern zum Training.

"Mein Trainer ist so komisch..."

Wenn du schon daran denkst, spürst du dieses merkwürdige, unangenehme Gefühl, das sich nicht so einfach beschreiben lässt. Eigentlich komisch, denn wenn du aufgeregt bist, dich freust oder so richtig sauer bist, kannst du doch auch sagen, was in dir vorgeht. Jetzt ist es anders. Ist vielleicht mulmig der richtige Ausdruck?  Nichts ist mehr wie früher.... Du fühlst dich unwohl. Am liebsten würdest du laut schreien: „NEIN, ICH WILL DAS NICHT!" Doch du weißt nicht so recht weiter...

Bei solchen oder ähnlichen Sprüchen ist es kein Wunder, wenn Kinder und Jugendliche den Spaß am Sport verlieren.

Kinder und Jugendliche sollen ohne Gewalt und Diskriminierung aufwachsen. Dazu sollen sie im Sport Unterstützung und Schutz durch die Verantwortlichen erfahren.

Die körperliche und emotionale Nähe, die im Sport entstehen kann und in keinem anderen Zusammenhang ähnlichen Stellenwert findet, birgt aber auch Gefahren sexualisierter Übergriffe.

Eine Kultur der Aufmerksamkeit und des Handelns Verantwortlicher muss daher dazu beitragen, Betroffene zum Reden zu ermutigen, potentielle Täter abzuschrecken und ein Klima zu schaffen, das Kinder, Jugendliche und Erwachsene – mit und ohne Behinderung – im Sport vor sexualisierter Gewalt schützt

 

 

 

 

 

Quelle: Text und Bilder stammen aus der Broschüre "Wir können auch anders!", der Sportjugend NRW (www.sportjugend-nrw.de)