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Jugend trainiert für Olympia

Über Stadt-, Bezirks- und Landesmeisterschaften zum BundesfinaleJugend trainiert für Olympia (offiziell: Bundeswettbewerb der Schulen Jugend trainiert für Olympia) ist der größte Schulsport-Wettbewerb der Welt. Alle Schulen Deutschlands können sich in vier Altersklassen (elf bis 13 Jahre, zwölf bis 15, 14 bis 17 und 16 bis 19 Jahre) in insgesamt 16 Sportarten messen. Neben Tischtennis gehören Badminton, Basketball, Beach-Volleyball, Fußball, Geräteturnen, Golf, Handball, Hockey, Judo, Leichtathletik, Rudern, Schwimmen, Skilanglauf, Tennis und Volleyball zum Programm. Über verschiedene Stufen können sich Schulteams für das Bundesfinale qualifizieren, das jährlich in Berlin stattfindet.

Eine Schulmannschaft im Tischtennis besteht aus sieben Spielern inklusive einem Ersatzmann oder einer Ersatzfrau. Pro Match werden sechs Einzel und drei Doppel ausgetragen. Die Ausschreibung für Jugend trainiert für Olympia schickt das Kultusministerium deiner Schule zu. Sprich einfach deinen Sportlehrer darauf an.

1981 wurde Tischtennis ins Programm aufgenommen

Jugend trainiert für Olympia (JtfO) hat bereits Tradition. 1969 gegründet begann die Aktion mit zunächst zwei Sportarten und 16.500 Teilnehmern. Tischtennis ist seit 1981 Teil des Bundeswettbewerbs der Schulen. Zuletzt kam in der Saison 2006/2007 die Sportart Golf hinzu.

Die Paten für die Sportart Tischtennis sind Timo Boll und Christian Süß. Christian Süß erinnert sich noch an seine Teilnahme am Bundesfinale JtfO in Berlin. Er belegte mit der Keppler Realschule Heidelberg den dritten Platz. "Besonders gut gefallen hat mir beim Bundesfinale, viele Leute zu treffen, mit denen man eine Menge Spaß hatte. Und Berlin ist einfach eine Reise wert", sagt der mehrfache Mannschafts- und Doppel-Europameister Süß.

Prominente JtfO-Teilnehmer früherer Jahre sind zum Beispiel Hochspringerin Heike Henkel, Tennis-Star Boris Becker und der Olympia-Zweite im Zehnkampf, Frank Busemann. Auch im Tischtennis zeigten einige "kleine" Athleten schon früh ihre große Klasse: Jörg Roßkopf, Jörg Schlichter, Elke Schall-Süß und eben Christian Süß. Offizielle Vertreterin des DTTB beim Bundeswettbewerb der Schulen Jugend trainiert für Olympia ist Gudrun Engel, E-Mail.

Alles zum Bundeswettbewerb "Jugend trainiert für Olympia"

Zur Website mit den Tischtennis-Ergebnissen bei JtfO, sport-pol-online.de

Zur Homepage der Deutschen Schulsportstiftung

 

Jugend trainiert für Paralympics

Im Juni 2010 war die erste Pilotveranstaltung des Bundeswettbewerbs JTFPDer Bundeswettbewerb JUGEND TRAINIERT FÜR PARALYMPICS ist ein Schulmannschaftswettbewerb, an dem sich alle 16 Länder der Bundesrepublik Deutschland beteiligen können. Die Bundesfinalveranstaltungen für Schülerinnen und Schüler haben die Förderschwerpunkte

  • Körperliche und motorische Entwicklung (Körperbehinderte)
  • Sehen (Blinde und Sehbehinderte)
  • Geistige Entwicklung (Geistigbehinderte)

Teilnahmeberechtigt sind Mannschaften aus Förderschulen mit diesen Förderschwerpunkten und Mannschaften, die sich aus mehreren Schulen bilden, wenn sie nach den jeweiligen Landesvorgaben arbeiten, z. B. als Integrationsschulen oder im Rahmen des Inklusionsgedankens, und die Voraussetzungen für eine Teilnahme erfüllen.

Der Wettbewerb wird in folgenden Sportarten ausgetragen:

  • Förderschwerpunkt "Körperliche und motorische Entwicklung"
    Tischtennis
    Leichtathletik
    Schwimmen
    Rollstuhlbasketball
  • Förderschwerpunkt "Sehen"
    Skilanglauf
    Goalball (Demowettbewerb 2013)
  • Förderschwerpunkt "Geistige Entwicklung"
    Fußball
    Skilanglauf

An den Bundesfinalveranstaltungen nehmen die jeweiligen Landessieger teil oder Schulen, die vom jeweiligen Kultusministerium direkt gemeldet werden.

Zur JTFP-Website