BFDler erhalten 300 Euro Taschengeld pro Monat, eine sportartspezifische Ausbildung und 26 Urlaubstage (Foto: Barbara Speckner)

Lust auf ein Jahr Tischtennis? 14 BFD-Stellen zu besetzen

FL 04.07.2014

Neu-Isenburg. Ihr habt den Schulabschluss in der Tasche, aber noch keinen richtigen Plan, wie es danach weitergehen soll? Wie wäre es mit einem Tischtennis-Jahr und sozialem Engagement? Der Bundesfreiwilligendienst (BFD) macht es möglich. Bundesweit 14 Vereine und Verbände suchen derzeit eine(n) Bundesfreiwillige(n). Lars Schlögel, aktuell BFDler beim Deutschen Tischtennis-Bund (DTTB), berichtet von seinen Erfahrungen.


Seit nunmehr zehn Monaten ist Lars Schlögel Bundesfreiwilliger beim DTTB. „Ich wollte das Jahr zwischen Abitur und Studium eigentlich mit einem FSJ oder einem Praktikum überbrücken. Den Bundesfreiwilligendienst (BFD) kannte ich bis dato gar nicht. Auf der Homepage des DTTB habe ich dann die Stellenausschreibungen gesehen. Ich wollte ein Jahr Berufserfahrung sammeln und einfach schauen, wie solch ein großer Sportverband funktioniert“, erzählt Schlögel.


„Einige Highlights dabei“


Als BFDler unterstützt man unter anderem das Training in den Vereinen (Foto: Krippendorf)Im Generalsekretariat in Frankfurt/Main (jetzt vorübergehend in Neu-Isenburg) kümmert sich der 19-Jährige vor allem um den Bereich der Sportentwicklung und des Breitensports. „Ein Schwerpunkt ist die Kampagne „Tischtennis: Spiel mit!“, die auf Kooperationen zwischen Tischtennis-Vereinen und Schulen abzielt. Ich betreue die Kampagne maßgeblich mit, bearbeite Bestellungen der Materialpakete oder der Schultischtennissets, führe Kooperationslisten, beantworte Fragen zur Kampagne und vieles mehr“, berichtet Schlögel, der auch bei Großveranstaltungen mit von der Partie ist.


Die German Open in Berlin 2013 und in Magdeburg in diesem Jahr hat der aktive Tischtennisspieler hautnah erlebt. „Ich habe schon einiges gelernt und vor allem viele interessante Einblicke erhalten. Es waren einige Highlights dabei wie eine Pressekonferenz vor den Europameisterschaften oder die German Open. Während unserer BFD-Ausbildung haben wir auch den C-Trainerschein erworben, was ich sehr gut fand. Den Bundesfreiwilligendienst zu absolvieren war für mich auf jeden Fall der richtige Schritt“, so sein Resümee.


Aktuell 14 BFD-Stellen ausgeschrieben


Aktuell sind in der BFD-Stellenbörse auf der DTTB-Webseite bundesweit 14 Stellen ausgeschrieben, darunter die vom DTTB selbst, vom Deutschen Tischtennis-Internat (DTTZ) in Düsseldorf, beim Bayerischen Tischtennisverband (ByTTV) oder eben in Vereinen wie dem FSV Mainz 05 oder dem SSV Schönmünzach.

Zur BFD-Stellenbörse: www.tischtennis.de/vereinsservice/bundesfreiwilligendienst/stellenboerse/


Auf die Bundesfreiwilligen kommen ganz unterschiedliche Aufgaben zu. Mögliche Tätigkeiten können sein:

     

  • Einsatz in der Kinder- und Jugendarbeit im Verein/Verband (z.B. im Kinder- und Jugendtraining)

  • Durchführung von Kooperationsangeboten mit Schulen oder Kindergärten, Feriencamps, Jugendbegegnungsstätten, Ganztagesbetreuung

  • Ausbau der Nachwuchsförderung

  • Betreuung von Kindern und Jugendlichen bei Turnieren und Wettkämpfen

  • Ansprechpartner für Mitglieder (und Eltern)

  • Organisation und Durchführung von Vereinsveranstaltungen (z.B. Jugendfreizeiten, Turniere)

  • Organisation und Durchführung von Vereins- und Verbandsangeboten für Erwachsene und besondere Zielgruppen (z.B. Hobby- und Freizeitgruppen, Sport für Ältere)

  • Unterstützung der hauptberuflichen/ehrenamtlichen Struktur (Geschäftsstelle/Vorstand) - Unterstützung in der Veranstaltungsorganisation und Öffentlichkeitsarbeit (z.B. Pflege der Homepage)

  •  

Beispiel-Stundenplan eines BFDlers (39h pro Woche), pdf-Datei


Freiwillige erhalten C-Trainer-Ausbildung


Der Deutsche Tischtennis-Bund (DTTB) kümmert sich als Träger um die pädagogische und sportartspezifische Bildung des eingesetzten Freiwilligen. Seminare im Umfang von 25 Bildungstagen müssen die BFDler absolvieren. Der DTTB bietet hierfür attraktive Seminarinhalte an. So können die Freiwilligen eine C-Trainer-Lizenz erwerben, an einer Tischtennis-Großveranstaltung teilnehmen und eine Abschlussfahrt erleben.


Die wichtigsten Stichpunkte für Freiwillige auf einen Blick

BFDler (unter 27 Jahre)

     

  • Arbeitszeit: 39 Std./Woche

  • Dauer: i. d. R. 12 Monate (mindestens 6, max. 18 Monate)

  • Beginn: 1. September jeden Jahres (oder nach Absprache)

  • 25 Bildungstage, inkl. Übungsleiterlizenz

  • 26 Urlaubstage

  • Taschengeld z. Zt. 300 Euro/Monat

  • Sozialversicherungsleistungen

  • Kindergeldberechtigung

  •  

Bei Fragen rund um den Bundesfreiwilligendienst steht Ihnen der Referent für Freiwilligendienste, Daniel Hofmann, unter Telefon 069/695019-26 sowie unter bfd.dttb@tischtennis.de gerne zur Verfügung.

Die BFDler bei den German Open 2013 in Berlin (Foto: Barbara Speckner)

 

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