Dimitrij Ovtcharov (Foto: Schillings)
Juli-Weltrangliste: Timo Boll nach fast vier Jahren zurück auf Rang 6

Ovtcharov wieder die Nummer 4 der Welt

ms 06.07.2017

Lausanne. Bewegung in der Weltrangliste: In der gestern vom Weltverband ITTF veröffentlichten Juli-Notierung kletterten Dimitrij Ovtcharov und Timo Boll unter den Top Ten um einen bzw. zwei Platzierungen nach vorne. Ruwen Filus und Ricardo sind zudem als dritt- und fünftbester Deutscher so gut wie noch platziert. Shan Xiaona klettert unter die Top 15.

China Open bringen Ovtcharov und Boll nach vorn

Die Führenden der Weltranglisten sind auch im Juli weiterhin die Weltmeister und Olympiasieger Ma Long und Ding Ning ein, doch dahinter gab es interessante Bewegungen. Deutschlands Topstars profitierten im Juli von ihrem herausragenden Ergebnis bei den China Open, die Dimtirij Ovtcharov im Finale gegen Timo Boll für sich entschied, der erstmals seit November 2013 wieder auf Position sechs im Ranking ausgewiesen wird. Dimitrij Ovtcharov hingegen kletterte zum dritten Mal in seiner Karriere nach 2014 (April bis August) und 2015/16 (November bis Januar) wieder auf Platz vier der Weltrangliste und tauschte mit Ex-Olympiasieger Zhang Jike die Plätze. Der Europe-Top-16-Sieger, der in dieser Woche mit seiner Familie in Schweden entspannt, freute sich über sein Vorrücken: "Ich bin natürlich happy, erneut in die chinesische Phalanx eingebrochen zu sein und wieder Platz vier einzunehmen. Das ist ein schönes Gefühl und motiviert für die weitere harte Arbeit, um vielleicht irgendwann noch einmal einen Platz zu machen."  

Filus und Walther optimieren Bestmarken

Unterhalb der Top Ten konnten auch Ruwen Filus und Ricardo Walther ihre Bestmarken weiter optimieren. Fuldas Abwehrass Filus ist erstmals die Nummer 21 (zuvor 24) der Welt und klopft bei konstant weiter guten Leistungen im Herbst an die Tür zu den Top 20, der Neu-Grünwettersbacher Ricardo Walther freut sich erstmals in seiner Karriere über Rang 40 (zuvor 48) ist damit fünftbester Deutscher hinter Bastian Steger, der einen Platz gut machte (von 33 auf 32).

Shan auf 14/Bemerkenswerte Teenager 

Die bemerkenswertesten Sprünge machten angesichts ihres Alters zwei Ausnahmetalente, das eine aus Japan, das andere aus China. Der seit Ende Juni 14 Jahre alte WM-Viertelfinalist Tomokazu Harimoto setzte mit dem Einzug in das China-Open-Halbfinale seinen Vormarsch in der Weltrangliste fort und nimmt als 18. erstmals einen Platz unter den Top 20 ein. Noch surrealer ist der kometenhafte Aufstieg der 16-jährigen Japan-Open-Siegerin und China-Open-Finalistin Sun Yingsha, die sich von null auf Platz zehn katapultierte und damit einmal mehr eindrucksvoll den schier unerschöpflichen Fundus an Talenten und Weltklassespielern dokumentiert, über den das Reich der Mitte verfügt.

Zwar beendete der Teenager im Viertelfinale von Tokio die Medaillenhoffnungen von Shan Xiaona, doch die Berlinerin durfte sich dennoch über die Verbesserung von vier Zählern auf Rang 14 freuen. Beste Deutsche bleibt unverändert die Wahl-Düsseldorferin Han Ying auf Platz neun. Die WM-Bronzemedaillengewinnerin im Mixed, Petrissa Solja (Berlin), rückte von Positon 27 auf 24 vor.

Juli-Weltrangliste

HERREN

Die Top 10
1 (Vormonat: 1) Ma Long (CHN), 2 (2) Fan Zhendong (CHN), 3 (3) Xu Xin (CHN), 4 (5) Dimitrij Ovtcharov (Orenburg, Russland), 5 (4) Zhang Jike, 6 (8) Timo Boll (Düsseldorf), 7 (6) Jun Mizutani (JPN), 8 (7) Wong Chun Ting (HKG), 9 (9) Koki Niwa (JPN), 10 (11) Fang Bo (CHN)

Die Platzierungen der übrigen Deutschen unter den Top 100
21 (24) Ruwen Filus (Fulda), 32 (33) Bastian Steger (Bremen), 40 (48) Ricardo Walther (Grünwettersbach), 54 (50) Patrick Franziska (Saarbrücken), 56 (53) Benedikt Duda (Bergneustadt), 64 (65) Steffen Mengel (Bergneustadt), 82 (84) Patrick Baum (Saarbücken)

Die weiteren Platzierungen der Deutschen unter den Top 300
114 (101) Wang Xi (Fulda), 165 (162) Kilian Ort (Bad Königshofen), 217 (229) Qiu Dang (ASV Grünwettersbach), 275 (266) Dennis Klein (Saarbrücken)

DAMEN

Die Top 10
1 (1) Ding Ning (CHN), 2 (3) Zhu Yuling (CHN), 3 (2) Liu Shiwen (CHN), 4 (5) Chen Meng (CHN), 5 (7) Miu Hirano (JPN), 6 (4) Feng Tianwei (SIN), 7 (6) Kasumi Ishikawa (JPN), 8 (8) Cheng I-Ching (TPE), 9 (9) Han Ying (Tarnobrzeg, Polen), 10 (-) Sun Yingsha (CHN) 

Die Platzierungen der übrigen Deutschen unter den Top 100
14 (18) Shan Xiaona (Berlin), 24 (27) Petrissa Solja (Berlin), 45 (46) Sabine Winter (Kolbermoor), 51 (49) Kristin Silbereisen (Kolbermoor)

Die weiteren Platzierungen der Deutschen unter den Top 300
122 (118) Nina Mittelham (Bad Driburg), 133 (130) Chantal Mantz (Le Chesnay, FRA), 176 (176) Wan Yuan (Bingen/Münster-Sarmsheim), 2396 (236) Luisa Säger (Weinheim), 277 (266) Jennie Wolf (Weinheim)

Die vollständigen Weltranglisten finden Sie auf http://dr.ittf.com/ittf_ranking/

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