Suppliers' Pool:

 

Freizeitgruppen in Ihrem Verein

Der Nachwuchs ist wichtig, doch bei der Lifetime-Sportart Tischtennis sind auch die Erwachsenen eine große Zielgruppe. Neben Betriebssportgruppen, denen Sie ihr Material zur Verfügung stellen können, gibt es die Möglichkeit, eine Freizeitgruppe zu gründen, ob für Senioren oder junge Erwachsene ist Ihnen überlassen. Sie trainieren, aber nehmen als passive Mitglieder nicht am Wettspielbetrieb teil. Hier eine Checkliste mit Tipps zur Gründung einer Hobby-Gruppe:

  • In einer kleinen Turnhalle sollte es für eine Freizeitgruppe einen separaten Trainingstag geben, in einer großen Halle eine feste Anzahl von Tischen, die für die Hobby-Spieler reserviert sind.
  • Ohne Werbung keine Teilnehmer. Die Möglichkeiten sind zahlreich: Stadt- oder Landessportbund sind gute Ansprechpartner für Schnupperkurse. Dazu einen Tag der offenen Tür anbieten, zu dem ausdrücklich auch Erwachsene eingeladen sind. Familienturniere ausrichten (Enkel mit Großeltern, Kinder mit Eltern etc.), bei Betriebssportgruppen nachfragen und im eigenen Job – vielleicht haben (ehemalige) Arbeitskollegen Interesse. Neben den lokalen Medien können solche Angebote in Schwimmbädern publik gemacht werden. Viele Senioren halten sich in Hallenbädern mit Schwimmen und Wassergymnastik fit. In Freibädern wird im Sommer im eifrig Tischtennis auf Steinplatten gespielt.
  • Geduld haben. Nicht jede Werbung hat sofort Erfolg. Sind erst einmal einige Leute da, denen es gut gefällt, kommen neue schnell durch Mundpropaganda hinzu: Freunde, Verwandte, Arbeitskollegen. Durch begeisterte Eltern, Onkel oder Tanten können zudem auch Kinder an den Sport herangeführt werden.
  • Zumindest am Anfang ist ein Trainer oder Betreuer nötig, der ständiger Ansprechpartner ist. Je nach Leistungsstand der Hobby-Spieler kann dieser das gleiche Training wie für junge Anfänger anbieten. Auch die spielerischen Elemente wie Feld-Tischtennis über die Umrandung oder Spiel auf einem aus mehreren Tischen zusammengesetzten Riesen-Tisch nicht vergessen.
  • Ein paar Vereinsspieler hinzuziehen. Die sind kompetente Trainingspartner und schlagen die Brücke zum übrigen Verein. Spielen bereits andere Senioren im Verein, die an Punktspielen teilnehmen, diese dazu bitten.
  • Kommt die Gruppe am Anfang nicht selbst darauf, sollte man Aktivitäten neben dem Sport anbieten. Gerade in der trainingsfreien Zeit der Schulferien, wenn die Hallen geschlossen sind, sollte der übliche Trainingstag durch gemeinsame Unternehmungen der Freizeitgruppe erhalten bleiben. So kann er für jeden zur festen Einrichtung werden, an einem Tag/Abend, den sich jeder freihält.
  • Die Integration in die „Profi“-Abteilung ist wichtig, sonst werden die Oldies ein Verein im Verein. Deshalb: Mitarbeit im Vorstand anbieten, damit alle Beteiligten wissen, dass die Stimme der Senioren zählt. Die Nachwuchs-Spieler zu Auswärtsspielen fahren. Keine Sorge: Man muss dafür beim Betreuen kein Coach mit Trainerlizenz sein. Bei der Ausrichtung von Vereinsfeiern und Turnieren helfen oder solche Aktivitäten sogar vorschlagen. Dort lernen sich die Aktiven untereinander am besten kennen.