Melbourne, Durban oder Düsseldorf / Kuwait steigt aus dem Rennen aus

Australien und Südafrika bewerben sich neben Deutschland für WM 2023

06.12.2019

Frankfurt/Lausanne. Neben Deutschland bewerben sich Südafrika und Australien um die Tischtennis-Individual Weltmeisterschaften 2023. Das gab der Weltverband ITTF heute bekannt. Die Entscheidung fällt Ende März beim Annual General Meeting (AGM) in Südkorea.

Australien steigt mit Melbourne ins Rennen um die WM ein, Südafrika mit Durban. Kuwait, die ebenfalls eine Kandidatur angekündigt hatten, reichten hingegen keine Bewerbungsunterlagen ein. Der Deutsche Tischtennis-Bund (DTTB) hatte bereits letzte Woche bekanntgegeben, die Individual-Weltmeisterschaften in Düsseldorf gemeinsam mit der Sportstadt Düsseldorf ausrichten zu wollen. Anders als vor gut zwei Jahren, als Nordrhein-Westfalens Landeshauptstadt schon einmal WM-Schauplatz gewesen ist, soll in vier Jahren nicht die Messe Düsseldorf die Austragungsstätte sein, sondern der ISS DOME. Alle Spiele werden dann in nur einer Wettkampfhalle mit maximal vier Tischen gespielt. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer werden also ab Runde eins im ISS Dome spielen.

Noch nie Weltmeisterschaften in Afrika oder Australien

Mit Australien und Südafrika steigen zwei ambitionierte Konkurrenten mit in den Ring. Diese können zwar damit werben, dass noch nie eine Tischtennis-WM auf ihrem Kontinent stattgefunden hat. Deutschland kann mit vielen erfolgreichen Großevents in der Vergangenheit locken. „Das Rennen um die Ausrichtung der WM 2023 ist wirklich spannend. Während Australien und Südafrika das Event erstmals auf ihrem Kontinent austragen werden, hatten wir in Düsseldorf 2017 eine der unvergesslichsten Weltmeisterschaften unserer Geschichte“, sagt Steve Dainton, CEO des Weltverbands. „Alle drei Länder haben sehr gute und jeweils auf ihre Art und Weise vielversprechende Bewerbungen eingereicht“, ergänzt Vicky Eleftheriade, ITTF Competition Director.

Michael Geiger: „Wir können WM“

Mit Selbstbewusstsein und Optimismus blickt der DTTB-Präsident Michael Geiger auf den Bewerbungsprozess: „Melbourne und Durban sind starke Konkurrenten. Aber wir brauchen uns mit Düsseldorf sicher nicht verstecken. Mit dem ISS Dome haben wir eine moderne und große Wettkampfstätte und jeder Spieler und jede Spielerin wird ab Runde eins diese tolle Atmosphäre genießen können. Die WM 2017 in der Messe Düsseldorf hat gezeigt, wie tischtennisverrückt diese Stadt und die Region sind. Und, dass wir WM können.“

Entscheidung fällt am 23. März in Südkorea

Als nächsten Schritt wird eine Delegation der ITTF alle drei Bewerberstädte besuchen. Beim AGM am 23. März im Rahmen der Team-Weltmeisterschaften 2020 in südkoreanischen Busan dürfen dann die drei potentiellen Ausrichter ihre Konzepte den Wählern präsentieren, ehe die 226 AGM-Mitglieder über den Austragungsort entscheiden werden.

Hier geht es zur Pressemeldung der ITTF.

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