Nur Nina Mittelham konnte für eastside in Hodonin ein Match gewinnen (Bild: Dr. Stephan Roscher).
Im Rückspiel ist noch alles drin

Berlin verliert erstes Viertelfinal-Match in Tschechien

Dr. Stephan Roscher 25.01.2019

Das lief nicht optimal. Nach ziemlich genau drei Stunden musste sich der ttc berlin eastside im Viertelfinal-Hinspiel der europäischen Königsklasse dem amtierenden tschechischen Meister SKST Mart Hodonin-Stavoimpex auswärts mit 1:3 geschlagen geben.

Nach ziemlich genau drei Stunden musste sich der ttc berlin eastside im Viertelfinal-Hinspiel der europäischen Königsklasse dem amtierenden tschechischen Meister SKST Mart Hodonin-Stavoimpex mit 1:3 geschlagen geben.

Der Gastgeber zeigte sich hoch fokussiert und wirkte in den entscheidenden Situationen einen Tick bissiger. Angetrieben von den Fans in der kleinen, engen Halle spielte Hodonin auf hohem Niveau, während der dreimalige Triple-Sieger stets einem Rückstand hinterher lief und seine Chancen, die Partie zu drehen, nicht nutzen konnte.

Matchwinnerin war die 20-jährige Chinesin Guo Ruichen, die sich als nervenstark entpuppte und die engen, umkämpften Matches gegen Georgina Pota (3:1) und Shan Xiaona (3:2) für sich entschied. Dabei sah gerade Shan anfänglich wie die sichere Siegerin aus. Doch nach einer 2:0-Satzführung riss der Faden, während ihre Gegnerin dann immer besser mit den Aufschlägen und dem Kurznoppenspiel der deutschen Nationalspielerin zurechtkam. Schon bei ihrem ersten Auftritt hatte die Penholderspielerin eine Niederlage quittieren müssen, als sie von der mit viel Adrenalin spielenden Tschechin Iveta Vacenovska nach allen Regeln der Kunst niedergekämpft wurde. So konnte nur Nina Mittelham (Foto) nach einem 3:1 über die Polin Natalia Partyka siegreich den Tisch verlassen – ein Punkt, der in der Endabrechnung noch ganz wichtig werden könnte.

Viel ist nämlich noch nicht passiert. Das 1:3 bei 7:10 Sätzen ist im Rückspiel am 8. Februar noch ohne weiteres wettzumachen. Natürlich darf Hodonin dann maximal ein Match gewinnen, besser gar keines. Allerdings muss sich das Team von Irina Palina deutlich steigern, um den Halbfinal-Einzug noch zu schaffen.

"Wir haben heute gegen einen sehr starken Gegner unsere Chancen nicht gut genutzt", so Trainerin Irina Palina. "Das müssen wir im Rückspiel besser machen. Wir werden uns sehr gewissenhaft auf die Partie am 8. Februar vorbereiten. Ich bin zuversichtlich, dass wir es noch schaffen werden."

 

SKST Mart Hodonin-Stavoimpex – ttc berlin eastside 3:1

Guo Ruichen – Georgina Pota 3:1 (6:11, 12:10, 11:9, 13:11)

Iveta Vacenovska – Shan Xiaona 3:1 (11:8, 11:5, 3:11, 11:5)

Natalia Partyka – Nina Mittelham 1:3 (7:11, 15:13, 12:14, 4:11)

Guo Ruichen – Shan Xiaona 3:2 (7:11, 8:11, 11:9, 11:4, 11:8)

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