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Pedro da Silva berichtet, was er in einem Jahr Bundesfreiwilligendienst alles erlebt hat

BFD: Ein ereignisreiches Jahr im Deutschen Tischtennis-Zentrum

Pedro da Silva / DTTB 05.07.2022

Einzigartige, unvergessliche Erlebnisse fürs Leben, herausragende Erkenntnisse für die Zukunft und eine Menge Spaß im Alltag des Deutschen Tischtennis-Zentrums. Das erlebten die beiden Bundesfreiwilligendienstler des Deutschen Tischtennis-Internats Linus Koch und Pedro da Silva.

Für das Schuljahr 2021/2022 betraten zwei neue Gesichter den Boden des Deutschen Tischtennis-Internats in der Tischtennishauptstadt Düsseldorf. Wir, Linus Koch und Pedro da Silva, waren nicht nur frisch geborene Abiturienten, sondern bekamen noch dazu die Chance ein Jahr vollkommen unserer Lieblingssportart Tischtennis zu widmen und einen Einblick in den Nachwuchs- und Leistungssport zu erhalten.

Ein sehr herzliches Arbeitsumfeld vereinfacht den Bundesfreiwilligendienst

Im Deutschen Tischtennis-Internat als Bufdi angestellt zu sein bringt einige Vorteile mit sich. Wir haben schnell gemerkt, dass im DTTI eine sehr angenehme, willkommene Arbeitsatmosphäre herrscht. Demnach fühlten wir uns also sogenannte „Bufdis“ schnell hervorragend in der, für uns neuen, Stadt Düsseldorf aufgenommen. Eine Basis dafür geben die Mitarbeiter Ildiko Imamura und Tim Metzlaff, sowie natürlich die neun Internatler. Mit den Nachwuchsassen verbrachten wir besonders viel Zeit während des Freiwilligenjahres. Hierbei kamen nicht nur die legendären Schulfahrten begleitend mit allerlei Musikgenres zu kurz. Die Vorbereitung und Durchführung des Minitischturniers im DTTI, die phänomenalen Riesentischabende, die motivierenden gemeinsamen Krafteinheiten als auch gemeinsame Restaurantabend um die Ecke beim berühmt berüchtigten Italiener „Gigante“ sind einige Highlights, die die Zeit für uns und dem gesamten Internat unvergesslich machen! Egal zu welcher Jahres-, Monats-, Wochen- oder Tageszeit: Durch den abwechslungsreichen Arbeitsalltag gab es immer etwas Neues zum Lernen und Erleben. Von der unbeliebten Tätigkeit die Halle der Profis zu reinigen, über das Einkaufen von Lebensmitteln und Haushaltswaren für das Internat, bis hin zum Abholen der frischgebackenen Deutschen Europamannschaftsmeister: Wir nutzten unsere Zeit komplett aus und erlebten dabei das volle Programm im DTTZ. Ein Jahr leben unter dem Dach der Profis, ein Kindheitstraum ist in Erfüllung gegangen.

Freizeit kam nicht zu kurz, das komplette Tischtennisprogramm wurde abgeliefert

Linus und ich legten unseren Alltag immer so, sodass sowohl die Arbeitsaktivitäten als auch die Freizeitaktivitäten nicht zu kurz kamen. Unsere Freizeit nutzten wir gerne, um unser Tischtennisniveau weiterzuentwickeln. Durch neue Kontakte zur Borussia Düsseldorf und dem WTTV konnten wir beide neue Trainingspartner kennenlernen, neue Freundschaften schließen und unser Spielsystem entwickelte sich ebenfalls weiter. Noch dazu verbrachten wir viel Zeit im Kraftraum, aber auch abseits der eigenen Physis gab es einige Tischtennisereignisse zu verbuchen. Demnach wurden einige Bundesliga- und Champions-League-Spiele von der Borussia Düsseldorf live vor Ort im berühmten ARAG CenterCourt verfolgt. Darüber hinaus haben wir beide die ersten WTT-Turniere in Deutschland, den Feedern in Düsseldorf, hautnah miterlebt. Weitere attraktive Aktivitäten gemeinsam mit den Internatlern waren unter anderem Tennis zu spielen, kreativ am Minitischtisch zu werden oder auch einfach zusammen ein Eis zu genießen.

In Sachen Bildung bekamen die Freiwilligen einen Anstieg in ihrer Entwicklungskurve zu spüren

Während des Bundesfreiwilligendienstes mussten außerdem mindestens 25 sogenannte Bildungstage erbracht werden.

Dafür ließen Linus und ich uns nicht die Chance nehmen, unser Trainerwissen zu erweitern und damit einen weiteren Schritt in Richtung einer erfolgreichen Trainerkarriere zu gehen. Linus legte erfolgreich die Ausbildung der Trainer C-Lizenz ab. Ich schaffte den Erwerb der Trainer B-Lizenz. Parallel zu dem Bundesfreiwilligendienst beschaffte ich mich als Jugendtrainer bei Borussia Düsseldorf enorm viel Erfahrung. Noch dazu ergriff ich die Möglichkeit als Bundessprecher der Freiwilligen des DTTB zusammen mit meinem Freund und Bufdi-Kollegen Tjark Heinrich, der auch im DTTZ bei Borussia Düsseldorf arbeitet, zusammen mit weiteren engagierten Freiwilligen aus ganz Deutschland mich für die Freiwilligenrechte einzusetzen.

Des Weiteren ging es für Linus zwei Mal und für mich einmal in die Hauptstadt Berlin, um gemeinsam mit anderen BFD-lern des DTTB als unterstützende Kraft an einem Tischtennisevent zu dienen. Ich persönlich konnte die erste durchgeführte ITTF Parkinson-WM 2021 miterleben. Linus war stattdessen bei den Nationalen Spiele Special Olympics 2022 live vor Ort. Noch dazu unterstützte er bei der Organisation und Durchführung des WTT-Youth-Contender Berlin. Auf der einen Seite gab es beeindruckende sportliche Leistungen zu sehen. Viel wichtiger war allerdings der Gedanke, allen Sportlern ein hervorragendes Tischtennisevent zu liefern, das letzten Endes in puren Freudenemotionen ihren erfolgreichen Ausklang gefunden hat. Eines ist uns beiden besonders wichtig hervorzuheben: Egal unter welchen Konditionen gespielt wurde, ob mit oder ohne Behinderung, es ist wirklich bemerkenswert, wie sehr eine Sportart wie Tischtennis die Menschen zusammenschweißen kann. So kann man auf jeden Fall schließen, dass Tischtennis nicht nur eine wahre Leidenschaft sein kann, sondern ein entscheidende positive Lebensveränderung hervorbringen kann.

Wie geht es jetzt für die beiden Bundesfreiwilligen Linus und Pedro weiter?

Das Bundesfreiwilligenjahr neigt sich für uns dem Ende zu und nun wird unsere letzte Aufgabe sein, einen zweiten Bundesfreiwilligen zu finden, um diese als Nachfolger einarbeiten zu können. Nach dem Jahr wollen wir mit dem Studium starten. Linus zieht es zum Jurastudium nach Münster und ich möchte gerne in die Welt der Medien eintauchen und bleibe dafür in der Nähe von Düsseldorf. Wir sind uns beide einig, dass auch nach diesem fulminanten Jahr wir weiter dem Tischtennissport treu bleiben werden und uns weiterhin engagieren werden. Sei es als Trainer, Mitglied des Tischtennis-Juniorteams oder auch irgendwann als Nachtbereitschaft im Deutschen-Tischtennis-Internat. Einen Bundesfreiwilligendienst im DTTI zu absolvieren, sehen wir beide auf jeden Fall als sehr empfehlenswert an. Wenn auch du jemanden kennst, der ein solches Jahr voller neuer Erfahrungen und sensationeller Begegnungen für die Zukunft erleben will, dann freut sich das gesamte Internat auf ein neues Bundesfreiwilligengesicht!

Von Pedro da Silva Krunke

Zur Stellenausschreibung BFD im Deutschen Tischtennis-Internat

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