Zufriedene Gesichter bei den Verantwortlichen Richard Prause, Michael Geiger und Werner Laub (v.l.). (Foto: René Zwald)

Bilanz Men's World Cup: 8.300 Zuschauer sehen Spitzentischtennis in Saarbrücken

Willi Baur 03.10.2016

Saarbrücken. Natürlich war die Gesamtbilanz nach drei Tagen World Cup nicht ganz ungetrübt. Dabei konzentrierten sich die unerfüllten Wünsche aus deutscher Sicht ausschließlich auf den sportlichen Teil. „Klar hätten wir gerne einen unserer Spieler auch noch am Finaltag aktiv erlebt“, sagte DTTB-Sportdirektor Richard Prause, warb indes gleichzeitig um Verständnis für das frühe Aus der beiden DTTB-Vertreter. „Im Halbfinale haben wir hier nur Spieler gesehen, die in Rio im Einzel nicht ganz nach vorne oder nur in ihren Mannschaften zum Einsatz gekommen sind“, analysierte Prause und betonte: „Der World Cup hat zwar einen sehr hohen Stellenwert, aber der Fokus war bei allen doch auf Olympia ausgerichtet.“

Und die Spieler seien eben immer noch Menschen, keine Maschinen. Überdies sei es generell „nicht einfach, bei so vielen Terminen konstant Topleistungen zu bringen“. Gleichwohl: „Bastian Steger hat hier gut gespielt“, stellte der Sportdirektor fest, letztlich habe ihm gegen Simon Gauzy nur ein einziger Punkt gefehlt. Dimitrij Ovtcharov hätte sich auch selbst eine Rolle am Schlusstag gewünscht, zitierte Prause, „aber wir mussten Kristian Karlsson als verdienten Sieger akzeptieren“. Unabhängig davon freilich wolle er „nicht sagen, dass die Erebnisse hier mit Rio zusammenhängen“.

Politische Unterstützung und enormes Engagement der Organisatoren

DTTB-Präsident Michael Geiger rückte derweil eine positivere Seite in den Vordergrund: „Mit den Zuschauerzahlen können wir sehr zufrieden sein“, erklärte er, am Sonntag sei die Saarlandhalle „fast ausverkauft“ gewesen und am Montag „nahe dran“. Insgesamt bezifferte er die Besucherzahl auf rund 8.300.

Lobend äußerte sich der DTTB-Chef überdies zur politischen Unterstützung der Veranstaltung durch die Regierung des Saarlandes sowie zum enormen Engagement bei der Organisation vor Ort. Auch der Präsident des Saarländischen Tischtennis-Bundes, Werner Laub, äußerte sich zufrieden, nicht ohne Hinweis auf die Rolle des Tischtennissports im Saarland als „derzeit Sportart Nummer eins“. Dabei habe der Verband immerhin 13 Jahre auf die Ausrichtung einer Großveranstaltung gewartet. „Ich denke wir haben diese Chance genutzt und werden auch bei der nächsten wieder zugreifen“, versicherte Laub.

 

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