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Borussia Düsseldorf, Deutscher Pokalmeister 2010/11 (Foto: Roscher).

Borussia Düsseldorf ist Deutscher Pokalmeister 2010/11 - Bericht mit Fotoimpressionen

DTTL-Mediendienst; Dr. Stephan Roscher 02.01.2011

Borussia Düsseldorf - TTF Liebherr Ochsenhausen 3:0

Im Halbfinale hatte sich der Titelverteidiger zuvor mit 3:1 gegen den TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell, bei dem der an Grippe erkrankte „Magier“ Jan-Ove Waldner ausfiel, durchgesetzt. Timo Boll hatte mit zwei Einzelsiegen geglänzt und auch dem starken Defensiv-Chinesen Wang Xi, der zuvor immerhin Patrick Baum geschlagen hatte, keine Chance gelassen.

Eine gute Stunde länger dauerte die andere Halbfinalpartie zwischen den in der Liga punkt- und spielgleichen Düsseldorf-Verfolgern Saarbrücken und Ochsenhausen, ein aufregendes, prickelndes Duell zweier gleichwertiger Teams, das die Zuschauer immer wieder zu Beifallsstürmen veranlasste. Ein Bastian Steger in Galaform reichte am Ende den Saarländern aber nicht zum ersehnten Pokaltriumph, die nach gut drei Stunden Spielzeit traurig den Oberschwaben zum 3:2-Sieg gratulieren mussten.

Mit Spannung wurde der anschließende Final-Klassiker zwischen den beiden Rivalen Düsseldorf und Ochsenhausen, die sich in den letzten Jahren in zahllosen Partien - fast immer mit Happyend für die Borussia - gegenüberstanden, erwartet. Immerhin hatten Apolonia & Co. den Rheinländern im Punktspiel Ende Oktober dreieinviertel Stunden lang heftigen Widerstand geleistet und nur unglücklich verloren.

Doch diesmal kam es anders: Der Titelverteidiger präsentierte sich derart stark und kompromisslos - und zwar sämtliche drei Akteure -, dass für die Oberschwaben, deren Akku zudem nach dem anstrengenden Halbfinale ein wenig leer wirkte, einfach nichts zu holen war. Dennoch hielten Marcos Freitas und Tiago Apolonia recht gut mit, ohne aber die Big Points machen zu können.

Im ersten Einzel standen sich Timo Boll und Marcos Freitas gegenüber. Der Portugiese zog sich ansprechend aus der Affäre und machte der neuen Nummer eins des Welt-Rankings in den Sätzen eins und zwei das Leben schwer, zog aber doch den Kürzeren. Im dritten Durchgang des Linkshänder-Duells konnte der Portugiese dann sogar seine Führung ins Ziel retten. Doch Boll legte im vierten Durchgang nochmals einen Zahn zu und brachte die Borussia in Front (11:9, 11:8, 11:13, 11:8). Ebenfalls in vier Sätzen behielt Christian Süß die Oberhand gegen Tiago Apolonia (10:12, 11:8, 12:10, 11:7), de anfänglich die besseren Karten zu besitzen schien. 2:0 für den Favoriten zur Pause. Der 20. Pokalsieg der Klubgeschichte schien für den "FC Bayern des deutschen Tischtennissports" greifbar nahe.

Und so kam es dann auch, der Widerstand der Ochsenhausener war gebrochen. Seiya Kishikawa fügte sich in sein Schicksal und hatte gegen einen starken und bissig agierenden Patrick Baum beim 0:3 (8:11, 2:11, 8:11) nichts mehr zu bestellen - der in der DTTL noch ungeschlagene 23-jährige Linkshänder aus Rheinhessen machte damit den Düsseldorfer Triumph perfekt.

Timo Boll und Kollegen nahmen 15 Minuten nach dem letzten Ballwechsel verdientermaßen den Pokal aus den Händen von DTTB-Vizepräsidentin Heike Ahlert in Empfang. Die obligatorische Sektdusche durfte natürlich auch nicht fehlen. Ein leidenschaftliches Popkonzert von DSDS-Star Francisca Urio, das leider nur noch ein Teil der Final-Four-Besucher verfolgte, rundete gleich nach dem Pokalturnier das Event ab, das zum dritten Mal in Folge unter dem Motto "Cup+Concert" stand. 70 Helfer und Volunteers trugen im Übrigen entscheidend zum Gelingen der Veranstaltung bei, deren Stellenwert man auch daran ablesen konnte, dass fast 50 akkreditierte Journalisten und Fotografen in der Porsche-Arena erschienen waren.

Am kommenden Freitag treffen die beiden Finalisten kurioserweise bereits wieder aufeinander - Schauplatz der DTTL-Partie Düsseldorf vs. Ochsenhausen wird die Stadthalle Hagen sein. Eine einmalige Chance eigentlich für die Johansson-Truppe, um eine "blitzschnelle" Revanche zu nehmen. Allerdings haben die Düsseldorfer ihre Ausnahmestellung im deutschen und europäischen Tischtennissport in Stuttgart einmal mehr derart eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass sie auch in Hagen nur schwer zu gefährden sein dürften, zumal auch dort Timo Boll spielen wird.

Christian Süß (Foto: Andreas Lau)

Stimmen zum LIEBHERR DTTB FINAL FOUR

Borussia-Trainer Danny Heister: "Die Jungs haben sehr, sehr gut gespielt. Taktisch, spielerisch und mental war das unglaublich gut. Ich bin sehr stolz auf die Jungs.“

Borussia-Manager Andreas Preuß: „Das war ein perfekter Start ins neue Jahr. Wir freuen uns über jeden Titel. Wir sind hungrig auf Erfolg und können davon nie genug bekommen. Ich denke, dass wir heute die beste Mannschaft waren und verdient gewonnen haben. Ich freue mich besonders für Danny Heister über diesen großartigen Einstand. Wenn das heute der Auftakt zu einem erneuten Triple gewesen sein sollte, würden wir uns ganz sicher nicht beschweren. Kompliment auch an Ochsenhausen. Diese junge Mannschaft hat großes Potenzial und braucht einfach noch etwas Zeit, um sich zu finden und immer besser zu werden. Das Gesamtevent war sicher nicht schlecht, wenngleich nicht alles optimal verlief. Die TV-Präsenz des Final Four war jedenfalls sehr gut und mit circa 3.500 Zuschauern war die Arena recht ordentlich besucht."

Timo Boll: "Ich spüre immer noch den Druck, dieses Kribbeln. Am Anfang habe ich richtig gezittert. Das zeigt mir, dass die Anspannung noch da ist. Marcos [Freitas] spielt sehr gut gegen mich. Da kann ich mir keine Schwächephase leisten. Ich bin sehr glücklich, dass ich meinen Teil zum Triumph beitragen und dem Druck standhalten konnte. Es ist ein sehr schönes Gefühl, nunmehr wieder den Pokal nach Hause mitnehmen zu dürfen."

Düsseldorfs Präsident Dr. Fritz Wienke: "Nach dem erfolgreichen Vorjahr an die Erfolge anknüpfen zu können, gerade mit einer neuen Mannschaft und einem neuen Trainer, hat allergrößten Respekt verdient."

Hans Wilhelm Gäb (Ehrenpräsident DTTB, Verwaltungsratsvorsitzender Borussia Düsseldorf): "Ochsenhausen hat ein exzellentes Team, das natürlich besser spielen kann als es in diesem Finale gelungen ist. Über die Klasse unserer Spieler muss man kein Wort verlieren, wohl aber darüber, dass die Borussia-Gene nach einem halben Jahrhundert voller Meistertitel immer noch stark sind. Unsere Mannschaft war hungrig, unser Verein unter der Führung von Dr. Wienke und Andreas Preuß funktioniert, und mit Danny Heister haben wir einen Trainer, der akribisch arbeitet und Souveränität ausstrahlt. Sein Kampfgeist und seine Begeisterung für die Sache sind so lebendig wie in seinen besten Zeiten als Spieler. Der Rahmen in der Porsche-Arena war toll, aber natürlich war das Halbfinale zwischen Ochsenhausen und Saarbrücken dramatischer und auch schöner anzusehen als das Endspiel."

Ochsenhausens Präsident Rainer Ihle: "Zu unserem Abschneiden kann man sagen: Same procedure as every year. Allerdings haben wir mit dem Finale mit unserer neuen, jungen Mannschaft mehr erreicht, als wir uns ursprünglich erhofft hatten. Unser Ziel war ja bekanntlich „nur“ der Einzug ins Final Four, nun ist es wieder der zweite Platz geworden. Unsere Leistung im Halbfinale war sehr gut, im Endspiel haben wir unser Potenzial dagegen nicht ausschöpfen können. Wohl dem, der einen Timo Boll in seiner Mannschaft hat. Durch ihn wird Düsseldorf zur Übermannschaft, die nur schwer zu bezwingen ist. Kompliment und Glückwunsch an die Düsseldorfer, die verdientermaßen den Titel eingefahren haben. Mit dem Event bin ich nicht in allen Belangen zufrieden gewesen. Knapp 3.500 Zuschauer sind eine gute Zahl, allerdings hätte man die Halle noch voller machen können. Und das Konzert im Anschluss hat ja fast keinen mehr interessiert."

TTF-Generalmanager Kristijan Pejinovic: „Saarbrücken im Halbfinale war ein Top-Gegner, der uns alles abverlangt hat. Unsere kurze Pause – und wir wissen ja alle, wie wichtig es im Tischtennis ist, dass der Kopf nach einem solchen Spiel wieder frei wird – hat sicher auch etwas dazu beigetragen, dass der Akku bei unseren Jungs im Finale etwas leer wirkte. Das soll aber keine Ausrede sein. Düsseldorf war heute eine Klasse besser als wir und hat den Pokal verdient gewonnen. Wir bleiben auf jeden Fall dran und holen uns schon noch den einen oder anderen Titel, zumal wir in Ochsenhausen inzwischen ein tolles Umfeld geschaffen haben.“

Tiago Apolonia: "Insgesamt haben wir ein gutes Pokalturnier gespielt, besonders unser Halbfinale gegen Saarbrücken war gut. Im Endspiel gegen die Düsseldorfer lief es dann nicht optimal für uns, Marcos und ich hatten aber unsere Chancen, nur konnten wir sie nicht nutzen. Vielleicht war bei uns die Luft auch ein bisschen raus nach dem langen, schweren Halbfinalspiel. Düsseldorf hat ohne Frage verdient gewonnen - das ist schließlich die beste Mannschaft Europas."

Heike Ahlert (DTTB-Vizepräsidentin Leistungssport: „Wir haben hier in Stuttgart vor einer beeindruckenden Zuschauerkulisse hochklassigen Tischtennissport erlebt. Die fachkundigen Zuschauer dankten es zu Recht mit Riesenapplaus für die Gewinner und Platzierten. Das Final Four hat mit Borussia Düsseldorf als dem alten und neuen Titelträger einen verdienten Sieger gefunden. Es war einfach die beste Mannschaft unter den vier sehr guten Teams. Zum 20. Mal den Pokal zu gewinnen und dabei immer noch so heiß auf Erfolg zu sein und der Freude über den Titel so lebhaft Ausdruck zu geben, wie die Borussen es hier getan haben, war einfach schön mitzuerleben. Das war ein gelungener Einstand für den neuen Trainer Danny Heister. Ochsenhausen hat sich mit seiner jungen, neu zusammengestellten Mannschaft in Stuttgart wirklich sehr gut präsentiert und war ein würdiger Endspielgegner, auch wenn die Spieler im Finale ihr Potenzial nicht voll ausschöpfen konnten. Spielerisch haben mir die beiden Halbfinalpartien besonders gut gefallen, waren sie doch von Spannung – insbesondere die heiß umkämpfte Partie zwischen Ochsenhausen und Saarbrücken – und hochklassigen Ballwechseln geprägt. Alles in allem ein gelungenes Final Four – allerdings leider ohne aufgegangenes Konzept „Cup & Concert“.“

Erwin Berg (Sportlicher Leiter Saarbrücken): "Es war ein sehr gutes, spannendes Halbfinale zwischen uns und Ochsenhausen, bei dem die Zuschauer auf ihre Kosten gekommen sind. Leider hat es für uns nicht gereicht. Steger war Weltklasse. Die beiden anderen haben normal gespielt. Das war heute zu wenig. Bei Ochsenhausen hat diesmal Kishikawa sehr gut gespielt."

Bastian Steger: "Das Pro-Tour-Finale hat mir sehr viel Selbstvertrauen gegeben. Da spielt es sich leichter. Dass es im Doppel nicht für uns gereicht hat, ist schade. Kishikawa und Freitas bilden aber auch das beste Doppel der Liga."

Fuldas Präsident Stefan Frauenholz: "Wir haben unsere kleine Chance, die wir eigentlich gar nicht hatten, leider nicht nutzen konnen. Auch mit Waldi hätte sich nicht viel geändert. Mit Boll ist Düsseldorf fast unschlagbar. Jetzt konzentrieren wir uns schnell wieder auf die Liga."

 

Fotoimpressionen vom LIEBHERR DTTB FINAL FOUR

 Hallenperspektive Porsche-Arena.

Abwehrkünstler Wang Xi zieht einen blitzsauberen Vorhand-Topspin.

Bastian Steger in Aktion.

Fans von TTF Liebherr Ochsenhausen.

Auf verlorenem Posten stand Fuldas Qing Yu Meng gegen Timo Boll.

Guter Rat war diesmal gar nicht teuer: Danny Heister coacht Timo Boll.

Marcos Freitas und Seiya Kishikawa freuen sich über ihren Doppelsieg gegen Monteiro/Tokic.

Danny Heister mit lauter glücklichen Borussen.

Der Sieger macht die Welle.

 Christian Süß genoss den Triumph.

Einmal mehr zweiter Sieger: TTF Liebherr Ochsenhausen.

Gleich regnet es.

Sektdusche für die Sieger.

Christian Süß verschont auch Manager Andreas Preuß nicht.

Francisca Urio in Concert.

 Fotos: Andreas Lau (6), Dr. Stephan Roscher (9).

 

Links zum LIEBHERR DTTB FINAL FOUR

Ergebnisse Düsseldorf-Ochsenhausen

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Webseite der DTTL

 

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