Berlin. Am 24. Januar 2026 soll in Berlin ein außergewöhnliches Projekt Realität werden: Ein gemeinsamer Weltrekordversuch im Tischtennis-Rundlauf in der Max-Schmeling-Halle und zwei Nebenhallen. Ziel ist es, mit mehr als 2.074 Teilnehmenden an über 105 Tischen den bestehenden Rekord von Borussia Düsseldorf aus dem Jahr 2019 zu übertreffen und damit ein neues, starkes Zeichen für Zusammenhalt und Gemeinschaft zu setzen. Den Weltrekordversuch kann jedoch nur geben, wenn das Crowdfunding dazu innerhalb von zehn Tagen 100.000 Euro einspielt.
Denn so teuer ist die Hallenmiete inklusive Logistik, Equipment, Sicherheit und Betriebskosten. Das Crowdfunding geht von 17. und 26. November 2025. Das Modell ist dabei „Alles oder Nichts“: Wird das Ziel erreicht, findet der Weltrekordversuch statt, andernfalls erhalten alle Unterstützer ihr Geld zurück, versprechen die Initiatoren Waldemar Zeiler und Kian Pariwar.
Initiatoren von Crowdfunding und Weltrekordversuch: Berliner Startup Ding Dong Ping Pong
Zeiler und Pariwar sind die Gründer von Ding Dong Ping Pong, eines Berliner Startups, das vollautomatisierte, rund um die Uhr zugängliche Indoor-Tischtennishallen in Städten eröffnet. Seit einem Jahr organisieren sie offene und kostenlose Spieltreffen („Playdates“) in der Berliner Markthalle Neun in Kreuzberg, zu denen nach eigenen Angaben regelmäßig mehrere Hundert Menschen kommen. Der Ansatz: niedrigschwellige Begegnung durch gemeinsames Spielen als Gegenentwurf zu zunehmender gesellschaftlicher Spaltung und Einsamkeit.
Aus diesen Erfahrungen entstand die Idee, den bestehenden Rundlauf-Weltrekord zu brechen. Der passende Standort war schnell gefunden: die Max-Schmeling-Halle mit zwei Nebenhallen, die bereits Schauplatz von Deutschen Meisterschaften und German Open war, bietet ausreichend Platz für bis zu 132 Tischtennistische und Teilnehmende in vierstelliger Höhe. Der geplante Rekordversuch ist für den 24. Januar 2026 angesetzt.
Einzige Voraussetzung, um beim Weltrekordversuch im Januar teilzunehmen: 15 Minuten Rundlauf spielen können
Der Weltrekordversuch richtet sich an alle Tischtennisbegeisterten unabhängig von Alter oder Spielstärke. Wichtig ist lediglich, dass Teilnehmende einen 15-minütigen Rundlauf bewältigen können. Nach Abschluss des Rekordversuchs soll die Halle zudem für ein großes gemeinsames „Playdate“ geöffnet bleiben.
Die Initiatoren sehen den Weltrekordversuch als „Leuchtturm für gesellschaftlichen Zusammenhalt“ und als Motivation, Menschen wieder stärker über Spiel und gemeinsame Aktivität miteinander zu verbinden.
Weitere Informationen stellen die Initiatoren über ihre Plattformen sowie den Crowdfunding-Auftritt bereit. Der DTTB begleitet das Vorhaben durch Berichterstattung und unterstützt das Ziel, Tischtennis als niedrigschwelligen Begegnungs- und Gemeinschaftssport sichtbar zu machen.