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Das Europameister-Team von Cluj 2021 (Foto: MS)
Nina Mittelham: "Insgeheim hoffen wir, dass wir um die Medaillen spielen und am Ende sogar mit einer Medaille nach Hause gehen"

Das WM-Viertelfinale ist (nur) das erste Ziel des Damen-Teams

SH 19.09.2022

Chengdu/Düsseldorf. "Insgeheim hoffen wir schon, dass wir um die Medaillen spielen und am Ende sogar mit einer Medaille nach Hause gehen", sagt die EM-Finalistin von München, Nina Mittelham. Als an Position fünf gesetzte Mannschaft benötigen die Damen von Bundestrainerin Tamara Boros bei der WM im chinesischen Chengdu (30. September bis 9. Oktober) auch ein bisschen Losglück, wenn es weitergehen soll als ins Viertelfinale mit der Erfüllung der Setzung.

Für Ying Han und Xiaona Shan sind die Mannschafts-Weltmeisterschaften gleich in zweifacher Hinsicht etwas Besonderes: Die beiden nehmen erstmals nach fast zwei Jahrzehnten als Profisportlerinnen in Deutschland - seit Anfang der 2000er-Jahre mit dem Beginn ihrer Bundesligakarrieren – an einer WM mit der Team ihrer neuen Heimat teil. "Ich spiele seit 2013 im Nationaltrikot und musste neun Jahre darauf warten: Ich freue mich total, endlich eine Mannschafts-WM spielen zu dürfen", so Shan. Ihre Einzel-WM-Debüts hatten Shan und Han in Houston im vergangenen Jahr gegeben.

Auch Youngster Annett Kaufmann freut sich riesig. Die 16-jährige U19-Europameisterin gibt wenige Wochen nach ihrer Teilnahme an der EM in München ihr WM-Debüt. " Ich habe Energie, ich habe Bock zu spielen und bin motiviert. Ich bin ready abzuliefern und mit dem Team Deutschland nach China zu fliegen", beschreibt die Böblinger Bundesliga-Akteurin ihre WM-Euphorie.

 

Die Zitate der Damen vor der WM in Chengdu

Tamara Boros (Damen-Bundestrainerin)

Ying Han und Xiaona Shan spielen in Chengdu ihre erste Team-WM, nachdem sie in Houston ihr WM-Debüt gegeben haben. Was ist in China für dein Team in dieser Besetzung drin?
Tamara Boros:
Ich merke bei Ying und Nana vor ihrer ersten Team-WM, dass sie hoch motiviert sind, in Chengdu mit der Mannschaft ein gutes Ergebnis zu erzielen. Peti (Anmerkung: die verletzte Petrissa Solja) ist leider nicht dabei, aber mit Ying, Nana, Nina, Sabine und unserem Talent Annett haben wir ein gutes Team. Wir sind an Position fünf gesetzt, daher ist das Erreichen des Viertelfinals unser erstes Ziel. Ich hoffe, dass wir das schaffen und dann ein gutes Spiel um die Medaille machen. Im Viertelfinale müssten wir sehr gut spielen und mit der Auslosung auch ein wenig Glück haben. Wir werden wie immer unser Bestes geben.

Mit der EM liegt der Höhepunkt des Heim-Events nur wenige Wochen zurück. Wie geht es deiner WM-Mannschaft spielerisch, gesundheitlich und emotional?
Boros:
Zwischen den beiden größten Turnieren in diesem Jahr liegt nur wenig Zeit. Unsere Vorbereitung auf die WM lief daher komplett anders als normalerweise bei einem so großen Turnier. Es waren nicht alle Spielerinnen in Düsseldorf, Ying und Nana spielen gerade in der japanischen Liga. Yuan hat letzte Woche das WTT-Turnier in Kasachstan gespielt, also hatten wir weniger Spielerinnen in der Trainingsgruppe. Ich habe meine Mannschaft im Training nicht so stark angetrieben, weil sie bei der WM vor allem im Kopf frisch sein müssen. Es ist mental nach der Heim-EM nicht so einfach, die ein großes Turnier und ein großes Ziel war, bei dem Nina, Nana und Sabine drei Einzelmedaillen gewonnen haben. Ich motiviere sie so, dass sie bei der WM in Topform sind, frisch im Kopf und so kämpfen wie in München.

Für dich persönlich ist es deine erste Mannschafts-WM als verantwortliche Bundestrainerin. Beeinflusst dich das in irgendeiner Weise?
Boros:
Egal auf welchem Turnier ich bin, gebe ich immer mein Bestes und versuche, aus der jeweiligen Situation das Beste zu machen. Ich denke nicht so sehr darüber nach, dass es jetzt eine EM oder eine WM oder sonst etwas ist. Wir haben eine gute Mannschaft und einen guten Teamgeist. Negativ im ganzen Turnier bleiben wir hoffentlich nur bei den COVID-Tests, bei allem anderen läuft es hoffentlich ausnahmslos positiv für uns.

 

Ying Han

Ist deine Rückenverletzung von der EM komplett ausgeheilt oder musst du noch vorsichtig sein?
Ying Han:
Ich habe nach der EM zehn Tage Pause gemacht und wurde intensiv behandelt. Jetzt fühle mich zu 90 Prozent gesund und habe beim Spielen keine Beschwerden. Ich versuche natürlich, dass es so bleibt und lasse mich weiter behandeln, wann immer es möglich ist.

Erst EM, jetzt japanische Liga, danach WM, gefolgt von WTT-Turnieren und polnischer Liga bzw. Champions League für Tarnobrzeg – du bist viel unterwegs und jedes Spiel ist wichtig. Wie gehst du mit den vielen Reisen und der entsprechenden Belastung um?
Han:
Es stimmt, dass ich viel spiele. Aber ich genieße das. Ich bin nicht mehr die Jüngste und weiß nicht, wie lange ich noch so intensiv spielen kann. Deshalb genieße ich jede Möglichkeit zu spielen. Zwischendrin nehme ich mir meine Pausen und schaffe es, glaube ich, ganz gut, meinen Rhythmus zwischen den Spielen und Turnieren zu steuern.
Die japanische Liga ist gerade meine WM-Vorbereitung. Ich habe mein erstes Spiel leider verloren, aber Saki Shibata ist unfassbar gut gegen Abwehr. Sie war früher die Sparringspartnerin für die beiden Abwehrerinnen von Mikihouse. Ich habe nach der Pause im Anschluss an die EM schon wieder ein sehr gutes Gefühl. Das hatte ich gar nicht erwartet.

Es ist deine erste WM in China. Wie sehr freust du dich trotz der Pandemie-Bedingungen auf dieses Riesenevent in deiner alten Heimat?
Han:
Ich freue mich vor allem, endlich mal mit unserer Nationalmannschaft bei einer WM zu spielen, egal unter welchen Bedingungen. Ich hoffe, dass wir gut spielen werden. Das ist mein großes Ziel. Es ist leider sehr schwierig für Zuschauer, sich im Lockdown Spiele anzugucken. Meine Schwiegereltern würden gerne kommen und haben schon gefragt, ob ich zumindest für die Cup Finals Tickets besorgen kann, falls ich sie spielen darf. (Anmerkung: Für die WTT Cup Finals in Xinxiang vom 27. bis 30. Oktober qualifizieren sich die besten 16 Damen and Herren.)

Auch wenn Petrissa Solja dem Team verletzt fehlt: Was erhoffst du dir mit dieser Mannschaft bei der WM?
Han:
Es ist wirklich schade, dass Peti nicht dabei ist – wir spielen schon so lange zusammen und haben so große Erfolge gefeiert –, aber für uns alle ist die Gesundheit das Wichtigste.
Ich gehe positiv in das Turnier und denke, dass wir mit unserer Mannschaft bei der WM gut spielen können. Ich hoffe, dass wir auch etwas nach Hause mitbringen.

 

Nina Mittelham

Bist du nach deiner Verletzung am Schlagarm bei der EM inzwischen wieder voll im Saft oder wie viel fehlt noch zur alten Form?
Nina Mittelham:
Ich bin auf jeden Fall wieder schmerzfrei. Das ist schon mal sehr gut. Aber ich merke, wenn ich den Trainingsumfang auf 100 Prozent hätte, wäre das noch zu viel für meinen Arm. Ich kann normal trainieren, muss aber bei der Intensität ein bisschen aufpassen, dass es da nicht wieder aufbricht. Bis zur Form dauert es noch, weil ich in den letzten Wochen nicht so viel trainieren konnte. Ich bin guter Dinge, dass es umso schneller geht, wenn ich wieder ein paar Spiele mache. Deshalb war ich auch im Oman beim WTT Contender. Ich habe eigentlich ein gutes Gefühl.

Wie schaffst du es, nach der EM als Highlight vor wenigen Wochen auch im Kopf wieder frisch zu werden? Vor allem nachdem du im Finale verletzt aufgeben musstest.
Mittelham:
Nach so einem Ereignis wieder frisch im Kopf zu werden, ist nicht so einfach, gerade weil es so blöd geendet ist. Ich habe versucht es abzuhaken und mich über Silber zu freuen. Es hilft auf jeden Fall, wenn ich es als Erfolg und nicht als Enttäuschung sehe. Durch die Verletzung habe ich eine komplette Woche pausieren müssen. Dass ich nicht in der Tischtennishalle war, hat auch noch mal etwas geholfen.
Bei mir ist es so, dass ich mich mit anderen Dingen beschäftige, um frisch im Kopf zu werden. Ich verbringe Zeit mit meiner Familie, meinen Freunden, meinem Freund Sascha. Das hilft mir enorm.

Du hast bei und nach der EM so viel Begeisterung und – nach dem Finale – ganz besondere Unterstützung vieler Menschen und auch in den Medien erfahren. Wie sehr hat dich die Vielzahl überrascht?
Mittelham:
Es haben sich sehr viele Menschen gemeldet, die ich kannte, aber umso mehr, die ich nicht kannte. Es ist auf der einen Seite schön zu sehen, dass man Aufmerksamkeit bekommt, auf der anderen Seite hätte ich mich noch mehr über diese Nachrichten gefreut, wenn ich gewonnen hätte. Es ist jetzt so. Das muss ich akzeptieren. Es ist auf jeden Fall ein gutes Gefühl, dass auch wir Frauen im Tischtennis wahrgenommen werden. Dadurch dass bei der EM viel Medienpräsenz war, war das für uns gut. Wir haben als Team in München ein gutes Ergebnis erzielt. Das freut einen und macht Hoffnung auf die Zukunft.

Nach den Erfolgen der EM und jetzt erstmals mit Ying und Nana bei einer Team-WM: Was könnt ihr in Chengdu erreichen?
Mittelham:
Ying und Nana sind erstmals bei einer Team-WM – darauf freue ich mich schon. Wenn wir alle in guter Form sind, sind wir ein sehr gutes Team. Es kommt natürlich auf die Auslosung an. Insgeheim hoffen wir schon, dass wir um die Medaillen spielen und am Ende sogar mit einer Medaille nach Hause gehen.

 

Xiaona Shan

Dein WM-Debüt hast du ja in Houston gegeben. Nach neun Jahren im deutschen Nationaltrikot ist es deine erste Mannschafts-WM. Mit welchem Gefühl und welcher Erwartung gehst du in die WM in Chengdu?
Xiaona Shan:
Ich spiele seit 2013 für Deutschland und musste neun Jahre darauf warten: Ich freue mich total, endlich eine Mannschafts-WM spielen zu dürfen.

Was könnt ihr – vor allem nach den Erfolgen bei der EM und der Begeisterung – mit dieser Mannschaft erreichen?
Shan:
Mein Ziel ist, mit der Mannschaft bei der WM eine Medaille für Deutschland zu holen. Wir werden alle versuchen, unser Bestes zu geben. Gucken wir erst einmal, was uns die Auslosung bringt und denken dann von Spiel zu Spiel.

Du bist gerade in der T-League aktiv und spielst für Kyoto. Wie ist es für dich dort gerade?
Shan:
Die japanische Liga ist auf einem sehr hohen Niveau. Es ist ganz schwer, hier Spiele zu gewinnen. Für mich ist es vor der WM gut, hier ein paar Spiele zu machen. Meine Form nach der EM ist eigentlich noch gut.

Es ist eine WM in deinem Geburtsland. Spielt das eine besondere Rolle für dich?
Shan:
In China zu spielen ist etwas ganz Besonderes für mich. Noch lieber hätte ich es gehabt, wenn mein Mann und meine Familie zum Zugucken kommen könnten, aber das geht wegen Corona leider nicht. Aber egal wie: Ich gebe mein Bestes.

 

Sabine Winter

Du hast deine beiden großen Ziele, Deutsche Einzel-Meisterin und die EM-Medaille in München, in diesem Jahr erreicht. Hast du dir seit München schon neue Ziele gesetzt? Sabine Winter: Ein einzelnes Turnier mit bestimmtem Ziel habe ich momentan nicht. Ich möchte in den nächsten Wochen und Monaten versuchen, mein Spiel zu verbessern. Ich werde auch versuchen, ein oder zwei ganz neue Elemente zu lernen und einzubauen. Und falls das klappt und ich mehr Optionen habe, auf die ich zurückgreifen kann, steigt mein spielerisches Niveau direkt etwas an und dann gibt es bestimmt auch in Zukunft wieder Grund zum Jubeln, bei welchem Turnier auch immer das dann sein mag.

Wie sehr pusht dich die EM-Euphorie und deine Leistung dort auch jetzt noch?
Winter:
Es tut natürlich gut zu sehen, dass man seine Ziele, wenn der Wille da ist und man fleißig daran arbeitet, erreichen kann. Solange die Ziele nicht völlig utopisch sind (Lacht.). Ich habe gesehen: Vieles ist möglich, und die Arbeit zahlt sich früher oder später aus.

Mit wie viel Respekt gehst du in dieses Turnier in China unter COVID-Bedingungen?
Winter:
Ich muss ehrlich gestehen: Wohl fühle ich mich nicht so recht bei der Reise nach China in den jetzigen Zeiten. Meine größten Sorgen konnte man mir aber weitgehend nehmen, unter anderem was die Bedingungen betrifft, falls ich positiv werden sollte. Es ist nun mal eine Ehre für Deutschland bei einer WM starten zu dürfen und der Mannschaft zu helfen, ein gutes Resultat zu erzielen. Wird schon schiefgehen (Lacht.)!

Der eigentliche Saisonhöhepunkt war ja die Heim-EM. Mit welcher Einstellung und welcher Form gehst du in die WM nur wenige Wochen danach – spielerisch und mental?
Winter:
Nach der EM habe ich, ehrlich gesagt, erstmal eine nicht so Tischtennis-lastige Zeit gebraucht, in der ich das Tischtennistraining ein bisschen runtergefahren habe - da die Luft etwas raus war -, aber das Fitness-Training dafür nochmal angekurbelt habe. So bin ich mental für die WM bereit und nicht überspielt, trotzdem aber körperlich topfit. Ich denke: Die WM kann kommen!

 

Annett Kaufmann

Erst die Individual-EM im eigenen Land, jetzt dein WM-Debüt in China. Stehen solche Meilensteine in deiner Karriereplanung oder wie planst du als junge Spielerin den Übergang zu den Damen?
Annett Kaufmann:
Ich habe gar keinen richtigen Übergang zu den Damen geplant. Ich bin der Meinung, dass man ihn gar nicht planen kann. Er passiert einfach. Ich habe in letzter Zeit schon viele WTT-Turniere gespielt, letztes Jahr die Team-EM, im August die Individual-EM, jetzt mein Debüt bei der WM in China. Bei den Deutschen Meisterschaften habe ich schon zweimal bei den Damen mitgespielt. Ich entwickle mich, und das verursacht den Übergang. Eine Karriereplanung ist schwer, weil man nie weiß, wohin einen der Weg führt.

Du hast in diesem Jahr schon viel gespielt und wirst noch viele Turniere spielen. In welcher Form bist aktuell in diesem wieder mal langen Jahr spielerisch und mental?
Kaufmann:
Bei den WTT-Turnieren nach der EM hat man gemerkt, dass ich mental und körperlich müde war. Ich hatte keine richtig gute Form. Ich habe das an Nuancen gemerkt, dass etwa mein Kopf mehr wollte als mein Körper in dieser Situation machen konnte. Das beschäftigt einen mental: Man möchte und weiß, dass man es kann, aber in dem Moment geht es halt nicht. Weil ich danach eine Woche Urlaub hatte und neue Energie tanken und runterschalten konnte, bin ich zur WM in einer guten Form. Ich habe Energie, ich habe Bock zu spielen und bin motiviert. Ich bin ready abzuliefern und mit dem Team Deutschland nach China zu fliegen.

Nicht nur wegen der COVID-Bedingungen ist eine WM in China etwas Besonderes. Mit welchem Gefühl wirst du nach Chengdu reisen?
Kaufmann:
Ich fahre mit einem guten Gefühl zur WM. Ich kann ein bisschen schnuppern, kann die Stars sehen, die Atmosphäre kennenlernen und das Gefühl, bei einer WM dabei zu sein. Ich bin happy, dass ich Teil dieses Teams sein darf. Ich bin gespannt und euphorisch, mit dem Team zusammen zu kämpfen. Nur wegen der COVID-Bedingungen habe ich ein etwas mulmiges Gefühl, weil es dort strenger ist. Ich würde ungern dort in eine Quarantäne müssen, schließlich muss ich noch zur Schule gehen. Das ist in meinem Hinterkopf, aber ich bin zuversichtlich, dass es dort keine Probleme geben wird. Wir sind verantwortungsbewusst und wissen, wie man sich verhält.

Deine Mannschaft hat in Cluj im vergangenen Jahr auch der Teamgeist zum EM-Gold getragen. Wohin kann er Deutschlands Damen, die an Position fünf Gesetzten, bei der WM führen?
Kaufmann:
Wir sind an Position fünf gesetzt, aber das heißt nicht, dass wir nun Fünfte werden müssen. Ich finde: Alles ist offen. Ich hoffe, dass wir es mit unserem Teamgeist und unserer sportlichen Leistung vielleicht weiter nach vorne schaffen.
Wenn wir unsere Setzposition nicht erfüllen, bedeutet das nicht, dass wir keine gute Leistung gebracht haben. Alles ist machbar: Wir sind ein gutes Team und werden zusammen kämpfen, für jeden Ball, für jeden Punkt und jeden Satz. Wir werden alles dafür geben, das Bestmögliche herauszuholen. Was dann dabei herauskommt, kommt heraus. Das müssen wir akzeptieren. Bei dieser WM sind alle gut. Jede Mannschaft ist aus einem bestimmten Grund dort. Wenn es für uns nicht klappt, muss man akzeptieren, dass die Gegner besser waren – was ich natürlich nicht hoffe (Lacht.). Ich bin gespannt, wohin unser Weg uns führt.

Das Aufgebot des DTTB in Chengdu (China)

Damen
Ying Han (KTS Enea Siarka Tarnobrzeg POL / Top Nagoya JPN, WR: 8), Nina Mittelham (ttc berlin eastside / Kyushu Asteeda JPN, WR: 13), Xiaona Shan (ttc berlin eastside / Kyoto Kaguya JPN, WR: 18), Sabine Winter (TSV Schwabhausen, WR: 46), Annett Kaufmann (SV Böblingen, WR: 125)

Herren
Dang Qiu (Verein: Borussia Düsseldorf, Weltrangliste vom 13. September: 9), Benedikt Duda (TTC Schwalbe Bergneustadt, WR: 36), Ricardo Walther (ASV Grünwettersbach, WR: 74), Kay Stumper (Borussia Düsseldorf, WR: 100), Fanbo Meng (TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell, WR: 101)

Trainer-Team
Richard Prause (Sportdirektor), Tamara Boros (Damen-Bundestrainerin), Xiaoyong Zhu (Bundesstützpunkttrainer), Jörg Roßkopf (Herren-Bundestrainer), Lars Hielscher (Cheftrainer Düsseldorf)

Physiotherapeutinnen
Birgit Schmidt und Annette Zischka (OSP Hessen in Frankfurt/Main)

Die teilnehmenden Mannschaften in der Übersicht

Damen: Ägypten, Algerien, Brasilien, China, Taiwan, Deutschland, Frankreich, Hongkong, China, Indien, Iran, Japan, Italien, Kanada, Luxemburg, Malaysia, Mexiko, Polen, Portugal, Puerto Rico, Republik Korea, Rumänien, Schweden, Singapur, Slowakei, Südafrika, Thailand, Tschechische Republik, Ukraine, Ungarn, Usbekistan, USA
Titelverteidigerinnen: China

Herren: Ägypten, Algerien, Australien, Belgien, Brasilien, China, Taiwan, Dänemark, Deutschland, England, Frankreich, Hongkong, China, Indien, Iran, Japan, Kanada, Kasachstan, Kroatien, Mexiko, Österreich, Polen, Portugal, Puerto Rico, Republik Korea, Rumänien, Saudi-Arabien, Schweden, Singapur, Slowakei, Slowenien, Thailand, Tschechische Republik, Ungarn, USA, Usbekistan
Titelverteidiger: China

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