Sabine Winter steht mit dem TSV Schwabhausen vor der Meisterschaft (Foto: Nils Rack)

Der TSV Schwabhausen hat den Meisterschaftssekt im Handgepäck

Martina Emmert 31.03.2010

Mit großer Perfektion hat sich der TSV Schwabhausen in der 2. Bundesliga Süd der Damen ein Konto mit 30:0 Punkten aufgebaut. Ein Spielverhältnis von 90:14 untermauert die Souveränität der Mannschaft, dessen Aushängeschild die 17-jährige Sabine Winter ist. Die Europe Top 10-Siegerin der Mädchen, Deutsche Meisterin im Damen-Doppel steht nun auch im WM-Aufgebot für Moskau. Den Erfolg abrunden würde nun die Meisterschaft und der Aufstieg in die 1. Bundesliga. Am Sonnabend sollen nach der Partie beim gastgebenden TTC Optolyth Optik Wendelstein, zwei Spiele vor Saisonende, bereits die Korken knallen.

 

Sonnabend, 16 Uhr TTC Optolyth Optik Wendelstein – TSV Schwabhausen<o:p></o:p>

Sonntag, 13 Uhr TSV Schwabhausen – ATSV Saarbrücken<o:p></o:p>

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Schwabhausen. Gastgeber TTC Optolyth Optik Wendelstein darf sich immer noch damit rühmen, dem TSV Schwabhausen bislang als einzige Mannschaft drei Punkte "geklaut" zu haben. Alle anderen 14 Spiele endeten 6:0 bis maximal 6:2 zu Gunsten des TSV. „Der Eindruck entsteht, dass sich unsere Konkurrenz angesichts der Chancenlosigkeit schon vor dem ersten Aufschlag ergibt. Aber es liegt wohl eher daran, dass wir jeden Gegner ernst nehmen und konzentriert an die Aufgabe heran gehen. Das wird auch in Wendelstein notwendig sein, sonst funktioniert das Vorhaben frühzeitige Meisterschaft nicht“, sagt TSV-Manager Helmut Pfeil. Der TTC habe schließlich das bislang beste Ergebnis gegen sein Team erreicht, deshalb dürfe der Gastgeber nicht unterschätzt werden. Die Sorge, die im Spiel beim Schlusslicht SpVgg DJK Wolframs-Eschenbach entstand, dass Yang Ting verletzt ausfallen würde, bestätigte sich nicht. „Tinka hatte sich im Doppel das Knie gezerrt und gab zur Vorsicht ihre beiden Einzel kampflos ab. Beim Training hatte sie jetzt aber keine Probleme mehr, so dass ihrem Einsatz nichts Wege stehen sollte“, berichtet Pfeil. <o:p></o:p>

Die Frage nach den Gründen für den steilen Aufschwung von Sabine Winter beantwortet der TSV-Manager ganz einfach: „Wenn die Seele zufrieden ist, dann klappt es auch mit der Leistung. Sabine trainiert in Düsseldorf, sie hat zu Hause aber auch ein ganz hervorragendes familiäres Umfeld. Diese Woche trainiert sie wieder komplett hier im Verein. Unser Trainer Aleander Yahmed organisiert dann immer gute Trainingspartner, unter anderem Daniel Demleitner vom TSV Gräfelfing“, meint Pfeil.<o:p></o:p>

Die momentanen Bilanzen von Yang Ting 21:3, Sabine Winter 15:3, Yin Na 9:0, Olga Nemes 6:0 und Agnes Kokai 12:4 bescheinigen dem Spitzenreiter die Favoritenrolle. „Unser Ziel ist es die „0“ zu behalten. Sollten wir es in Wendelstein noch nicht schaffen, dann haben wir an eigenen Tischen gegen Saarbrücken am kommenden Wochenende noch die zweite Möglichkeit. Zum Saisonausklang könnten wir dann das Topspiel gegen den TTC Langweid ganz locker angehen. Im Hinspiel in Langweid war unsere Leistung übrigens überragend. Wir haben dem Druck mehr stand gehalten als der TTC“, erinnert sich Pfleil.<o:p></o:p>

Die Planungen für die 1. Liga würden derzeit auf Hochtouren laufen.<o:p></o:p>

 

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