Der TTK Anröchte spielt souverän (Aufnahme: Heither)

Der TTK Anröchte ist wieder zurück in der 1. Bundesliga

Martina Emmert 04.05.2010

Als der TTK Anröchte 2006/07 ohne Sieg aus dem Oberhaus abstieg, war dem Verein die Lust auf die Eliteliga, nach nur zwei Jahren Zugehörigkeit, ein wenig vergangen. Inzwischen zeigt sich Klub aus Nordrhein-Westfalen gut erholt, und 36:0 Punkte in der 2. Bundesliga Nord der Damen haben den TTK zusätzlich beflügelt. Eine hervorragende Saison spielte der TTV Höfelhof, denn nur selten hat sich ein Aufsteiger so stark präsentiert, dass auf Anhieb die Vizemeisterschaft gefeiert werden durfte. Zufriedenheit herrschte auch beim zweiten Neuling TuS Uentrop, der auf Rang drei landete. Lange kämpfen musste der Meister aus dem vergangenen Jahr, der MTV Tostedt II, bis der Klassenerhalt in trockenen Tüchern war. Schließlich erwischte es den VfL Tegel, der am Ende das Fehlen von Constanze Heller nicht kompensieren konnte, und den Aufsteiger TSV 1990 Merseburg. Nach drei aberkannten Punkten, tritt der TSV mit viel Verbitterung den Weg nach unten an. Mit Guo Pengpeng kommt die beste Spielerin von 3B Berlin Tischtennis II. Sie bilanzierte 24:4.

 

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1. TTK Anröchte 36:0 Punkte<o:p></o:p>

 

„Besser geht es nun mal nicht“, lautete der Kommentar von Manfred Vogel, Manager des TTK Anröchte auf die Frage nach der Zufriedenheit in der abgelaufenen Saison. Das sei schließlich ganz klar der Fall. Besonders erfreulich ist, dass neben dem TSV Schwabhausen in der Parallelstaffel auch der TTK von seinem Aufstiegsrecht Gebrauch macht. Bei so viel Überlegenheit ist es auch logisch, dass die Spielerinnen in der Abschlussstatistik weit vorn zu finden sind. Wang Aimei liegt mit einer 24:4-Bilanz auf Rang zwei, Linda Creemers mit 14:4 auf Position vier, gefolgt von Jing Tian-Zörner mit 6:1. Brillant auch die 17:0-Serie von Yang Henrich im unteren Paarkreuz. Monique Posthuma kam auf 7:4. In der gesamten Saison gab der Tabellenführer nur fünf Doppel verloren. Einen schönen Erfolg verbuchte in der Hinrunde Ersatzspielerin Katja Schmidt, die den Siegpunkt beim knappen 6:4 gegen den VfL Tegel verbuchte. Dass der TTK, wie in dieser Partie auch 3:4 zurücklag, sollte eine Ausnahme bleiben. <o:p></o:p>

Die Planungen für die Erstligasaison laufen noch auf Hochtouren, so wurde bislang lediglich bekannt, dass Posthuma zum TTV Hövelhof wechselt, Andrea Bargel und Zörner ebenfalls den Verein verlassen. Im unteren Paarkreuz stehen in der 1. Liga Wang Aimai, Linda Creemers und Yang Henrich zur Verfügung. „Wir haben den Aufstieg auch nur wahrgenommen, weil dort das System wieder auf Vierermannschaften umgestellt wurde“, sagte Vogel.<o:p></o:p>

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2. TTV Höfelhof 29:7 Punkte<o:p></o:p>

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Der Aufsteiger TTV Höfelhof spielte eine ausgezeichnete Saison und brachte frischen Wind in die Liga. Das Ziel Klassenerhalt wurde mit der Vizemeisterschaft um Längen übertroffen. Die Stärke des TTV war die Ausgeglichenheit. Dong Li landete mit einer 17:12-Bilanz auf Rang neun der Top 10, Elena Shapovalova mit 19:13 auf Platz zehn. Im unteren Paarkreuz überzeugte Tetyana Tkachova mit 23 Siegen, und die Ukrainerin kassierte nur drei Niederlagen. Mit diesem ausgezeichneten Resultat eroberte sie sich Platz drei der Bestenliste. Christine Apel ergänzte die Truppe mit einer 11:7-Bilanz hervorragend. Platz neun für die 27-Jährige, die den Verein verlässt. Apel legt eine Pause ein und gönnt sich eine längere Reise. Unter anderem ist sie beim Fußball-WM Halbfinale in Südafrika dabei. Der Ersatz ist mit der 20-jährigen Niederländerin Monique Posthuma vom TTK Anröchte bereits gefunden. Interessant ist auch, dass der Neuling und der TTK Anröchte in den Nordrhein-Westfalen-Derbys die meisten Fans in die Halle bekamen. Außerdem führen sie insgesamt die Zuschauerstatistik an. <o:p></o:p>

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3. TuS Uentrop 21:15 Punkte<o:p></o:p>

 

Eitel Sonnenschein herrscht beim zweiten Aufsteiger TuS Uentrop. „Wir sind rundum zufrieden. Am Anfang der Saison hätten wir uns solch ein tolles Ergebnis nicht vorstellen können. Wir haben die Serie vom ersten bis zum letzten Spieltag genossen“, freute sich TuS-Sprecher Willi Lehmköster. Und der letzte Spieltag hatte es mit dem 5:5 beim TTVg WRW Kleve noch einmal in sich. Dem TuS fiel Spitzenspielerin Alexandra Scheld wegen einer Magen-Darm-Erkrankung aus. „Wir lagen 1:4 zurück und erkämpften noch ein Unentschieden. Das war sehr gut. In dieser Partie traten auch zwei unserer Stärken hervor. Wir freuen uns, dass wir mit Ildiko Imamura eine Edelreservistin zur Verfügung haben. Ihr Einzelsieg gegen Ilka Böhning war sehenswert. Außerdem sind unsere Nachwuchsspielerinnen Nadine Sillus und Yuko Imamura durch die regelmäßigen Einsätze besser geworden. Nadine gewann das erste Mal gegen Jessica Wirdemann“, sagte Lehmköster. Betreut wird die Mannschaft von Abteilungsleiterin Carina Lehmköster, trainiert von Dieter Ende. „Auch diese Konstellation ist für uns Vorteil. 2007/08 als wir postwendend wieder abgestiegen sind, spielte meine Tochter noch selbst in Team mit. Diese Doppelbelastung ist nicht so einfach unter einen Hut zu bekommen. Sie musste sich so nur auf eine Aufgabe konzentrieren“, erläuterte Lehmköster. <o:p></o:p>

TuS Spitzenspielerin Alexandra Scheld landete mit einer positiven 19:14-Bilanz auf Rang elf der Statistik. Mit einer 15:5-Serie im unteren Paarkreuz erspielte sich Mädchen-Nationalspielerin Nadine Sillus Position sieben. Der große Traum der 16-Jährigen ist die Teilnahme an den Europameisterschaften der Jugend im Juli in Istanbul. Die erst 14-jährige Yuko Imamura, Siegerin der Top 12-Bundesendrangliste der Schülerinnen, Deutsche Vizemeisterin ihrer Altersklasse und Goldmedaillen-Gewinnerin bei den Internationalen Schüler-Meisterschaften in Ungarn im Einzel, darf das Jahr 2010 als erfolgreich betrachten. Vervollständigt wird die erfreuliche Entwicklung von einer 10:8-Bilanz.<o:p></o:p>

„Wir bleiben unverändert zusammen, und hoffen auf eine weitere, mit so viel Begeisterung absolvierte Saison wie die vergangene“, erklärte Lehmköster.<o:p></o:p>

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4. TTVg WRW Kleve 19:17 Punkte<o:p></o:p>

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Nach Tabellenplatz sieben im Aufstiegsjahr 2008/09 wusste sich der TTVg WRW Kleve mit Rang vier deutlich zu steigern. „Wir sind auf jeden Fall zufrieden. Sicherer Klassenerhalt war unser Ziel“, sagte TTVg-Abteilungsleiterin Sabine Böttcher, die in der Doppelfunktion auch als Trainerin mit dem Team arbeitet. Die Niederlage beim Schlusslicht TSV 1990 Merseburg, wenn auch ohne Ilka Böhning, sei etwas enttäuschend gewesen. „Nach einer leicht holprigen Anreise, wir waren erst zehn Minuten vor Spielbeginn in der Halle, war das 6:0 in Poppenbüttel sicherlich ein positives Ergebnis“, blickte Böttcher zurück. Ihre ganze Routine warf Spitzenspielerin Ilka Böhning in die Waagschale. Die 41-Jährige verbuchte eine 19:12-Bilanz, die ihr Rang acht der Top 10 einbrachte. Die Niederländerin Carla Nouven erzielte 18:15. Im unteren Paarkreuz zeichnete sich Neuzugang Jessica Wirdemann mit einer 18:5-Serie als die erhoffte Verstärkung aus. <o:p></o:p>

Böhning/Nouven erreichten mit einer 13:2-Bilanz im Doppel die Topplatzierung. Mit einem mehr gewonnenen Spiel verdrängten sie die Duos des Meisters aus Anröchte auf die Folgeränge.<o:p></o:p>

Voraussichtlich werden sich keine personellen Veränderungen im Team ergeben.<o:p></o:p>

Mit Bedauern erinnerte sich die frühere Landestrainerin von Niedersachsen an das Wochenende Anfang Januar 2010 als das Schneechaos mit Sturmtief Daisy bevorstand, allgemein vor längeren Fahrten gewarnt wurde. „Wir sollten in Merseburg spielen, und ich hatte gehofft beim DTTB eine Spielverlegung genehmigt zu bekommen. Doch mir wurde mitgeteilt, dass wir auf jeden Fall losfahren müssen. Wenn wir in eine Vollsperrung geraten sollten, dann müssten wir uns dies von der Polizei bestätigen lassen. Diese Aussage wurde von der Klever Polizei mit großem Unverständnis aufgenommen. Ehrlich gesagt, hier hört für mich die ehrenamtliche Tätigkeit auf, ich fand das Verhalten verantwortungslos. Dass das Spiel dann wegen einer Hallensperrung in Merseburg abgesetzt wurde, ist dann eine Farce, denn laut Wettspielordnung hätte das Heimrecht getauscht werden müssen“, schilderte Böttcher die Situation. <o:p></o:p>

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5. SC Poppenbüttel 17:19 Punkte<o:p></o:p>

 

Aufsteiger SC Poppenbüttel steckte zur Halbzeit noch im Abstiegskampf, doch dieses Thema bewältigte der SC dank einer überragenden Jie Schöpp (13:0) mit Leichtigkeit. Die ehemalige Nationalspielerin, deren Erfolge eine lange Liste ergeben, wird nicht auf Position eins in der Statistik geführt. Die mittlerweile 42-jährige ist aber die einzige Spielerin mit einer weißen Weste. „Ja, wir sind zufrieden, die Saison lief für uns besser als erwartet. Es hat sich gezeigt, dass die Liga in diesem Jahr sehr ausgeglichen war. Aber durch einen sehr guten Teamgeist haben wir unser Ziel, den Klassenerhalt zu schaffen, erreicht. Einen Großteil haben wir sicherlich auch Jie zu verdanken. Sie ist sportlich wie menschlich ein Gewinn für unser Team“, erklärte SC-Trainer Stephan Rauterberg. Ein ganz besonderes Highlight sei das erste Heimspiel der Saison gegen die Kaltenkirchener TS gewesen. „Das haben wir vor mehr als 300 Zuschauern (Saisonrekord!) in der Hamburger Volksbank-Arena ausgetragen und auch noch 6:4 gewonnen. Dabei waren zwei Fernsehteams vor Ort, Uwe Seeler trat als Ehrengast auf, und das war auch für weniger TT-Interessierte etwas Besonderes“, resümierte Rauterberg. <o:p></o:p>

Im unteren Paarkreuz blieb Tanja Churabaeva mit 6:0 ohne Niederlage, doch die Weißrussin wird den Verein voraussichtlich verlassen. Der Kern mit Schöpp, Funke Oshonaike, Nicole Meyer und Jasmin Kersten bleibe zusammen. „Wir sind in vielversprechenden Gesprächen mit einer neuen Nummer zwei, können bislang aber noch keinen Vollzug melden“, blickte der Trainer schon einmal voraus.<o:p></o:p>

Als positiv unterstrich Rauterberg in der Saison 2009/10 die beiden Siege direkt zum Rückrundenauftakt gegen Hövelhof und Merseburg. Das sei ein toller Start und wichtig für den Klassenverbleib gewesen. „Gerade mit einem Erfolg gegen Hövelhof hatten wir nicht gerechnet“, ergänzte der Trainer. Dafür sei das erste Auswärtsspiel in der Saison in Kleve in nicht so erfreulicher Erinnerung. „Nach mehr als sieben Stunden Anreise erreichten wir die Halle zwei Minuten vor Spielbeginn, und verloren am Ende sehr unglücklich mit 3:6“, so Rauterberg. <o:p></o:p>

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6. MTV Tostedt II 14:22 Punkte<o:p></o:p>

 

Der Energieaufwand beim MTV Tostedt II sollte sich lohnen. Nach der Meisterschaft 2008/09, als das junge Team sehr erfolgreich spielte, mussten sich die Niedersachsen diesmal lange mit dem Thema Klassenverbleib auseinander setzen. „Mit dem Ergebnis sind wir einverstanden, mit dem Verlauf nicht. Wir hatten zu viele verletzungs- und krankheitsbedingte Ausfälle unseres Stammpersonals“, erklärte MTV-Abteilungsleiter Michael Bannehr. Mit einem großen Kraftakt habe die Mannschaft acht Punkte aus fünf Spielen an zwei aufeinander folgenden Wochenenden erspielt. Das sei die Basis zum Klassenerhalt gewesen. Tatsiana Kostromina, Coach der Bundesligatruppe, bilanzierte dreizehn Erfolge und fünf Niederlagen und wurde damit zur Stütze der Reserve. Natalia Cigankova griff im unteren Paarkreuz verstärkt mit ein unterstützte das Team mit einer 7:1-Serie. Die Nummer eins des MTV, Svenja Obst, ergänzt in der kommenden Saison die erste Mannschaft. „Dafür kommt zu uns Anne Sewöster vom TSV Steinbergen“, sagte Bannehr.<o:p></o:p>

Einen besonders bitteren Beigeschmack hatte für den Verein das Wochenende um Schneetief Daisy Anfang Januar 2010, als der MTV die weite Fahrt nach Hövelhof und Anreise der Spielerinnen nicht riskieren wollte. Das Nichtantreten kostete den MTV eine erhebliche Strafe. „Ich kann den Umgang aller Beteiligten mit dieser Situation nicht nachvollziehen. Hövelhof konnte einer beantragten Spielverlegung bereits im alten Jahr nicht zustimmen. Nach den Ereignissen an besagtem Wochenende war es dem TTV auf einmal möglich zwei andere Spiele zu verlegen“, zeigte sich der Abteilungsleiter sehr verwundert. Als fragwürdig stellte Bannehr auch die Wertungen gegen Aufsteiger Merseburg dar: „Die Punkte wurden aberkannt, weil die vierte Spielerin ohne Berechtigung antrat. Vor dem Hintergrund, dass diese Akteurin im Nachhinein eine Spielberechtigung erhielt, was laut Bundesligaordnung nicht zulässig ist, hege ich meine Zweifel an der Entscheidung.“<o:p></o:p>

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7. Kaltenkirchener TS 13:23 Punkte<o:p></o:p>

 

Eine ähnliche Saison wie den MTV Tostedt II erwischte auch die Kaltenkirchener TS. Von der Vizemeisterschaft 2008/2009 zum Abstiegskandidaten. Deshalb fiel die Beurteilung von Vorstandsmitglied und Betreuer Michael Molatta auch ernüchternd aus: „Wir sind diesmal leider nicht zufrieden.“ Ein ganz wichtiger Schritt in Richtung Rettung glückte dem Klub aus Schleswig-Holstein mit dem Sieg gegen Tostedt II im Rückspiel. „Der MTV reiste mit Topbesetzung an, und war nach meiner Meinung nach selbst überrascht, dass wir mit 6:4 gewannen“, berichtete Molatta. Besondere Serien habe es im Verlaufe der Saison nicht gegeben. „Das Einzige, was  bemerkenswert wäre, ist  die Tatsache, dass wir nach langen Auswärtsfahrten meist erst in Fahrt kommen, wenn wir wieder auf der Rückreise sind“, scherzte der Betreuer. Dass aber auch eine nicht so optimal verlaufene Serie nicht gleich einen Spielerwechsel nach sich ziehen muss, beweist die Aussage von Molatta, dass das Team in gleicher Besetzung auch 2010/11 ins Rennen geht. <o:p></o:p>

Eine schöne Geste ließ sich die Mannschaft mit Katalin Jedtke, Jin-Sook Cords, Aida Astani-Matthies und Bianca Dahlke zum Saisonabschluss einfallen. „Das Team beschenkte alle Leute, die irgendwie bei den Punktspielen unterstützten und halfen. Betreuer, Live-Ticker-Bediener, Kaffeetanten, Hallensprecher, Auf- und Abbauer erhielten nette Präsente bei einer kurzen Ansprache der Mannschaftsführerin Aida Astani-Matties“, sagte Molatta.<o:p></o:p>

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8. 3B Berlin Tischtennis II 11:25 Punkte<o:p></o:p>

 

Zur Halbzeit lag 3B Berlin Tischtennis II mit 9:9 Punkten auf dem fünften Tabellenplatz voll im Soll. In der Rückrunde stürzte die Reserve ab und hätte bei 2:16 Punkten eigentlich absteigen müssen. Nur das Polster aus der Hinrunde verhinderte dies. Allerdings verstärken sich die Gerüchte zunehmend, dass 3B dieses Team sowie so zurückzieht. <o:p></o:p>

Spitzenspielerin Guo Pengpeng, die bereits 2008/09 beste Spielerin der Liga war, glänzte wiederum mit einer 24:4-Bilanz. Für die nicht gerade erfolgreiche Rückrunde machte sich auch das Fehlen von Guo in den letzten Partien bemerkbar. Sie hatte sich in der Bundesligamannschaft festgespielt. Die 31-Jährige verlässt auch den Verein. 

 Katja Firat, besser noch bekannt unter dem Namen Ollmer, gewann im Spitzenpaarkreuz sogar noch drei Einzel, obwohl sie im siebten Monat schwanger ist (3:17). Lucie Czyzova glückte kein Erfolg. Im unteren Paarkreuz zeigte sich Firat mit einer 11:3-Serie auf Platz sechs der Top 10 eine glänzende Leistung.

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9. VFL Tegel 10:16 Punkte<o:p></o:p>

 

Nach Abschluss der ersten Saisonhälfte lag der VfL Tegel mit Platz sechs und 7:11 Punkten noch recht aussichtsreich im Rennen, den Abstieg zu vermeiden. Gaby Rohr bleibt auch nach dem AbstiegDie zwei gewerteten Pluspunkte aus dem Spiel gegen Merseburg standen dem VfL gut zu Gesicht. In der Rückrunde machte sich die Schwangerschaft der Nummer zwei Constanze Heller bemerkbar. Die Lücke konnte nicht geschlossen werden. „Es war schon vor der Saison klar, dass wir gegen den Abstieg kämpfen würden, und es auch bei vollem Team schwer wird. Wir haben das Ziel nur knapp verfehlt“, sagte der Vorsitzende Frank Koziolek. Der Verein und das Team wünsche Constanze alles Gute. „Wir freuen uns auf ihren Wiedereinstieg zur Rückrunde der nächsten Saison“, erklärte Koziolek.<o:p></o:p>

Die Mannschaft bleibt zusammen, auch Heller meldet sich nach ihrer Babypause zurück. „Mit unserem Neuzugang Alina Heck von Darmstadt 98 streben wir den Wiederaufstieg an“, blickte der Vorsitzende positiv in die Zukunft.<o:p></o:p>

Sehr stolz seien alle auf die tolle Bilanz von Spitzenspielerin Gaby Rohr, die Trotz Abiturstrass sagenhaft gespielt habe. Mit 22:13 eroberte sich Rohr Position sieben der Top 10. <o:p></o:p>

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10. TSV 1990 Merseburg 10:26 Punkte<o:p></o:p>

 

Um ein Haar hätte es der Aufsteiger TSV 1990 Merseburg sogar noch geschafft, den Klassenerhalt zu packen. Eine Serie von sechs Heimspielen in Folge brachte dem TSV 9:3 Punkte, für einen Tabellenletzten sensationell. Doch auch nach diesem schönen Abschluss wollte so richtig keine Freude aufkommen. Zu tief steckte immer noch die Enttäuschung der drei aberkannten Punkte, die der Klub aus Sachsen-Anhalt wegen dem Einsatz einer nicht spielberechtigten Akteurin über sich ergehen lassen musste. „Wir haben die sportliche Qualifikation geschafft. Das wollten wir allen beweisen. Wir waren durch die Verletzung von Doreen Beckert nur zu Dritt. Die Entscheidung gegen uns ist nicht nachvollziehbar. Wir fühlen uns stark benachteiligt, zumal wir die Spielerinnen in der Rückrunde nachmelden konnten. Es hat viele Tränen gegeben und unsere junge Mannschaft ist in ein tiefes Loch gefallen. Doch dann haben sie die Ereignisse weggesteckt und in den Heimspielen die wahre Leistung gezeigt. Das war sehr lobenswert und eindrucksvoll. Eine Abschlussfeier mit allen Fans gab es natürlich trotzdem“, sagte TSV-Geschäftsführer Klaus Ködel.<o:p></o:p>

Die Nummer eins des TSV Ying Ni Zhan erspielte sich mit 15:16 eine knapp negative Bilanz. Die 21-Jährige wechselt zum Aufsteiger Marßel Bremen. „Marketa Benesova, Julia Bütow und Doreen Beckert bleiben als Kern für die kommende Saison“, erklärte Ködel.<o:p></o:p>

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