Aufschlag Südafrika: Simeen Mookrey ist die Nummer eins des Landes (Foto: ITTF)
DTTB und Sportstadt Düsseldorf werfen den Hut für die Invidual-WM 2025 in den Ring

Deutschland gratuliert Durban zur WM und bereitet sich auf 2025 vor

SH 28.09.2020

Düsseldorf/Frankfurt. Schauplatz der Individual-Weltmeisterschaften 2023 ist das südafrikanische Durban. Das haben die Delegierten des Tischtennis-Weltverbands ITTF beim virtuellen Annual General Meeting am Montagnachmittag entschieden. 90 Stimmen gingen an Südafrika, für Deutschland mit Düsseldorf als Austragungsort stimmten 39 Wahlberechtigte.

„Wir gratulieren unseren südafrikanischen Kolleginnen und Kollegen sehr herzlich. Tischtennis-Weltmeisterschaften sind ein großartiges Turnier, das ein ganzes Land für unseren Sport begeistern kann. Das ist eine Riesenchance für den Aufschwung einer Sportart“, sagte DTTB-Präsident Michael Geiger und kündigte gleichzeitig an: „2025 wird der Deutsche Tischtennis-Bund 100 Jahre alt. Da bewerben wir uns mit der Sportstadt Düsseldorf erneut. Das 100-jährige Gründungsjubiläum eines der Gründungsverbände der ITTF sollte dann neben der herausragenden Qualität unserer Bewerbung Anlass genug für eine Vergabe der WM nach Deutschland sein.“ Mit dem Rat der Stadt Düsseldorf war diese weitere Option schon früh in der Bewerbungsphase abgestimmt worden. „Düsseldorf ist und bleibt eine Tischtennis-begeisterte Stadt. Daran ändert auch eine verlorene Abstimmung nichts“, so Geiger. „Und natürlich wollen wir auch 2025 versuchen, den Rekord von 60.000 Zuschauern von 2017 zu toppen.“

Auch wenn das Jubiläumsjahr 2025 vielleicht das sogar noch bessere für eine WM im eigenen Land ist: Die Enttäuschung der Unterlegenen, die monatelang an Turnierkonzepten und der WM-Bewerbung gearbeitet hatten, war groß. Gebannt hatten Führungsetagen sowie Mitarbeiter-Stab von Deutschem Tischtennis-Bund, Tischtennis Marketing Gesellschaft und Sportstadt Düsseldorf im Haus des deutschen Sports in Frankfurt am Main per Video-Leinwand die ITTF-Vollversammlung verfolgt.

„It’s time for Africa“

„Wir haben alle so lange hart und kreativ dafür gearbeitet“, so DTTB-Generalsekretär Matthias Vatheuer. „Bei unseren Gesprächen mit Delegierten im Vorfeld zeichnete sich allerdings schon ab, dass es große Sympathien für Südafrika geben würde – aus dem eigenen Kontinent, der wohl ziemlich komplett für Durban gestimmt hat, aber auch aus dem Rest der Welt.“  

Die deutsche Bewerbung, komplett als professionelles Video vorgelegt und erstmals eingeleitet von einem Grußwort von Bundeskanzlerin Angela Merkel, gilt intern als bislang beste des DTTB und hatte auch international für große Anerkennung gesorgt. Die Nationalteams um die Weltstars Timo Boll und Dimitrij Ovtcharov hatten die Bewerbung massiv unterstützt und vor allem in der Woche vor der Entscheidung in den Sozialen Medien zu „Vote for Germany“ aufgerufen.

Die Südafrikaner hatten neben einem Turnierplan mit kurzen Wegen und hohem touristischen Wert vor allem an die Solidarität der Tischtennis-Familie appelliert. Sie warben mit „It’s time for Africa“ und dem Hinweis darauf, dass die einzige und letzte WM auf afrikanischem Boden 1939 im ägyptischen Kairo war. 

Ursprünglich hatten vier Nationen ihren Hut für die WM 2023 in den Ring geworfen. Kuwait hatte letztlich keine Bewerbungsunterlagen vorgelegt, Australien mit Melbourne hatte sich aus dem laufenden Wettbewerb zurückgezogen. Der Weltverband ITTF stellte bei Inspektionsbesuchen in Düsseldorf zu Jahresbeginn und Prüfung aller Unterlagen Team Deutschland ein sehr gutes Zeugnis aus.

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