Die Individual-WM 2017 in der Messe Düsseldorf (Foto: DTTB)
"Die Konkurrenz motiviert uns", sagt DTTB-Chef-Michael Geiger, der die grandiose 2017er-WM toppen will

Deutschland konkurriert mit Australien, Kuwait und Südafrika um WM 2023

SH 15.10.2019

Bremen. Deutschland hat im Falle einer Bewerbung um die Weltmeisterschaften 2023 ernstzunehmende Konkurrenz. Wie der Weltverband ITTF in einer Pressemitteilung vermeldet, haben neben dem Deutschen Tischtennis-Bund (DTTB) Australien, Kuwait und Südafrika fristgerecht ihr Interesse an der Ausrichtung bekundet.

„Alle drei anderen Interessenten haben schon internationale Veranstaltungen durchgeführt, allerdings nie vom Format eines WM-Finals“, erklärt DTTB-Präsident Michael Geiger. Für Deutschland sei es gut, dass kein anderer europäischer Wettbewerber mit dabei ist und sich auch Japan – als erfahrener und guter WM-Gastgeber – nicht erneut beworben habe.

„Die Konkurrenz motiviert uns“

„Die Konkurrenz motiviert uns. Wir haben schon 2017 in Düsseldorf mit unserem begeisterungsfähigen Publikum gezeigt, wie Tischtennis-Weltmeisterschaften bestens organisiert und präsentiert werden können“, sagt Geiger. „Das wollen wir 2023 mit neuem, innovativem Konzept noch toppen.“ Schon ab 2021 wird die Endrunde von Individual-Weltmeisterschaften ein kompakteres Format mit nur noch 128 Spielerinnen und Spielern im Einzel sowie je 64 Duos im Mixed und den Doppelkonkurrenzen haben - ein deutlich reduziertes Feld gegenüber der WM 2017 in Düsseldorf.

„Wir wollen auch 2023 wieder hervorragende Gastgeber für die gesamte Tischtennis-Familie sein. Deutschland möchte seinen Ruf als Organisationsweltmeister festigen und ausbauen“, so Geiger. „Wir trauen uns zu, erneut Standards zu setzen und zu beweisen, dass wir uns nicht auf unseren Lorbeeren ausruhen, sondern gemeinsam mit der ITTF und der künftigen Ausrichterstadt innovativ in die Zukunft gehen.“

Einreichung der Bewerbungsunterlagen bis Ende November, Wahl Ende März 2020

Die ITTF hat vor wenigen Tagen die Ausschreibungsdetails bekannt geben. Die Kandidaten müssen die Bewerbungsunterlagen, dann unter Nennung der Ausrichterstädte und genauen Veranstaltungsorte, bis zum 30. November einreichen. Nach Inspektionsbesuchen durch den Weltverband zwischen Dezember 2019 und Februar 2020 erfolgt die Präsentation der Kandidaten im Rahmen der Team-WM im südkoreanischen Busan, wo das Annual General Meeting – die Vollversammlung der ITTF – in seiner Sitzung am 23. März über die Vergabe der WM-Endrunde abstimmen wird.

WM: 360 Millionen Medienwert, allein 3 Millionen Social-Media-Follower der ITTF

Die ITTF beziffert den Medienwert für Sponsoren von Tischtennis-Weltmeisterschaften auf 360 Millionen Euro (WM 2018). Allein der Weltverband mit seinen 226 Mitgliedsnationen hat in seinen diversen sozialen Medien über drei Millionen Follower, it-TV-Abonnenten nicht mitgerechnet. Die ITTF spricht von zweistelligen Millionensummen in US-Dollar, die über verschiedene Faktoren wie Besucher, Vermarktung oder weltweite Aufmerksamkeit den Gastgebern zu Gute kämen.

Die drei kommenden WM-Schauplätze stehen schon fest. Auf die Team-WM in Busan folgt das Individual-Turnier 2021 in Houston, USA, und 2022 wieder Mannschafts-Weltmeisterschaften, dann im chinesischen Chengdu.

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