Dima und Jenny Ovtcharov feiern Weihnachten in Schweden, Silvester dann auf den Malediven (Foto: ITTF)
Heiligabend und Silvester: Was machen unsere Stars an den Festtagen?

Weihnachten & die Stars: Stegerscher Rehbraten und Kürbissuppe à la Jie

23.12.2017

Weihnachten 2018 steht unmittelbar vor der Tür, eine Woche später folgt der Wechsel in das Kalenderjahr 2018. Die Nationalspieler und DTTB-Trainer verbringen die Festtage im Familienkreis, entweder daheim oder auch auf Reisen.

Bereits nach dem Word-Tour-Finale betonte Timo Boll, wie sehr er sich nach einem anstrengenden Jahr auf ruhige, besinnliche Tage daheim mit seiner Frau Rodelia und seiner Tochter Zoey Malaya freut. Und warum die künftige neue Nummer eins der Welt, Dimitrij Ovtcharov, in der Weihnachtszeit gleich in drei verschiedenen Ländern ist, und was die anderen aktuellen Nationalspieler des DTTB an Weihnachten und Neujahr machen, hat tischtennis.de in Erfahrung gebracht.

Dimitrij Ovtcharov: Auf den Malediven ins neue Jahr

„Weihnachten werden Jenny, Emma und ich wie die letzten Jahre in Schweden verbringen, auch meine Eltern kommen, um mit uns gemeinsam zu feiern. Wir sind um die 15 Leute des engsten Familienkreises und feiern ganz entspannt zusammen Weihnachten. Am 26. fliege ich aber schon nach Sankt Petersburg zu einem Spieltag der russischen Liga - glücklicherweise wird diese mittlerweile nicht mehr an, sondern erst kurz nach Weihnachten gespielt. Am 30. bin ich aber schon wieder zurück und dann geht es zusammen mit Jenny zum zehntägigen Urlaub auf die Malediven: Einfach mal runterkommen, total entspannen, das gute Jahr noch einmal in Ruhe Revue passieren lassen und wichtige Energie sammeln für 2018.“

Timo Boll: Über Weihnachten und Neujahr aufs Final Four vorbereiten

"Das waren die härtesten acht Monate meiner Spielerkarriere, und ich bin froh, dass sie nun zu Ende sind. Ich kann nun daheim über die Festtage etwas mit der Familie verschnaufen, aber Urlaub geht noch nicht, da wir mit Borussia am 6. Januar im Final-Four-Pokal-Finale stehen. Dafür muss ich mich etwas vorbereiten über Weihnachten und Neujahr."

Ruwen Filus: Die Schlemmerei fällt etwas kleiner aus

„Das Weihnachtsfest kann kommen und ich freue mich darauf, nun einmal Zeit für die Familie zu haben. Wir werden ein ganz ruhiges Weihnachtsfest bei den Schwiegereltern haben und wir werden gemütlich etwas essen. Was es gibt, weiß ich noch gar nicht. In den letzten Jahren stand immer eine Gans auf dem Tisch, aber diesmal wird die Schlemmerei etwas kleiner ausfallen. Um die Geschenke muss ich mir keine Sorgen machen, die habe ich jedenfalls alle beisammen, so dass ich keine Last-Minute-Einkäufe mehr machen muss. Silvester wird auch eher ruhig werden, zumal wir ja schon am 1. Januar den ersten Nationalmannschafts-Lehrgang 2018 mit einem Abendtraining beginnen.“

Bastian Steger: Aus Florida zum Rehbraten nach Bayern

„Ich habe ein paar Tage Urlaub in Florida verbracht und die Sonne genossen, etwas Kraft für die zweite Saisonhälfte getankt. Zu den Festtagen bin ich wieder in Deutschland und Weihnachten daheim bei meinen Eltern in Bayern verbringen. Dort feiern wir traditionell wie jedes Jahr ganz ruhig und entspannt bei meiner Schwester. Es kommt Rehbraten auf den Tisch und auf darauf freue ich mich schon sehr, denn der ist etwas ganz Feines und den gibt es nicht so oft. Im Anschluss bleibe ich noch ein paar Tage daheim in Bayern mit Familie und Verwandtschaft, bevor es auch schon wieder zurück nach Düsseldorf geht. Silvester ist noch nicht geplant, das wird eher spontan und etwas kleiner sein, mal schauen was sich so ergibt. Am 1. Januar steht dann ja schon wieder ein Lehrgang an.“

Patrick Franziska: Julebord und traditionelle Cousinfeier

„Heiligabend und den ersten Weihnachtstag werde ich Schweden im Kreis der Familie meiner Freundin verbringen. Hier gibt es traditionell immer ein Julebord mit allen möglichen Leckereien. Am   2. Weihnachtstag fliege ich zurück nach Deutschland zu meiner Familie: An diesem Tag gehe ich immer mit meinen 13 Cousins und Cousinen essen und anschließend machen wir einen Spieleabend oder gehen noch weg – das ist sehr lustig und hat bei uns Tradition. Für Silvester hingegen ist noch gar nichts geplant, da lassen wir uns spontan was einfallen.“

Ricardo Walther: Black Friday in Washington alle Geschenke gekauft

„Weihnachten feiere ich wie jedes Jahr bei meinen Eltern in Brühl, dort werde ich schon ab dem 23. sein. Wir feiern Heiligabend gemütlich zuhause zusammen mit meinem Patenonkel und seiner Frau. Aber eines ist diesmal anders: Zum ersten Mal wird mein Bruder Gianluca nicht dabei sein, der Weihnachten in Australien verbringt. Wir essen in jedem Raclette: Das mag ich sehr gerne und das darf bei uns an Weihnachten nicht fehlen, das hat Tradition. Geschenke kaufe ich eigentlich normalerweise immer auf den letzten Drücker, aber diesmal habe ich, ganz vorbildlich, alle ganz frühzeitig besorgt – am Black Friday in Washington, als wir dort im November unser Bundesligaspiel ausgetragen haben. Es ist total angenehm, damit diesmal keinen Stress zu haben. Am 27. fahre ich zurück nach Düsseldorf und hoffe, an den letzten Tagen im Jahr wieder trainieren zu können – leider hatte ja eine Knochenhautentzündung an der Ferse zuletzt meinen Start bei den World Tour Grand Finals verhindert. Silvester steht noch nicht ganz genau fest, was ich mache. Auf jeden feiere ich mit ein paar Freunden, vielleicht gehen wir zusammen essen und feiern dann gemütlich in das neue Jahr hinein. Am 1. Januar beginnt ja dann auch schon wieder unser erster Lehrgang des Jahres.“

Benedikt Duda: Zwischen den Festtagen ein Abstecher nach Prag

„An Weihnachten feiere ich mit meiner Familie und meiner Freundin im kleinen Kreis, bevor es dann am 26.12. für ein paar Tage nach Prag geht, um mal komplett aus der Tischtennishalle wegzukommen. Aber bis dahin wird das Training natürlich noch durchgezogen. An Silvester feiern wir in einer kleinen Runde, denn am 1. Januar geht es ja schon wieder mit dem ersten Lehrgang im Jahr 2018 los.“

 

 

Steffen Mengel: Noch in den Shopping Malls unterwegs

"Bin vor Weihnachten noch etwas in der Shopping Mall von Siegen unterwegs, denn ich muss mich um die letzten Geschenke kümmern. Heiligabend und die beiden Weihnachtstage verbringe ich dann daheim zusammen mit meinem Bruder und meiner Schwester und meinen Eltern. In Sachen Essen lasse ich mich überraschen. Ich glaube, meine Schwester kümmert sich darum und an einem Tag auch mein Bruder. Silvester wird es wohl etwas ruhiger werden. Ich feierte zusammen mit meiner Freundin in das neue Jahr hinein und es kommen noch Bekannte von ihr aus Österreich zu Besuch. Am 1. Januar beginnt das neue Jahr dann zünftig mit einem Training."

Herren-Bundestrainer Jörg Roßkopf: Traditionelles Grillen an Weihnachten

„Weihnachten ist es bei uns ruhig. Wir grillen gemeinsam am Heiligabend und am 1. Weihnachtstag kommt die ganze Großfamilie zum gemeinsamen Mittagessen und Kaffee trinken. Silvester verbringen wir dann mit guten Freunden zusammen. An Neujahr, und zwar wirklich gleich am 1. Januar, bittet der Trainer des Jahres 2017 seine Spieler um 20 Uhr zum ersten Nationalmannschaftstraining und zeigt, dass der Trainer Roßkopf 2018 immer noch viel Wert auf gute Beinarbeit legt. Wer bis dahin noch nicht nüchtern von Silvester ist, der wird es spätestens bei unserem Training. Der Lehrgang dauert die ganze erste Januarwoche, eine Woche später folgt bereits ein weiterer Lehrgang, um eine gute Grundlage für ein hoffentlich wieder sehr erfolgreiches Jahr zu legen.“

Han Ying: Den Meeresfrüchten folgt der Konditions-Lehrgang

„Wir sind nach den Grand Finals spontan mit der Familie zu einem kurzen Urlaub nach Spanien geflogen. Hier ist es trotz kühlem Wetter sehr schön und wir genießen jetzt erst einmal vorweihnachtlich ein paar Tage die Sonne und vor allem auch das gute Essen mit vielen Meeresfrüchten. Am 24.12. sind wir dann in Düsseldorf und verbringen die Festtage mit der Familie. Ab dem 27. Dezember steht dann in Köln schon wieder ein Konditions-Lehrgang auf dem Programm. Silvester feiern wir dann mit Familie und Freunden bei chinesischem Essen.“

Shan Xiaona: Kreuzfahrt auf dem Mittelmeer

„Für mich hat die gute Zeit schon am 18. Dezember begonnen. Denn ich bin in der Weihnachtszeit mit meinen Eltern zusammen und wir unternehmen seit letzten Montag bis einschließlich 1. Weihnachtstag eine Kreuzfahrt auf dem Mittelmeer. In Rom ging’s los, und einige unserer Stationen sind Palermo, La Valletta, Barcelona, Marseille und Genua, bevor das Schiff wieder in Rom anlegt.“

Sabine Winter: Eines steht fest - das Essen wird gut

"Weihnachten verbringe ich wie immer bei meiner Familie im wunderschönen Bayern, dort bin auch jetzt schon. Mein Bruder und meine Oma kommen treffen dann im Laufe der Woche ebenfalls noch ein. An Heiligabend gibt es bei uns traditionell immer Fondue. Am 2. Weihnachtstag besuchen uns noch weitere Verwandte, aber was genau auf dem Speiseplan steht, weiß ich nicht. Das variiert immer, aber ist immer sehr lecker. Zwischen Weihnachten und Neujahr reise ich zurück nach Düsseldorf, denn bei uns ist vom 27. bis 30.12. ein Konditions-Lehrgang angesetzt. Auf Silvester freue ich mich sehr: Ich bekomme Besuch von 2 Freundinnen aus alten Tischtennis-Zeiten, die ich vor vielen Jahren auf Bayern-Lehrgängen kennengelernt habe. Genau geplant ist für den Abend noch nichts, aber eines steht fest: Das Essen wird sicher wieder gut.“

Nina Mittelham: Diesmal keine Last-Minute-Einkäufe am 24.12.

„Vor dem Fest bin ich mit meinem Freund auf einem Kurzurlaub im Sauerland, und Weihnachten feiern wir dann bei mir zuhause mit meiner Familie. Es gibt kein bei uns keine Ente oder Gans mehr, denn ich habe meine Mutter überzeugt, dass schnelle Küche besser ist als stundenlanges Kochen. Bei uns kommen nun schon seit einigen Jahren Schweinemedaillons mit Erbsen und Möhren sowie Kroketten auf den Tisch! Nach dem gemeinsamen Abendessen werden dann die Geschenke verteilt und anschließend spielen wir noch einige Stunden Karten. Normalerweise zähle ich ja zu denen, die am 24.12. noch losziehen und noch die letzten oder manchmal sogar alle Geschenke kaufen, aber in diesem Jahr habe ich erstaunlicherweise schon alles beisammen. Silvester kann ich mich nie entscheiden, deshalb wird das eher eine spontane Aktion. Entweder wir – Mama, Papa und ich, manchmal auch mein Bruder – spielen Karten und gehen dann um 12 Uhr mal kurz raus, oder ich fahre zu meinem Freund und wir starten zusammen mit Bekannten in das neue Jahr. Böllern um Mitternacht ist jedenfalls mein Ding nicht, ich schaue mir das Spektakel lieber an.“

Chantal Mantz: Um die Geschenke wird gespielt

„Ich bin total happy, dass meine Operation Anfang Dezember sehr gut verlaufen ist und der Genesungsprozess gut vorangeht. Das Knie wird von Tag zu Tag besser, und nach 2 Wochen bin ich jetzt schon von den Krücken befreit und kann ohne Schmerzen gehen. Das war schon wie ein vorweihnachtliches Geschenk. An Weihnachten bin ich zuhause und feiere mit der Familie, die jetzt ein bisschen größer geworden ist, da meine große Schwester ein Kind bekommen hat. Dadurch ist noch mehr Action als schon üblich angesagt an Heiligabend, an dem wir immer um unsere Geschenke spielen und an dem wir zusammen Raclette essen. Meine Geschenke habe ich diesmal glücklicherweise alle rechtzeitig beisammengehabt. Mein Freund und ich verbringen dann die restliche Weihnachtszeit einen Tag bei meiner, den anderen bei seiner Familie.  Silvester wissen wir noch nicht ganz genau, wo wir dann sein werden. Das werde ich zusammen mit meinem Freund ganz spontan entscheiden.“

Yuan Wan: Feuertopf und Feuerwerk

„In unserer Familie feiern wir Weihnachten nicht so groß. Aber ich werde daheim bei meiner Familie sein und wir essen zusammen Feuertopf, ein traditionelles chinesisches Fondue. Silvester feiere ich dann mit meinem Freund und unseren Bekannten zusammen. Wir werden dann um Mitternacht zum Rhein gehen, um uns das Feuerwerk anzuschauen.“

Damen-Bundestrainerin Jie Schöpp: Fisch in der DomRep, Kürbissuppe daheim

„Ich flüchte über Weihnachten vor dem deutschen Schmuddelwetter in die Karibik und werde mit meinem Mann vom 23. Dezember bis zum 30. in einem Clubhotel in der Dominikanischen Republik verbringen. Wir werden einfach nur eine Woche die Seele baumeln lassen, den Tag unter Palmen verbringen und uns kulinarisch durch die landestypische Küche futtern. Da ich nicht so der große Fleischesser bin, freue ich mich vor allem auf leckere Fischgerichte. Silvester sind wir dann zu guten Freunden bei uns in Vallendar eingeladen. Ich bin für die Vorspeise zuständig und werde eine Kürbissuppe à la Jie beisteuern.“

DTTB-Sportdirektor Richard Prause: Im Spreewald Ruhe tanken, um 2018 Gas zu geben

„Die gesamten Weihnachtstage werde ich mit der kompletten Familie und einigen Verwandten in einem netten Hotel im Spreewald verbringen. Von dort aus fahren wir für ein paar Tage nach Berlin, kehren aber vor Beginn des neuen Jahres nach Hanau zurück. Dort werden wir dann in einem von uns sehr geschätzten chinesischen Restaurant mit einem Silvester-Menu verwöhnen lassen und in das neue Jahr feiern. Ich freue mich darauf, dann ab 2018 mit unserem gesamten Team wieder richtig Gas zu geben und daran anzuknüpfen, wo wir mit dem heißen Herbst und dem starken World-Tour-Finale aufgehört haben.“

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