Nun die Nummer 241 der Welt: Fanbo Meng (Foto: MS)
Weltrangliste wird 'eingefroren' / Fan Zhendong wieder die Nummer 1 / Mima Ito erstmals auf Platz 2

Weltrangliste April: Boll weiter auf Rang 10 / Sprünge für DTTB-Youngster

16.04.2020

Frankfurt/Lausanne. Das chinesische 'Bäumchen-wechsle-dich' der vergangenen Monate an der Spitze der Herren-Weltrangliste setzt sich auch in der April-Weltrangliste fort, in diesem Monat mit Vorteilen für Fan Zhendong gegenüber seinem Dauer-Widersacher Xu Xin. Bester Deutscher bleibt Timo Boll (Düsseldorf) auf Rang zehn. Bei den Damen wird erstmals die Japanerin Mima Ito hinter der weiterhin führenden Chinesin Chen Meng auf Position zwei notiert. 

Große Sprünge für DTTB-Talente

Der Erfolg von Fan Zhendong bei den Qatar Open bescherte dem World-Cup-Gewinner die Ablösung von German-Open-Sieger Xu Xin. In den Top Ten der Herren sind weiterhin fünf Asse aus dem Reich der Mitte notiert, bester Nicht-Chinese ist Japans Thron-Hoffnung Tomokazu Harimoto auf Position vier. Schwedens WM-Finalist Mattias Falck ist aktuell Europas am höchsten eingestufter Spieler, unmittelbar gefolgt von Rekord-Europameister Boll und dem unverändert auf Position elf gelisteten Dimitrij Ovtcharov (Orenburg/Russland). Alle anderen DTTB-Asse unter den Top 100 mussten leichte Verluste hinnehmen. 

Beachtliche Sprünge von 36, 25 beziehungsweise 29 Plätzen gelangen dafür den bereits in der Zweihunderter-Region angesiedelten Talenten Fanbo Meng (Fulda-Maberzell/jetzt 241), Cedric Meissner (Mainz/244) und Nils Hohmeier (Bad Homburg/260), deren Einzug in die Hauptfeld der nach den Qualifikationstagen abgebrochenen Polish Open für die Weltrangliste Berücksichtigung fand. Den größten Profit schlugen allerdings Dortmunds Youngster Kirill Fadeev, der als neue Nummer 489 sogar 200 Plätze gut machte, sowie Liang Qiu (Varazdin/Kroatien), dem der Hauptrundeneinzug 252 Plätze und ein Vorrücken auf Position 503 einbrachte.

Shan Xiaona rückt sieben Plätze vor

Die Führungsposition der seit elf Monaten auf Eins notierten Chinesin Chen Meng wäre selbst bei einer Niederlage im Finale der Qatar Open gegen Mima Ito nicht in Gefahr gewesen. Die Japanerin hingegen rückt mit dem Gewinn der Silbermedaille nun erstmals in ihrer Karriere auf den zweiten Platz in der Weltrangliste vor. Die 19-Jährige bestätigte mit dem Verdrängen von Sun Yingsha ihren Anspruch, die ernsthafteste Konkurrentin für das Reich der Mitte zu sein, dessen Dominanz mit sechs Spielerinnen unter den Top Seven jedoch erdrückend bleibt. Petrissa Solja (Langstadt) ist nach wie vor auf Position 20 die beste Deutsche vor der für Polens Champions-League-Sieger Tarnobrzeg spielenden Düsseldorferin Han Ying, die drei Plätze verlor und nun an 25 notiert wird. Dicht beieinander liegen die Berlinerinnen Nina Mittelham, die als Nummer 39 zwei Plätze besser dasteht als im Vormonat, und Shan Xiaona, die um sieben Positionen aufrückte und nun Position 43 einnimmt. Die sich auf ihre schulische Ausbildung konzentrierende Sabine Winter (Schwabhausen) fiel erstmals seit Januar 2014 aus den Top 100 und ist nun die Nummer 127 der Welt (vorher 88). 

April-Weltrangliste wird eingefroren

Das aufgrund der Corona-Pandemie um 16 Tage verspätet veröffentlichte Ranking, in das die Resultate der Qatar und Oman Open sowie der abgebrochenen Polish Open einflossen, wird nunmehr 'eingefroren'. Die April-Weltrangliste ist die vorläufig letzte bis zur Fortsetzung der Turniere des Weltverbandes. Aktuell sind alle ITTF-Events bis Ende Juni abgesagt.  

 

Die April-Weltrangliste

Herren

Die Top 10

1 (2) Fan Zhendong (CHN)
2 (1) Xu Xin  (CHN)
3 (3) Ma Long (CHN)
4 (5) Tomokazu Harimoto (JPN)
5 (4) Lin Gaoyuan (CHN)
6 (7) Hugo Calderano (BRA)
7 (6) Lin Yun-Ju (TPE)
8 (9) Liang Jingkun (CHN)
9 (8) Mattias Falck (SWE)
10 (10) Timo Boll (Düsseldorf)

Die Platzierungen der übrigen Deutschen unter den Top 100
11 (11) Dimitrij Ovtcharov (Orenburg, Russland), 16 (14) Patrick Franziska (Saarbrücken), 39 (36) Benedikt Duda (Bergneustadt), 42 (41) Ruwen Filus (Fulda), 52 (48) Dang Qiu (Grünwettersbach), 89 (83) Ricardo Walther (Düsseldorf)

Die weiteren Platzierungen der Deutschen unter den Top 300
125 (114) Bastian Steger (Bad Königshofen), 140 (116) Steffen Mengel (Mühlhausen), 198 (188) Kilian Ort (Bad Königshofen), 233 (226) Tobias Hippler (Celle), 241 (277) Fanbo Meng (Fulda), 244 (269) Cedric Meissner (Mainz), 260 (289) Nils Hohmeier (Bad Homburg), 291 (277) Gerrit Engemann (Hamm)

Zur kompletten Weltrangliste der Herren


Damen

Die Top 10
1 (1) Chen Meng (CHN)
2 (3) Mima Ito (JPN)
3 (2) Sun Yingsha (CHN)
4 (5) Liu Shiwen (CHN)
5 (4) Wang Manyu (CHN)
6 (6) Ding Ning (CHN)
7 (7) Zhu Yuling (CHN)
8 (8) Cheng i-Ching (TPE)
9 (9) Feng Tianwei (SGP)
9 (9) Kasumi Ishikawa (JPN)

Die Platzierungen der Deutschen unter den Top 100
20 (20) Petrissa Solja (Langstadt), 25 (22) Han Ying (Tarnobrzeg, Polen), 39 (41) Nina Mittelham (Berlin), 43 (50) Shan Xiaona (Berlin)

Die weiteren Platzierungen der Deutschen unter den Top 300
127 (88) Sabine Winter (Schwabhausen), 163 (166) Wan Yuan (Bingen/Münster-Sarmsheim), 197 (187) Chantal Mantz (Bingen/Münster-Sarmsheim)

Zur kompletten Weltrangliste der Damen 

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