ttc berlin eastside in der Erfolgsspur, v.l. Nina Mittelham, Fu Yu, Shan Xiaona, Georgina Pota, Matilda Ekholm (Bild: ttc berlin eastside).
TuS Bad Driburg – ttc berlin eastside 2:6

eastside nimmt erste Topspiel-Hürde elegant

Dr. Stephan Roscher 30.11.2019

  Alles hat einmal ein Ende, auch die weiße Weste des TuS Bad Driburg. Anfänglich sah es zwar so aus, als könnten die Ostwestfalen das Spitzenspiel der beiden einzigen bis dahin verlustpunktfreien Mannschaften offen gestalten, doch dann erhöhte der Titelverteidiger vor 150 Zuschauern die Schlagzahl und gab nach zwischenzeitlichem 1:2-Rückstand nur noch einen einzigen Satz ab.  

Nach den Doppeln stand es 1:1. Bad Driburgs Topdoppel Britt Eerland/Sarah de Nutte punktete in einem sehenswerten, umkämpften Match gegen Fu Yu/Nina Mittelham in vier Sätzen (11:9, 12:10, 12:14, 11:8). Nadine Bollmeier/Yuki Tsutsui hielten zwar gegen Georgina Pota/Matilda Ekholm recht gut mit, zogen aber in jedem der drei Durchgänge mit 9:11 den Kürzeren. Anschließend konnte der TuS sogar in Führung gehen, da eine überragende Britt Eerland eine keineswegs schwache Geogina Pota in vier Sätzen niederrang (10:12, 11:5, 11:5, 12:10).  

Danach dominierte aber der ttc eastside klar. Sarah de Nutte hatte gegen die Penholder-Portugiesin Fu Yu bei deren erstem Bundesligaauftritt keine Chance (4:11, 8:11, 3:11). Nadine Bollmeier konnte nach dem Doppel nicht weitermachen. Sie musste ihr Einzel gegen Matilda Ekholm aufgrund einer Muskelzerrung abschenken. Die 18-jährige Yuki Tsutsui konnte gegen Nina Mittelham nur zwei Sätze annähernd auf Augenhöhe mitspielen (9:11, 8:11, 1:11) – 4:2 für eastside. Eine bärenstarke Fu Yu hatte – nach sperrigem Beginn – im Spitzeneinzel auch Britt Eerland gut im Griff (11:9, 4:11, 11:6, 11:6). Georgina Pota machte gegen Sarah de Nutte ungefährdet den Sack zu (11:7, 11:8, 11:3). Nach zwei Stunden und 20 Minuten hatte das erste Spitzenspiel des Wochenendes einen klaren Sieger gefunden. 

TuS-Manager Franz-Josef Lingens zeigte sich  trotz der Niederlage positiv gestimmt. „Wir sind sehr zufrieden mit dem heutigen Spiel. Volles Haus, gute Stimmung und tolle Ballwechsel und Leistungen“, so Lingens. „Am Anfang bis zum 2:2 war es auch spannend. Dann setzte Berlin sich klar durch. Herausragend die Leistung von Britt Eerland gegen Georgina Pota.“

Noch zufriedener war natürlich eastside-Manager Andreas Hain: „Ein nie gefährdeter Arbeitssieg. Wir haben Shan heute geschont und gehen optimistisch ins absolute Spitzenspiel morgen gegen Kolbermoor.“

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