Musste sich im Turnierverlauf ganz schön strecken: Timo Boll (Foto: MS)
Timo Boll übers Finale: "Ich bin am Anfang überrannt worden. Aber Aufgeben gibt's nicht"

EM 2018 aktuell: Boll gewinnt EM-Einzel-Titel Nummer sieben

SH / MS / BP 23.09.2018

Alicante. Hier finden Sie die aktuellen Spiele der Deutschen bei den Europameisterschaften 2018 im spanischen Alicante (18. bis 23. September) - sowie die Statements der Spielerinnen und Spieler sowie weitere wichtige Informationen rund um das Turnier.

Die Spiele & Statements der Deutschen

Alicante. Comeback gelungen: Timo Boll hast sich zum siebten Mal den Europameistertitel im Einzel gesichert. Im Endspiel der EM im spanischen Alicante besiegte der topgesetzte Düsseldorfer die Turnierüberraschung Ovidiu Ionescu mit 4:1. Nach einer wochenlangen Trainingspause im Sommer in Folge einer Halbwirbelverletzung steigerte sich Boll bei den kontinentalen Titelkämpfen von Runde zu Runde, ließ Ionescu am Ende nach verlorenem ersten Durchgang keine Chance.

„Es fing schwer an, weil Ionescu viel Gas gegeben hat",kommentierte Herren-Bundestrainer Jörg Roßkopf die 1:0-Satzführung für den Rumänen und dessen 6:3-Start in Durchgang zwei. "Nach dem zweiten Satz hat Timo das Spiel zu seinen Gunsten gewendet, hatte von da an eine sehr gute Kontrolle über das Spiel. Das war ein hartes Stück Arbeit vor allem nach dem extrem schweren Halbfinale. Es war ein etwas schwerer Start im Finale, aber im Endeffekt ist Timo zum siebten Mal Europameister geworden und nur das zählt.“

Der Mühlhausener TTBL-Akteur Ionescu spielte bei der EM das Turnier seines Lebens, schlug zuvor unter anderem EM-Titelverteidiger Emmanuel Lebesson (Frankreich), Ex-Europameister Vladimir Samsonov aus Weißrussland und hielt in der Vorschlussrunde den Schweden Kristian Karlsson in fünf Durchgängen in Schach.

Bolls größter Prüfstein im Turnier: Patrick Franziska

Die größte Mühe hatte Timo Boll im Halbfinale gegen seinen Nationalteamkollegen und guten Kumpel Patrick Franziska. Dabei stand die 26-jährige Nummer fünf Europas kurz vor dem Sieg, hatte eine 3:1-Satzführung und lag im siebten Durchgang sogar mit 7:3 in Front. Bis Boll acht mal in Folge punktete.

Europameister im Herren-Doppel wurde die Österreicher Parade-Kombination Robert Gardos/Daniel Habesohn mit einem 4:1-Erfolg über die Schweden Mattias Falck/Kristian Karlsson. An beiden Bronzemedaillen ist Deutschland beteiligt durch Ruwen Filus/Ricardo Walther sowie Patrick Franziska an der Seite seines dänischen Partners Jonathan Groth.

Deutsche Bilanz: Sieben Medaillen

Drei Mal Gold (Herren-Einzel, Mixed, Damen-Doppel) und vier Mal Bronze (Herren-Einzel, Mixed, zweimal Herren-Doppel) - das ist die stolze Bilanz der deutschen Starter in Spanien. "Was für eine tolle EM", freut sich DTTB-Präsident Michael Geiger und rechnet vor: "Mehr als die Hälfte aller fünf Finals gewonnen. Mehr als ein Drittel aller 20 zu vergebenden Medaillen gewonnen. Glückwunsch und Danke an unser tolles DTTB-Team."

Ergebnisse und Liveticker

Zum Livestream bei laola1.tv

 

DIE SPIELE AM SONNTAG

Herren-Einzel, Finale
Boll - Ionescu 4:1 (-6,7,9,6,5)

Boll über das Spiel:
"Ich bin am Anfang überrannt worden. Da war das gute Gefühl gleich wieder dahin. Aber ich habe mich ins Spiel hinein gekämpft, bin ruhig geblieben, und das war der Schlüssel zum Erfolg."

Über seinen Finalgegner:
"Ich kenne ihn aus der Bundesliga. Wir haben schon häufig gegeneinander gespielt. Er ist ein Hop-oder-Top-Spieler, jemand, der alles kann und wenn er viel Selbstvertrauen hat, brandgefährlich ist. Das hat er gerade zu Beginn vom Spiel gezeigt. Da war schon wichtig, ihm den zweiten Satz irgendwie zu stehlen. Das hat ihn ein bisschen gebrochen. Außerdem hat er sich, glaube ich, noch ein bisschen verletzt. Das konnte ich alles gebrauchen, sonst hätte es vielleicht gar nicht gereicht."

 

Damen-Doppel, Finale
Kristin Lang/Nina Mittelham - Sofia Polcanova/Yana Noskova AUT/RUS 4:3 (10,-8,-6,4,-9,7,12)
Lang: "Das ist einfach fantastisch, hier meinen Titel verteidigt zu haben. Wir wussten, dass wir heute eine 50:50-Chance hatten. Im Finale war es sehr wichtig, die Initiative gegen unseren Gegner zu übernehmen, um in den offenen Ballwechsel zu kommen. Immer wenn uns das gelungen ist, waren wir im Vorteil. Am Anfang der EM haben wir nicht daran gedacht, als Europameister nach Hause zu fahren. Aber wir haben uns von Spiel zu Spiel gesteigert, und ich glaube, dass unser Doppel Potenzial hat. Dass ich so schnell nach der Geburt meiner Tochter Carolin (Anmerkung: Januar 2018) wieder auf diesem Level spielen kann, verdanke ich einem guten Zeitmanagement und vor allem auch der Unterstützung meines tollen Ehemanns (Jochen). Ohne ihn ginge das gar nicht."
Mittelham: "Ich kann das überhaupt noch nicht fassen, dass wir jetzt Europameister sind. Wahrscheinlich brauche ich ein paar Tage um zu begreifen, was dieser Titelgewinn bei solch einem  wichtigen Turnier bedeutet. Unsere Mischung aus Routine und Jugend hat sich super ergänzt. Wir haben ein sehr starkes Finale gespielt. Ich freue mich auch, dass mein Mut zum Risiko belohnt wurde. Zwar habe ich bei 10:8 im siebten Satz für uns einen gut liegenden Ball verzogen, dafür aber dann zweimal bei Matchball gegen uns unfassbare Bälle getroffen."
Damen-Bundestrainerin Jie Schöpp: "Das war ganz stark! Sie haben sich den Titel mit tollen Leistungen bei diesen Europameisterschaften wirklich verdient.

Damen-Einzel, Halbfinale
Sofia Polcanova AUT - Margaryta Pesotska UKR 2:4 (7,-14,-10,11,-4,-5)
Li Qian POL - Katarzyna Grzybowska-Franc POL 4:1 (11,6,6,-10,10)

Finale
Li - Pesotska 4:2 (-8,-10,6,6,2,2)

 

Herren-Einzel, Halbfinale
Timo Boll - Patrick Franziska 4:3 (-8,12,-9,-8,9,5,7)
Boll: "Das war heute mein bisher bestes Match in diesem Turnier. Patrick gehört mittlerweile zu den besten Spielern Europas und hat das hier auch bestätigt. Gegen ihn muss man auf einem hohen Niveau spielen, sonst kann man nicht gewinnen. Am Anfang des Matches war Patrick sehr stark und ich passiv nicht sicher genug. Ich habe mich dann gesteigert, auch besser platziert. Ich bin ein Kämpfer, gebe nie auf.  Ich bin froh, dass ich dieses Match noch gewinnen konnte und möchte nun im Finale meinen siebten Titel gewinnen. Für Patrick tut es mir wirklich leid. Er ist ein guter Kumpel, und privat verstehen wir uns gut, aber im Match schaltet man das aus und will gewinnen. Aber meine Tochter (Anmerkung: Zoey Boll wird im November fünf Jahre alt.) hat mir vor dem Spiel noch gesagt, sie hofft auf ein Unentschieden. Unsere ganze Familie mag Patrick."

Franziska: "Ich bin natürlich enttäuscht. Eine 3:1-Führung und ein 7:3 im Entscheidungssatz bekommt man gegen Timo nicht alle Tage. Ich kann mir aber keinen Vorwurf machen. Ich muss gegen ihn hohes Risiko gehen. Am Ende sind dann einfach die Bälle, die vorher noch auf den Tisch gingen, um ein oder zwei Zentimeter über den Tisch hinaus geflogen. Aber es waren keine leichten Fehler. Natürlich steigt der Druck und auch etwas die Nervosität, wenn Timo einen Rückstand aufholt, aber das war nicht entscheidend. Ich war bis zum Schluss in einem Tunnel. Im Moment tut diese Niederlage nach diesem Spielverlauf natürlich weh. Aber sachlich betrachtet weiß ich, dass das eine Super-EM für mich war. Dreimal Bronze, da darüber freue ich mich sehr, auch wenn man mir das jetzt direkt nach dem Match nicht ansieht."

Kristian Karlsson SWE - Ovidiu Ionescu ROM 1:4 (-10,-6,3,-9,-9)


Herren-Doppel, Finale

Robert Gardos/Daniel Habesohn AUT - Mattias Falck/Kristian Karlsson SWE 4:1 (9,-6,4,9,9)

 

DIE SPIELE DER DEUTSCHEN AM SAMSTAG


Herren-Einzel, Viertelfinale

Timo Boll - Daniel Habesohn AUT 4:0 (3,4,4,9)
Boll: "Ich habe heute ein Quäntchen besser gespielt als gestern. Meine Vorhand kam eigentlich schon ganz gut, bei der Rückhand hakelt es aber noch etwas. Habesohn kann sicherlich auch besser spielen, als er es heute getan hat."

Patrick Franziska - Benedikt Duda 4:1 (7,3,-7,5,9)
Franziska: "Dieser Einzug in das EM-Halbfinale bedeutet mir sehr viel, auch wenn mein Jubel eher still war nach meinem Sieg. In den letzten Jahren hatte ich immer wieder Probleme mit Verletzungen, deshalb war das heute eine Entschädigung für Vieles und ein ganz besonderer Moment, den ich still genossen habe. Es ist einfach unglaublich, dass ich jetzt von dieser EM mit drei Medaillen nach Hause fahren werde. Das hätte ich vorher nie gedacht. 'Benne' wird auch noch seinen Weg machen und irgendwann eine EM-Medaille gewinnen. Morgen gegen Timo wird es natürlich unheimlich schwer. Timo ist einfach Timo. Ob er in guter Form ist oder nicht, in den entscheidenden Momenten ist er immer da. Aber ich habe ja auch einmal in der Bundesliga gegen ihn gewonnen."
Duda: "Ich bin mit dieser EM sehr zufrieden. Das Viertelfinale ist ein tolles Ergebnis. Ich hätte natürlich lieber gegen einen internationalen Gegner als gegen einen Deutschen um eine Medaille gespielt.
Patrick hat das Match verdient gewonnen. Er war heute der bessere Spieler. Unsere Spiele sind nicht so attraktiv. Wir kennen uns zu gut, da kommen nur wenige Ballwechsel zu Stande."

Marcos Freitas POR - Kristian Karlsson SWE 3:4 (-8,5,-9,-5,10,6,-8)
Vladimir Samsonov - Ovidiu Ionescu ROM 3:4 (-7,8,10,-13,-11,6,-9)

Halbfinale am Sonntag
12.30 Uhr: Boll - Franziska
13.30 Uhr: Karlsson - Ionescu

Finale um 18.30 Uhr

 

Damen-Einzel, Viertelfinale
Petrissa Solja - Sofia Polcanova AUT 1:4 (10,-6,-9,-8,-7)
Solja: "Ich habe heute solides Tischtennis gezeigt, aber ich kann wesentlich besser spielen. Meine Gegnerin war stark, aber ich habe auch im vierten Satz nach Führung eine gute Chance zum 2:2-Ausgleich ausgelassen. Ich bin sehr enttäuscht, dass ich wieder so knapp vor dem Ziel gescheitert bin."

Han Ying - Margaryta Pesotska UKR 1:4 (-10,-9,-9,4,-11)
Han: "Meine Gegnerin war sehr stark. Sie hat fast überhaupt keine leichten Fehler gemacht. Mir hat vielleicht manchmal etwas die Geduld gefehlt. Aber entscheidender heute war, dass ich nicht meine normale Spannung hatte, die man für ein solches Match braucht."

Sabine Winter - Katarzyna Grzybowska-Franc POL 0:4 (-3,-8,-8,-8)
Winter: "Meine Gegnerin war einfach heute besser als ich und zwar um ein Vielfaches. Ich habe zwar auch ein oder zwei Bälle, die gut lagen, nicht nutzen können, aber das war überhaupt nicht entscheidend. Sie war die eindeutig bessere Spielerin."

Bernadette Szocs - Li Qian POL 1:4 (-9,-6,14,-6,-7)

Halbfinale am Sonntag (nur noch 1 Tisch)
10.30 Uhr: Sofia Polcanova AUT - Margaryta Pesotska UKR
11.30 Uhr: Li Qian POL - Katarzyna Grzybowska-Franc POL

Finale um 17.30 Uhr

 

Damen-Doppel, Halbfinale
Kristin Lang/Nina Mittelham - Ni Xia Lian/Sarah de Nutte LUX 4:2 (-8,8,5,6,-6,10)
Lang: "Ich freue mich sehr, dass wir das Finale erreicht haben. Jetzt möchte ich natürlich am Sonntag auch meinen Titel verteidigen, den ich 2016 mit Sabine Winter gewonnen hatte. Es war kein einfaches Match, denn Ni Xia Lian agiert mit ihrem Penholderstil und ihren Noppen sehr unangenehm."
Mittelham: "Am Anfang hatte ich unglaublich viele Probleme mit den Bällen von Ni Xi Lian, denn ich hatte vorher noch nie gegen sie gespielt. Am Ende ging es dann ganz gut, auch wenn es im letzten Satz noch einmal knapp wurde. Ich bin glücklich, dass wir im Finale stehen und werde natürlich versuchen meinen Teil dazu beizusteuern, dass Kristin morgen die Titelverteidigung gelingt."

Matilda Ekholm/Georgina Pota SWE/HUN - Sofia Polcanova/Yana Noskova AUT/RUS 3:4 (9,1,-6,-6,6,2,8)

Finale am Sonntag um 15.30 Uhr
Lang/Mittelham - Polcanova/Noskova


Herren-Doppel, Halbfinale

Patrick Franziska GER/Jonathan Groth DEN - Robert Gardos/Daniel Habesohn AUT 3:4 (8,8,-8,8,-6,-13,-2)
Franziska: "Der Grund für unsere Niederlage ist einfach: Unsere Gegner haben einfach saugut gespielt. Das war ein Doppel auf sehr hohem Niveau, deshalb ärgere ich mich jetzt auch nicht besonders. Wir haben alles versucht und nur wenige Chancen ausgelassen. Besonders zum Ende hin haben Gardos/Habesohn, die ja seit Jahren zu den besten Doppel Europas gehören, praktisch fehlerlos gespielt. Sie haben heute verdient gewonnen, das muss man neidlos anerkennen."

Ruwen Filus/Ricardo Walther - Mattias Falck/Kristian Karlsson SWE 0:4 (-7,-6,-9,-8)
Filus: "Wir müssen zugeben, dass wir in diesem Halbfinale keine wirkliche Chance hatten. Wir wussten, dass es schwer wird gegen die Schweden. Sie haben verdient gewonnen. Wir sind mit dem Ziel angetreten, eine Bronzemedaille zu gewinnen. Das haben wir geschafft. Mehr hat die Auslosung nicht zugelassen."
Walther: "Das war ungemein schwer für uns. Sie haben uns immer so gut platziert angespielt, dass wir fast permanent in der Defensive waren und dauernd unter Druck standen. Auch wenn es ein klares Ergebnis war, bin ich jetzt erst einmal enttäuscht. Niemand verliert ein Halbfinale gerne, egal ob es klar war oder nicht."

Finale am Sonntag um 16.30 Uhr
Gardos/Habesohn AUT - Falck/Karlsson SWE



Ruwen Filus' EM-Bilanz nach Gold im Mixed und Bronze im Doppel:
"Gold im Mixed und Bronze im Doppel ist eine nahezu perfekte, maximale Ausbeute. Besser hätte es praktisch nicht laufen können. Ich bin sehr glücklich über mein Abschneiden und denke, ich habe bei dieser WM in beiden Wettbewerben sehr gut gespielt."

Ricardo Walthers EM-Bilanz nach Bronze im Doppel und dem Erreichen des Achtelfinals im Einzel:
"Hätte mir vor der EM jemand gesagt, dass ich im Einzel das Achtelfinale erreiche und im Doppel Bronze hole, hätte ich das sofort unterschrieben. Es ist ein gutes Ergebnis, aber die Gefühle sind auch gemischt, weil im Achtelfinale gegen Freitas wirklich mehr drin war."

 

Herren-Einzel, Achtelfinale
Timo Boll - Liam Pitchford ENG 4:2 (-9,10,9,4,-8,9)
Boll: "Heute lief es schon etwas besser als gestern. Pitchford hatte zwar sehr gute Ergebnisse in der letzten Zeit, aber er ist auch ein Gegner, dessen Spielweise mir liegt."

Patrick Franziska - Tiago Apolonia POR 4:1 (10,6,5,-6,9)
Franziska: "Ich habe mich heute sehr gut bewegt und war schnell auf den Beinen. Bis auf eine Konzentrationsschwäche im vierten Satz habe ich das Match ganz gut unter Kontrolle gehabt. Ich freue mich, im Viertelfinale zu stehen, aber daran denke ich jetzt noch gar nicht. Ich konzentriere mich zunächst einmal auf das Halbfinale im Doppel am Nachmittag, das wir auch unbedingt gewinnen wollen."

Benedikt Duda - Jon Persson SWE 4:3 (9,-9,4,-7,-6,8,3)
Duda: "Alle hatten mir gesagt, Persson habe so gefährliche Aufschläge, aber das habe ich nicht so empfunden. Ich habe allerdings im Match trotzdem bis zum Entscheidungssatz viele Chancen ausgelassen, weil ich zu gierig war. Erst der siebte Satz lief perfekt. Ich bin total happy jetzt im Viertelfinale zu stehen und will natürlich eine Medaille gewinnen, auch wenn es mit Patrick Franziska gegen einen Nationalmannschaftskollegen geht. Das einzig Gute an unserem Aufeinandertreffen im Viertelfinale ist, dass damit Deutschland auf jeden Fall einen Spieler im Halbfinale hat."

Dimitrij Ovtcharov - Vladimir Samsonov BLR 2:4 (9,-5,-9,5,-5,-5)
Ovtcharov: "Es war vier Sätze lang ein gutes Spiel. Leider konnte ich das Niveau nicht darüber hinaus konstant halten und deshalb hat Vladi, der seit Wochen in einer guten Form spielt, auch verdient gewonnen. Natürlich hatte ich mir von der EM mehr erhofft als das Achtelfinale. Die Auslosung war nicht einfach, aber ich habe mich sehr gut vorher gefühlt. Die ersten beiden Matches und die ersten vier Sätze heute waren auch ordentlich. Aber meine Leistungsstärke ist eben auch noch nicht konstant genug. Daran werde ich weiter arbeiten, und die EM war dafür auch wichtig. Jedes Turnier, jedes Training bringt mich im Moment weiter."

Ricardo Walther - Marcos Freitas POR 1:4 (7,-6,-9,-10,-8)
Walther: "Ich bin mit meiner heutigen Leistung nicht zufrieden. Natürlich ist das Achtelfinale einer EM insgesamt ein gutes Ergebnis, aber gegen Freitas war weitaus mehr drin. Dieses Spiel um eine Medaille hätte ich nicht unbedingt verlieren müssen, aber leider habe ich meine Führungen nicht nutzen können."

Damen-Einzel, Achtelfinale
Petrissa Solja - Georgina Pota HUN 4:0 (8,5,10,12)
Solja: "Ich bin sehr zufrieden mit meinem Spiel. Es war eine hochklassige Partie mit tollen Ballwechseln, die ich gut kontrolliert habe. Ich habe bereits früh gespürt, dass sie kein Mittel gefunden hat und deshalb angefangen hat, viel höreres Risiko zu gehen, als sie das normalerweise tut. Das konnte ich für mich nutzen."

Han Ying - Matilda Ekholm SWE 4:0 (7,7,6,3)
Han: "Das war ein einfaches Match, einfacher als ich dachte. Ich war in guter Form, und ihr Spielsystem hat mir keine Probleme bereitet."

Nina Mittelham - Bernadette Szocs ROM 0:4 (-11,-4,-8,-9)
Mittelham: "Ich hatte von Beginn an Problemen mit ihren Aufschlägen. Trotzdem hatte ich gute Chancen, habe aber viele Bälle,  die normalerweise treffe,  ausgelassen. Dann kann man ein solches Spiel auch nicht gewinnen.

Sabine Winter - Li Jie NED 4:2 (3,10,-7,-9,8,9)
Winter: "Ich habe heute sehr gut gespielt. Ausschlaggebend war, dass ich Lis Aufschläge diesmal von Anfang an besser gelesen habe. Beim letzten Match, das ich im Februar gegen sie verloren hatte, habe ich erst im letzten Satz gemerkt, wie ich die Aufschläge annehmen muss und hatte es mir anschließend in meinem Handy notiert. Ich bin jetzt zwar im Viertelfinale, aber das genügt mir nicht. Gegen Grzybowska-Franc habe ich das letzte Mal vor vielen Jahren gespielt. Damals habe ich gewonnen."

 

Damen-Doppel, Viertelfinale
Petrissa Solja/Sabine Winter - Matilda Ekholm/Georgina Pota SWE/HUN 3:4 (-9,7,-10,5,-9,10,-8)
Winter: "Schade. Das war ein sehr ausgeglichenes Match zweier Doppel, die ein sehr ähnliches System haben. Eigentlich weiß ich gar nicht, wo die anderen besser waren. Es ist zwar schade, im Match um eine Medaille auf einen so starken Gegner zu treffen. Anders herum muss man aber eben alle Gegner schlagen, wenn man am Ende ganz oben auf dem Treppchen stehen will. Und das hatten wir uns schon vorgenommen."

Kristin Lang/Nina Mittelham - Elizabeta Samara/Bernadette Szocs ROM 4:3 (-7,-7,10,11,6,-4,7)
Lang: "Eine Medaille im Doppel zu holen, hatte ich mir schon vorgenommen. Als ich die Auslosung sah, wusste ich aber, dass es nicht einfach wird. Jetzt haben wir dieses Etappenziel erreicht und können das nächste in Angriff nehmen. Ich habe ja beim letzten Mal mit Sabine Winter Gold geholt. Auch wenn es diesmal eine andere Konstellation ist, glaube ich schon, dass die Titelverteidigung möglich ist und die nehme ich jetzt in Angriff."
Mittelham, lächelnd: "Und ich werde natürlich alles tun, um Kristin dabei zu helfen. Wir haben ein starkes Doppel gespielt und ich freue mich natürlich sehr, im Halbfinale zu stehen."

Adina Diaconu/Irina Ciobanu ROM - Sofia Polcanova/Yana Noskova AUT/RUS 2:4 (9,10,5,11,5,7)
Ni Xia Lian/Sarah de Nutte LUX - Li Jie/Li Qian NED/POL 4:0 (11,5,7,9)

Herren-Doppel, Viertelfinale
Patrick Franziska/Jonathan Groth - Alvaro Robles/Ovidiu Ionescu ESP/ROM 4:2 (4,-6,8,-8,10,5)
Franziska: "Das war ein schweres Match. Allerdings wussten wir vorher, was auf uns zukommt. Die beiden haben in diesem Sommer auch einmal Ma Long/Xu Xin bezwungen. Das gelingt nicht so vielen. Jonathan und ich haben uns im Match gesteigert und uns gegenseitig aufgebaut; das ist eine unserer Stärken. Im Halbfinale soll noch nicht Schluss sein. Wir haben die Titelverteidigung im Visier."

Daniel Habesohn/Robert Gardos AUT - Kirill Skachkov/Alexander Shibaev RUS 4:1 (13,-10,5,6,8)

Ruwen Filus/Ricardo Walther - Samuel Walker/Tobias Rasmussen ENG/DEN 4:1 (5,3,7,-12,6)
Walther: "Es fühlt sich so richtig gut an, jetzt Bronze sicher zu haben. Es ist ja meine erste EM-Medaille in Individualwettbewerben. Ruwen hatte sich sein Gold im Mixed ja gestern schon abgeholt. Nach dem Sieg im Mixed habe ich ihm noch eine Message geschrieben, dass er nicht so viel feiern soll, um im Doppel fit zu sein. Das scheint er eingehalten zu haben. Bronze hatten wir uns als Ziel gesetzt. Das haben wir geschafft. Im Halbfinale gegen Falck/Karlsson wird es nun sehr schwer, vor einigen Wochen haben wir noch gegen die beiden verloren. Wir müssen sehr gut spielen, um das Match zu gewinnnen."
Filus: "Mit Feiern war gestern nach der Goldmedaille nichts, das hebe ich mir für nach der EM auf. Ich freue mich über die Bronzemedaille und bin schon stolz, hier in zwei Wettbewerben anzutreten und in beiden eine Medaille zu gewinnen. Gegen die Schweden sehe ich eine Chance, wenn wir sehr gut spielen."

Mattias Falck/Kristian Karlsson - Simon Gauzy/Emmanuel Lebesson FRA 4:1 (9,7,-3,8,5)

Die ersten EM-Tage

Mittwoch, 19. September

Mixed, 1. Runde

Patrick Franziska/Petrissa Solja - Adam Szudi/Szandra Pergel HUN 3:1 (5,7,-10,4)
Peti Solja: „Nach dem ersten Satz war es ein gutes Doppel. Wir haben gut miteinander harmoniert. Das war ein starker Gegner für ein Auftaktmatch.“
Patrick Franziska: „Wir sind beide sehr gute Auf- und Rückschläger. Das passt.“ 

Ruwen Filus/Han Ying - Joe Seyfried/Laura Gasnier FRA 3:0 (9,5,8)
Han Ying: "Unser Gegner war nicht schlecht. Wir haben aber im Matchverlauf besser und besser gespielt."
Ruwen Filus: „Ein erstes Match ist immer etwas schwer. Im Matchverlauf haben wir aber besser und besser den Rhythmus gefunden."

Donnerstag, 20. September

Mixed, Achtelfinale 
Patrick Franziska/Petrissa Solja - Diogo Chen/Shao Jieni POR 3:0 (8,4,6)

Franziska: "Wir haben das Match unter Kontrolle gehabt. Gegen Falck/Ekholm wird es nun natürlich schwer. Die beiden sind eingespielt und standen letztes Mal im Finale. Aber Peti und ich harmonieren gut. Sie hat sehr viel Spielübersicht. Das kommt mir gelegen."

Ruwen Filus/Han Ying - Truls Möregård/Christina Källberg SWE 3:0 (4,5,6)

Filus: "Wir sind sehr zufrieden, darauf können wir aufbauen. Wir haben uns gut in das Turnier eingefunden und wollen jetzt auch unsere Chance nutzen, eine Medaille zu gewinnen, auch wenn es natürlich von Runde zu Runde schwerer wird."

Viertelfinale, 14 Uhr
Franziska/Solja - Mattias Falck/Matilda Ekholm 3:0 (6,9,11)
Patrick Franziska:
"Riesig, dass wir gegen die Silbermedaillengewinner von 2016 mit 3:0 gewonnen und nun eine Medaille sicher haben. Wir spielen von Match zu Match besser und wollen jetzt natürlich auch ins Endspiel einziehen."

Filus/Han - Ovidiu Ionescu/Bernadette Szocs ROM 3:1 (4,9,-4,11)
Han Ying: "Wir haben uns noch einmal gesteigert und sehr gut gespielt. Ich freue mich sehr über die Medaille im Mixed und hoffe, es geht noch weiter."
Ruwen Filus: "Wir ergänzen uns sehr gut. Wir tauschen uns im Match sehr viel aus und spielen auch taktisch sehr gut. Das Halbfinale gegen Karakasevic/Paskausiene, die ja schon mehrmals Mixed-Europameister waren, wird natürlich schwer. Aber wir haben jetzt bis morgen Zeit. Ich bin sicher, uns fällt eine gute Taktik ein."

Halbfinale am Freitag um 13.15 Uhr
Franziska/Solja - Stefan Fegerl/Sofia Polcanova AUT
Filus/Han - Aleksandar Karakasevic/Ruta Paskauskiene SRB/LTU


Damen-Doppel, 1. Runde (32) 
Petrissa Solja/Sabine Winter - Ruta Paskauskiene/Egle Stuckyte LTU 4:1 (5,4,7,-9,6)

Solja: "Wir haben ganz gut gespielt. Das war ein souveräner Sieg. Über die Auslosung machen wir uns keine großen Gedanken. Wir waren ja schon gemeinsamen und auch mit anderen Partnern bei Europameisterschaften erfolgreich. Alles ist möglich."
Winter: "Paskauskiene ist eine sehr gute Doppelspielerin. Stuckyte ist auch nicht so schlecht. Ich hatte mit einem ausgeglicheneren Match gerechnet, aber das war doch ein klarer und sehr souveräner Sieg für uns. Das erste Spiel in der Haupthalle hat Spaß gemacht. Ich hoffe, dass noch viele hinzukommen. Das nächste Match gegen Eerland/Cechova wird nicht einfach, aber ich würde mal sagen, wir sind der Favorit."

Kristin Lang/Nina Mittelham - Mateja Jeger/Dorina Srebrnjak CRO 4:0 (4,2,8,8)
Lang: "Wir haben solide und konzentriert gespielt und keine leichten Fehler gemacht. Die nächsten Gegner werden aber nun sicherlich nicht mehr so einfach."

Achtelfinale am Freitag
Solja/Winter - Britt Eerland/Dana Cechova NED/CZE, 10.45 Uhr
Lang/Mittelham - Yu Fu/Shao Jieni POR, 10 Uhr


Herren-Doppel, 1. Runde

Patrick Franziska/Jonathan Groth DEN - Lionel Weber/Filip Cipin SUI/CRO 4:0 (7,7,7,9)

Franziska: "Das Ergebnis ist klar, aber ganz so einfach war das nicht, denn die beiden haben alles riskiert. Wir mussten schon gut spielen, und am Ende war es ein sicherer Sieg. Als Titelverteidiger anzutreten ist natürlich schön, aber wir denken daran gar nicht. Zum einen ist es ja schon zwei Jahre her, zum anderen bringt uns das ja nicht die Medaille, die wir auch diesmal mit nach Hause nehmen möchten."

Ruwen Filus/Ricardo Walther - Kou Lei/Viktor Yefimov UKR 4:1 (7,9,6,-4,6)
Walther: "Wir wussten, dass uns der Gegner liegt. Der Satzverlust war unnötig. So etwas kann mal dazu führen, dass ein Spiel noch kippt. In der nächsten Runde treffen wir auf zwei starke Abwehrspieler. Diese Konstellation hatten wir noch nie. Mal sehen, wie das läuft."

Achtelfinale am Freitag
Franziska/Groth - Marek Badowski/Patryk Zatowka POL, 12.15 Uhr
Filus/Walther - Wang Yang/Panagiotis Gionis SVK/GRE, 11.30 Uhr

Damen-Einzel, 1. Runde (beste 64)

Petrissa Solja - Nadezhda Bogdanova BLR 4:2 (-8,4,-9,4,3,9)
Solja: "Es ist gerade einmal früher Nachmittag und ich habe schon vier Spiele gemacht. Im Einzel ist phasenweise etwas die Konzentration verloren gegangen. Das lag zum einen einen an den vielen Spielen in kurzer Zeit, zum anderen aber auch noch mehr daran, dass ich praktisch direkt nach dem Einzug in das Mixed-Halbfinale mein Einzel spielen musste. Das war schon viel Emotion mit im Spiel, hier eine Medaille zu holen. Es ist zwar nicht meine erste, aber für mich ist das immer etwas sehr besonderes."

Han Ying - Karin Adamkova CZE 4:0 (6,4,7,4)
Han: "Ich bin froh, dass ich Im Einzel so schnell nach dem Mixed nicht auf eine stärkere Gegnerin getroffen bin. Ich bin zufrieden mit dem EM-Auftakt und mit meinen Leistungen. Ich hoffe, dass es morgen erfolgreich weiter geht."

Nina Mittelham - Sabina Surjan SRB 4:2 (8,10,-7,-7,9,3)
Mittelham: "Für mich war es das erste Match in der Hauptarena. Die Bedingungen sind anders als in der Nebenhalle. Daran muss man sich erst gewöhnen. Allerdings bin ich trotzdem gut gestartet. Nach der 2:0-Satzführung habe ich mir aber selbst etwas das Leben schwer gemacht. Sie ist allerdings auch eine gute junge Spielerin und hat gezeigt, dass sie nicht umsonst vor zwei Wochen das Europe Top 10 der Mädchen ohne Niederlage gewonnen hat."

Kristin Lang - Daniela Monteiro Dodean ROU 2:4 (-8,8,-12,9,-6,-8) 
Lang: "Ich bin gar nicht zufrieden mit meiner Leistung. Es war viel mehr drin. Aber wenn man pro Satz fünf, sechs eigene Fehler bei der Eröffnung macht, kann man solch ein Spiel nicht gewinnen. Das war für erste Runde EM gegen eine solche Gegnerin nicht ausreichend."

Sabine Winter - Karoline Mischek AUT 4:0 (6,8,4,3)
Winter: "Die Vorhand war gut, die Rückhand war gut, Auf- und Rückschlag auch - ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung. Ich versuche,  nur von Spiel zu Spiel zu denken.  An eine Medaille denke ich erst ab dem Viertelfinale. Alle fünf deutschen Damen können an einem guten Tag gegen die meisten Europäerinnen gewinnen."

2. Runde (32) am Freitag ab 14 Uhr

Sabine Winter - Ganna Gaponova UKR, 14 Uhr
Nina Mittelham - Szandra Pergel HUN, 14.50 Uhr
Han Ying - Yana Noskova RUS, 15:40 Uhr
Petrissa Solja - Shao Jieni POR, 16:30 Uhr


Herren-Einzel, 1. Runde (beste 64) 

Timo Boll - Lionel Weber SUI 4:1 (7,-6,11,1,6)
Boll: "Das war der erwartet zähe Auftakt. Mein Gegner hat zudem ganz gut gespielt, er hat mich zeitweise wie einen Anfänger aussehen lassen. Ich habe dann etwas präziser gespielt und besser ins Spiel gefunden. Ich bin froh über jeden Satz, den ich hier nach meiner Verletzung spielen kann. Bei eigenem Aufschlag ging es ganz gut. Aber wenn ich nicht genau weiß, was vom Gegner kommt, habe ich meine Probleme."

Patrick Franziska - Zsolt Peto SRB 4:2 (4,-14,9,-8,1,7,)
Franziska: "Das war ein sehr schweres Match. Ich glaube nicht, dass es mit den vielen Spielen am heutigen Tag zu tun hatte. Er spielt etwas unorthodox und ich hatte das Gefühl, dass ich beim Auf- und Rückschlag nicht so viel Grip hatten wie noch am Nachmittag. Aber nach dem 2:2 habe ich mich zusammengerissen, das war mental sehr gut. Vor zwei Jahren hätte ich solch ein Spiel nicht gewonnen."

Benedikt Duda - Lubomir Jancarik CZE 4:1 (9,-7,3,4,6)
Duda: "Mit dem Auftakt bin ich sehr zufrieden. Das erste Spiel ist nie ganz einfach. Nach leichten Problemen am Anfang habe ich sehr gut gespielt und hatte das Match sicher im Griff."
Lars Hielscher, Assistenztrainer DTTB: "Bene hat stark gespielt und sich vor allem in den Sätzen drei bis fünf unglaublich gut bewegt."

Ricardo Walther - Callum Evans WAL 4:0 (7,4,9,7)
"Das war ein guter Start ins Turnier, ich bin mit dem Tag heute sehr zufrieden. Das Einzel habe ich kontrolliert, aber ich muss zugeben, bis zum Matchbeginn war ich etwas angespannt. Denn überhaupt niemand konnte mir Infos über meinen Gegner geben, der vollkommen überraschend die Quali überstanden hat. Selbst die Kleinen aus unserem Nationalteam, Kilian und Dang (Anm. d. Red.: gemeint sind Kilian Ort und Qiu Dang), hatten noch nie von ihm gehört."

Dimitrij Ovtcharov - Robin Devos BEL 4:1 (9,3,-10,6,10)

2. Runde (32) am Freitag ab 17.30 Uhr

Dimitrij Ovtcharov - Shibaev, 17.30 Uhr
Ricardo Walther - Wang Yang SVK, 18.20 Uhr
Patrick Franziska - Bojan Tokic SLO, 19.10 Uhr
Benedikt Duda - Simon Gauzy FRA, 19.10 Uhr
Timo Boll - Can Akkuzu FRA, 20 Uhr


Die Spiele der Deutschen am Freitag, 21. September

Mixed-Finale
Ruwen Filus/Han Ying - Stefan Fegerl/Sofia Polcanova AUT 3:2 (7,-9,4,-9,8)
Han: "Ich bin überglücklich, dass wir nun Europameister sind. Das ist ein tolles Gefühl. Schon im Halbfinale haben wir toll gespielt und im Finale noch einen drauf gesetzt."
Filus: "Wahnsinn, jetzt Europameister zu sein. Wir hatten vor dem Turnier schon eine Medaille ins Visier genommen. Dass es der Titel wird, ist umso schöner. Ying und ich ergänzen uns sehr gut und haben uns im Turnier von Spiel zu Spiel gesteigert und uns den Titel verdient"

Herren-Einzel, 2. Runde (32) 

Dimitrij Ovtcharov - Alexander Shibaev RUS 4:1 (10,-6,6,7,10)
Ovtcharov: "Das war heute eines meiner besseren Spiele in den letzten Monaten. Meine Matches gegen Devos gestern und heute gegen Shibaev waren zwei erfolgreiche Standortbestimmungen. Aber mit einem EM-Achtelfinale reißt man noch keine Bäume aus. Leider kommt es schon im Achtelfinale zum Duell mit meinem Kumpel Vladi. Aber die EM ist eben kein Wunschkonzert. Ich denke, wir hätten uns beide einen leichteren Gegner gewünscht. Zumindest kann es für den Sieger der Partie in diesem Turnier dann nicht mehr viel schwerer werden."

Ricardo Walther - Wang Yang SVK 4:1 (8,8,-7,8,10) (Livestream)
Walther: "Mein Gegner hat heute mit vielen Schnittwechseln gespielt, aber ich kennen ihn aus früheren Jahren in der Bundesliga und wusste, was mich erwartet. Mit meinem Sieg habe ich mein primäres Ziel für diese EM geschafft: den Einzug in das Achtelfinale. Von Runde zu Runde muss man nun schauen, was noch geht. Mein nächster Gegner, Freitas oder Fegerl, wird jedenfalls sehr schwer. Gegen Fegerl habe ich zwar das letzte Einzel gewonnen, davor jedoch habe ich einige Male verloren. Ich spiele gut und denke, dass ich gegen beide eine Chance habe. Den morgigen Tag möchte ich mit einer Medaille im Doppel beginnen und im Einzel sehen, was geht."

Patrick Franziska - Bojan Tokic SLO 4:1 (2,14,-9,7,6)

Benedikt Duda - Simon Gauzy FRA 4:3 (-6,8,-9,6,4,-10,10)
Duda: "Ich bin jetzt erst einmal sprachlos und freue mich riesig über meine starke Leistung und den Erfolg über einen Topspieler. Bei 6:10 im Entscheidungssatz gegen Gauzy habe ich noch einmal versucht etwas zu ändern, habe den Rückschlag anders gesetzt, meinen Aufschlag etwas geändert. Dass daraus so schnelle Punkte folgen, davon war ich selbst etwas überrascht.
Mein Trainer Lars Hielscher hat mir heute wichtige Tipps gegeben, die ich im entscheidenden Moment auch umsetzen konnte.
Gegen Jon Persson, auf den ich nun treffe, habe ich nur einmal im Training gespielt. Ich versuche einfach mein bestes Tischtennis zu spielen und hoffe, dass ich morgen wieder so gut spiele."
DTTB-Assistenztrainer Lars Hielscher: "'Benne' hat super gespielt und hätte es vielleicht gar nicht so spannend machen müssen. Die 7:2-Führung im dritten Satz und auch der sechste Satz boten gute Chancen, das Match schon früher auf die Siegerstraße zu bringen."

Timo Boll - Can Akkuzu FRA 4:3 (-5,8,9,-9,4,-8,11)
Boll: "Es ist für mich keine Überraschung, dass es heute knapp wurde. Ich bin nach meiner langen Pause noch etwas langsam, auch manchmal in meinen Entscheidungen, die sonst meine Stärke sind. Da muss ich auf mein altes Niveau zurückfinden und da hilft mir jeder Satz, den ich bei dieser EM spiele. Am Anfang hatte ich etwas Probleme mit seinem Aufschlag. Außerdem habe ich mich vielleicht etwas zu hart und zu intensiv eingespielt. Ich musste mich die beiden ersten Sätze im Match erst einmal regenerieren. (Lacht.) Morgen gegen Pitchford im Achtelfinale wird es ein richtig schweres Spiel."

Damen-Einzel, 2. Runde (beste 32)

Sabine Winter - Ganna Gaponova UKR 4:0 (7,5,3,8)
Winter: "Das war ein sehr gutes Match. Im letzten Satz haben sich zwar kurz ein paar Konzentrationsfehler eingeschlichen, aber ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung. Da es gegen eine Abwehrspielerin war, war es auch ein gutes Training für das Spiel morgen gegen die Holländerin Li Jie. Li Jie ist allerdings ein ganz anderes Kaliber. Ich habe schon einmal gegen sie gewonnen, allerdings die beiden letzten Duelle verloren, zuletzt beim Europe Top 16 im Februar. Entscheidend wird sein, ob ich ihre Aufschläge gut bekomme. Beim letzten Mal hatte ich sehr viele Probleme damit. Aber ich bin in viel besserer Form als damals und gehe optimistisch in die Partie."

Nina Mittelham - Szandra Pergel HUN 4:0 (7,9,4,7)
Mittelham: "Vor dem Spiel wusste ich nicht genau, was mich erwartet. Ich hatte noch nie gegen sie gespielt. Aber es lief sehr gut bei mir, ich konnte sie immer vom ersten Ball an gut unter Druck setzen. Ich freue mich, im Achtelfinale zu stehen. Wahrscheinlich spiele ich morgen gegen Szocs. Sie ist die Favoritin, aber ich habe auch schon einmal gegen sie gewonnen. Wir haben ein ähnliches System. Beide versuchen, das Spiel zu kontrollieren. Wenn ich in guter Form bin, rechne ich mir eine Chance aus."

Han Ying - Yana Noskova RUS  4:1 (4,-11,8,7,1)
Han: "Am Anfang des Matches war ich nicht voll da, war gar nicht richtig am Tisch. Ich habe das anstrengende Mixed noch gespürt und zwischendurch war auch keine Zeit für richtige Regeneration. Aber in den letzten Sätzen habe ich mich dann gefangen und das Spiel kontrolliert."

Petrissa Solja - Shao Jieni POR 4:1 (9,-7,10,9,5)
Solja: "Auch wenn die ersten Sätze umkämpft waren, so hatte ich doch insgesamt ständig das Gefühl das Match zu kontrollieren. Ich spiele zwar noch nicht wieder auf meinem alten Niveau, aber es geht besser und besser. Im Achtelfinale gegen Pota wird es ein offenes Match. Wir kennen uns natürlich aus unserer gemeinsamen Zeit in Berlin sehr gut."


Damen-Doppel, Achtelfinale
Kristin Lang/Nina Mittelham - Yu Fu/Shao Jieni POR 4:2 (-8,7,9,7,-9,9)
Lang: "Wir haben sehr gut gespielt und eigentlich hätten wir, gemessen am Satzverlauf, dieses Spiel 5:1 gewinnen müssen. Im Viertelfinale gegen Samara/Szocs rechne ich uns durchaus Chancen im Kampf um eine Medaille aus, auch wenn die Rumäninnen favorisiert sind."

Petrissa Solja/Sabine Winter - Britt Eerland NED/Dana Cechova CZE 4:2 (5,-8,-9,5,5,7)
Solja: "Wir haben das Match so schwer erwartet, wie es auch war. Wir haben uns dann aber das Spiel in der zweiten Hälfte unter Kontrolle gehabt."
Winter: "Ein gutes Pferd springt nur so hoch, wie es muss." (Lacht.)

Herren-Doppel, Achtelfinale
Ruwen Filus/Ricardo Walther - Wang Yang SVK/Panagiotis Gionis GRE 4:2 (8,-8,-7,3,4,7)
Walther: "Das war eine starke Leistung von uns auch in taktischer Hinsicht. Es ist nicht einfach, sich auf zwei Defensivspieler einzustellen, da sie unterschiedliche Schnittwechsel haben. Ich selbst hatte noch nie gegen ein Abwehrdoppel gespielt. Es gibt sie ja fast überhaupt nicht mehr. Wir spielen gut bei dieser EM und wollen eine Medaille gewinnen."

Patrick Franziska/Jonathan Groth - Marek Badowski/Patryk Zatowka POL 4:0 (3,8,7,3)
Franziska: "Das war eine solide Leistung. Es läuft gut, und wir bleiben auf Kurs Richtung Titelverteidigung."

Mixed, Halbfinale
Patrick Franziska/Petrissa Solja - Stefan Fegerl/Sofia Polcanova AUT 1:3 (-7,1,-11,-9)
Petrissa Solja: "Wir sind schon enttäuscht über unsere Niederlage, weil wir nicht unser bestes Tischtennis gezeigt haben.  Am Ende des Tages freuen wir uns zwar sicherlich auch über Bronze, aber wir haben im Halbfinale einfach nicht gut genug platziert und damit unserem Gegner zu viele Möglichkeiten gegeben. Da war einfach mehr drin."

Ruwen Filus/Han Ying - Aleksandar Karakasevic SRB/Ruta Paskauskiene LTU 3:2 (6,-9,7,-13,10)
Han Ying: "Es war ein sehr hartes Match. Unsere Gegner haben unglaublich viel Erfahrung und wir konnten uns nie sicher sein, selbst bei hohen Führungen. Wir haben auch etwas zu passiv gespielt, als wir dicht vor dem Ziel waren, deshalb ist es noch einmal knapp geworden."
Ruwen Filus: "Hier das Finale erreicht zu haben und Silber bereits sicher zu haben, ist ein toller Erfolg. Wir haben uns von Spiel zu Spiel gesteigert, auch heute wieder. Wir wittern aber auch im Finale unsere Chance und wollen Gold mit nach Hause nehmen."

Zeitplan & Allgemeine Infos

Dienstag, 18. September (Qualifikationstag 1)
ab 09.00 Uhr: Damen-Einzel, Gruppenphase, 1. + 2. Spiel
ab 11.15 Uhr: Herren-Einzel, Gruppenphase, 1. + 2. Spiel
ab 20.00 Uhr: Mixed, K.-o.-System, 1. Quali-Runde

Mittwoch, 19. September (Qualifikationstag 2 + 1. Hauptrunde Mixed)
09.00 Uhr: Herren-/Damen-Doppel, K.-o.-Qualifikation, 1. Runde
10.00 Uhr: Mixed, 2. Quali-Runde 
ab 10.45 Uhr: Damen-Einzel, Gruppenphase, 3. Spiel
ab 14.15 Uhr: Herren-Einzel, Gruppenphase, 3. Spiel
17.00 Uhr: Damen-Doppel, K.-o.-Qualifikation, 2. Runde
17.30 Uhr: Herren-Doppel, K.-o.-Qualifikation, 2. Runde
18.20 Uhr: Damen-Einzel, K.-o.-Quali-Runde
19.10 Uhr: Herren-Einzel, K.-o.-Quali-Runde
20.30 Uhr: Mixed, 1. Hauptrunde, Beste 32

Donnerstag, 20. September
09.30 Uhr: Mixed, Achtelfinale
10.30 Uhr: Damen-Doppel, 1. Hauptrunde, Beste 32
ab 11.15 Uhr: Damen-Doppel, 1. Hauptrunde, Beste 32
ab 12.45 Uhr: Herren-Doppel, 1. Hauptrunde, Beste 32
14.00 Uhr: Mixed, Viertelfinale
ab 14.50 Uhr: Damen-Einzel, 1. Hauptrunde, Beste 64
ab 18.10 Uhr: Herren-Einzel, 1. Hauptrunde, Beste 64 

Freitag, 21. September
ab 10.00 Uhr: Damen-Doppel, Achtelfinale
ab 11.30 Uhr: Herren-Doppel, Achtelfinale
13.15 Uhr: Mixed, Halbfinale
ab 14.00 Uhr: Damen-Einzel, Beste 32
ab 17.30 Uhr: Herren-Einzel, Beste 32 
21.15 Uhr: Mixed, Finale 

Samstag, 22. September
10.00 Uhr: Damen-Doppel, Viertelfinale
10.45 Uhr: Herren-Doppel, Viertelfinale
ab 11.45 Uhr: Damen-Einzel, Achtelfinale
ab 13.15 Uhr: Herren-Einzel, Achtelfinale
16.15 Uhr: Damen-Doppel, Halbfinale
17.15 Uhr: Herren-Doppel, Halbfinale
ab 18.15 Uhr: Damen-Einzel, Viertelfinale
ab 19.45 Uhr: Herren-Einzel, Viertelfinale 

Sonntag, 23. September
ab 10.30 Uhr: Damen-Einzel, Halbfinale
ab 12.30 Uhr: Herren-Einzel, Halbfinale
15.30 Uhr: Damen-Doppel, Finale
16.30 Uhr: Herren-Doppel, Finale
17.30 Uhr: Damen-Einzel, Finale
18.30 Uhr: Herren-Einzel, Finale

Das deutsche Aufgebot für die EM in Alicante in der Übersicht

Herren

  • Timo Boll (Verein: Borussia Düsseldorf, Weltrangliste: 4)
  • Dimitrij Ovtcharov (Fakel Gazprom Orenburg (Russland), 5)
  • Patrick Franziska (1. FC Saarbrücken TT, 16)
  • Ruwen Filus (RhönSprudel Fulda-Maberzell, 19)
  • Ricardo Walther (ASV Grünwettersbach, 46)
  • Benedikt Duda (TTC Schwalbe Bergneustadt, 50)

Einzel: Boll, Ovtcharov, Franziska, Walther, Duda
Doppel: Franziska/Jonathan Groth DEN, Filus/Walther

Damen

  • Han Ying (Verein: KTS Zamek Tarnobrzeg (Polen), Weltrangliste: 39)
  • Sabine Winter (SV DJK Kolbermoor, 46)
  • Petrissa Solja (TSV Langstadt, 49)
  • Nina Mittelham (ttc berlin eastside, 54)
  • Kristin Lang (SV DJK Kolbermoor, 139)

Einzel: Han, Winter, Solja, Mittelham, Lang
Doppel: Solja/Winter, Lang/Mittelham

Gemischtes Doppel: Filus/Han, Franziska/Solja

Betreuer
Sportliche Leitung: Richard Prause (Sportdirektor)

Trainer 
Jörg Roßkopf (Herren-Bundestrainer), Lars Hielscher (Assistenztrainer Herren), Jie Schöpp (Damen-Bundestrainerin), Wan Guohui (Assistent der Damen-Bundestrainerin)

Medizinische Abteilung
Annette Zischka, Peter Heckert (Olympiastützpunkt Hessen in Frankfurt am Main)
Thomas Garn (Teamarzt)

Schiedsrichter
Referee/Evaluation: Jörg Baumgart (Bickenbach)
Schiedsrichter: Anja Gersdorf, Stephan Lödige, Ana Beja-Pütz, Roman Fieger

EM-Titelverteidiger: Sieger von Budapest 2016

  • Herren-Einzel: Emmanuel Lebesson FRA
  • Damen-Einzel: Hu Melek TUR
  • Herren-Doppel: Patrick Franziska/Jonathan Groth GER/DEN
  • Damen-Doppel: Kristin Lang/Sabine Winter GER
  • Mixed: Joao Monteiro/Daniela Dodean-Monteiro POR/ROM

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