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Jubelnde Europameister (Foto: MS)
Deutschlands Herren gewinnen ihren neunten EM-Team-Titel und Russlands mutige Youngsters jede Menge Respekt

DTTB-Herren machen goldene EM perfekt

MS / SH 03.10.2021

Cluj-Napoca. Auch ohne Dimitrij Ovtcharov und Timo Boll sind sie die Nummer eins in Europa: Deutschlands Herren haben bei der EM der Überraschungen im rumänischen Cluj-Napoca den Titel gewonnen. Patrick Franziska, Benedikt Duda und Dang Qiu, unterstützt von Ruwen Filus und Kay Stumper auf der Bank, haben Underdog Russland in einem Wechselbad der Gefühle beim Endspiel mit 3:1 besiegt. Diese Partie hätte auch ganz anders ausgehen können.

Doch zunächst zur Statistik: Für die DTTB-Herren ist es das neunte Team-Gold in der EM-Historie seit 1958 und das 50. für Deutschland insgesamt. Einen Mannschaftstitel bei Herren und Damen im selben Turnier zu gewinnen, war der DTTB-Auswahl bereits im Jahr 2013 im österreichischen Schwechat gelungen. Zuvor hatte nur Ungarn dieses Kunststück der Ausgeglichenheit bei Männern und Frauen geschafft, 1960, 1978 und 1982.

Für den DTTB ist ein erfolgreiches Jahr wie zuvor auf kontinentaler Ebene, wie DTTB-Präsident Michael Geiger betont: "Wir haben eine sehr große Breite in der Spitze, was man auch an der Anzahl der gewonnenen Titel auf europäischer Ebene in diesem Jahr feststellen kann. Mit den vier Titeln bei der Individual-EM, den beiden Erfolgen vor zwei Wochen beim Europe Top 16 und nun den beiden Mannschaftstiteln haben haben wir acht von neun möglichen Titel gewonnen, auch mit unterschiedlichen Spielern. Das zeigt, welche Stellung wir in Europa haben. Das ist herausragend, was von unseren Spielern, den Trainern und dem Team um dem Team herum geleistet wurde. Wenn ich dann noch Silber und Bronze bei den Olympischen Spielen dazunehme, lässt mich das sehr gespannt auf die WM Ende November in Houston blicken."

Dudas Auftaktniederlage

Nun zum Spiel: Ein Event-Fan giert ja danach, bei historischen Momenten ein kleiner Teil der großen Geschichte zu sein. Als Sportler will man das nicht, wenn man auf der anderen Seite steht. Und so klang der Jubel von Bundestrainer Jörg Roßkopf, Assistent Lars Hielscher sowie den Spielern Duda, Filus und Stumper an der Box nach dem Sieg von Patrick Franziska beim 3:2 über Lev Katsman so laut, so erleichtert und gleichzeitig so bestimmt wie der eines Team, das soeben die Wende eingeläutet hatte. Und die war zu diesem Zeitpunkt, am Ende des zweiten Einzels, auch bitter nötig.

Dabei hatte gegen das Überraschungsteam dieser EM alles so wunderbar für die an Position eins gesetzten Deutschen begonnen. Benedikt Duda hatte Maksim Grebnev zwei Sätze lang regelrecht abgefertigt, bevor der 19-jährige amtierende Doppel-Europameister aufdrehte, und dem Deutschen Einzel-Meister die Partie noch entglitt. Der Bergneustädter: "Es war natürlich toll, in einem Finale zu spielen. Ich habe heute sehr gut angefangen, auch wenn ich am Ende diesmal nicht gewonnen habe. Patrick Franziska war hier ganz verdient der Führungsspieler in unserem Team und hat heute zwei tolle Matches hingelegt. Er hat seine tolle Form im Finale unter Beweis gestellt. Der Europameister-Titel fühlt sich unglaublich toll an, auch ohne heute einen Punkt beigesteuert zu haben."

Franziska und Qiu in Bedrängnis

Gegen Lev Katsman geriet Europe-Top-16-Sieger Patrick Franziska von Beginn an unter Druck, war mit 0:1- und 1:2 in Satzrückstand, bevor er das Match zu seinen Gunsten wenden konnte. Ähnlich erging es an Position drei Dang Qiu, der gegen den Matchwinner im Viertelfinale gegen Österreich im Abschlusseinzel, Vladimir Sidorenko, Durchgang eins verlor und im Dritten einen Satzball abwehren musste, bevor er mit 11:8 im vierten Satz den zweiten Punkt für Team Deutschland holte.

Dang Qiu: "Mein Einzel im Finale war natürlich ein wichtiges und ich bin froh, gewonnen zu haben. Aber wir sollten die Leistung gar nicht auf das Finale beschränken. Alle Einzel bei dieser EM waren wichtig, und alle in der Mannschaft haben wichtige Spiele gewonnen und ihren Beitrag geleistet. Benne hat bei dieser EM ganz oft den Einser der Gegner gebreakt und war auch heute wieder kurz davor. Besonders Benne und ich konnten dadurch, dass wir diesmal voll im Team standen, wichtige Erfahrungen sammeln. Dass wir den Titel diesmal eigenständig ohne Dima und Timo gewonnen haben, ist natürlich wichtig für unsere Weiterentwicklung und gibt uns auch Selbstvertrauen."

Der Führungsspieler setzt den Schlusspunkt

Im vierten Einzel gegen Grebnev stand es im ersten Satz 8:10 gegen Patrick Franziska, den dritten verlor er knapp und den vierten chancenlos gegen den druckvollen und unbändigen Ansturm des jungen Russen. Satz fünf war umkämpft bis zum Schluss mit teilweise unglaublichen Rallyes, in denen der russische Teenager jedes Tempo mitgehen konnte. Den ersten Matchball Franziskas bei 10:9 wehrte er mit einer mutigen Rückhand-Banane parallel ab als sei es der Spielbeginn. Beim zweiten pfefferte er aus der Rückhandseite diagonal mit der Vorhand in Franziskas Rückhand, und brüllte beim eigenen Punktgewinn zum 12:11 die halbe BT Arena zusammen. Nach einer Rückhand-Schlacht dann der dritte Matchball für den Olympia-Dritten von Tokio mit der Mannschaft, Franziska. Maksim Grebnev verzog den Vorhand-Topspin aus der umlaufenen Rückhand auf den Aufschlag Franziskas. Gold für Deutschland.

Der Führungsspieler der Deutschen wollte anschließend seine Leistung nicht in den Mittelpunkt rücken: "Wir sind jetzt glücklich, dass wir Europameister sind. Ich habe heute zwar sehr gut gespielt, aber der Titel ist ein Sieg der gesamten Mannschaft. Wir hatten einfach ein tolles Team. Die Drei, die gespielt haben, genauso wie auf der Bank Ruwen Filus und Kay Stumper, die uns unglaublich angefeuert haben. Das war gegen diese Russen auch nötig. Sie haben sehr stark gespielt und sind sicher eines der kommenden Teams in Europa."

Die kommenden großen Konkurrenten: Russlands Youngsters-Trio

Ruwen Filus kam als Schnellster zum Gratulieren bei einem erleichterten Patrick Franziska an, bevor auch die übrigen Mitglieder des Roßkopf-Teams den Centercourt für die Art von hüpfender Jubeltraube stürmten, die die deutschen Damen drei Stunden zuvor auf gleiche Weise zelebriert hatten.

Dieser neunte Titel in 14 Jahren ist keine Selbstverständlichkeit für die Nation, die bei den Herren als die „Chinesen Europas“ gilt. Das mutige Experiment, die Vorbereitung eines Generationswechsels, der noch immer in der Ferne liegt, ist in Cluj-Napoca gelungen. Aber auch die künftigen Kontrahenten haben gezeigt, wozu sie bereits jetzt spielerisch und mental im Stande sind.

Die zweimal 19 und einmal 20 Jahre jungen Russen, alle in Diensten von TTBL-Klubs – Grebnev in Bad Königshofen, Katsman und Sidorenko in Neu-Ulm – spielten auch im Finale siegeshungrig und unbekümmert auf, ließen sich weder von großen Namen noch viel Erfahrung auf der Gegenseite verunsichern. So hatten sie die Vorrunde überstanden, im Viertelfinale Österreich nach Matchbällen gegen sich noch geschlagen und in der Vorschlussrunde die an Position zwei gesetzten Schweden eliminiert. Das Team der Zukunft aus Russland wird noch von sich hören lassen. Gegen Deutschland muss es sich diesmal jedoch mit der Silbermedaille begnügen.

Jörg Roßkopf: "Die Russen waren sehr sehr stark, aber wir waren noch stärker"

Herren-Bundestrainer Jörg Roßkopf war stolz auf sein Team: "Es war ein sehr enges Finale. Das hatten so wir auch erwartet. Die Russen haben sehr stark gespielt, unglaublich gekämpft und uns voll gefordert. Das war ein sehr wichtiges Spiel für uns, und unsere Jungs haben geliefert und sind Europameister geworden. Genau das wollen wir von ihnen sehen, dass sie in brenzligen Situationen ihr bestes Tischtennis spielen. Wenn Timo und Dima spielen, bekommen sie die Chancen nicht so oft, aber hier haben sie diese genutzt. Patrick hat als Kapitän dann am Ende das Spiel zugemacht. Das gibt ihm noch mehr Selbstvertrauen, als er ohnehin schon von Olympia mitgebracht hat. Es ist genau das, was wir wollen und brauchen: Dass unsere Spieler herangeführt werden an solch bedeutende Spiele, und das war heute eines davon: Ein ganz großes Finale mit sehr sehr starken Russen, aber wir waren noch stärker."

Herren-Finale, Sonntag, 3. Oktober, 15.30 Uhr MESZ
Deutschland - Russland 3:1
Benedikt Duda - Maksim Grebnev 2:3 (3,4,-7,-8,-10)
Patrick Franziska - Lev Katsman 3:2 (-7,4,-11,6,6)
Dang Qiu - Vladimir Sidorenko 3:1 (-9,6,10,8)
Franziska - Grebnev 3:2 (11,5,-9,-3,13)

Die Aufgebote

Deutschland

  • Patrick Franziska (1. FC Saarbrücken TT, WR: 15)
  • Ruwen Filus (TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell, WR: 36)
  • Benedikt Duda (TTC Schwalbe Bergneustadt, WR: 42)
  • Dang Qiu (Borussia Düsseldorf, WR: 52)
  • Kay Stumper (TTC Neu-Ulm, WR: 669, WR 19)
  • Trainer-Team: Jörg Roßkopf, Lars Hielscher

Russland

  • Kirill Skachkov (WR 53)
  • Alexander Shibaev (WR 86)
  • Vladimir Sidorenko (WR 181)
  • Lev Katsman (WR 281)
  • Maksim Grebnev (WR 540)

Der Weg ins Finale

Herren-Halbfinale am Samstag, 2. Oktober
Deutschland - Dänemark 3:0

Benedikt Duda - Jonathan Groth 3:0 (8,4,9)
Patrick Franziska - Anders Lind 3:0 (7,11,5)
Dang Qiu - Tobias Rasmussen 3:1 (2,5,-6,10)

Schweden - Russland 0:3
Truls Möregardh - Lev Katsman 2:3 (-10,7,-7,7,-7)
Anton Källberg - Maksim Grebnev 0:3 (-8,-9,-8)
Jon Persson - Vladimir Sidorenko 2:3 (9,-1,-10,6,-11)

Herren-Viertelfinale am Freitag, 1. Oktober
Deutschland - Tschechien 3:1
Benedikt Duda - Tomas Polansky 3:1 (-9,5,8,5)
Patrick Franziska - Lubomir Jancarik 2:3 (-8,-8,1,9,-8)
Dang Qiu - Jiri Martinko 3:1 (3,10,-10,7)
Franziska - Polansky 3:1 (6,-8,10,2)

Dänemark - England 3:2
Österreich - Russland 2:3
Schweden - Rumänien 3:1

Dienstag, 28. September
1. Gruppenspiel Damen und Herren
Damen, Gruppe A: Spanien – Slowakei 1:3
Maria Xiao - Tatiana Kukulkova 3:0 (11,8,4)
Galia Dvorak - Barbora Balazova 0:3 (-5,-7,-2)
Sofia-Xuan Zhang - Ema Labosova 0:3 (-7,-11,-8)
Maria Xiao - Barbora Balazova 1:3 (-10,4,-6,-5)

Herren, Gruppe A: Belarus – Ukraine 2:3
Pavel Platonov - Yevhen Pryshchepa 3:1 (7,9,-8,6)
Aleksandr Khanin - Yaroslav Zhmudenko 0:3 (-7,-4,-9)
Gleb Shamruk - Anton Limonov 3:2 (-7,10,-2,5,9)
Aleksandr Khanin - Yevhen Pryshchepa 2:3 (8,-7,6,-4,-3)
Pavel Platonov - Yaroslav Zhmudenko 2:3 (-4,5,-9,13,-8)


Mittwoch, 29. September
2. Gruppenspiel Damen und Herren
Damen: Deutschland – Slowakei 3:0
Nina Mittelham - Tatiana Kukulkova 3:1 (7,-9,9,4)
Sabine Winter - Barbora Balazova 3:0 (3,8,3)
Annett Kaufmann - Ema Labosova 3:0 (8,11,3)

Herren: Deutschland – Ukraine 3:0
Patrick Franziska – Yaroslav Zhmudenko 3:0 (8,7,9)
Benedikt Duda – Yevhen Pryshchepa 3:0 (5,9,7)
Dang Qiu – Anton Limonov 3:0 (3,2,3)

Donnerstag, 30. September
3. Gruppenspiel Damen und Herren
Deutschland - Spanien 3:1
Nina Mittelham - Maria Xiao 2:3 (-11,6,2,-11,-8)
Sabine Winter - Sofia-Xuan Zhang 3:1 (-10,4,13,8)
Chantal Mantz - Galia Dvorak 3:0 (5,6,8)
Mittelham - Zhang 3:2 (-11,-9,9,4,6)

Deutschland - Belarus 3:0
Dang Qiu - Pavel Platonov 3:1 (9,-8,2,7)
Patrick Franziska - Vladislav Rukletsov (7,7,6)
Ruwen Filus - Gleb Shamruk 3:0 (2,6,8)

Freitag, 1. Oktober
Damen-Viertelfinale

Deutschland - Polen 3:0
Portugal - Ukraine 3:1
Österreich - Frankreich 0:3
Rumänien - Luxemburg 3:0

Herren-Viertelfinale
Deutschland - Tschechien 3:1
Dänemark - England 3:2
Österreich - Russland 2:3
Schweden - Rumänien 3:1

Samstag, 2. Oktober
Herren-Halbfinale
Deutschland - Dänemark 3:0
Schweden - Russland 0:3
Damen-Halbfinale
Deutschland - Portugal 3:1
Rumänien - Frankreich 3:0

Sonntag, 3. Oktober
Finals

Damen: Deutschland - Rumänien, 12 Uhr MESZ
Herren: Deutschland - Russland, 15.30 Uhr


Gruppeneinteilungen

Damen
Gruppe A:
Deutschland, Spanien, Slowakei
Gruppe B: Rumänien, Italien, Belgien
Gruppe C: Österreich, Belarus, Serbien
Gruppe D: Ukraine, Tschechien, Slowenien
Gruppe E: Ungarn, Portugal, Kroatien
Gruppe F: Polen, Schweden, England
Gruppe G: Russland, Luxemburg, Griechenland
Gruppe H: Niederlande, Frankreich, Türkei

Herren, Gruppe A: Deutschland, Belarus, Ukraine Gruppe B: Schweden, Belgien, Griechenland Gruppe C: England, Slowakei, Serbien Gruppe D: Österreich, Polen, Spanien Gruppe E: Portugal, Dänemark, Türkei Gruppe F: Frankreich, Russland, Niederlande Gruppe G: Kroatien, Tschechien, Italien, Ungarn Gruppe H: Slowenien, Rumänien, Luxemburg, Finnland

Und so wird gespielt

Modus
Die Endrunde dieser EM wird mit 24 Damen- und 26 Herren-Teams mit einer Gruppenphase, gefolgt von der K.-o.-Runde ausgetragen. Bei den Damen sind es acht Dreier-Gruppen, bei den Herren sechs Dreier- und zwei Vierer-Gruppen. Nur die jeweiligen Gruppensieger erreichen die Hauptrunde, die mit dem Viertelfinale beginnt. Bis zum Titelgewinn muss eine Mannschaft also fünf Spiele absolvieren, davon zwei in der Gruppe. Die Mannschaften in den Herren-Gruppen G und H sogar eines mehr.
 
Deutschlands Herren sind Titelverteidiger und als höchste europäische Mannschaft in der Weltrangliste der Kalenderwoche 35 (Ende August) als Kopf der Gruppe A gesetzt, deren Sieger im Viertelfinale Position eins einnehmen wird. An Position acht, ans andere Ende des Hauptfeldes, kommt der Gewinner der Gruppe B. Die DTTB-Damen sind als Topgesetzte ebenfalls der Kopf der Gruppe A.
 
Spielsystem
Gespielt wird im Mannschaftswettbewerb mit maximal fünf Einzeln bis zum dritten Gewinnpunkt eines Teams (Spielreihenfolge: A1 – B2, A2 – B1, A3 – B3, A1 – B1, A2 – B2). Alle Begegnungen werden auf drei Gewinnsätze gespielt. Vor Beginn des dritten Einzels darf der Mannschaftskapitän/Trainer seine Nummer eins oder zwei gegen einen vierten Spieler austauschen.

Das Aufgebot des DTTB

Herren

  • Patrick Franziska (1. FC Saarbrücken TT, WR: 15)
  • Ruwen Filus (TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell, WR: 36)
  • Benedikt Duda (TTC Schwalbe Bergneustadt, WR: 42)
  • Dang Qiu (Borussia Düsseldorf, WR: 52)
  • Kay Stumper (TTC Neu-Ulm, WR: 669, WR 19: 2)

Damen

  • Nina Mittelham (ttc berlin eastside, WR: 33)
  • Sabine Winter (TSV Schwabhausen, WR: 117)
  • Chantal Mantz (TSV 1909 Langstadt, WR: 198)
  • Annett Kaufmann (SV Böblingen, WR: 1038 / WR U15: 2)

Sportliche Leitung / Trainer-Team

  • Richard Prause (Sportdirektor)
  • Jörg Roßkopf (Herren-Bundestrainer)
  • Tamara Boros (Damen-Bundestrainerin)
  • Lars Hielscher (Bundesstützpunkttrainer, Assistenztrainer Herren)
  • Wan Guohui (Trainer Deutsches Tischtennis-Internat)
  • Sascha Nimtz (Wissenschaftliche Betreuung, IAT Leipzig)

Medizinische Abteilung

  • Dr. Thomas Garn (Mannschaftsarzt, Düsseldorf)
  • Joachim Först (Physiotherapeut)
  • Annette Zischka (Physiotherapeutin, Olympiastützpunkt Hessen)

Organisatorische Leitung 
Kolja Rottmann 

Schiedsrichter 
Gert Selig (Waldalgesheim)

Sonntag, Finals, 3. Oktober
Damen: Deutschland - Rumänien, 12 Uhr
Herren: Deutschland - Russland, 15.30 Uhr

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