Haben Bronze sicher, das Mixed Patrick Franziska/Petrissa Solja (Foto: MS)
Bronze sicher, Gold und Silber im Visier / Neun von zehn DTTB-Assen erreichen im Einzel Runde 2

EM am Donnerstag: Zwei Mixed-Medaillen sicher und eine fast perfekte Tagesbilanz

20.09.2018

Alicante. Es war ein nahezu perfekter Donnerstag für die Asse des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) bei den Europameisterschaften in Alicante. Am ersten kompletten Hauptrundentag zogen die Duos Patrick Franziska/Petrissa Solja und Ruwen Filus/Han Ying in das Halbfinale des künftig olympischen Mixed-Wettbewerbes ein und sichern dem DTTB in diesem Wettbewerb die erste Medaille seit 18 Jahren. Im Einzelwettbewerb erreichten zudem neun der zehn deutschen Starter die Runde der besten 32. Insgesamt gewannen die DTTB-Asse am Donnerstag 17 von 18 Begegnungen.

Deutsche Mixed wollen sich mit Bronze nicht begnügen

Im Mixed-Wettbewerb, der 2020 in Tokio seine olympische Premiere feiern wird, dürfen sich beide DTTB-Doppel nach starken Leistungen berechtigte Hoffnungen auf den Einzug in das EM-Endspiel machen. Doppel-Europameister Patrick Franziska (Saarbrücken) und WM-Mixed-Bronzemedaillengewinnerin Petrissa Solja (Langstadt) stellten ihre Klasse beim 3:0-Erfolg über die eingespielten Schweden Matthias Falck/Matilda Ekholm unter Beweis, die 2016 das Finale erreicht hatten. Franziska nach dem Match: "Wir harmonieren sehr gut. Die Schweden zu schlagen, ist ein wirklich starkes Ergebnis. Jetzt wollen wir natürlich auch ins Endspiel einziehen." Gegner im Halbfinale um 13 Uhr sind die im Einzel topgesetzte Sofia Polcanova und der ehemalige Doppel-Europameister Stefan Fegerl aus Österreich. Franziska weiß um die Schwere der Partie. "Die beiden sind wie wir eine starke Links-Rechts-Kombination. Das wird ein sehr interessantes Match."

Dass das Finale am Freitag um 21.15 Uhr ein deutsches werden könnte, diese Hoffnungen nährten am Donnerstag Ruwen Filus (Fulda) und die für Polens Meister Tarnobrzeg spielende Düsseldorferin Han Ying mit einem starken Viertelfinalauftritt gegen die Rumänen Ovidiu Ionescu/Bernadette Szocs. Nach dem 3:1 trifft das Abwehrduo nun allerdings auf die serbisch-litauische Kombination Aleksandar Karakasevic/Ruta Paskauskiene, die gemeinsam bereits vier Europameistertitel sammelten. Ruwen Filus: "Ein anderer Gegner wäre mir lieber gewesen, aber die EM ist kein Wunschkonzert. Wir werden uns bis zum Halbfinale schon eine gute Taktik einfallen lassen, da bin ich mir sicher. Ying und ich ergänzen uns sehr gut und wir spielen von Match zu Match besser."

Die bislang letzte deutsche Medaillengewinnerin im Mixed ist Jie Schöpp. Im Jahr 2000 holte die heutige Damen-Bundestrainerin bei den Europameisterschaften in Bremen Bronze an der Seite des griechischen Abwehrrecken Ntaniel Tsiokas. Gold und Silber sind noch weiter zurück datiert: 1978 gewannen Wilfried Lieck und Wiebke Hendriksen bei der EM in Duisburg den Titel, ein zweiter Platz ging zuletzt 1962 in Berlin an das Duo Eberhard Schöler/Agnes Simon. 

Neun DTTB-Asse ziehen in die Runde der besten 32 ein

Die heute im Achtel- und Viertelfinale erfolgreichen Mixed steuerten zusammen mit den vier in der ersten Hauptrunde erfolgreichen Doppeln insgesamt acht Erfolge zu den 17 deutschen Siegen am Donnerstag bei. Neun von zehn Einzelstartern erreichten zudem die Runde der besten 32, die am Freitag ausgetragen wird.

Die an Position eins und zwei gesetzten DTTB-Stars Timo Boll und Dimitrij Ovtcharov erspielten sich 4:1-Erfolge in Durchgang eins. Der Schweizer Lionel Weber brachte vor allem in der Anfangsphase Rekordeuropameister Boll mehr ins Schwitzen, als diesem nach seiner langen Pause lieb war. "Ich hatte noch nie gegen ihn gespielt. Er hat mich bei einigen seiner risikoreichen Bälle zu Beginn wie einen Anfänger aussehen lassen. Ich habe dann etwas präziser gespielt und bin selbst besser ins Spiel gekommen", so Boll. "Ich bin froh über jeden Satz, den ich hier nach meiner Verletzung spielen kann. Bei eigenem Aufschlag geht es ganz gut. Aber wenn ich nicht genau weiß, was vom Gegner kommt, habe ich noch so meine Probleme." Am Freitag trifft Boll nun auf den jungen Franzosen Can Akkuzu.

Kein leichtes Los für Ovtcharov gegen Shibaev

Gegen den Belgier Robin Devos bereitete sich Dimitrij Ovtcharov selbst mehr Probleme als der starke Gegner, den der Weltranglistenfünfte bis zu einer 2:0-Satzführung und einem 6:0 in Durchgang drei klar beherrschte. "Devos hat gut gespielt und mir alles abverlangt. Ich habe mich aber gut gefühlt und die Chance verpasst, den dritten Satz und dann wahrscheinlich auch das Match mit 4:0 zu gewinnen. Mit dem 4:1 bin ich aber zufrieden", sagte Ovtcharov, dessen nächster Gegner nun der Russe Alexander Shibaev sein wird. Ovtcharov: "Das ist keine leichte Auslosung. Es sind immer harte Matches gegen ihn. Ich muss mit guter Taktik und mutig gegen ihn spielen und an meine eigene Stärke glauben. Wenn mir das gelingt, bin ich zuversichtlich, das Achtelfinale zu erreichen."

Den Einzug in die Runde der besten 32 schafften bei den Herren auch Patrick Franziska mit einem 4:2 über den Serben Zsolt Peto, Ricardo Walther (Grünwettersbach) mit einem 4:0 über den Waliser Callum Evans und Benedikt Duda (Bergneustadt) mit einem sehenswerten 4:1 über Lubomir Jancarik. Im Feld der Damen beeindruckten Sabine Winter (Kolbermoor) und Han Ying mit klaren 4:0-Siegen über die Österreicherin Karoline Mischek und die Tschechin Karin Adamkova. Petrissa Solja und Nina Mittelham erspielten sich verdiente 4:2-Erfolge über die Weißrussin Nadezhda Bogdonova und Serbiens Talent Sabina Surjan.

Ausgeschiedene Kristin Lang hat noch Chancen im Doppel

Die deutsche Bilanz des Donnerstag ist eine nahezu makellose. Lediglich Kristin Lang (Kolbermoor) verpasste den Sprung in den Durchgang der besten 32. Die noch amtierende Doppel-Europameisterin ärgerte nach dem chancenreichen 2:4 gegen Rumäniens mehrfache Mannschafts- und Doppel-Europameisterin Daniela Monteiro Dodean über die Art und Weise der Niederlage. "Es war viel mehr drin. Aber wenn man pro Satz fünf, sechs eigene Fehler bei der Eröffnung macht, kann man solch ein Spiel nicht gewinnen. Meine Leistung war einfach für erste Runde einer EM gegen eine solche Gegnerin nicht ausreichend", übte Lang Selbstkritik.

Im Doppel an der Seite von Nina Mittelham steht Lang nach einem souveränen Erstrundenerfolg aber ebenso im Achtelfinale wie Sabine Winter mit Petrissa Solja. Bei den Herren hatten Titelverteidiger Patrick Franziska mit seinem dänischen Partner Jonathan Groth ebenso keine Mühe in Runde eins wie Ruwen Filus mit Ricardo Walther.

DIE SPIELE AM FREITAG (21. September)

Damen-Doppel
Achtelfinale

10.00 Uhr, Tisch 1: Kristin Lang/Nina Mittelham - Yu Fu/Shao Jieni POR
10.45 Uhr, Tisch 3: Petrissa Solja/Sabine Winter - Britt Eerland NED/Dana Cechova CZE
Herren-Doppel
Achtelfinale

11.30 Uhr, Tisch 3: Filus/Walther - Wang Yang SVK/Panagiotis Gionis GRE
12.15 Uhr, Tisch 1: Franziska/Groth - Marek Badowski/Patryk Zatowka POL

Mixed
Halbfinale

13.15 Uhr, Tisch 1: Patrick Franziska/Petrissa Solja - Stefan Fegerl/Sofia Polcanova AUT
13.15 Uhr, Tisch 2: Ruwen Filus/Han Ying - Aleksandar Karakasevic SRB/Ruta Paskauskiene LTU
Finale
21.15 Uhr

Damen-Einzel
2. Runde (beste 32)

14.00 Uhr, Tisch 3: Sabine Winter - Ganna Gaponova UKR
14.50 Uhr, Tisch 4: Nina Mittelham - Szandra Pergel HUN
15.40 Uhr, Tisch 2: Han Ying - Yana Noskova RUS
16.30 Uhr, Tisch 1: Petrissa Solja - Shao Jieni POR

Herren-Einzel
2. Runde (32) 
17.30 Uhr, Tisch 2: Dimitrij Ovtcharov - Alexander Shibaev RUS
18.20 Uhr, Tisch 2: Ricardo Walther - Wang Yang SVK
19.10 Uhr, Tisch 4: Patrick Franziska - Bojan Tokic SLO
19.10 Uhr, Tisch 2: Benedikt Duda - Simon Gauzy FRA
20.00 Uhr, Tisch 3: Timo Boll - Can Akkuzu FRA

 

DIE ERGEBNISSE DES DONNERSTAGS (20. September)

Herren-Einzel
1. Runde (beste 64)

Timo Boll - Lionel Weber SUI 4:1 (7,-6,11,1,6)
Patrick Franziska - Zsolt Peto SRB 4:2 (4,-14,9,-8,1,7,)
Benedikt Duda - Lubomir Jancarik CZE 4:1 (9,-7,3,4,6)
Ricardo Walther - Callum Evans WAL 4:0 (7,4,9,7)
Dimitrij Ovtcharov - Robin Devos BEL 4:1 (9,3,-10,6,10)

Damen-Einzel
1. Runde (beste 64)

Petrissa Solja - Nadezhda Bogdanova BLR 4:2 (-8,4,-9,4,3,9)
Han Ying - Karin Adamkova CZE 4:0 (6,4,7,4)
Nina Mittelham - Sabina Surjan SRB 4:2 (8,10,-7,-7,9,3)
Kristin Lang - Daniela Monteiro Dodean ROU 2:4 (-8,8,-12,9,-6,-8) 
Sabine Winter - Karoline Mischek AUT 4:0 (6,8,4,3)

Herren-Doppel
1. Runde (beste 32)

Patrick Franziska/Jonathan Groth DEN - Lionel Weber SUI/Filip Cipin CRO 4:0 (7,7,7,9)
Ruwen Filus/Ricardo Walther - Kou Lei/Viktor Yefimov UKR 4:1 (7,9,6,-4,6)
Damen-Doppel
1. Runde (beste 32)
Petrissa Solja/Sabine Winter - Ruta Paskauskiene/Egle Stuckyte LTU 4:1 (5,4,7,-9,6)
Kristin Lang/Nina Mittelham - Mateja Jeger/Dorina Srebrnjak CRO 4:0 (4,2,8,8) 

Mixed
Achtelfinale 

Patrick Franziska/Petrissa Solja - Diogo Chen/Shao Jieni POR 3:0 (8,4,6)
Ruwen Filus/Han Ying - Truls Moregard/Christina Kallberg SWE 3:0 (4,5,6)
Viertelfinale
Franziska/Solja - Mattias Falck/Matilda Ekholm SWE 3:0 (6,9,11)
Filus/Han - Ovidiu Ionescu/Bernadette Szocs ROU 3:1 (4,9,-4,11)

 

Ergebnisse, Ansetzungen sowie Statements der Spielerinnen und Spieler in der Meldung "EM 2018 aktuell"

Das deutsche Aufgebot für die EM in Alicante in der Übersicht

Herren

  • Timo Boll (Verein: Borussia Düsseldorf, Weltrangliste: 4)
  • Dimitrij Ovtcharov (Fakel Gazprom Orenburg (Russland), 5)
  • Patrick Franziska (1. FC Saarbrücken TT, 16)
  • Ruwen Filus (RhönSprudel Fulda-Maberzell, 19)
  • Ricardo Walther (ASV Grünwettersbach, 46)
  • Benedikt Duda (TTC Schwalbe Bergneustadt, 50)

Einzel: Boll, Ovtcharov, Franziska, Walther, Duda
Doppel: Franziska/Jonathan Groth DEN, Filus/Walther

Damen

  • Han Ying (Verein: KTS Zamek Tarnobrzeg (Polen), Weltrangliste: 39)
  • Sabine Winter (SV DJK Kolbermoor, 46)
  • Petrissa Solja (TSV Langstadt, 49)
  • Nina Mittelham (ttc berlin eastside, 54)
  • Kristin Lang (SV DJK Kolbermoor, 139)

Einzel: Han, Winter, Solja, Mittelham, Lang
Doppel: Solja/Winter, Lang/Mittelham

Gemischtes Doppel: Filus/Han, Franziska/Solja

Betreuer
Sportliche Leitung: Richard Prause (Sportdirektor)

Trainer 
Jörg Roßkopf (Herren-Bundestrainer), Lars Hielscher (Assistenztrainer Herren), Jie Schöpp (Damen-Bundestrainerin), Wan Guohui (Assistent der Damen-Bundestrainerin)

Medizinische Abteilung
Annette Zischka, Peter Heckert (Olympiastützpunkt Hessen in Frankfurt am Main)
Thomas Garn (Teamarzt)

Schiedsrichter
Referee/Evaluation: Jörg Baumgart (Bickenbach)
Schiedsrichter: Anja Gersdorf, Stephan Lödige, Ana Beja-Pütz, Roman Fieger

EM-Titelverteidiger: Sieger von Budapest 2016

  • Herren-Einzel: Emmanuel Lebesson FRA
  • Damen-Einzel: Hu Melek TUR
  • Herren-Doppel: Patrick Franziska/Jonathan Groth GER/DEN
  • Damen-Doppel: Kristin Lang/Sabine Winter GER
  • Mixed: Joao Monteiro/Daniela Dodean-Monteiro POR/ROM
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