Die Golden Girls von Baku 2015 wollen ihren Titel verteidigen (Foto: Schillings)
Der DTTB will bei den 2. Europaspielen in Minsk die Direkt-Tickets für die Olympischen Spiele lösen

Europaspiele: Fünf Eisen im Feuer

MS 20.06.2019

Frankfurt/Main. Am Donnerstagabend hebt Flug LH 1488 am Frankfurter Flughafen in Richtung Minsk ab. An Bord die deutschen Tischtennis-Nationalmannschaften der Damen und Herren, ausgestattet mit einer klaren Mission für die zwei Tage später beginnenden Tischtennis-Wettbewerbe bei den 2. Europaspielen in Weißrusslands Hauptstadt: das frühzeitige Lösen der Tickets für die Olympischen Spiele in Tokio 2020.

Prause hofft auf frühe Planungssicherheit

Nach dem Auftakt vor vier Jahren in Baku (Aserbaidschan), als Deutschland zwei von vier Goldmedaillen (Damen-Mannschaft, Dimitrij Ovtcharov) gewann, wird auch die zweite Auflage der European Games prominent besetzt sein. Das hohe Interesse der besten Europäer für das Turnier, das nur zehn Wochen vor der Team-EM in Nantes über die Bühne geht, hat einen handfesten Grund: In Minsk können die Sieger der fünf Konkurrenzen Herren-Mannschaft, Damen-Mannschaft, Herren-Einzel, Damen-Einzel und Gemischtes Doppel 13 Monate vor dem Startschuss zu den Olympischen Spielen bereits die Tickets für Tokio lösen, im Einzel auch noch zusätzlich die Zweit- und Drittplatzierten. Die Gewinner der Teamwettbewerbe können zudem zwei Spieler für die Einzelwettbewerbe benennen und umgehen so den langen Weg über die kontinentalen Qualifikationsturniere im Winter und Frühjahr 2020. DTTB-Sportdirektor Richard Prause: „Es ist unser erklärtes Ziel, in Minsk unsere Olympia-Tickets zu lösen. Das würde uns viele Termine ersparen und früh Planungssicherheit bringen.“

Fünf Eisen im Feuer, aber keine Selbstläufer

Deutschland hat in allen fünf Konkurrenzen Eisen ins Feuer. Im Einzel zählen Timo Boll (1) und Titelverteidiger Dimitrij Ovtcharov (3) bei den Herren zu den Topfavoriten. Bei den Damen ist Europe-Top-16-Siegerin Petrissa Solja an Position vier gesetzt, und auch das an 13 notierte Abwehrass Han Ying darf sich gute Chancen ausrechnen. Im Gemischten Doppel wollen die an Drei gesetzten WM-Dritten Patrick Franziska/Petrissa Solja ihr Olympia-Ticket lösen.

Noch heißer begehrt ist aus den bereits genannten Gründen der Titel in den Teamwettbewerben, in denen jeweils zwölf Konkurrenten an den Start gehen. Die Gewinnernationen ersparen sich und ihren Topstars den Umweg über die europäischen Qualifikationsturniere Anfang des Jahres 2020. Beide deutschen Mannschaften, die ab 27. Juni im Viertelfinale in das Turnier eingreifen, sind in Minsk die Topgesetzten. Nochmals DTTB-Sportdirektor Richard Prause: „Wir streben mit beiden Teams die direkte Olympia-Qualifikation an. Das wird aber kein Selbstläufer, denn die Konkurrenz ist auch sehr spielstark. Bei den Herren stellt der WM-Dritte Schweden mit dem amtierenden Vizeweltmeister Mattias Falck einen sehr starken Konkurrenten, auch Österreich, Großbritannien und Frankreich mit einem starken Gauzy sind zu beachten. Bei den Damen können neben Europameister Rumänien auch Österreich, Ungarn und Polen bei der Titelvergabe ein Wort mitreden.“ 2015 in Aserbaidschan holte bei den Damen der olympische Silbermedaillengewinner Deutschland (Han Ying, Petrissa Solja, Shan Xiaona) den Titel, bei den Herren siegte Portugal. Deutschland, bei dem Timo Boll im Turnierverlauf erkrankte, wurde Vierter.

Roßkopf: „Wollen uns in allen drei Disziplinen qualifizieren“

Herren-Bundestrainer Jörg Roßkopf, der bis wenige Tage vor dem Abflug Timo Boll, Patrick Franziska und Ersatzmann Ricardo Walther in Höchst im Odenwald auf die European Games vorbereitete, während sich Dimitrij Ovtcharov den Feinschliff bei den Japan Open in Sapporo holte, hat klare Ziele für Minsk ausgegeben: „Wir wollen uns in allen drei Disziplinen – also Mannschaft, Einzel und Mixed - für Tokio qualifizieren. Bei solchen Qualifikationsturnieren, und dazu zähle ich auch die European Games, ist aber immer vieles möglich. Der Druck bei diesen wichtigen Turnieren mit K.-o.-Runden ist extrem groß.“ Seine für die Damen verantwortliche Kollegin Jie Schöpp hofft ebenfalls auf die direkten Fahrkarten für Tokio: „Petrissa Solja, Han Ying und Nina Mittelham sowie Ersatzfrau Shan Xiaona sind fit und haben gut trainiert. Unser erstrangiges Ziel ist natürlich die Titelverteidigung mit der Mannschaft, die gleichbedeutend mit den olympischen Startplätzen für Team und Einzel wäre. Auch im Mixed und Einzelturnier gehen wir mit Chancen an den Start.“

Erst Einzel und Mixed, dann die Teamwettbewerbe

Die Entscheidung in den Teamwettbewerben fällt allerdings erst an den letzten drei Turniertagen vom 27. bis zum 29. Juni. Zuvor laufen in Minsk vom 22. bis 26. Juni die Einzelkonkurrenzen mit jeweils 52 Startern und der Mixed-Wettbewerb mit insgesamt 16 Duos. Der Samstag ist für Deutschland noch spielfrei, am Sonntag greifen die direkt in die Runde der besten 32 gesetzten DTTB-Asse erstmals im Einzel ein, zuvor steht am Vormittag mit dem Achtelfinale der Auftakt im Gemischten Doppel an. Die Auslosungen für alle Konkurrenzen erfolgen am Freitagvormittag.

Titelverteidiger Dimitrij Ovtcharov ist diesmal hinter Timo Boll und dem Schweden Mattias Falck sowie vor dem Engländer Liam Pitchford und Lokalmatador Vladimir Samsonov die Nummer drei der Setzungsliste. Ovtcharov will seinen Titel zwar verteidigen, sein Hauptaugenmerk liegt aber auf der Mannschaft: „Das Team hat absolute Priorität, um mit einem Schlag alle Olympia-Plätze vollzumachen, dann hätte auch keiner von uns mehr Stress mit den vielen Qualifikationsturnieren. Klar, dass ich auch wieder bei der Titelvergabe im Einzel ein Wörtchen mitreden möchte. Ich habe dort Chancen, so wie einige andere auch.“

Bolls Motivation ist das Olympia-Ticket

Topgesetzt ist der Weltranglistensechste Timo Boll, der seine Chancen nicht zuletzt auch von seiner Gesundheit abhängig macht: „Meine Form war bei den letzten Turnieren in Asien solide. Für Minsk hoffe ich vor allem, dass ich gesund bleibe. Das ist bei meinem Immunsystem zurzeit nicht so selbstverständlich. Die Chance, das Olympiaticket im Einzel zu lösen, ist dadurch erhöht, dass es gegenüber Baku jetzt drei Plätze für Tokio gibt. Es ist es aber immer noch keine leichte Aufgabe.“ Wie Ovtcharov legt auch Boll den Fokus auf den Teamwettbewerb: „Es wäre schon schön, wenn wir die Chance ergreifen und uns direkt im ersten Anlauf qualifizieren könnten. Wir sind alle schon ein bisschen müde; die Saison ist schon ziemlich lang. Aber fürs Olympia-Ticket lohnt es sich, sich zusammenzureißen. Das ist die große Motivation zur Teilnahme an den European Games.“

Solja kann drei Medaillen gewinnen

Als einzige Athletin aus dem deutschen Aufgebot könnte Petrissa Solja mit drei Medaillen aus Minsk zurückkehren. Mit der Mannschaft ist die Langstädterin an Position eins, im Einzel an vier und im Gemischten Doppel an drei gesetzt. Nach einer Grippe vor wenigen Wochen reist die zweimalige WM-Bronzemedaillengewinnerin im Mixed topfit und hoch motiviert nach Weißrussland: „Die Absage für die China-Reise war richtig, dadurch konnte ich mich gut erholen. Es ist natürlich schön, die Chance zu haben, bei den Europaspielen drei Medaillen zu gewinnen. Aber ich beschäftige mich damit nicht und schaue nur von Spiel zu Spiel. Einzel, Doppel und Mixed in der kurzen Zeit sind ein straffes Programm. Aber ich bin optimistisch, dass Deutschland in Minsk ganz gut abschneiden wird.“ In der Setzungsliste im Einzel nehmen Bernadette Szocs (Rumänien), Sofia Polcanova (Österreich) und Matilda Ekholm (Schweden) die Plätze vor der deutschen Europe-Top-16-Siegerin ein.

Ihr Mixed-Partner Patrick Franziska will unbedingt den Titel gewinnen und damit das Olympia-Ticket buchen: „Wenn wir so spielen wie bei der WM haben wir auch eine gute Chance, das Turnier zu gewinnen. Das Olympia-Ticket ist jedenfalls unser Ziel. Ich habe mich auf die European Games in den beiden letzten Wochen zusammen mit Timo in der Heimat im Odenwald vorbereitet. Das war noch einmal ganz schön, zuhause etwas zur Ruhe zu kommen.“

Boll und Solja führen deutsches Aufgebot an

Timo Boll (Düsseldorf) und Petrissa Solja (Langstadt) führen das deutsche Aufgebot bei den European Games in Minsk (21. bis 30. Juni) an. Der Rekord-Europameister und die zweifache WM-Dritte im Gemischten Doppel gehen mit Dimitrij Ovtcharov (Orenburg/Russland) und Patrick Franziska (Saarbrücken) bzw. Han Ying (Tarnobrzeg/Polen) und Nina Mittelham (Berlin) in den Mannschaftswettbewerben bei den 2. Europaspielen in Weißrusslands Hauptstadt an den Start. Boll und Ovtcharov sowie Solja und Han sind außerdem für den Einzelwettbewerb vorgesehen. Die Weltranglisten-24., Solja, startet zusätzlich an der Seite von Patrick Franziska im Gemischten Doppel. Als Ersatzleute reisen der Grünwettersbacher Ricardo Walther und Berlins Nummer eins, Shan Xiaona, mit nach Minsk. Sie würden bei kurzfristigen Ausfällen in den Mannschaftswettbewerben nachrücken.

Olympia-Qualifikationen in vier Sportarten

Das European Games Team Deutschland des DOSB startet in Minsk in den Sportarten Badminton, Basketball (3x3), Bogenschießen, Boxen, Judo, Kanu-Rennsport, Karate, Leichtathletik, Straßen-Radsport, Ringen, Sambo, Schießen und Tischtennis. In vier Sportarten werden Qualifikationswettkämpfe für Tokio ausgetragen: neben Tischtennis auch in Bogenschießen, Karate sowie Schießen mit Gewehr, Flinte und Pistole. Bei den Kanuten sind die Gewinner der European Games gleichzeitig die Europameister.

Die Tischtennis-Wettbewerbe bei den European Games finden vom 22. bis 29. Juni statt und beginnen mit den Individual-Konkurrenzen. Insgesamt sind 15 Sportarten bei den Europaspielen vertreten, an den 50 Nationen und mehr als 4.000 Athletinnen und Athleten teilnehmen. Die 2019er-Auflage der European Games wird live im frei empfangbaren Fernsehen auf Sport1 übertragen.

 

 

Das deutsche Aufgebot

Herren
Timo Boll (Weltrangliste: 6, Borussia Düsseldorf)
Dimitrij Ovtcharov (Nr. 12, Fakel Gazprom Orenburg/Russland)
Patrick Franziska (Nr. 16, 1. FC Saarbrücken TT)
Ersatz für den Team-Wettbewerb: Ricardo Walther (Nr. 38, ASV Grünwettersbach)

Damen
Petrissa Solja (Weltrangliste: 26, TSV 1909 Langstadt)
Han Ying (Nr. 45, KTS Zamek Tarnobrzeg/Polen)
Nina Mittelham (Nr. 50, ttc berlin eastside)
Ersatz für den Team-Wettbewerb: Shan Xiaona (Nr. 165, ttc berlin eastside)

Trainer
Jörg Roßkopf (Herren-Bundestrainer)
Jie Schöpp (Damen-Bundestrainerin)
Lars Hielscher (Assistenztrainer)

Delegationsleiter
Richard Prause (Sportdirektor)

Medizinische Abteilung
Peter Heckert (Physiotherapeut, OSP Hessen)
Dr. Antonius Kass (Mannschaftsarzt)

Links

 

Der Zeitplan

Freitag, 21. Juni
Auslosung
ab 10 Uhr (deutscher Zeit)
Samstag, 22. Juni
Damen- und Herren-Einzel, 1. und 2. Runde
ab 9 Uhr (ohne deutsche Beteiligung)

Sonntag, 23. Juni
Gemischtes Doppel, Achtelfinale
9 Uhr/9.45 Uhr (mit Patrick Franziska/Petrissa Solja)
Damen-Einzel, 3. Runde (beste 32)
12 / 13 / 14 / 15 Uhr (mit Petrissa Solja, Han Ying)
Herren-Einzel, 3. Runde (beste 32)
16 / 17 / 18 / 19 Uhr (mit Timo Boll, Dimitrij Ovtcharov)

Montag, 24. Juni
Gemischtes Doppel, Viertelfinale
9 Uhr/9.45 Uhr
Damen-Einzel, Achtelfinale
12 / 13 / 14 / 15 Uhr
Herren-Einzel, Achtelfinale
16 / 17 / 18 / 19 Uhr

Dienstag, 25. Juni
Gemischtes Doppel, Halbfinale
9 Uhr/9.45 Uhr
Damen-Einzel, Viertelfinale
12 / 13 Uhr
Herren-Einzel, Viertelfinale
14 / 15 Uhr
Gemischtes Doppel, Spiel um Bronze
17 Uhr
Gemischtes Doppel, Finale
18 Uhr
Siegerehrung
anschließend, ca. 19 Uhr

Mittwoch, 26. Juni
Damen-Einzel, Halbfinale
9 / 10 Uhr
Herren-Einzel, Halbfinale
11 / 12 Uhr
Damen-Einzel, Spiel um Bronze
15 Uhr
Herren-Einzel, Spiel um Bronze
16 Uhr
Damen-Einzel, Finale
17 Uhr
Herren-Einzel, Finale
18 Uhr
Siegerehrung
anschließend, ca. 19 Uhr

Donnerstag, 27. Juni
Damen- / Herren-Mannschaft, Achtelfinale
9 / 12 Uhr (ohne deutsche Beteiligung)
Damen-Mannschaft, Viertelfinale
15 Uhr (mit Deutschland)
Herren-Mannschaft, Viertelfinale
18 Uhr (mit Deutschland)

Freitag. 28. Juni
Damen-Mannschaft, Halbfinale
9 / 12 Uhr
Herren-Mannschaft, Halbfinale
15 / 18 Uhr

Samstag, 29. Juni
Damen-Mannschaft, Spiel um Bronze
9 Uhr
Damen-Mannschaft, Finale
12 Uhr
Siegerehrung
anschließend, ca. 15 Uhr
Herren-Mannschaft, Spiel um Bronze
16 Uhr
Herren-Mannschaft, Finale
19 Uhr
Siegerehrung
anschließend, ca. 22 Uhr

 

Die Setzungslisten

Herren-Einzel

1 Timo Boll (Deutschland), 2 Mattias Falck (Schweden), 3 Dimitrij Ovtcharov (Deutschland), 4 Liam Pitchford (England), 5 Vladimir Samsonov (Weißrussland), 6 Simon Gauzy (Frankreich), 7 Kristian Karlsson (Schweden), 8 Daniel Habesohn (Österreich), 9 Emmanuel Lebesson (Frankreich), 10 Jonathan Groth (Dänemark), 11 Marcos Freitas (Portugal), 12 Tomislav Pucar (Kroatien), 13 Tiago Apolonia (Portugal), 14 Cedric Nuytinck (Belgien), 15 Darko Jorgic (Slowenien), 16 Alvaro Robles Martinez (Spanien)

Damen-Einzel

1 Bernadette Szocs (Rumänien), 2 Sofia Polcanova (Österreich), 3 Matilda Ekholm (Schweden), 4 Petrissa Solja (Deutschland), 5 Elizabeta Samara (Rumänien), 6 Georgina Pota (Ungarn), 7 Li Jie (Niederlande), 8 Fu Yu (Portugal), 9 Britt Eerland (Niederlande), 10 Margaryta Pesotska (Ukraine), 11 Barbora Balazova (Slowakei), 12 Polina Mikhailova (Russland), 13 Han Ying (Deutschland), 14 Li Qian (Polen), 15 Ni Xia Lian (Luxemburg), 16 Hana Matelova (Tschechien)

Gemischtes Doppel

1 Lubomir Pistej/Barbora Balazova (Slowakei), 2 Stefan Fegerl/Sofia Polcanova (Österreich), 3 Patrick Franziska/Petrissa Solja (Deutschland), 4 Tristan Flore/Laura Gasnier (Frankreich), 5 Adam Szudi/Szandra Pergel (Ungarn), 6 Ovidiu Ionescu/Bernadette Szocs (Rumänien), 7 Alvaro Robles Martinez/Galia Dvorak (Spanien), 8 Laurens Tromer/Britt Eerland (Niederlande), 9 Aleksandr Shibaev/Polina Mikhailova (Russland), 10 Mattias Falck/Matilda Ekholm (Schweden), 11 Aleksandar Karakasevic/Izabel Lupulesku (Serbien), 12 Niagol Stoyanov/Giorgia Piccolin (Italien), 13 Cedric Nuytinck/Lisa Lung (Belgien), 13 Jakub Dyjas/Natalia Partyka (Polen), 15 Luka Mladenovic/Ni Xialian (Luxemburg), 16 Pavel Platonov/Nadezhda Bogdanova (Weißrussland)

Damen-Mannschaft

1 Deutschland, 2 Rumänien, 3 Ungarn, 4 Österreich, 5 Holland, 6 Ukraine, 7 Polen, 8 Spanien, 8 Luxemburg, 8 Russland, 11 Schweden, 12 Weißrussland

Herren-Mannschaft

1 Deutschland, 2 Schweden. 3 Österreich, 4 Großbritannien, 5 Frankreich, 6 Slowenien, 7 Kroatien, 8 Weißrussland, 9 Portugal, 10 Belgien, 11 Rumänien, 12 Dänemark

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