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Immer da fürs Team: Fanbo mit Ricardo Walther (Foto: Annette Zischka)
Teil 4: Einspielen, anfeuern und sich jederzeit für einen Einsatz bereithalten. Ein weiterer Blick hinter die Kulissen bei der Team-WM

Fanbos WM-Tagebuch: Nach dem Kasachstan-Spiel ab in die Trainingshalle

Fanbo Meng 30.09.2022

Chengdu. Spiel eins für Deutschlands Herren bei dieser Team-WM, und zumindest einer war am Freitag, 30. September, besonders nervös. Fanbo Meng spendiert einen weiteren Blick hinter die Kulissen von Chengdu. Teil vier des WM-Tagebuchs, das er im Wechsel mit Annett Kaufmann führt.

Ein klares 3:0

"Das Spiel gegen Kasachstan war ein klares 3:0, das kann man nicht anders sagen. Bennes Match war am Anfang etwas kritischer. Er lag mit 0:1 und 0:4 hinten und hat das noch souverän gedreht. Bei Dang und Ric war es am Ende ein Selbstläufer. Es war jeweils abhängig von der Tagesform, ob ihre Spiele 3:0 oder 3:1 ausgehen.

Man hat ein bisschen gemerkt, dass Benne etwas nervöser war als die anderen beiden, weil er das vermeintlich schwerere Match hatte und unbedingt das Break machen sollte. Aber ansonsten waren wir doch recht ruhig und haben es sourvän runtergespielt.

Einspielen, anfeuern, bereithalten

Meine Aufgaben in dem Match heute waren, die Jungs einzuspielen, vorzubereiten und lautstark zu unterstützen. Wir müssen auf der Bank das Klatschen für Rossi übernehmen, der das mit seinem gebrochenen Daumen nicht so gut kann. Mal sehen, was meine Aufgaben in den nächsten Spielen sein werden. Ich bin gespannt.

Gestern Abend hatten wir die Teambesprechung, wie wir aufstellen. Danach habe ich, wenn ich ehrlich bin, nichts großartig Besonderes gemacht: ein bisschen vorbereitet fürs Spiel, ein bisschen gedehnt. Da unterscheidet sich die Team-WM bisher nicht von anderen Mannschaftswettkämpfen. Aber das war heute erst das erste Match und ein paar kommen ja noch.

Nach dem Spiel gegen Kasachstan habe ich mit Lars eine Dreiviertelstunde trainiert, um mich ein bisschen auszupowern und den Ball etwas länger zu spüren als in den doch relativ kurzen Einspielzeiten mit den Jungs. Jeder von uns muss schließlich jederzeit für einen Einsatz bereit sein. Heute Abend haben wir alle einen Termin im Kraftraum unseres Hotels.

Nebenjobs in Chengdu? Vielleicht bald!

Ein Einstiegsritual gab es für mich bislang nicht. Mir wurde erzählt, dass einige Nationalspieler beim Essen nach ihrem ersten Länderspiel singen mussten ...

Auch die Nebenjobs für mich hier halten sich stark in Grenzen. Benne hat bei Olympia in Tokio ja unter anderem den Wäschedienst für das Team übernommen. Ich habe als Debütant von den Jungs bisher noch keine Aufgaben bekommen. Mal sehen, ob noch was kommt."

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