Hugo Calderano (Foto: Schaal)
Wer folgt am 5. Januar 2019 auf Seriensieger Borussia Düsseldorf?

Final Four 2019: Die große Chance

TTBL Sport GmbH 31.12.2018

Fulda/Neu-Ulm. Im Liebherr Pokal-Finale 2018/19 stehen sich am 5. Januar die vier besten Mannschaften des Wettbewerbs gegenüber und kämpfen in der ratiopharm arena Ulm/Neu-Ulm um den Deutschen Tischtennis-Pokal. Der Titelhunger der Teams ist in Abwesenheit des Titelverteidigers und Seriensiegers Borussia Düsseldorf größer denn je – nicht nur bei den TTF Liebherr Ochsenhausen.

Die Gemengelage vor dem Liebherr Pokal-Finale 2018/19 am kommenden Samstag? Bastian Steger bringt sie auf den Punkt: „Ochsenhausen ist mit Sicherheit der große Titelfavorit und es wird extrem schwer, sie zu schlagen. Aber das Final Four ist trotzdem eine Chance für alle Mannschaften, sich einen Titel zu holen.“ Und so schielt ohne den ausgeschiedenen Titelverteidiger Borussia Düsseldorf neben Lokalmatador TTF Liebherr Ochsenhausen auch Stegers SV Werder Bremen auf den Pokalsieg.

Denn zu feiern gab es für die von Cristian Tamas trainierten Norddeutschen in dieser Saison noch nicht allzu viel. Nach dem 14. Spieltag in der Tischtennis Bundesliga (TTBL) liegt Bremen nur auf Tabellenplatz zehn und damit weit hinter den eigenen Erwartungen zurück. Ein Highlight wie das Final Four 2019 im Hexenkessel der ratiopharm arena Ulm/Neu-Ulm kommt da gerade recht.

Generalprobe geht an den ASV

Das gilt auch für Bremens Halbfinalgegner. Denn der ASV Grünwettersbach spielte in der Liga bislang ebenfalls unter seinen Möglichkeiten, sorgte mit dem Viertelfinalerfolg gegen Titelverteidiger Düsseldorf allerdings für die Pokal-Sensation schlechthin. Mit Blick auf das Final-Four-Turnier ist sich Spitzenspieler Ricardo Walther daher sicher: „Am 5. Januar ist alles möglich. Wir haben Düsseldorf aus dem Pokal geworfen und wissen, dass wir an einem guten Tag jeden schlagen können.“ Auch Halbfinalgegner Bremen, dem die Badener am 14. Spieltag keine Chance ließen und so für eine gelungene Generalprobe sorgten. „Jetzt können wir am Samstag mit etwas mehr Selbstvertrauen ins Spiel gehen“, sagt Walther und macht keinen Hehl aus seinen Ambitionen: „Ich fahre nach Neu-Ulm, um den Titel zu gewinnen!“

Deutlicher verteilt sind die Rollen im Parallelspiel, in dem der TTC Zugbrücke Grenzau auf den favorisierten TTBL-Spitzenreiter Ochsenhausen trifft. Die Oberschwaben um Hugo Calderano mussten sich in dieser Saison erst zweimal geschlagen geben und untermauerten jüngst mit einem eindrucksvollen 3:0-Erfolg gegen den Post SV Mühlhausen ihre Titelambitionen. „Unser größter Vorteil ist unser gutes Grundlevel“, weiß Calderano, der in der Weltrangliste seit Monaten in den Top 10 zu finden ist. „Dazu kommt unser Teamspirit. Wir sind alle heiß darauf, gemeinsam für unseren ersten Titel zu kämpfen.“

Calderano warnt vor Grenzau

Trotz allem will der Brasilianer, der auch die portugiesische Staatsbürgerschaft besitzt, den Halbfinalgegner nicht unterschätzen: „Grenzau ist gefährlich und kann in wichtigen Momenten sehr gut spielen. Das haben sie in dieser Saison schon häufiger bewiesen.“ Aus diesem Grund sieht Calderanos Gegenüber Kirill Gerassimenko sein Team im Halbfinale auch nicht zwingend in der Außenseiterrolle: „Es ist Sport, und im Sport kann immer viel passieren.“ Das bewies Grenzau zuletzt im Viertelfinale, als die Mannschaft von Trainer Dirk Wagner überraschend den Vize-Pokalsieger 1. FC Saarbrücken TT aus dem Wettbewerb warf – und Gerassimenko vom Titel träumen lässt: „Mein Traum ist es, das Finale zu gewinnen und den Pokal zurück nach Grenzau zu holen.“ Dort war der ‚Pott‘ zuletzt im Jahr 2006.

Wohin er in diesem Jahr geht, entscheidet sich am 5. Januar 2019, wenn ab 11 Uhr die beiden Halbfinalspiele des Turniers ausgetragen werden. Im Anschluss findet auf dem Center-Court das große Finale statt. Zuschauereinlass in die ratiopharm arena ist ab 9.30 Uhr.

Für alle, die nicht vor Ort dabei sein können, werden sämtliche Begegnungen des Final Four 2019 live, in HD, aus mehreren Kameraperspektiven und mit Kommentator im TTBL-TV und auf Tischtennis-Deutschland.TV übertragen.

Jetzt Tickets sichern

Einige wenige Tickets sind noch verfügbar. Schnell zugreifen und dabei sein, wenn am 5. Januar 2019 vor tausenden Zuschauern in der ratiopharm arena Ulm/Neu-Ulm der Deutsche Pokalsieger 2018/19 gekürt wird.

Sitzplatzgenaue Bestellungen sind im Online-Ticketshop, telefonisch unter 0180 – 60 50 400 (0,20 €/Anruf inkl. MwSt. aus den Festnetzen, max. 0,60 €/Anruf inkl. MwSt. aus den Mobilfunknetzen) oder an allen bekannten Vorverkaufsstellen möglich.

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