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ITTF-Präsident Thomas Weikert (Foto: ms)

ITTF-Präsident Thomas Weikert kandidiert bei der WM 2017 in Düsseldorf für die Fortsetzung seiner Amtszeit

ms 02.10.2016

Saarbrücken. ITTF-Präsident Thomas Weikert wird während der LIEBHERR WM 2017 in Düsseldorf (29. Mai bis 5. Juni) erstmals direkt für das oberste Amt an der Spitze des Weltverbandes kandidieren. Am Rande des World Cups in Saarbrücken erklärte der Limburger Rechtsanwalt, dass er der International Table Tennis Federation (ITTF) für weitere vier Jahre vorstehen möchte. Weikert hatte am 1. September 2014 das Präsidentenamt des zurückgetretenen Adham Sharara kommissarisch übernommen. Das Präsidium der ITTF wird am 31. Mai 2017 bei der jährlichen Vollversammlung der ITTF-Mitgliedsnationen, dem Annual General Meeting (AGM), gewählt.

„Der LIEBHERR Men’s World Cup findet dieses Jahr in Saarbrücken statt und die WM 2017 in Düsseldorf: Da ist es für mich als deutscher ITTF-Präsident eine willkommene Gelegenheit, hier im Saarland meine Präsidentschaftskandidatur für 2017 bekanntzugeben“, erklärt Weikert, der am 1. September 2014 als damaliger Stellvertreter von Adham Sharara absprache- und satzungsgemäß in das Amt des ITTF-Präsidenten gerückt war. Der Kanadier, mittlerweile ITTF-Ehrenpräsident und AGM-Vorsitzender, war 2013 in Paris ursprünglich für die normale Amtszeit von vier Jahren gewählt worden, legte aber im Herbst 2014 sein Amt an der Spitze des Weltverbands auf eigenen Wunsch nieder.

„2014 war keine Wahl nötig, um die Verantwortung als Präsident zu übernehmen. Ich freue mich, dass ich mich 2017 in Düsseldorf jetzt auch erstmals dem Votum der Delegierten stellen kann“, erläutert der ehemalige Bundesligaspieler Weikert.

Diese fünf Kernthemen hat Weikert für den Fall seiner Wahl in Düsseldorf bereits auf seiner Agenda:

- TTX

Die in Rio de Janeiro bei den Olympischen Spielen vorgestellte, neu designte Tischtennis-Lifestyle-Variante „TTX – Anytime – Anywhere -Anyhow“ als weltweite Ergänzung zum Breiten- und Wettkampfsport soll nun global ausgebaut und gefördert werden. Ziel ist die Gewinnung neuer Fans und Aktiver für den Tischtennissport. TTX kann „Jederzeit – Überall – Irgendwie“, auch Outdoor, betrieben werden.

- TT Marketing

Die ITTF wird sich in der Zukunft noch intensiver um die Vermarktung des Tischtennissports bemühen. Dies schließt sowohl die Zusammenarbeit mit dem derzeitigen Rechtevermarkter TMS als auch den Ausbau einer eigenen ITTF-Marketingabteilung sowie die Zusammenarbeit mit neuen Marketingpartnern ein.

- One World - One Game - One Level

„One World - One Game - One Level“ beschreibt die weitere Implementierung und den Ausbau von bestehenden Förderprogrammen der ITTF. Dazu gehören: Einerseits mittels verbandsseitiger Entwicklungshilfe den Tischtennissport in den „kleinen“ Nationen weiter auf- und auszubauen, andererseits die Förderung von Trainingsprogrammen auf höchstem Level, um das Niveau auch der Spitze auf eine noch breitere Basis zu heben. Bereits initiiert ist das gemeinsame Projekt Chinas und der ITTF „Made by China“, das dank großer Unterstützung der spielstärksten Nation der ITTF die Qualität und die Quantität der internationalen Stars verbessern helfen und damit für noch mehr spannenden Wettbewerb sorgen soll.

- TT Digital

Über neue Plattformen und eine noch bessere Vernetzung in den digitalen Medien will die ITTF eine noch größere Fan-Sportart-Bindung erreichen und zusätzliche Absatzmärkte erschließen.

- TT Future

Die ITTF ist unentwegt bemüht, den Tischtennissport für Spieler, Zuschauer und Medien attraktiv zu halten bzw. noch attraktiver zu gestalten. Aktuelle Stichworte hierzu sind Spielgeschwindigkeit, Spiellänge, TV-Übertragungen. In Zusammenarbeit mit entsprechenden Experten sollen z.B. Themen wie Netzhöhe, kürzere Satzentscheidungen, Darstellungswinkel der Fernsehkameras diskutiert und auf den Prüfstand gestellt werden.

Der 54-jährige Fachanwalt für Familienrecht und Sportrechtsexperte sagt: „Wir benötigen in den nächsten vier Jahren wichtige und notwendige Weichenstellungen in unserer Sportart. Mein Ziel ist es, die sehr gute Position des Tischtennissports innerhalb der olympischen Sportarten nicht nur zu festigen, sondern weiter auszubauen.“

 

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