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Stolze Europameister im Mixed: Annett Kaufmann/Iulian Chirita (Foto: Först)
Der DTTB kann noch viermal Bronze in Gold oder Silber verwandeln

JEM: Gold im Mixed für Annett Kaufmann / Vier weitere Medaillen am Freitag

MS 14.07.2022

Belgrad/Frankfurt. Bei den 64. Jugend-Europameisterschaften in Belgrad fügt Deutschland seinem Medaillenkonto fünf weitere Medaillen hinzu. Zusätzlich zu Bronze in den Teamwettbewerben gewann heute am Abend Annett Kaufmann zusammen mit ihrem rumänischen Partner Chirita die Goldmedaille in der Mixed-Konkurrenz. Außerdem kämpfen am morgigen Abschlusstag im Einzel Annett Kaufmann (U19) und Josephine Neumann (U15) sowie im Doppel Mia Griesel/Lea Lachenmayer (U19) und Neumann/Koharu Itagaki (U15) darum, ihren bereits sicheren Bronzemedaillen den Anstrich von Gold oder Silber zu verleihen.

Fünfte Goldmedaille für Annett Kaufmann

Annett Kaufmann hat ihrer umfangreichen Sammlung bei Europameisterschaften heute Abend die fünfte Goldmedaille hinzugefügt. An der Seite des Rumänen Iulian Chirita gewann die Böblingerin den Mixed-Titel in der U19-Konkurrenz. 2021 hatte Kaufmann im Einzel bei der U21- und der U15-EM triumphiert und außérdem in der Altersklasse U15 Platz eins im Doppel und mit der Mannschaft belegt. Das Duo Kaufmann/Chirita, das im Halbfinale die Titelaspiranten Elena Zaharia/Darius Movileanu (Rumänien) nach Abwehr eines Matchballes besiegte, setzte sich im Endspiel mit ihrer bislang besten Turnierleistung gegen die Polen Wiktoria Wrobel/Milosz Redzimski mit 11:1, 13:11, 6:11 und 11:9 durch. Annett Kaufmann, die auch im Einzel am Freitag noch ein heißes Eisen im Feuer hat, strahlte nach ihrem fünften EM-Titel: "Ich bin jetzt einfach nur happy. Mir geht es super nach dem Goldmedaillengewinn. Im Spiel war entscheidend, dass wir den ganz engen zweiten Satz gewonnen haben!" Iulian Chirita freute sich ebenfalls: "Wir hatten vor der EM ja noch nie zusammengespielt. Wir haben aber von Spiel zu Spiel besser harmoniert, Wir wollten Gold holen und das hat geklappt, das freut mich sehr."

U15 Einzel: Zwölfjährige Josi Neumann hat Bronze sicher / Unglückliche Eireen Kalaitzidou

Um das außergewöhnliche Talent von Josephina Neumann weiß inzwischen jeder. Dass die Zwölfjährige bereits bei den Europameisterschaften 2022 im Einzel unter den vier Medaillengewinnerinnen der U15-Konkurrenz zu finden sein würde, war indes nicht zu erwarten. Nach einem vorausgegangenen 4:1 über die Polin Natalia Gaworska überließ die von Langstadt nach Berlin wechselnde Hessin im Viertelfinale der Ungarin Kendra Molnar keinen Satzgewinn und durfte ihre erste EM-Medaille im Einzel bejubeln: "Ich hatte mich vorher schon gefreut, das Viertelfinale erreicht zu haben. Vor dem Match und zu Beginn war ich sehr aufgeregt und hatte Angst, zu verlieren. Dann hat es aber doch ganz gut geklappt. Ich bin jetzt ganz fröhlich und glücklich über meinen Sieg und kann noch gar nicht so richtig glauben, dass ich wirklich eine Medaille gewonnen habe." Bundestrainerin Jie Schöpp lobte das Talent: "Josi hat sehr gut gespielt. Ich freue mich für sie. Sie wird technisch und mental immer besser, sie spielt auch von Match zu Match cleverer. Sie lernt schnell und kann am Tisch das umsetzen, was sie spielen möchte." Im Kampf um den Einzug in das Endspiel steht Neumann am Freitag etwas überraschend Lilou Massart gegenüber. Die starke Belgierin räumte im Viertelfinale die topgesetzte Rumänin Bianca Mei Rosu aus dem Weg. Im Mannschafts-Viertelfinale zwischen Deutschland und Belgien hatte sich das DTTB-Team mit 3:2 durchgesetzt, im Spitzeneinzel hatte Neumann jeodch Massart aber zu einem 3:1-Erfolg gratulieren müssen.

Um ein Haar wäre das bei der EM großartig auftrumpfende U15-Team sogar mit einer zweiten Spielerin im Einzel-Halbfinale vertreten gewesen. Eireen Kailitzidou durfte nach einer 3:0-Satzführung gegen Veronika Polakova schon fast von einer Medaille träumen, doch dann machte die Tschechin gegen die Düsseldorfin Punkt für Punkt und Satz für Satz den Rückstand wett. Bei 9:9 im Entscheidungssatz trennten Kalaitzidou nur noch zwei Punkte vom Triumph, doch kurz darauf bejubelte Polakva mit 11:9 den Erfolg ihrer beeindruckenden Aufholjagd. Zuvor hatte die 15 Jahre alte Kalaitzidou im Achtelfinale mit einem klaren 4:1-Erfolg über die Ukrainerin Olha Ponko ihre starke Form unter Beweis gestellt.

Noah Hersel war in der gleichen Altersklasse der beste Vertreter der deutschen Jungen, verpasste aber den Einzug in die Runde der besten Acht gegen den favorisierten Ungarn Balasz Lei.

U19 Einzel: Annett Kaufmann nicht aufzuhalten / Viertelfinal-Aus für Naomi Pranjkovic

Nach dem Europameisterschafts-Triumphen 2021 in den Altersklassen U15 und U21 greift Annett Kaufmann in ihrem ersten Jugendjahr auch in der Kategorie U19 nach dem Einzeltitel. Die Böblingerin stürmte heute förmlich durch die Runden und überließ selbst der an Position zwei gesetzten Italienerin Nicole Arlia im Viertelfinale keinen Satzgewinn und trifft nun am Freitag im Halbfinale auf die Polin Wiktoria Wrobel. Von ihrer Leistung im Viertelfinale war Perfektionistin Kaufmann aber nicht zu hundert Prozent angetan: "Diesmal bin ich irgendwie nur semi-zufrieden. Alle Sätze waren knapp und es war ein sehr anstrengendes Match. Aber durch meine Taktik konnte ich immer wieder ein paar wichtige Punkte zum Ende gewinnen. Im letzten Satz habe ich nach einer 10:3-Führung noch einmal die Konzentration verloren, so dass es unnötig knapp wurde. Aber ich bin froh, dass ich jetzt im Halbfinale stehe." Zuvor hatte die unorthodox mit kurzen Noppen auf der Vorhand und langen Noppen auf der Rückhand agierende Polin Anna Bryska nicht den Hauch einer Chance gehabt. Die Böblingerin analysierte das Achtelfinalspiel: "Das war ein gutes Match. Am Anfang musste ich etwas auf ihr System einstellen, da sie doch sehr ungewohnt spielt. Das konnte ich dann aber gut umsetzen und habe mich auch zwischendurch von einem Rückstand nicht aus dem Konzept bringen lassen."

Eine ausgesprochen gute Leistung bot am vorletzten Turniertag auch Naomi Pranjkovic, die erst im Viertelfinale der favorisierten Französin Charlotte Lutz in fünf Sätzen unterlag. Zuvor hatte sich die Bayerin aber eindrucksvoll gegen Luciana Mitrofan für die im Mannschafts-Halbfinale gegen Rumänien erlittene Niederlage revanchiert und sich in einer dramatischen Partie mit 11:9 im Entscheidungssatz durchgesetzt. Die Deutsche U18-Meisterin freute sich: "Nach meiner 2:0- und 3:1-Führung bin jeweils etwas nervös geworden, nachdem sie zweimal ihre Taktik geändert hatte und so jeweils ins Spiel zurückfand. Im fünften Satz habe ich es geschafft, dann nach meinem Rückstand wieder lockerer zu werden, das war der Schlüssel zum Sieg. Ich bin jetzt einfach nur glücklich, dass ich das Spiel gewonnen habe." Mit dem Sieg im Achtelfinale hatte die Bayerin allerdings ihr Pulver bei diesem Turnier verschossen. Zwar gewann sie im anschließenden Viertelfinale Charlotte Lutz den dritten Durchgang, die übrigen vier Sätze gingen jedoch an die Favoritin aus Frankreich.

Unglücklich ausgeschieden war zuvor im Achtelfinale Abwehrass Lea Lachenmeyer, die der Polin Wiktoria Wrobel mit 9:11 im Entscheidungssatz unterlag. In der gleichen Runde musste Hannes Hörmann gegen Andrei Istrate ebenfalls mit 3:4 passen. Nach einer 3:1-Satzführung verlor der Hilpoltsteiner die Durchgänge fünf bis sieben allerdings deutlich und kam dem Sieg nicht wirklich nahe.

Mädchen-Doppel: Eine Medaille für die "Alten", eine für die "Küken"

Zweimal darf sich der Deutsche Tischtennis-Bund über Edelmetall im Mädchen-Doppel freuen. In der Altersklasse U19 setzte sich etwas überraschend das harmonische Angriff-Abwehr-Duo Mia Griesel/Lea Lachenmayer gegen die deutsch-rumänische Kombination Annett Kaufmann/Elena Zaharia durch, die mit Titelambitionen in das Rennen um die Medaillen gegangen waren. Mia Griesel sagte nach dem Erfolg: "Wir haben sehr stark gespielt und unsere Taktik gut umsetzen können. Den verlorenen Satz können wir gut akzeptieren, da waren unsere Gegnerinnen einfach besser." Lea Lachenmayer, die sich im Doppel von der hachdünnen Einzel-Niederlage gut erholt zeigte. ergänzte: "Wir haben unser bestes Tischtennis gespielt und jeden Ball getroffen. Unser Time Out im vierten Satz bei 10:7 war sehr wichtig für uns, nachdem die anderen einige Punkte hintereinander gemacht hatten: Wir haben dann noch einmal unsere Taktik etwas geändert, das hat prima funktioniert. Wir sind sehr glücklich, dass wir jetzt eine Medaille sicher haben." Im Halbfinale am Freitag trifft das Duo nun auf die irisch-walisische Kombination Sophie Earley/Anna Hursey.

Auch die erst 12 Jahre alten DTTB-Talente Josephina Neumann und Koharui Itagaki haben im Doppel der U15-Konkurrenz bereits mindestens Bronze sicher. Die DTTB-Küken setzten sich am Nachmittag gegen die Ungarinnen Sophie Barcsai/Nora Dohoczki glatt in drei Sätzen durch und kämpfen nun am Freitagvormittag gegen die Türkinnen Büsra Demir/Aibüke Simsek um den Einzug in das Endspiel.  

 

Links

 

Die Ergebnisse am Donnerstag. 14. Juli

U19, Mixed, Finale
Annett Kaufmann/Iulian Chirita GER/ROU – Wiktoria Wrobel/Milosz Redzimski POL 3:1 (1,13,-6,9)
Halbfinale
Annett Kaufmann/Iulian Chirita GER/ROU – Elena Zaharia/Darius Movileanu ROU 3:2 (-11,4,-7,11,8) 

U19, Mädchen-Einzel, Viertelfinale
Annett Kaufmann - Nicole Arlia ITA 4:0 (10,8,10,9)
Annett Kaufmann: "Diesmal bin ich irgendwie nur semi-zufrieden. Alle Sätze waren knapp und es war ein sehr anstrengendes Match. Aber durch meine Taktik konnte ich immer wieder ein paar wichtige Punkte zum Ende gewinnen. Im letzten Satz habe ich nach einer 10:3-Führung noch einmal die Konzentration verloren, so dass es unnötig knapp wurde. Aber ich bin froh, dass ich jetzt im Halbfinale stehe."
Naomi Pranjkovic - Charlotte Lutz FRA 1:4 (-5,-2,9,-5,-3)
Mädchen-Einzel, Achtelfinale
Annett Kaufmann - Anna Bryska POL 4:0 (8,8,11,5)
Annett Kaufmann: "Ich bin ziemlich zufrieden mit meiner Leistung. Am Anfang musste ich etwas auf ihr System einstellen, da sie mit kurzer Noppe auf der Vorhand und langer Noppe auf der Rückhand doch sehr ungewohnt spielt. Das konnte ich dann aber gut umsetzen und habe mich auch zwischendurch von einem Rückstand nicht aus dem Konzept bringen lassen."
Naomi Pranjkovic - Luciana Mitrofan ROU 4:3 (10,9,-7,9,-1,-4,11)
Naomi Pranjkovic: "Nach meiner 2:0- und 3:1-Führung bin jeweils etwas nervös geworden, nachdem sie zweimal ihre Taktik geändert hatte und so jeweils ins Spiel zurückfand. Im fünften Satz habe ich es geschafft, dann nach meinem Rückstand wieder lockerer zu werden, das war der Schlüssel zum Sieg. Ich bin jetzt einfach nur glücklich, dass ich das Spiel gewonnen habe."
Lea Lachenmayer - Wiktoria Wrobel POL 3:4 (8,-3,-5,6,-5,8,-9)
3. Runde (beste 32)
Naomi Pranjkovic - Alina Vydruchenko UKR 4:1 (9,-11,8,10,4)
Naomi Pranjkovic: "Ich bin echt zufrieden und habe mich im Spielverlauf gesteigert, nachdem ich am Anfang etwas unsicher war und leichte Fehler gemacht habe, das darf man sich auf diesem Niveau nicht erlauben. Ich habe dann meine Taktik, die ich am Anfang nicht so befolgt habe, immer besser angepasst. Ich fand dann immer besser ins Spiel und hatte am Ende auch etwas Gefühl für die Bälle meiner Gegnerin, die von den kurzen Noppen auf der Rückhand kamen."
Lea Lachenmayer - Ainhoa Cristobal ESP 4:0 (6,4,5,6)
Lea Lachenmayer: "Cristobal war heute etwas angeschlagen und ich konnte das Match sehr souverän gewinnen. Ich bin zufrieden mit meiner Leistung. Zwischendurch habe ich auch gut angegriffen und freue mich, im Achtelfinale zu stehen."
Annett Kaufmann - Rebecca Muskantor SWE 4:0 (8,3,5,6)
Annett Kaufmann: "Im ersten Match des Tages war ich vorher schon etwas nervös, das ist ja normal. Aber ich bin sehr zufrieden: Meine Schläge sind gut gekommen, ich habe mich sehr gut bewegt und gut platziert."

U19, Jungen-Einzel, Achtelfinale
Hannes Hörmann - Andrei Istrate ROU 3:4 (9,3,-9,3,-5,-5,-3)
3. Runde (beste 32)
Hannes Hörmann - Mauro Scharrer SUI 4:2 (-8,-12,8,4,6,8)
Tom Schweiger - Darius Movileanu ROU 2:4 (8,-4,6,-3,-10,-8)

U15, Mädchen-Einzel, Viertelfinale
Josephina Neumann - Kendra Molnar HUN 4:0 (8,9,5,2)
Josephina Neumann: "Ich hatte mich vorher schon gefreut, im Viertelfinale zu stehen. Vor dem Match und zu Beginn war ich sehr aufgeregt und hatte Angst, zu verlieren. Dann hat es aber doch ganz gut geklappt. Ich bin jetzt ganz fröhlich und glücklich über meinen Sieg und kann jetzt gerade noch gar nicht so richtig glauben, dass ich wirklich eine Medaille gewonnen habe."
Bundestrainerin Jie Schöpp: "Josi hat sehr gut gespielt. Ich freue mich für sie. Sie wird technisch und mental immer besser, sie spielt auch von Match zu Match cleverer. Sie lernt schnell und kann am Tisch das umsetzen, was sie spielen möchte."

Eireen Kailitzidou - Veronika Polakova CZE 3:4 (9,9,8,-9,-9,-3,-9)
Achtelfinale
Eireen Kalitzidou - Olha Ponko UKR 4:1 (6,-5,6,6,9)
Eireen Kalaitzidou: "Ich bin sehr zufrieden mit meinem Achtelfinalmatch. Gegen Ponko war ich viel mutiger als in den Spielen zuvor, auch in den knappen Situationen des Spiels. Auch taktisch habe ich sehr klug gespielt und freue mich jetzt auf das Viertelfinale!"
Josephina Neumann - Natalia Gaworska POL 4:1 (8,6,-9,6,5)
3. Runde (beste 32)
Josephina Neumann - Cristina Singeorzan ROU 4:2 (-12,10,9,-9,7,3)
Bundestrainerin Jie Schöpp: "Josi hat sehr gut gespielt. Es war gar nicht so einfach, da sie taktisch einiges umsetzen musste, das für sie vom Timing eher ungewöhnlich ist: sie durfte nicht so fest spielen und musste mehr den Ball halten. Aber das ist ihr sehr gut gelungen."
Eireen Kalitzidou - Jana Havela SRB 4:2 (7,-8,8,-4,6,6)
Eireen Kalaitzidou: "Ich bin sehr glücklich, dass ich gewonnen habe. Am Anfang war ich noch etwas ängstlich, mit zunehmender Spieldauer wurde ich aber immer entspannter. Ich hatte nach zwei Durchgängen eine klare Taktik gefunden, die ich von Satz zu Satz beser umsetzen konnte. Ich bin sehr froh, dass ich jetzt im Achtelfinale stehe."
Lorena Morsch - Gabija Abaraviciute LTU 2:4 (-6,1,5,-6,-9,-8)
Koharu Itagaki - Lilou Massart BEL 0:4 (-9,-4,-9,-6)

U15, Jungen-Einzel, Achtelfinale
Noah Hersel - Balasz Lei HUN 1:4 (-11,4,-5,-3,-7)
3. Runde (beste 32)
Manuel Prohaska - Samuel Arpas SVK 1:4 (-2,-5,8,-1,-3)
Manuel Prohaska: "Ich habe leider nicht gut ins Spiel gefunden und zu viele einfache Fehler gemacht."
Matej Haspel - Julian Rzihauschek AUT 1:4 (-2,-8,-5,3,-3)
Noah Hersel - Jan Skalda CZE 4:1 (4,-3,4,5,9)
Noah Hersel: "Ich bin gut ins Spiel gestartet und habe mit Ausnahme des zweiten Satzes auch sehr gut gespielt. Ich freue mich sehr, dass ich jetzt im Achtelfinale stehe."

U19, Mädchen-Doppel, Viertelfinale
Annett Kaufmann/Elena Zaharia GER/ROU - Mia Griesel/Lea Lachenmayer 1:3 (-11,8,-9,-7)
Mia Griesel; "Wir haben sehr gut gespielt und unsere Taktik gut umsetzen können. Den verlorenen Satz müssen wir akzeptieren, da waren unsere Gegnerinnen auch einfach besser."
Lea Lachenmayer: "Wir haben unser bestes Tischtennis gespielt und jeden Ball getroffen. Unser Time Out im vierten Satz bei 10:7 war sehr wichtig für uns, nachdem die anderen einige Punkte hintereinander gemacht hatten: Wir haben dann noch einmal unsere Taktik etwas geändert, das hat prima funktioniert. Wir sind sehr glücklich, dass wir jetzt eine Medaille sicher haben."


U15, Mädchen-Doppel, Viertelfinale
Koharu Itagaki/Josephina Neumann – Sophie Barcsai/Nora Dohoczki HUN 3:0 (1,5,11)
 

Freitag, 15. Juli: Die Spiele der Deutschen

10 Uhr
U15, Mädchen-Doppel, Halbfinale

Koharu Itagaki/Josephina Neumann – Büsra Demir/Aybüke Simsek TUR     Livestream, Tisch 4
Bianca Mei Rosu/Natalia Bogdanowicz ROU/POL - Jade Huynh/Elise Pujol FRA

10.40 Uhr
U19, Mädchen-Doppel, Halbfinale

Mia Griesel/Lea Lachenmayer - Sophie Earley/Anna Hursey IRL/WAL       Livestream, Tisch 3
Hana Arapovic/Linda Zaderova CRO/CZE - Ilona Sztwiertnia/Wiktoria Wrobel POL

11.20 Uhr
U15, Mädchen-Einzel, Halbfinale

Josephina Neumann - Lilou Massart BEL   Livestream, Tisch 2
Natalia Bogdanowicz POL - Veronika Polakova CZE

12.10 Uhr
U19, Mädchen-Einzel, Halbfinale

Annett Kaufmann - Wiktoria Wrobel POL   Livestream, Tisch 3
Elena Zaharia ROU - Charlotte Lutz FRA

15 Uhr
U15, Mädchen-Doppel, Finale


15.40 Uhr
U19, Mädchen-Doppel, Finale


16.20 Uhr
U15, Mädchen-Einzel, Finale


17.10 Uhr
U19, Mädchen-Einzel, Finale

 

Artikel

 

Das Aufgebot des DTTB bei der Jugend-EM in Belgrad (6. bis 15. Juli)

U15 Mädchen: Koharu Itagaki (TSV Bad Königshofen), Eireen Kalaitzidou (Borussia Düsseldorf), Lorena Morsch (TTC GW Staffel), Josephina Neumann (TSV Langstadt)
U15 Jungen: Matej Haspel (SV DJK Kolbermoor), Noah Hersel (1. FC. Köln), Bastian Meyer (SC Marklohe), Manuel Prohaska (SC Staig)
U19 Mädchen: Mia Griesel (TSV Lunestedt), Annett Kaufmann (SV Böblingen), Sophia Klee (TTC Weinheim), Lea Lachenmayer (Tischtennis Frickenhausen), Naomi Pranjkovic (SV DJK Kolbermoor)
U19 Jungen: André Bertelsmeier (TTC GW Bad Hamm), Matthias Danzer (TV Hilpoltstein), Hannes Hörmann (TV Hilpoltstein), Vincent Senkbeil (MTV Eintracht Biedeln), Tom Schweiger (FC Bayern München)
*Die Vereinsnamen beziehen sich auf die Spielberechtigungen für die Saison 2021/2022. 

Sportliche Leitung
Richard Prause (DTTB-Sportdirektor)
Trainerinnen/Trainer
Lara Broich (Bundestrainerin NK1 weiblich)
Manuel Hoffmann (Bundestrainer NK1 männlich)
Jie Schöpp (Bundestrainerin NK2 weiblich)
Dirk Wagner (DTTB-Betreuer NK 2 männlich)
Dustin Gesinghaus (Verbandstrainer Bayerischer TTV)
Physiotherapeutinnen
Maria Först
Annette Zischka
Organisationsleitung
Carina Beck 
Vertreter des Präsidiums
Ralf Tresselt (Vizepräsident Jugendsport)
Schiedsrichterinnen/Schiedsrichter
Ana Beja-Pütz
Steeven Schawe

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