Besser geht's kaum: Ausverkauftes Haus bei der Heim-WM 2017 in Düsseldorf (Foto: Schiefer)
Neues Anforderungsprofil an Ausrichter würde "Kosten und Risiko in die Höhe schnellen lassen"

Keine deutsche WM-Bewerbung um 2021 oder 2022

SH 13.03.2019

Frankfurt/Main. Seine Bewerbung um die Weltmeisterschaften 2021 oder 2022 hat der Deutsche Tischtennis-Bund nach Prüfung der neuen Anforderungskriterien zurückziehen müssen. Der Weltverband ITTF will das Topturnier künftig zwar an weniger Tischen als 2017, aber über einen längeren Zeitraum austragen lassen. Für den Ausrichter bedeutet dies eine deutlich teurere Hallenmiete und entsprechend höhere Personalkosten.

„Für uns und unsere Partner am Austragungsort würde das Kosten und Risiko in die Höhe schnellen lassen“, erklärt DTTB-Präsident Michael Geiger. „Zudem gab es den ausführlichen Anforderungskatalog für die Kandidaten erst rund zehn Wochen vor dem Bewerbungsschluss. Das war für uns zu wenig Zeit, um bei den Städten und dem jeweiligen Bundesland für das Projekt feste finanzielle Zusagen bekommen zu können.“ Eine WM in Deutschland bleibe für den DTTB aber auf der Agenda, stellt Geiger klar.

Vor anderthalb Jahren war die Einzel-WM in Düsseldorf ein voller Erfolg. Insgesamt strömten 58.000 Besucher an den acht WM-Tagen in die Düsseldorfer Messehallen. Fünf Turnier-Tage waren ausverkauft.

Rückblick: Die LIEBHERR WM in Düsseldorf auf der ITTF-Website

Alles zur WM 2019 in Budapest auf ITTF.com

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